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Gucci, Prada, Valentino: Veronique Kern (SMC) im Talk über das echte Modelbusiness

Schöner, schlanker, fitter: Die Anforderungen an Fashion-Models sind hoch. Doch wie sieht es hinter den Kulissen aus? Wir haben mit Veronique Kern, Founder von SMC Model Management, über das Modelbusiness gesprochen. Sie verrät uns, worauf es beim Model-sein ankommt, was das Geheimnis für den Erfolg ihrer Agentur ist und wie sie es geschafft hat, ihre Models auf die Laufstege der Welt zu bringen.

OLS: Ihre Modelagentur wurde 2009 gegründet. Woher kam der Wunsch nach einer eigenen Agentur?
Veronique Kern: Die Agentur gibt es schon viel länger, war damals jedoch nur national vertreten. Ab 2009 wurde aus Supermodels Connect SMC und es ging in die internationalen Märkte: London, Mailand, Paris. Wir wollten unbedingt mit großen Häusern wie Prada und Gucci arbeiten und mehr in den High Fashion-Bereich.

OLS: Ihr Sohn Alexander David Kern ist Mitbegründer und Modelagent von SMC. Er wird häufig als „Das Auge“ bezeichnet, da viele Models, die er entdeckt hat, auf den Laufstegen der Welt laufen. Woher kommt sein Gespür für „rohe Diamanten“?
Veronique Kern: Alexander hat einfach ein gewisses Bauchgefühl. Seine Ästhetik für Schönheit und außergewöhnliche Schönheiten entsprachen genau dem, was die Designer gesucht haben.

“Die Kunst ist nicht nach oben zu kommen, sondern oben zu bleiben.”

OLS: Sie waren lange selbst Model. Aus dieser Zeit konnten Sie sicher viele wertvolle Erfahrungen in Ihre Agentur einfließen lassen.
Veronique Kern: Tatsächlich kann ich meinen Models dadurch wirklich viel mitgeben und bringe ihnen vor allem bei, dass es nicht nur um Schönheit geht, sondern viel mehr um Ausdauer, gesunden Ehrgeiz, Geduld und Professionalität. Die Kunst ist nicht nach oben zu kommen, sondern oben zu bleiben.

OLS: Was unterscheidet SMC von anderen Model-Agenturen?
Veronique Kern: Wir nehmen ausschließlich Girls unter Vertrag – und das im kleinen Rahmen, so called “Boutique Management”. Dadurch können wir viel intensiver and den Karrieren unserer Models arbeiten, was wiederum den schnelleren Erfolg im Vergleich zu anderen erklärt.

OLS: SMC ist eine der erfolgreichsten Model-Agenturen international. Was ist das Geheimnis für den Erfolg?
Veronique Kern: Es ist die persönliche und freundschaftliche Beziehung zu unseren großen Kunden, die wir über die Jahre hinweg aufgebaut haben. Davon profitieren unsere new faces stark.

“Für die Fashion Week muss man fit wie ein Sportler sein!”

OLS: Ihre Models laufen für große Marken wie Prada, Gucci, Louis Vuitton oder Valentino. Wie schaffen sie diesen großen Sprung in das Model-Business?
Veronique Kern: Die Casting-Direktoren fragen zu jeder neuen Saison direkt nach unseren new faces und sind gespannt, welche Models  wir ihnen vorstellen. Nachdem unsere Models von uns den richtigen Feinschliff bekommen haben und ready sind, geht meist alles ganz schnell.

OLS: Was muss ein Model haben, um in Ihre Agentur aufgenommen zu werden?
Veronique Kern: Ein gewissen Look, die richtigen Maße und Personality. Schönheit alleine reicht nicht. Unsere Models heben sich vor allem durch ihre besondere Personality und ihren Streetstyle von anderen Models ab.

OLS: Viele Modelagenturen setzen ihre Models unter Druck: Sie müssen dünner sein, fitter. Wie sieht das beim SMC aus? Gibt es strenge Regeln, an die sich die Models halten müssen?
Veronique Kern: Wir haben keine Regeln! Dennoch müssen unsere Models gesund, sexy, schlank und fit sein. Wer nicht auf seinen Body und seine Ernährung achtet und regelmäßig Sport macht, für den gibt’s keine Fashion Week – dafür muss man fit wie ein Sportler sein und Power haben. Nur dünn sein führt bei uns und unseren Kunden zu keinem Erfolg!

Veronique Kern & Alexander David Kern

 

“Als Model hat man nur einmal die Chance. Man muss sich einen Namen machen.”

 

OLS: Nach außen wirkt das Modelbusiness glamourös. Die Models bewegen sich zwischen Prominenten und teuren Fashion Labels. Wie sieht die Realität aus?
Veronique Kern: Die lange und harte Arbeit im Vorfeld vor großen Shows, Red Carpets oder Awards sehen nur die wenigsten Leute. Im Modelbusiness ist es genau wie in Hollywood: Einen Film zu drehen dauert mehrere Monate. Man ist ständig am Set und muss immer topfit sein. Das ist nichts im Vergleich zum Glamour, den man dann zur Filmpremiere auf dem Red Carpet sieht.

OLS: Trotz des Glamour-Status, der Models oft zugeschrieben wird, hört man auf der Gegenseite auch, dass Models bei ihren Jobs kaum Geld verdienen, in winzigen WGs zusammengepfercht leben und bei Castings nur als eine Nummer von vielen behandelt werden. Was ist dran an der Kritik?
Veronique Kern: Jeder fängt klein an. Natürlich hat ein Topmodel ein anderes Honorar als ein new face. Am Anfang verdient man natürlich nicht so viel – man muss sich ja auch erstmal einen Namen machen. Aber sobald die ersten großen Editorials und Shows gelaufen sind, gibt’s beim Honorar keine Grenzen nach oben. Und was das Wohnen angeht: Unsere Mädels haben Glück. Wir haben immer SMC Apartments vor Ort.

OLS: Viele Models werden nach ein bis zwei Saisons aussortiert. Was ist der Grund für diese kurzlebigen Karrieren?
Veronique Kern: Man hat als Model nur einmal die große Chance, einen Hype oder den gewissen Moment. Durch harte Arbeit im Voraus können wir den Models genau das ermöglichen. Wenn es dann aber soweit ist und das Model zum Beispiel endlich bei Prada ist, muss es mit Sympathie, Charme, Fun und Style vor Ort überzeugen und rausstechen. Models gibt es viele, deshalb ist es immer wichtig, cool zu sein, so dass die Kunden wieder mit einem arbeiten wollen. Personality ist gefragt. Die Kunden arbeiten mit Spirit und Ritualen, und legen daher keinen Wert auf Models ohne Energie.

 

Erfahrt hier mehr über SMC und die Models.

 

Bildcredits: Marcel Schwickerath für BrockmannundKnoedler, SMC Model Management

Komm, wir gehen wandern!

Als Kind konnte ich nicht nachvollziehen, was meine Eltern dazu bewegt, wandern zu gehen. Den ganzen Tag kämpft man sich bergauf, ächzt, schwitzt, bei Wind und Wetter, und das nur, um am Ende des Tages wieder bergab zu laufen. Der Sinn des Ganzen entschloss sich mir in keinem der unzähligen Wander-Urlaube, so gut meine Eltern auch versuchten, es mir schmackhaft zu machen. Es mussten erst 15 Jahre vergehen, um zu begreifen, dass Wandern mehr ist, als das anstrengende Erklimmen von Gipfeln.

Für mich ist das „In-der-Natur-sein“ eine Wohltat, um Körper und Geist wieder auf Null zurückzusetzen und dem Alltagsstress zu entfliehen. Ich liebe die Berge, die endlosen grünen Wiesen und die faszinierende Tierwelt. Daher habe ich mich im vergangenen Jahr auch wieder mit dem Thema „Wandern“ befasst und ausprobiert, ob ich daran inzwischen genau so viel Gefallen finden würde, wie meine Eltern. Ich habe mir passende Kleidung gekauft sowie ein neues paar Wanderschuhe. Und eine große Packung Blasenpflaster. Der Wanderurlaub war gebucht, also hieß es: Schuhe einlaufen und die Kondition trainieren! Praktisch, wenn sich um die Ecke die unendlichen Weiten der Sächsischen Schweiz erstrecken und man sich selbst schon einmal testen kann!

An einem Samstag im August war es dann endlich so weit: Über die App Outdooractive haben sich mein Freund und ich für den Anfang eine mittelschwere Route von circa zwölf Kilometern ausgesucht, die entlang vieler bekannter Aussichtspunkte führt und als beliebter Klassiker bekannt ist. Auch wenn das Wetter an diesem Tag eher nass-kalt und sehr nebelig war,  starteten wir nach kurzer Autofahrt an der Schrammsteinbaude unsere Tour. Der dicke Nebel hüllte den Wald, durch den wir liefen, in ein märchenhaftes Licht. Unser Wanderweg führte weiter durch kantige Felsformationen. Über Metalltreppen, Leitern und Holzbohlen kraxelelten wir durch eine feuchtkühle Schlucht immer weiter bergauf. Notiz am Rande: Unsere Kondition lässt doch noch sehr zu wünschen übrig… Jedoch werden wir nach diesem anstrengenden Aufstieg  belohnt und können – auf den Schrammsteinen angekommen – verschnaufen und erleben einen unglaublichen Rundumblick auf die Felsen der Sächsischen Schweiz.


Nebel und Regen nehmen uns zwar etwas die Sicht, sorgen aber gleichzeitig für eine mystische Kulisse. Unterhalb der Schrammsteine schlängelt sich im Tal die Elbe entlang. Es ist beeindruckend, was die Natur hier geschaffen hat. Nach kurzer Pause führt der Weg ein Stück zurück und dann über viele Leitern und Treppen weiter in Richtung Breite Kluft. Auf dem Weg beginnt es leider fürchterlich an zu regnen, so dass die vielen Treppen und Leitern sehr rutschig werden. „Jetzt gibt es kein Zurück mehr! Augen zu und durch!“, denke ich mir. Also Jacke zu, Kapuze um und weiter geht’s! Uns begegnen immer wieder viele Touristen mit Sandalen an den Füßen, die mit der Witterung deutliche Probleme haben und sich nur mit Mühe die Wege entlang hangeln. Ein Glück, dass wir unsere Wanderschuhe haben. An der Breiten Kluft angekommen, machen wir eine kurze Pause und genießen einen einmaligen Blick in die Ferne. Auch hier erstrecken sich die typischen Felsformationen und die dicht bewachsenen Wälder neben tiefen Kluften, in denen die dicken Regenwolken festhängen.

Unsere letzte große Aussichtsplattform ist der berühmte Carolafelsen. Dort angekommen machen wir eine ausgiebige Pause und essen unsere Brote, Äpfel und Kekse, die wir uns Zuhause eingepackt haben. So sitzen wir auf dem Boden, essen und betrachten das vor uns liegende Tal, während der Regen langsam nachlässt. Neben uns sitzen viele andere Wanderer, die die gleiche Idee hatten. Auch sie sind sichtlich vom Regen  in Mitleidenschaft gezogen worden. Wann kommt endlich die Sonne wieder? Man sieht ihnen an, dass sie sich genau diese Frage stellen… Nach einer dreiviertel Stunde machen wir uns langsam auf den Weg bergab. Ich verfolge die Wegbeschreibung unserer Route und lese, dass wir jetzt die Wilde Hölle hinab gehen müssen. Diese Wilde Hölle ist so wild, dass ich sie gar nicht wirklich registriere und meinen Freund erst einmal daran vorbeilotse: „Das ist doch kein Weg! Guck doch mal, da sind nur Büsche und Felsen. Hier rechts ist ein Pfad. Das wird die Wilde Hölle sein!“ Also bogen wir rechts ab in der festen Annahme, richtig zu sein. Unser GPS Tracker zeigte uns aber schnell, dass wir die falsche Richtung eingeschlagen hatten… Also ging es zurück und die, für mich nicht als Weg erkennbare Schlucht in Richtung Kirnitzschtal hinab. Kurz darauf war mir klar, warum dieser Weg Wilde Hölle hieß und warum auf dem Schild „Schwierig!“ stand…  Es war tatsächlich kein normaler Weg. Wir mussten über riesigen Felsen  klettern, welche mit feuchtem Moos bewachsen waren. Das erschwerte natürlich das Festhalten ungemein. Hier und da gab es gar keinen direkten Weg mehr – man musste an der Felswand mittels kleinen Metalltritten entlang klettern. Nichts für schwache Nerven und schicke Turnschuhe! Wir überholten einige „Wanderer“, die die ganze Wilde Hölle nur so herab schlitterten. Ich hoffe bis heute, dass sie ohne Beinbrüche Zuhause angekommen sind… Die letzte Hürde war eine leicht in den Fels eingeschliffene Treppe, die ich nur hinab rutschen konnte, da der Abstand der letzten Stufe zum Boden einfach viel zu groß war. An dieser Stelle war ich sehr froh, dass wir den Weg bergab und nicht bergauf gehen mussten.

Kaum sind wir der Wilden Hölle entkommen, bricht die Sonne plötzlich durch die Wolken und der Himmel reißt auf. Nach all den Strapazen am Vormittag war das die größte Belohnung. Der Weg geht sanft bergab durch einen Wald hindurch. Die Luft ist angenehm frisch und riecht nach Sommerregen. Durch die Baumwipfel piksen immer wieder Sonnenstrahlen hindurch und trocknen unsere nassen Regenjacken. Tief einatmen, die Ruhe genießen. Mehr braucht es nicht. Inzwischen sind wir schon fünf Stunden unterwegs. Die Route ist eigentlich ausgeschrieben auf eine Laufdauer von vier Stunden. Irgendwas machen wir wohl falsch. Entweder sind wir zu langsam oder wir haben zu viele Pausen gemacht. Aber das hier ist ja auch kein Wettrennen – ich bin dankbar über jede Minute hier draußen. An einer großen Wiese angekommen, haben wir noch einmal einen wunderbaren Blick auf die nördliche Seite der Schrammsteinkette, die wir zu Beginn unserer Tour erklommen haben. Schon verrückt, wie hoch sie von hier unten sind!

Auf dem Elbleitenweg angekommen, geht rechterhand ein Pfad ab, der zurück zum Schießgrund führt. Hier erwartete uns eine große Überraschung! Der Falkenstein, welcher am Morgen noch in dicke Wolken gepackt und damit für uns vollkommen unsichtbar war, erstreckte sich vor uns im Glanz der Nachmittagssonne. Mit diesem letzten Highlight unserer Tour kehrten wir nach insgesamt fünfeinhalb Stunden zum Auto zurück. Die Beine schmerzten, die Füße qualmten – aber der Kopf war frei.

Mein Fazit: Ich bin immer wieder begeistert, welch unterschiedlichen Formen die Natur mit sich bringt und dankbar dafür, diese erkunden zu können. Nach so einem Tag ist man natürlich k.o., aber im Inneren spürt man eine wohlige Wärme und ein riesiges Glücksgefühl, verbunden mit einer großen Portion Stolz. Schließlich haben wir zwölf Kilometer und 477 Höhenmeter überwunden, uns Herausforderungen gestellt und dem Wetter getrotzt. In diesen Momenten wirkt alles andere nichtig und irrelevant. Und genau das ist vermutlich, was meine Eltern am Wandern auch schon fasziniert hat. Wandern ist wirklich mehr als das Erklimmen von Gipfeln. Wer aus dem Alltag ausbrechen, den Kopf frei bekommen und gleichzeitig etwas für die Fitness tun möchte, sollte es unbedingt ausprobieren! Jeder noch so schwere Anstieg lohnt mit einer atemberaubenden Aussicht. Also nichts wie raus mit Euch. Der Frühling steht vor der Tür und tolle Landschaften, die entdeckt werden möchten.

Du hast Lust, diese Tour selbst zu gehen? Hier findest du die Route.

FILMTIPP: noma – Ein Blick hinter die Kulissen des besten Restaurants der Welt

Vom besten Restaurant der Welt, kulinarischen Experimenten und der Liebe zum Wesentlichen

Bereits vier Mal erhielt das noma in Kopenhagen den Titel „Bestes Restaurant der Welt“, erkochte sich bis heute außerdem zwei Michelin-Sterne und wurde plötzlich zum Ziel für Feinschmecker aus aller Welt. Doch was ist das Erfolgsrezept?

Das noma – eine Kombination aus den nordischen Wörtern „nordisk“ (nordisch) und „mad“ (Essen) – hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich nur auf heimische Zutaten zu beschränken und ausschließlich Produkte zu verwenden, die in der unmittelbaren Umgebung wachsen. In einem inspirierenden, emotionalen Dokumentarfilm begleitet Regisseur Pierre Deschamps noma-Gründer und Chefkoch René Redzepi, wie er sich aus dem Nichts heraus an die Weltspitze kochte, obwohl das Konzept zu Beginn auf große Kritik stieß. „Kollegen haben sich über mich lustig gemacht. Sie spotteten, dass das nicht funktionieren kann und dass es eine absurde Idee sei, sich auf diese wenigen Zutaten zu beschränken. Natürlich frustrierte mich das – ich habe mich nicht mehr als Koch gesehen“, erklärt Redzepi. Eine Einladung nach Grönland brachte Redzepi dann schlussendlich die Idee von Zeit und Ort: „Serviere jeden Tag eine Mahlzeit, die den Gästen zeigt, wo sie gerade sind und welche Jahreszeit wir haben! Das neue noma entstand und damit ein neues Ich!“

noma bestes Restaurant der Welt Essen Küche Film Kulinarisch Dänemark Kopenhagen

Drei Jahre lang hat Pierre Deschamps Redzepi auf seinem Weg begleitet, Höhen und Tiefen des nomas mit der Kamera verfolgt und bekannte Spitzenköche, das noma-Team sowie Zulieferer zu Wort kommen lassen. Die Symbiose aus hochsensibler Küche, experimentellen Kreationen, emotionalen Kommentaren und eindrucksvollen Bildwelten gibt einen intimen Einblick in das kulinarische Universum von René Redzepi.

“Wenn man die frischesten Zutaten will, müssen sie auch aus der unmittelbaren Umgebung kommen.”

„Wenn man neugierig darauf ist, was es hier vor Ort alles gibt, entdeckt man Geschmacksrichtungen, die man sich nicht erträumen lassen kann. Der Geschmack eines Gerichts ist mit dem Ort verbunden, daher gibt es bei uns keine Kartoffeln aus den Niederladen oder Erdbeeren aus Frankreich. Natürlich wäre es viel einfacher, all diese Sachen zu importieren. Allerdings würden genau solche Zutaten die Gerichte um 10–15 Prozent schlechter machen. Wenn man die frischesten Zutaten will, müssen sie auch aus der unmittelbaren Umgebung kommen“, erklärt Redzepi seinen Entschluss. Diese hohen An- und Herausforderungen sind es, die das Konzept so kompliziert, aber auch einzigartig machen. Fünf Monate im Jahr ist das Land mit Schnee bedeckt, was die Suche nach geeigneten Zutaten erschwert. Nur mit der Hilfe von vielen engagierten und kreativen Köpfen ist es möglich, tägliche Aufgaben zu meistern. Eine besondere Rolle spielen dabei auch Zulieferer wie der schwedische Pilzexperte Roland Rittman, die es ermöglichen, dass das noma sein Konzept dauerhaft verfolgen kann. Und genau das ist es, was die Gerichte des noma von anderen unterscheidet.

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Der Film zeigt, wie das gesamte Team selbstständig neue Rezepte kreiert, mit Kulturen, Konsistenzen und Temperaturen experimentiert, scheitert und zu neuer Größe wächst. René Redzepi erscheint darin als Genie, Vater, Poet und Komponist, der Harmonien schafft, wo Disharmonien erwartet werden. Er ist mutig, wahnsinnig, naiv – und damit erfolgreich. Er selbst sagt, dass Frust, Fehlschläge und Scheitern helfen können, über sich hinaus zu wachsen. „Samstagnacht-Projekte sind da, um Sachen zu probieren, so oft zu versagen, wie es nötig ist, aber immer zu einhundert Prozent dabei zu sein. Genau dann lernen wir.“

Der Film lockt in eine tiefinspirierende Welt und lässt wieder auf das Natürliche besinnen. Gespannt verfolgt man die Erfolgsgeschichte des nomas; Gefühle der Überraschung bis hin zum tiefen Mitgefühl und unendlicher Faszination sind beständiger Begleiter. Man erlebt die ‚Künstler’ des nomas dabei, wie sie mit viel Fingerspitzengefühl, großer Liebe zum Detail und unendlicher Perfektion mehr als nur Essen auf Teller bringen, erlebt Höhen, Tiefen, Rückschläge und folgt ihnen auf der Reise und der Suche nach dem Ziel.

Ein faszinierender Film nicht nur für Liebhaber der außergewöhnlichen Küche, detailverliebter Aufnahmen und emotionaler Musikkonzepte, sondern besonders für alle, die dem Alltag entschwinden und sich zum Ursprung des Wesentlichen mitnehmen lassen wollen.

noma – Ein Blick hinter die Kulissen des besten Restaurants der Welt, 13,99 €
Gibt es zum Beispiel hier.

Mehr zum Film unter: www.noma-derfilm.de

(Bilder: Facebookpage noma)

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