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Hair Rehab® Teil 3

Vor einem halben Jahr machte ich Schluss mit Chemie in meinem Haar! Keine unüberlegten Haarexperimente mehr, genauso wenig wie Haaröle oder Anti-Frizz-Sprays. Das Ziel: Zurück zum Ursprung – mit den Haaren, die ich über die Jahre ziemlich strapaziert hatte.

 

Die Phase des Stillstands

Und nun sitze ich zum dritten Mal auf dem Friseurstuhl im BrockmannundKnoedlerSalon in Dresden. Wieder blicke ich von meinem Platz aus auf die Frauenkirche und freue mich auf aufgefrischte Haare. Die letzten Wochen waren definitiv durchwachsen. Vor allem erlebte ich eine Phase des Stillstands. Ich hatte das Gefühl, meine Haare würden sich nicht mehr positiv weiterentwickeln. Ich war an einem Punkt angekommen, an dem es nicht mehr weiter ging. Sie fühlten sich besonders in den Spitzen wieder etwas härter an, waren ausgefranst. Ich wusste nicht, woran es lag. Trotzdem hatte ich keine anderen Produkte als die Organic Lifestyle® Haarwäsche und -kur genutzt. Auch, wenn ich an manchen Tagen nach dem Föhnen am liebsten einfach Öl in meine Haare geklatscht hätte, um sie zu bändigen. Aber das Ganze ist nun mal ein langer Prozess und mir wurde klar, dass ich es nicht erwarten konnte, meine Haare endlich wieder perfekt zu sehen. Also musste ich Geduld haben und diesen Weg eben weitergehen. Und das tat ich.

 

Ein Hoffnungsschimmer

Circa zwei, drei Wochen bevor ich meinen Termin im BrockmannundKnoedlerSalon hatte, bemerkte ich eine positive Entwicklung. Von einer Haarwäsche auf die andere. Plötzlich fühlten sich meine Haare wieder etwas besser an und mein Wachstum beschleunigte sich. Meine Haare kamen mir länger vor. Klar, das war nur eine subjektive Einschätzung, aber der herausgewachsene Ansatz sollte mir Recht geben.

Im Salon werden meine Haare wieder mit Strähnen aufgefrischt. Auch am Ansatz wird mit Strähnchen gearbeitet, damit hier ein fließender Verlauf zum Rest meiner Haare gebildet wird. Mittlerweile merke ich, dass das natürliche Blond, welches ich jetzt habe, viel besser hält. Auch nach den Haarwäschen verfärbt sich der Ton nicht mehr. Nach den ersten beiden Behandlungen war das noch anders. Grund dafür war, dass meine Haare – nach den ganzen Strapazen aus der Vergangenheit – Farbpigmente nicht mehr so gut aufnehmen konnten. Aber wie gesagt: Auch das hat sich nun verbessert.

 

Neue Farbe, neue Produkte

Von Chefin Petra lerne ich übrigens, dass man das Kalk im Berliner Wasser in meinen Haaren sehen, beziehungsweise spüren kann. Und dass man mit den Organic Lifestyle® Produkten gewissenhaft umgehen sollte. Das heißt, ich kann diese nicht wie herkömmliche Produkte benutzen, sondern muss die vorgeschriebene Anwendung beachten. Denn auch das hat großen Einfluss auf die Entwicklung meiner Haare. Also bekomme ich von Stylistin und Farbspezialistin Laura Quick eine kleine Blitzschulung, was die Anwendung angeht.
Draußen ist es mittlerweile dunkel geworden, meine Haare aber wieder heller. Petra verpasst mir noch einen Haarschnitt und fertig ist die neue Frisur. Wieder bin ich mehr als zufrieden. Vor allem, weil sich meine Haare immer gesünder anfühlen und die Farbe immer natürlicher aussieht. Die nächsten Wochen und Monate werde ich meine Haare mit der blauen Linie, also den feuchtigkeitsspendenden Produkten, waschen und pflegen. Und wieder komme ich meinem Traum von langen, gesunden Haaren einen Schritt näher…

 

P.S.: Lust auf Anwendungstipps in Sachen Organic Lifetsyle®?

Ihr wollt mehr über Organic Lifestyle® und seine Anwendung erfahren? Dann schaut Euch den Film mit Daniel Thomas und Model Caro an. Hier wird einfach erklärt, wie Ihr die Produkte richtig zu Hause anwendet.

Lies hier Teil 1  und Teil 2 der Hair Rehab® Story!

 

 

Hair Rehab® Teil 2

Es war eine Odyssee. Die Entwicklung meiner Haare, meine ich. Jahrelang strapazierte und schädigte ich sie mit Farb-Experimenten. Bis ich Hair Rehab® ausprobiert habe. Ich ließ mir die Haare im BrockmannundKnoedlerSalon in Dresden färben und schneiden und benutze seitdem nur die Organic Lifestyle® Produkte. Nun sind drei Monate vergangen. Und glaubt mir: Der Schritt zurück zum Ursprung ist nicht einfach nur ein Schritt. Er ist ein langer Weg. Denn auch die Organic Lifestyle® Produkte können meine kaputten Haare nicht von einem Tag auf den anderen gesund zaubern.

Kurzer Rückblick

Als ich vor drei Monaten nach Hause kam, war ich glücklich. Meine Braun-Grün-Schlamm-Farbe war endlich weg und hatte für ein schönes Blond Platz gemacht. Ich war zufrieden. Und sollte es auch bleiben. Auch wenn meine Farbe noch nicht ganz gehalten hat. Das konnte sie auch nicht. Denn natürlich waren meine Haare so vorbelastet, dass sich die Farbe mit den Haarwäschen noch etwas veränderte, hier und da etwas goldiger wurde. Aber ich war weiterhin glücklich. Denn sie blieb eine schöne Farbe.

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Back home

Die Struktur meiner Haare fühlte sich nach meinem Friseurbesuch super an. Schön geschmeidig. Da ich meine Haare meistens per Luft trocknen lasse, konnte ich diesen geschmeidigen Effekt anfangs nicht selbst erzielen. Oft waren meine Haare vor allem in den Spitzen noch etwas strohig. Ich hatte ja alle anderen Produkte weggeschmissen. Auf Öle oder andere Weichmacher musste ich deswegen verzichten. Also entschied ich mich anfangs des Öfteren noch für einen Dutt, um das Problem zu umgehen. Ich gab aber die Hoffnung nicht auf, dass Organic Lifestyle® bald Wirkung zeigen würde.

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Zurück zum Ursprung

Es vergingen wahrscheinlich sechs bis acht Wochen, bis ich die ersten wirklichen Fortschritte bemerkte. Das hatte mir übrigens auch die BrockmannundKnoedler Stylistin Laura Quick prophezeit. Wenn sich etwas organisch entwickelt, braucht das seine Zeit. Doch auf einmal fühlten sich meine Haare viel weicher und nicht mehr so hart und strohig an. Ich konnte sie wieder offen tragen, ohne zwangsläufig die Spitzen glätten zu müssen. Und als die Tage so vergingen und ich meine Haare fleißig mit Organic Lifestyle® pflegte, kam auch meine alte Haarstruktur zurück. Das Wellige. Die Wellen in meinen Haaren, die ich so vermisst hatte, waren endlich wieder da. Und es sah plötzlich so aus, als hätte ich sie mit einem Lockenstab bearbeitet. Aber nein, alles Natur! Und worüber ich mich am meisten freute, war das Tempo, in dem meine Haare wuchsen. Mein größter Wunsch war es, dass ich sie bald wieder so lang wie früher tragen könnte. Und Dank Organic Lifestyle® war ich auf einem guten Weg.

Hair Rehab® Teil 2

Und so saß ich nach drei Monaten wieder auf dem Friseurstuhl bei BrockmannundKnoedler, um meinen Ansatz aufzufrischen. Natürlich blieb es nicht dabei. Petra Brockmann schnitt mir diesmal wirklich nur die Spitzen. Die Farbe bekam mit neuen Highlights ein kleines Makeover. Sie wurden in meinen Ansatz eingearbeitet, so dass dieser ganz natürlich mitwachsen kann. Ansatzproblematik behoben! Und das Ergebnis zauberte mir mal wieder ein Lächeln ins Gesicht. Schon beim ersten Mal war ich ja sehr zufrieden gewesen. Und diesmal war ich wunschlos glücklich. Auch das wurde mir von Anfang an gesagt: auch der Weg zur perfekten Farbe ist ein Prozess. Mit jedem Friseurbesuch wird diese optimiert, nein, sogar perfektioniert werden.
Dieses Mal hielt die Farbe nach dem Waschen auch viel besser. Meine Spitzen waren zwar noch leicht strapaziert, aber der Rest des Haares fühlte sich schon sehr gesund an. Ich freue mich, den organischen Weg weiter zu gehen und halte Euch natürlich auf dem Laufenden.

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P.S.: Schon gewusst?

Ich habe noch einen Tipp von Petra mit auf den Weg bekommen. Ich fragte sie, wie oft ich meine Haare glätten darf, ohne diese zu schädigen. Ihre Antwort verblüffte mich. Das Glätten sei nämlich gar kein Problem, da die Pflege durch die Hitze noch mehr ins Haar eingearbeitet wird. Nur Produkte wie Hitzesprays sollte man unbedingt weglassen. Diese bewirken nämlich genau das Gegenteil von dem, was wir damit bezwecken wollen.

Du hast den 1. Hair Rehab® Beitrag verpasst? Dann hier entlang!

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Blütenbestäuber sind vom Aussterben bedroht

In einer Welt, in der sich alles um die großen Dinge dreht, werden die kleinen oft vergessen. Doch ohne die kann das ganze System ins Schwanken geraten. Mit fatalen Folgen…

Es kann bedeuten, dass Sie Schwierigkeiten in den Schlaf, oder Sie können aufwachen für längere Zeit während der Nacht, oder Sie können aufwachen zu früh in den morgen. ‘Schlaftabletten’ wie Zopiclon sind als Letzte Mittel sein medicament somnifère zopiclone, aber Sie sind manchmal vorgeschrieben, für eine kurze Zeit zu helfen, mit einer besonders schlechten patch von Schlaflosigkeit. Zopiclon gehört zu einer Klasse von Arzneimitteln, die allgemein als Z-Drogen. Es funktioniert durch Einwirkung auf die Art und Weise Nachrichten gesendet werden, in Ihrem Gehirn, die Ihnen helfen, zu schlafen. Es reduziert die Zeit es braucht, für Sie zum einschlafen und erhöht die Länge der Zeit verbringen Sie mit schlafen. Zopiclon wird oft arbeiten Sie auch in der kurzen Frist, aber es ist in der Regel nicht vorgeschrieben für mehr als zwei bis vier Wochen.
Mehr: somnifere.info blog

Wer im Bio-Unterricht aufgepasst hat, weiß, dass Tiere, die Pflanzen bestäuben, essenziell sind. Sie sorgen für eine natürliche Ausbreitung der Pflanzenwelt. Weltweit gibt es mehr als 20 000 verschiedene Tierarten der Bestäuber. Stolze Summe? Ganz im Gegenteil! Eine Studie der “University of Reading” in Großbritannien warnte, dass nach dieser Zahl vierzig Prozent der Arten vom Aussterben bedroht sind. Vor allem Bienen und Schmetterlinge sind davon betroffen. Auch ein Bericht des Weltrats für Biologische Vielfalt (IPBES) bestätigt diese Sorge. Grund für die Vernichtung von Bienenvölkern und Co. seien der Klimawandel, der große Einsatz von Pestiziden sowie die intensive Landwirtschaft. Doch die Blütenbestäuber schaffen Milliardenwerte, auf welche die Menschheit angewiesen ist. Ohne Bienen keine Birnen, Kirschen, Äpfel und Pflaumen.

Und wieder hat der Mensch seine Finger im Spiel! Es ist nicht unbekannt, dass das bereits stattfindenden Bienensterben mit dem Einsatz von Insektiziden im Zusammenhang stehen muss. Dieses fällt jedoch in verschiedenen Regionen unterschiedlich aus – je nachdem, wie die landwirtschaftliche Produktion und die Anwendung von Pestiziden stattfindet, erklärt der IPBES-Bericht.

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Die Gefahr wird besonders am Beispiel des Monarchfalters sichtbar. Vor einiger Zeit gab es noch eine Milliarde Exemplare des königlichen Schmetterlings in Nordamerika. Heute ist der Bestand drastisch auf etwa 65 Millionen gesunken. Pestizide führten dazu, dass Seidenpflanzgewächse vernichtet wurden, welche wiederum eine der Hauptnahrungsquellen des Monarchfalters sind. Ein Teufelskreis… Eine ähnliche Entwicklung lässt sich nach den britischen Forschern mittlerweile auch bei anderen Blütenbestäubern beobachten. Dies kann nicht nur Auswirkungen auf die Natur sondern, auch auf die Produktion von Kaffee und Kakao haben. „Wir sind in einer Periode der Abnahme“, erklärt der Lead-Autor der Studie Simon Potts. „Und dies wird immer stärkere Konsequenzen haben.“

Was der Mensch zerstört hat, muss er jetzt wieder richten. Bevor es zu spät ist. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks fordert: „Wir brauchen eine nachhaltigere Landwirtschaft, auch in Deutschland und Europa.“ Demnach sollten keine öffentlichen Gelder eine Landwirtschaft unterstützen, welche zur Zerstörung unserer eigenen Lebensgrundlage beitragen. Grundsätzlich sollten Menschen aktive Schutzmaßnahmen für die Bestäuber ergreifen. Denn, wie in der Studie beschrieben, haben diese direkte Auswirkungen auf die Ernteträger. Das ist nicht nur wichtig und gut für die Umwelt, sondern auch für die Ernährungssicherheit.

Was bleibt, ist die Hoffnung. Weltweit haben sich bereits Organisationen und sogar Privatpersonen vereint, die sich nun für die Erhöhung des Schmetterling-Bestands einsetzen.

Fotos: Dominik QN, Ryan Jacques

Hair Rehab® Teil 1

Mission Haare, wie Stroh – geschafft!

Ich habe es getan! Endlich habe ich mir bei BrockmannundKnoedler die Haare machen lassen. Ich hatte es auch bitter nötig. Eine lange Historie an unterschiedlichen Haarfarben liegt hinter mir. Schon mit 12 Jahren habe ich mir die ersten Strähnen setzen lassen. Damals noch Block-Strähnen. Es sollte nicht dabei bleiben. Irgendwann wurden sie braun, dann wieder goldig blond. Dann ein Weinrot. Danach lange schwarz. Was war noch mal meine Naturhaarfarbe? Ach, schon längst vergessen. Kupfer waren sie auch irgendwann. Und danach wieder braun. Und dann doch wieder Kupfer – nur ein anderer Ton. Ach so, meine Grün-Blau-Phase habe ich ganz vergessen. Und pinke Dip-Dye-Akzente hatte ich auch irgendwann mal. Bis ich es wissen wollte. PLATINBLOND! Ja, das hat meinen Haaren den Rest gegeben. Mission Haare, wie Stroh – geschafft! Danach kamen irgendwelche komischen Ombré-Variationen. Muss ja im Jahr 2016 auch nicht mehr sein. Also zurück zu braun. Nur das sind sie leider nicht geblieben. Ja, der fiese Grünstich kam dazu. Was für ein Werdegang.

 

 

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Im BrockmannundKnoedlerSalon Dresden

Und jetzt sitze ich hier in Dresden. Haare trocken, Haare kaputt, Haare nicht schön. Ungewollt fünf verschiedene Töne auf dem Kopf. Oben abgebrochen. Alles, was man zum Schönsein eben nicht braucht. Irgendwie komisch, dass genau ich als Schreiberling bei BrockmannundKnoedler und Organic Lifestyle® gelandet bin. Und irgendwie auch Schicksal. Denn genau ich, die Haarkatastrophe schlechthin, die nicht nur kaputte Haare hat, sondern sich auch noch jedes auf dem Markt vorhandene Silikon-Produkt in die Haare klatscht, findet nun den Weg ins Natürliche. Zurück zum Ursprung mit BrockmannundKnoedler.

 

Alles anders!

Und irgendwie ist hier im Salon so gar nichts, wie ich es sonst vom Friseur kenne. Das fängt beim wunderschönen Design und der Inneneinrichtung an und hört bei kleinen Details auf. Zum Beispiel bekommen alle Kunden einen Organic Lifestyle-Kimono angezogen, bevor sie sich auf den Platz setzen. Natürlich auch ich. Denn heute bin ich Kundin. Das fesche Mäntelchen ziehe ich mir übrigens in einer kleinen aber hübschen Kabine an. Natürlich auch durchdesignt. Habt ihr so etwas schon einmal bei einem Friseur gesehen? Ich auch nicht. Von dem Ausblick müssen wir gar nicht sprechen. Nur so viel: direkter Blick auf die Altstadt. Und die Mitarbeiter sind die Kirsche auf der Sahnetorte. Wie sie sich um mich kümmern, mir jeden Wunsch von den Lippen, ähm, Haaren ablesen. Ich glaube, das ist wirklich der erste Friseur, bei dem ich mich wirklich wohl gefühlt habe. Und das, bevor überhaupt jemand mit meinen Haaren losgelegt hat. Nun gut, jetzt müssen wir auch ehrlich sein. Häme habe ich auch über mich ergehen lassen müssen. Den einen oder anderen Witz über meine Haare habe ich mit Humor ertragen. Viel bleibt mir bei dem jetzigen Zustand auch nicht übrig.

 

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Zurück zum Ursprung

Es geht los. Zuerst werfen aber die Chefs, Petra und Thomas, einen Blick auf das Desaster. Dann darf Stylistin und Farb-Spezialistin Laura Quick ran. Es geht zum Waschbecken, wo sie mir zuerst die Haare nass macht und danach eine leichte Blondierung aufträgt. Zu dem Zeitpunkt ist mir noch nicht klar, dass ich gleich fast eine Stunde am Waschbecken verbringen darf. Und Laura weicht nicht von der Seite. Ein einfaches Einwirken gibt es hier nicht. Weiter geht es mit dem Bleaching. Immer und immer wieder massiert sie die Blondierung ein. Mal intensiver, mal weniger intensiv. Laura erklärt mir, dass sie damit einen gezielten Farbabzug machen kann und somit bestimmen kann, wo mehr Helligkeit und wo mehr Farbe hin muss. Das macht auch für einen Laien Sinn.

 

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Nächster Schritt: Zwei Mal werden meine Haare shampooniert. Nach dem zweiten Mal quietschen sie ganz schön. Das bedeutet, dass sie sauber sind. Endlich! Liegt wahrscheinlich bei meinen Haaren schon zehn Jahre zurück. Danach bekomme ich eine Protein-Kur. Eine reicht jedoch nicht aus. Es folgt eine Feuchtigkeits-Kur. Um die Haare dann wieder zu schließen, bekomme ich noch einen Conditioner aufgetragen. Zurück zum Platz.

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Zwischenstopp…

Meine Haare werden geföhnt, um den aktuellen Stand zu betrachten. Ich bin jetzt kurzzeitig kupfrig. Das ist aber nur ein Zwischenstopp auf der Reise zum natürlichen Blond. Dass diese lang wird, war mir klar. Aber so lang? Aber das hat auch seinen Grund. Laura macht mir jetzt Strähnen bzw. Paintings ins Haar. Dabei beobachte ich sie ganz genau. Ich habe ja schließlich Zeit. Viiieeel Zeit! Schon alleine die Art und Weise, wie sie die Folien schließt ist eine Technik für sich. Und jede einzelne Strähne, die sie zieht, ist hauchdünn. Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Hier sitzt jeder Griff, jede Bewegung. Kein schnell schnell, damit wir alle früh Feierabend machen können. Ich sage euch: Wenn irgendwo Wert auf Qualität und Perfektion gelegt wird, dann in diesem Salon! In keiner einzigen Sekunde mache ich mir Sorgen, dass mir das Ergebnis nicht gefallen könnte, obwohl es eine totale Veränderung sein wird. Nach ungefähr drei Stunden ist der Vorderkopfbereich komplett mit Paintings gesetzt und auch hinten ist das Magma aufgetragen. Ich lerne, dass dieses die Haare aufhellt und einnuanciert. Es kann sowohl die Pigmente abbauen als auch einlagern. Und dann heißt es einwirken. Warten. Mit meinen 69 Folien am Vorderkopfbereich.

 

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Qualität braucht Zeit

Zurück zum Waschbecken. Wieder wird zwei Mal shampooniert. Es folgen zwei Kuren und der Conditioner. An meinem Platz wartet schon Petra mit einem Föhn auf mich. Die Chefin höchstpersönlich. Da muss ich innerlich grinsen und freue mich total, bleibe aber nach außen hin ganz cool. Typisch Journalistin eben. Je trockener die Haare werden, desto mehr kann man die Farbe erkennen, die mir mit viel Mühe gezaubert wurde. Mir gefällt, was ich sehe. Sehr sogar. Als mich Petra fragt, was ich denn morgen mache, merke ich schon, dass irgendwas im Busch ist. Sie fängt mit dem Schnitt an. Mein erster Organic HairCut. Und zum Abschluss gibt es noch eine Überraschung: Ich bin fertig…nicht! Jetzt wird mir klar, warum mich die Chefin nach meinen Samstagsplänen gefragt hat. Ich soll in Dresden bleiben – über Nacht. Und am nächsten Morgen noch mal in den Salon – zum Perfektionieren. Ich wäre mit diesem Ergebnis heute glücklich nach Hause gefahren. Wie glücklich werde ich dann morgen sein?

 

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Über Nacht in Dresden

Nun sitze ich wieder hier – mit Blick auf die Frauenkirche, die Sonne scheint mir ins Gesicht. Mittlerweile lächelt mich eine Blondine im Spiegel an. Pünktlich um zehn Uhr hat Laura schon die Folien und das Magma bereit gelegt. Day Number 2 – let’s go. Wieder setzt sie mir Strähnen. Im zweiten Schritt bearbeitet sie meine Ansätze mit Farbe. Feinschliff vom Feinsten. Dann heißt es wieder einwirken – und zurück zum Waschbecken: zwei Mal shampoonieren, zwei Mal Kur, Conditioner. Zurück zum Platz. Spannung! Denn was sich jetzt unter dem Handtuch verbirgt, ist meine neue sensationelle (Achtung Spoiler) Farbe. Mit Spannung schaue ich in den Spiegel. Petra steht schon mit dem Föhn bereit. Trocknen, fertig. Es ist geschafft. Nach sieben Stunden am ersten Tag und sechs Stunden am zweiten Tag habe ich endlich meine fertige Farbe. Hallo, neuer Mensch im Spiegel. Was es geworden ist? Ich würde es als Erdbeerblond bezeichnen. Tolle helle Strähnen, ein Touch Rosé – für mich perfekt. An meine neue Frisur werde ich mich nicht gewöhnen müssen, denn sie passt einfach. Das bin ich.

 

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Bye bye, Chemie!

Da das mein Artikel ist und es heute nur um mich und meine Haare geht, darf ich jetzt auch ganz subjektiv schreiben. Und schwärmen so viel ich will! Denn Folgendes muss ich jetzt wirklich loswerden: Meinen Haaren hätte nichts Besseres, als dieser Friseurbesuch passieren können. Danke an alle Beteiligten! Und ich hoffe, dass Petra und Thomas jetzt ein bisschen lächeln, wenn sie diesen Artikel lesen. Denn die beiden Experten haben so einige Male geschmunzelt, als ich mit dem völlig kaputten Haar vor ihnen stand. Und nun findet Fräulein Chemie-im-Haar mit ihnen endlich den Weg ins Natürliche. Und der ist noch lange nicht zu Ende. Denn jetzt steht zwar die Frisur, die Qualität aber noch lange nicht. Schließlich bin ich aufgrund meiner Haar-Experimente vorbelastet. Meine bisherigen Haar-Produkte sind schon in der Tonne gelandet. Bye bye, Chemie! In den nächsten Wochen werde ich die OLS-Produkte testen und Euch nehme ich natürlich mit auf die Reise. Die neue Mission: wieder lange Haare!

Ihr wollt wissen wie es weitergeht? Dann schaut am 19.03. und 09.04. wieder auf den Blog. Dann gibt es Hair Rehab Teil 2 und 3! Ihr seid Friseure und möchtet das Hair Rehab Seminar besuchen und lernen wie man Kunden wie mich durch diesen Prozess führt? Dann informiert Euch hier über die nächsten Termine in der BrockmannundKnoedler Academy.

 

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Share the Meal – Teilt Euer Essen

Es ist manchmal schon erschreckend – wenn man sich über bestimmte Dinge bewusst wird. Zum Beispiel, wenn es ums Essen geht. Was schlagen wir uns manchmal die Bäuche voll. An Cheat-Days sind es Pizza und Kuchen, an disziplinierten Tagen sind es irgendwelche fancy Fitness-Superfoods. Für einen Durchschnittsbürger ist es schwer vorstellbar, was es wirklich bedeutet, Hunger zu haben. Ich meine, wirklichen Hunger. Nicht, wenn der Magen mal zwischendurch knurrt. Ich meine den Hunger, wenn man tagelang nichts zwischen die Zähne bekommen hat, die Energie schwindet, der Körper schwach wird, wenn es immer schwerer wird, zu funktionieren. Ja, es ist unvorstellbar, dass Menschen immer noch unter diesen Umständen leben müssen bzw. versuchen zu leben, obwohl vor unseren Augen täglich Tonnen von Essen weggeschmissen werden. Weltweit haben geschätzt 815 Millionen Menschen nicht genug zu essen. Viele davon sterben an Hunger. Es sind insgesamt sogar mehr Menschen die an Hunger sterben als an AIDS, Malaria und Tuberkulose zusammen. Mir ist bewusst, dass wir schon lange von diesem Problem wissen. Wir alle. Und ich weiß auch, dass dieses Problem für viele Menschen nicht greifbar, eben unvorstellbar ist. Aber das heißt nicht, dass es nicht existiert. Deshalb sollten wir unsere Augen auch nicht davor verschließen.

Eine Welt ohne Hunger

Vielleicht braucht es einfach nur den richtigen Impuls. Den gibt nun die Organisation „UN World Food Programme“ (WFP). Ganz einfach. Mit einer App. Diese nennt sich „Share The Meal“ und soll beim Kampf gegen die Hungersnot helfen. Es kostet gerade einmal 40 Cent, ein Kind für einen Tag zu ernähren. Und diese kann man in der App per Klick ganz leicht spenden und somit sein Essen „teilen“. Das Ziel: eine Welt ohne Hunger. Die App unterstützt dabei vor allem Kinder in Kamerun, Lesotho, Jordanien, Jemen, im Südsudan, Nigeria, Haiti, aber auch in Syrien, im Libanon und Malawi.

Share the Meal

Je nach (Entwicklungs-)Land variieren die Kosten für Ernährungshilfe. Die Organisation WFP erhält die App-Spenden und verteilt diese dann. Die konkrete Hilfe hängt von der jeweiligen Situation ab. In manchen Fällen bekommen die Bedürftigen für das Essen Bargeld oder Gutscheine. In Notsituationen werden aber auch Grundnahrungsmittel wie Reis, Nudeln, Bulgur, Linsen, Zucker, Salz, Öl und Mehl verteilt. Besonders Kinder, die von Mangel- und Unterernährung betroffen sind, benötigen nährstoffreiche Spezialnahrung, wie zum Beispiel spezielle Mischungen aus Getreide, Soja, Hülsenfrüchten, Ölsamen und Trockenmilch, die mit Vitaminen und Mineralstoffen angereichert werden.

Ein glückliches und gesundes Kind ist nur einen Klick entfernt.

Fast 20-Millionen Mahlzeiten wurden bereits geteilt. Grund zu feiern. Und es werden immer mehr Nutzer. Die App unterliegt den internationalen strengen Datenschutzbestimmungen. Für die Nutzung von Share the Meal bedarf es, abgesehen von den Appstore-Informationen um die App herunterzuladen, lediglich einer Kreditkartennummer oder alternativ einem PayPal Login. Hier ist es nicht notwendig, ein Benutzerprofil anzulegen. Wer möchte, kann die App aber mit Facebook verknüpfen und so die Spenden der Freunde sehen und die eigenen vernetzen. Ein glückliches und gesundes Kind ist nur einen Klick entfernt. Also, los!

 

Fotos: Share The Meal Press, Tom Saater

 

Worauf sollten Konsumenten achten, wenn sie sich richtig informieren wollen?

Manche Shampoos garantieren geschmeidiges Haar oder Volumen, andere schwören auf natürliche Inhaltsstoffe. Die Versprechen der verschiedenen Marken sind so vielfältig wie die Ansprüche der Konsumenten – nicht nur, wenn es um Haarpflegeprodukte geht. Doch immer mehr Verbraucher fragen sich, ob die Unternehmen wirklich das einhalten, was sie vorgeben.

Das Interesse nach der Vorabinformation steigt. Dieses bestätigte bereits die TNS-Studie Connected Life (60.500 Internetnutzer aus 50 Ländern wurden befragt) aus dem Jahr 2015. Tatsächlich sollen weltweit 84 Prozent der Shopper vor dem Einkauf recherchieren, in Deutschland sind es 59 Prozent, die online Hilfe suchen, und 49 Prozent, die es offline tun. Hierbei geht es nicht nur um besonders kostspielige Anschaffungen wie Flüge, Autos oder Finanzdienstleistungen. Nein, viele wollen auch bei kleinen Einkäufen vorab wissen, was später an der Kasse landet – bei Körperpflegeprodukten sind es fast die Hälfte der Konsumenten, bei Babyprodukten sogar 76 Prozent.

Warum diese Zahlen so wichtig sind? Endkonsumenten bestimmen als zentrale Rolle im Wirtschaftssystem mit ihrer Nachfrage das Angebot. Wenn sie sich vor dem Einkauf über Inhaltsstoffe, Wirkung, Stärken und Schwächen eines Produktes informieren, schließen sie automatisch bestimmte Angebote aus – was natürlich dann Einfluss auf den Markt, auf den Preis und auf die Ausstattung von Geschäften hat. Längst sind dadurch Bio-Produkte und natürliche Inhaltsstoffe zum absoluten Trend geworden.

Diesen Wissensdurst und den neuen Qualitätsanspruch haben nicht zuletzt auch Prüforganisationen, Verbraucherzentralen, Vergleichsportale und jegliche Lifestyle-Magazine erkannt. Auf jedes Siegel und jeden bunten Artikel schlichtweg zu vertrauen, wäre allerdings der falsche Weg. Sich „nur“ zu informieren bedeutet nämlich nicht, dass man auch die richtigen Antworten findet.

Da wären zum Beispiel Fashion-, Beauty- und Lifstyle-Magazine, online und Print, die sich mit der Prüfung einzelner Produkte beschäftigen. Auf die Artikel ist nur Verlass, wenn sie sich tatsächlich auf anerkannte Quellen beziehen und diese neutral wiedergeben. Oftmals fehlt es aber an renommierten Expertenmeinungen, vielmehr stehen lustige Headlines und schöne Bilder im Vordergrund. Schließlich geht es hierbei weniger um Aufklärung, sondern um Unterhaltung und Leserzahlen.

Weitere beliebte Informationstools sind kreative Apps – der Interessierte scannt einen Barcode ein und erhält somit Informationen über Inhaltsstoffe. Produktbewertungen gibt es noch dazu, zum Beispiel unterstützt durch ein Ampelsystem. „ToxFox“ vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) stürmte bereits die App-Charts. Damit „können Verbraucher*innen Schadstoffe aufspüren, ihre Gesundheit schützen und Herstellern klar machen: Wir wollen Produkte ohne Gift“, heißt es auf der eigenen Website. Der Vorteil: Sollte ein Produkt nicht in der Datenbank gelistet sein, können Verbraucher über die App eine Anfrage an den Hersteller stellen. Laut der EU-Chemikalienverordnung ist dieser dazu verpflichtet, innerhalb von 45 Tagen Auskunft zu geben. Allerdings geht die App bei Kosmetika nur auf hormonell wirksame Stoffe ein – andere Informationen bleiben verwehrt.

Auch bei „Codecheck“ gibt es den Produkt-Check via Barcode. Nur Sekunden später sollen die App-Nutzer Näheres über Inhaltsstoffe, Nährstoffe, Hersteller und Labels erfahren. Einzelne Produkte werden dann als „empfehlenswert“, „nicht empfehlenswert“ und „unbedingt meiden“ eingestuft. Doch einige Quellen, auf die sich das Portal bezieht, sind alt, manche liegen sogar schon 16 Jahre zurück. In der Zwischenzeit gab es bereits Änderungen in der Kosmetikverordnung. Außerdem werden manche Produkte aufgrund bestimmter Inhaltsstoffe als gesundheitsschädlich eingestuft, obwohl sie es zum Beispiel nur für Allergiker wären. Die Einzelstoffbewertung ist zudem sehr einseitig und unzureichend – manchmal kommt es tatsächlich nicht auf den Stoff an sich, sondern auf die Dosis an.

Ein weiterer Nachteil ist, dass ein Teil solcher Apps von Endkonsumenten gefüttert werden. Diese teilen ihre persönlichen Meinungen und Erfahrungen. Doch der Überfluss an Produkten und Informationen verhindert, dass der Verbraucher den Überblick behalten kann. Er bildet sich die eigene Meinung aus verschiedenen Quellen und kann diese oftmals gar nicht neutral einordnen. Auf seine individuellen Bewertungen, besonders was Inhaltsstoffe angeht, kann dementsprechend nicht unbedingt Verlass sein. Vielmehr sollte man sein Vertrauen wissenschaftlichen und fachlich fundierten Portalen schenken.

Angesehen ist beispielsweise die Publikation „Öko Test“. Doch auch hier gibt es Mängel – unter anderem schaltete die Zeitschrift Anzeigen und Werbungen, macht sich somit abhängig von Marken, und verkauft ihre Dienstleistung als Gesamtbewertung, obwohl einzelne Bereiche außer Acht gelassen werden. Sich sicher sein, dass die geprüften Produkte rundum empfehlenswert oder nicht empfehlenswert sind, kann man nicht. Im Gegensatz dazu ist „Stiftung Warentest“ eine unabhängige und werbefreie Verbraucherorganisation, die bereits 1964 gegründet wurde und als eine der bekanntesten gilt. Der Fokus bei den Tests, die auf verlässlichen wissenschaftlichen Methoden basieren, liegt allerdings auf der Wirksamkeit: Hält das Produkt, was es verspricht? Inhaltsstoffe, die den Verbraucher mindestens genau so interessieren, geraten in den Hintergrund. Auch auf gewisse Trendwellen, zu denen heutzutage Natur- und Bioprodukte gehören, wird nicht unbedingt aufgesprungen.

Und womit liegt der Konsument nun richtig? Mit neutralen fundierten Quellen! Wenn es um Kosmetikprodukte geht, ist haut.de ein solches. Man findet sowohl alle Inhaltsstoffe als auch Angaben zur Produktion und Wirkweise. Neben fachlichen Bewertungen kann der Konsument mehr über den Aufbau von Haut, Haaren und Zähnen erfahren, um demnach bestimmte Produkte nach dem eigenen Bedürfnis auszuwählen. Auch das Bundesinstitut für Risikobewertung, das Scientific Committee On Consumer Safety (auf EU-Ebene) sowie der Bundesverband der Industrie- und Handelsunternehmen sind gute Quellen, um sich umfassend und neutral zu informieren.

Grundsätzlich sollten Verbraucher vor dem Kauf klar definieren, was sie konkret wollen und was sie von einem Produkt erwarten. Legt man Wert auf ein zertifiziertes Produkt, sollte man sich gezielt belesen und die Quellen bzw. die Siegel vorab checken. Ist es ein anerkanntes Prüfsiegel, kann man sich darauf verlassen. Auch wenn das Informationsprozedere auf den ersten Blick ziemlich aufwendig erscheint, ist es doch von Vorteil. Große und bekannte Marken weisen nicht zwingend eine hohe Qualität aus, ebenso wenig müssen unbekannte Labels als schlecht eingeschätzt werden. Die Neugierde der Verbraucher ist ein wichtiges Tool in der heutigen Gesellschaft und Wirtschaft – nur so können sie sich selbst schützen und das bekommen, was sie wirklich wollen und brauchen. Und vor allem haben sie somit Einfluss auf das, was langfristig in den Regalen steht.


Bild: Jiri Wagner (Unsplash)

Die Ballsaison 2017 geht los

Die Ballsaison 2017 beginnt! Jedes Jahr aufs neue öffnen große Opernhäuser ihre Pforten und empfangen ihre Gäste in einer eindrucksvollen Atmosphäre. Für einen Abend tauchen die Besucher in eine Welt voller Eleganz. Diese Tradition hat eine lange Vergangenheit.

Da wäre zum Beispiel die Geschichte vom Wiener Opernball. Sie reicht in die Zeit des Wiener Kongresses im Jahr 1814 zurück. Ein politisches Ereignis, dass gebührend gefeiert wurde. Anschließend veranstalteten die Künstler der Hofoper Tanzveranstaltungen. Der erste Ball in der Wiener Staatsoper, also dem heutigen Standort, fand im Jahr 1877 statt. Damals wurden nicht nur elegante Kleidung, sondern auch eine Maske vorgeschrieben. 1935, also nach dem Bürgerkrieg, wurde der erste auch so genannte Opernball veranstaltet. Es sollte eine Veranstaltung sein, welche bessere Zeiten nach dem Krieg verspricht. Und natürlich sollte auch der Tourismus wieder angekurbelt werden. Seitdem findet der Ball am letzten Donnerstag im Fasching statt. Heute ist der Wiener Opernball wohl der weltweit bekannteste, ein Vorreiter. Jedes Jahr ist er ein Treffpunkt für rund 5000 Gäste aus der Kultur, Politik, Wirtschaft und Medienlandschaft. Doch so ein Ball ist mehr als nur eine vergnügungsvolle Veranstaltung. Er ist ein Ereignis, das auch viele Touristen anzieht. Und so wurde der Wiener Opernball zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor. Und zu einem Prestige-Event, bei dem eine umfangreiche Berichterstattung in lokalen und internationalen Medien garantiert ist.

Faszination Opernball – eine solche Veranstaltung hat einen hohen gesellschaftlichen und kulturellen Wert. Klassische Musik klingt bis an die hohen Decken, hochkarätige Künstler und Tänzer treten auf dem Tanzparkett auf, Frauen in langen festlichen Roben lehnen sich an ihre Partner, gekleidet im Frack. Es ist ein Abend, der als Highlight im Jahr gilt, denn an diesem Abend wird sich herausgeputzt und Walzer getanzt. Es geht ums dabei sein, ums sehen und gesehen werden. Wie sagt man so schön: „A night to remember.“

Und all das bietet natürlich auch wieder die Ballsaison 2017. Am 3. Februar geht es mit dem SemperOpernball los, der auch „die schönste Nacht des Jahres in Dresden“ genannt wird. Auch in diesem Jahr ist „Brockmann und Knoedler“ offizieller Beautypartner. Der Ball gilt als einer der größten und bekanntesten Klassik-Entertainment-Veranstaltungen im europäischen Raum. Die fünftstündige Gala wird live im Fernsehen übertragen, sogar rund 200 Journalisten sind akkreditiert. Das wird wieder eine rauschende Ballnacht. Am 23. Februar geht es dann weiter mit dem Wiener Opernball, den Opernball Hannover am 24. und 25. Februar, dem Ball der Komischen Oper am 25. Februar in Berlin sowie am 4. März mit dem Frühlingsball im Palmengarten in Frankfurt. Und natürlich auch mit vielen anderen kleineren Bällen, die deswegen aber nicht weniger eindrucksvoll sein müssen.

Mit Wasser-Nebel Wasser sparen

Wasser ist eine Ressource, die verschwenderisch verbraucht wird. Jedenfalls von denen, die uneingeschränkten Zugriff darauf haben. Doch Trinkwasser ist begrenzt! Eine Tatsache, die vielen bekannt, aber nicht bewusst ist. Schon seit einiger Zeit versucht die UNO darauf hinzuweisen, wie verschwenderisch die Menschheit mit Trinkwasser umgeht. Problematisch seien vor allem die fortschreitende Industrialisierung sowie der Anstieg der Weltbevölkerung und die Bewässerung der Landwirtschaft. Voraussichtlich soll der Wasserbedarf bis 2050 um 55 Prozent ansteigen.

Und da sind wir nun – können uns jeden Tag ein Bad einlassen, wenn wir es wollen, können während des Geschirrspülens das Wasser laufen lassen. Während wir Wasser unbedenklich nutzen können, leben laut “Technikneuheiten.de” rund eine Milliarde Menschen weltweit mit extremer Wasserknappheit. Sogar zwei Drittel der Weltbevölkerung haben mindestens einen Monat im Jahr nicht ausreichend Wasser zur Verfügung. Auch diese Zahlen sollen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter steigen.

Nun hat sich aber ein schwedischer Erfinder, Prof. Kaj Mickos, zur Aufgabe gemacht, an dieser Stelle anzusetzen. Mit seiner Innovation “Altered: Nozzle” soll es jetzt ganz einfach sein, Wasser im Alltag zu sparen. Mit einer Düse…

Diese lässt sich ohne Probleme auf bestehende Armaturen montieren. Letztendlich sorgt sie dann dafür, dass das Wasser im Inneren zu einem Wirbel rotiert wird. Dadurch wird ein Nebel erzeugt, da das Wasser mit hoher Geschwindigkeit in den Wasserhahn gedrückt wird. Und genau so soll Wasser gespart werden. Mit herkömmlichen Wasserhähnen hingegen soll laut “Altered” Wasser verschwendet werden, da es an Oberflächen abspritzt – durch den Nebel wird das aber verhindert. Und so soll es mit der innovativen Düse sogar möglich sein, 98% Wasser zu sparen.

Mickos, der pensionierte Dozent, hat sich für sein Projekt nun mit einem Designer und einem Marketingexperten zusammengetan. Mit Mikael Abbhagen und Johan Nyhlén gründete der Erfinder eine Kampagne, welche auf einer Online-Fundraising-Website präsentiert wurde. Das Geld, welches hierbei zusammen kommt, soll dann genutzt werden, um die Herstellung der Düse bei externen Herstellern zu finanzieren. Und dann waschen wir uns vielleicht zukünftig alle nur noch mit Wasser-Nebel die Hände…

Foto: Altered:Nozzle Mist Mode – 98% Savings

Treffen sich zwei Quereinsteiger…

Einfach mal eben in die Modebranche einsteigen – davon würden wahrscheinlich viele abraten. Und dann noch als Quereinsteiger. Doch manchmal im Leben findet man eben diese Menschen, die gerne riskieren – und dafür belohnt werden. Melanie und Wolfgang Gampe haben sich getraut, gründeten gemeinsam das Berliner Label „Studio Gampe“. Und das zeichnet sich vor allem durch Liebe zu Stoffen und Schnitten aus. Langlebige Lieblingsstücke wollen sie kreieren, qualitativ hochwertig und zugleich ausgefallen sollen diese sein. Wer ein Teil kauft, bekommt verschiedenste Möglichkeiten, wie dieses getragen werden kann. Am liebsten beschreibt das Duo ihre Mode mit ihrem Namen. Gampe – geometrisch, avantgardistisch, multifunktional, pur, extravagant.

Melanie, wie kam es eigentlich zur der Gründung des Labels?
Eigentlich wollten wir keine Mode machen, wir wollen lieber Schmuck machen. Wir sind beide total Design-affin. Als Wolfgang und ich uns trafen, war klar, dass wir ein kreatives Projekt zusammen machen werden. Es ist dann aus verschiedensten Gründen doch bei Mode gelandet.

Warum doch Mode?
Wir haben zu wenig das gefunden, was wir nun selbst machen. Das war der Auslöser. Unsere Mode ist ausgefallen, Avantgarde – wir suchen wirklich besondere Stücke, wir tragen auch selbst nur besondere Stücke. Dazu ist es aber unheimlich bequem, aufgrund der Stoffauswahl und den Schnitten. Und es ist dennoch bezahlbar. Und das ist ein Dreiklang, denn wir woanders zu wenig gefunden haben.

Ihr beschreibt eure Mode gerne als außergewöhnlich. Was ist für euch außergewöhnlich?
Es muss in der Silhouette etwas Ausgefallenes und Ästhetisches haben – entweder einen außergewöhnlichen Kragen, wir machen auch sehr viele geometrische Stücke. Wir sind beide große Fans von der japanischen Avantgarde, die ja reduziert und minimalistisch ist, aber trotzdem sehr ungewöhnlich, was die Schnitttechniken angeht.

Ihr wolltet dann also das, was ihr nicht gefunden habt, selbst machen. Wie ging es weiter?
Wir haben blau-, gutgläubig und naiv gestartet. Wir dachten, wir machen das jetzt einfach mal. Als ich 20 war, habe ich zwar mal Taschen gemacht und Klamotten selber genäht. Aber es ist schon ein anderes Niveau, wenn man Sachen entwerfen will. Dann haben wir Schneiderinnen eingestellt und eine Frau dazu geholt, die mir geholfen hat, die Schnitte umzusetzen. So haben wir angefangen.

Wie ging das voran?
Nach den ersten vier Monaten hatten wir eine komplette Damenkollektion und haben die verkauft. Wir wollten das einfach durchziehen und nicht sagen müssen: „Ach hätten wir mal…“ Es hat gleich funktioniert, von Anfang an.

Welchen beruflichen Hintergrund hattet ihr beide?
Wolfgang kommt aus dem Business, hat große Firmen geleitet, war Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender. Und ich komme aus dem künstlerischen Bereich. Ich habe Theaterstücke geschrieben. Ich war 15 Jahre lang Dozentin an einer Hochschule für Persönlichkeits- und Kompetenzentwicklung.

Ist die Aufteilung im Label immer noch so? Du der kreative, er der Business-Kopf?
Ja, grob kann man das sagen. Alles, was mit Schnitten und Designfindung zu tun hat, mache ich. Aber wir sind viel zu nah zusammen, deswegen kann man das gar nicht so trennen. Wir sind uns wirklich sehr ähnlich, haben eine ähnliche Ästhetik. Er ist mein erster Ansprechpartner.

Macht es das Label aus, dass eben zwei Köpfe dahinter stecken?
Ganz ehrlich, ich könnte mir nicht vorstellen, das alleine zu machen. Ich bewundere jeden, der das alleine macht. Es gibt einfach so viele Entscheidungen und Aufgabengebiete, die da anfallen.

Wie macht es sich denn als Quereinsteiger in der Modebranche?
Das ist sehr interessant – es ist manchmal nämlich extrem vom Vorteil, dass wir gar nicht wissen, wie das Geschäft läuft. Wir machen die Dinge, wie wir sie für richtig empfinden. Und das hat uns schon ganz viel Erfolg gebracht. Auf der anderen Seite wissen wir auch nicht immer, was die richtigen Entscheidungen sind. Das hat auch mit der Zeit zu tun…

Inwiefern?
Die Modebranche ist eine sehr harte Branche und momentan im Umbruch. Einfach durch diese großen Ketten, die alles kopieren. Da muss man bewusst andere Wege gehen. Das versuchen wir. Wir haben zum Beispiel im „Brockmann & Knoedler“-Salon Klamotten von uns reingehängt, weil wir das einfach eine sehr schöne Vertriebsart finden. Wir wollen den klassischen Weg gar nicht gehen, weil man da gar nicht so produzieren könnte, wie wir das tun – auf diesem qualitativ hochwertigem Niveau. Denn die drücken einen so derartig in den Preisen, dass wir gar nicht in Deutschland produzieren könnten. Das wollen wir aber unbedingt. Es ist uns ganz wichtig, dass wir in dem Land, in dem wir leben, auch Arbeitsplätze sichern.

Wer ist eine Frau, die eure Mode trägt?
Petra Brockmann. So kann man sich die vorstellen. Sie ist eine Frau, mit der ich mich sehr identifiziere. Die ist schon etwas reifer, sie weiß, wer sie ist, sie ist selbstbewusst und beruflich erfolgreich. Und das Wichtigste ist, sie hat ihren Typ gefunden. Sie trägt Sachen, die ihren Typ unterstreichen. Und sie sticht aus der Masse heraus – aber nicht so grotesk, sondern stilvoll.

Fotos: Melanie Gampe / STUDIO GAMPE BERLIN (Model: Jane Shoe)

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Essen ist zu gut, um es wegzuschmeissen

Der virtuelle Wahnsinn ist nicht zu stoppen. Es gibt Apps, mit denen man den Traumpartner finden kann, mit denen man kurze Videos hochlädt, mit denen man sich auf Bildern schlanker schummeln kann. Und irgendwo zwischen den Kram, den wir wahrscheinlich gar nicht bräuchten, gibt es dann doch noch ein paar Hoffnungsschimmer. Apps, die entwickelt wurden, um Gutes zu tun. Um nachhaltig zu sein…

Dass wir in einer so genannten Wegwerf-Gesellschaft leben, ist ja bekannt. Bewusster wird das, wenn man sich die Zahlen dazu anschaut. Laut einer Studie der Universität Stuttgart werden in Deutschland 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Jahr einfach weggeschmissen. Und somit landen auch wichtige Ressourcen wie Wasser, Boden und Dünger in der Tonne, die hinter den Lebensmitteln stehen. Allein bei Großverbrauchern wie Restaurants, Hotels und Schulen fallen zwischen 1,5 und 2,3 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an. Der Hauptteil davon – ca. 837 000 bis 1 015 000 Tonnen pro Jahr – entsteht in der Gastronomie.

Und genau hier setzt ein Start-up-Unternehmen namens “Too Good To Go” an, welches gegen die Wegwerf-Kultur kämpfen und die Lebensmittelverschwendung reduzieren will. Wie das klappen soll? Mit einer App! Durch wenige Klicks zum bewussteren Leben. All die Lebensmittel, welche nach Geschäftsschluss übrig bleiben, werden über die App verkauft. Frische Ware zum kleinen Preis. Und das Ganze funktioniert auch ganz einfach. Bezahlt wird online, dann flattert eine Bestätigung ein und der Kunde kann daraufhin das Essen beim Betrieb abholen. Eine Win-Win-Situation. Obwohl die teilnehmenden Restaurants nicht das große Geld damit machen.

Laut dem Magazin “Wirtschafts Woche” arbeiten bereits 25 Leute für das deutsche Team der neuen Internet-Plattform. In dem Heimatland Dänemark war die App ein großer Erfolg: 120 000 Downloads! Ableger gibt es bereits in Norwegen, Frankreich sowie Italien und Großbritannien. Zwar ist die Tendenz steigend, das Problem aber noch nicht unbedingt sinkend. Denn viele und vor allem große Betriebe, die bei dem Projekt mitmachen, gibt es bisher nicht. Auch der rechtliche Aspekt ist nicht ganz eindeutig geklärt. Doch wo ein Wille ist, ist auch immer ein Weg. Und nicht vergessen, sich auch an die eigenen Nase zu fassen! Denn nicht nur Restaurants und Co. werfen wertvolles Essen weg – auch die Privatperson an sich ist damit sehr verschwenderisch. Also, immer schön achtsam sein! Auch im Umgang mit Essen und Mülleimer…

Foto: Too Good To Go