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Wenn aus Zigaretten Ziegelsteine werden

Zigaretten sind ungesund. Das wissen wir. Aber nicht nur für den Menschen. Die Stummel der beliebten Glühstängel enthalten unter anderem Chrom, Nickel, Arsen und Cadnium. Wem das jetzt nichts sagen sollte – das ist eine ganze Reihe an umweltschädlichen Schwermetallen. Also tun sie sowohl dem Mensch als auch unsere Erde nichts Gutes. Und trotzdem können viele nicht die Finger von dem rauchigen Genuss lassen. Immer noch werden in Deutschland im Schnitt 223 Millionen Zigaretten jeden einzelnen Tag konsumiert. Diese Zahlen basieren auf einer Auswertung der Tabaksteuerstatistik im Jahr 2015. Pro Kopf wurden demnach 1000 Zigaretten im Jahr verbraucht. Doch eigentlich wären die Werte pro Person noch höher, da der Raucheranteil des Gesamtbevölkerung bei ca. 20 Prozent liegt. Was schließen wir daraus? Viele konsumierte Zigaretten ergeben viele Zigarettenstummel und das wiederum bedeutet einen hohen Anteil an umweltschädlichen Schadstoffen. Eine Tragödie. Denn bisher gibt es immer noch keine effektive Methode, um die kleinen Filter zu recyceln. Und das wiederum bedeutet, dass Zigarettenüberreste überwiegend in Gewässern oder der Landschaften laden.

Vor Misoprostol, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie allergisch sind; oder wenn Sie irgendwelche anderen Allergien haben. Dieses Produkt enthält möglicherweise inaktive Bestandteile, die Misoprostol Bestellen Rezeptfrei allergische Reaktionen oder andere Probleme verursachen können. Sprechen Sie für weitere Details zu Ihren Apotheker.
Bevor Sie dieses Medikament, informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker Ihre medizinische Geschichte, speziell: Magen / Darm-Erkrankung (zB entzündliche Darmerkrankung), Risikofaktoren für eine Uterusruptur, wenn dieses Medikament vaginal verwendet wird (zB vor Kaiserschnitt, uterine Chirurgie, fünf oder mehr früheren Schwangerschaften).
Der tägliche Gebrauch von Alkohol und Tabak kann das Risiko für Magenblutungen erhöhen. Limit Alkohol Getränke und das Rauchen aufzugeben. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker für weitere Informationen.
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Doch am Ende des Tunnels ist meistens doch immer ein Licht. Und so finden sich auf der Welt immer mal wieder ein paar kluge Köpfe, die sich um die Nachhaltigkeit bemühen. So auch der in Australien tätige Wissenschaftler Dr. Abbas Mohajerani. Der machte sich nämlich zur Aufgabe, eine Lösung für die Stummel-Problematik zu finden. Und hierbei stoß er auf eine überraschende Herangehensweise. Mohajerani versuchte, die Zigarettenstummel in den Prozess der Ziegelsteinproduktion zu integrieren. Und hierbei werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Zum einem verbrauchten die Steine durch diese Art der Produktion bis zu 58 Prozent weniger Energie. Zum anderen war das fertige Produkt leichter und besaß bessere Isolierungseigenschaften, als herkömmliche Ziegelsteine.

Und so funktioniert’s: Die Schwermetalle werden in die Struktur der Steine integriert. Dadurch ist es ihnen nicht möglich, unkontrolliert auszutreten. Und das hat mehrere Vorteile für die Umwelt. Logischerweise profiliert sie daraus, weil die Verschmutzung durch Zigarettenstummel reduziert wird. Schließlich sind nicht mehr so viele im Umlauf, wenn sie anderweitig verwertet werden. Und zugleich wird bei der Herstellung weniger Energie verbraucht. Eine Win-Win-Situation, könnte man sagen. Ende gut, alles gut? Nicht ganz! Denn um die jährliche Zigarettenproduktion aufzufangen, müssten laut dem australischen Wissenschaftler etwa 2,5 Prozent der weltweit produzierten Ziegelsteine zu mindestens einem Prozent aus Zigarettenstummeln bestehen.

Also müsste jeder mit auf das Pferd springen. Wenn man sich aber die Zahlen weltweit anschaut, könnte einem glatt das Rauchen, ehm Lachen vergehen. Denn das Problem hat eine weitaus größere Dimension, als man es sich vielleicht vorstellen würde. Hier ein Überblick: Auf der Welt werden ungefähr sechs Billionen Zigaretten im Jahr produziert. Wie viel ist eigentlich eine Billion? Unvorstellbar! Was daraus entsteht? Ca. 1,2 Millionen Tonnen an Zigarettenstummeln. Wenn all diese tatsächlich zu einem wertvollen Wertstoff verwertet werden würden, wäre dies offensichtlich ein enormer Gewinn für die Umwelt. Doch bis dahin ist es, wie so oft, ein weiter Weg. Einen anderen gibt es übrigens auch. Wenn der Zigarettenkonsum reduziert oder ganz eingestellt werden würde. Weniger Nachfrage schafft schließlich weniger Produktion. Und weniger Stummel bedeutet weniger Verschmutzung. Also, das nächste Mal zweimal überlegen, bevor man an den Glimmstängeln zieht.

Foto: Andrew Pons

Depression ist kein Tabu-Thema

„Es fühlt sich an, wie eine dunkle Wolke, die ständig über mir schwebt. Sie ist immer da, geht einfach nicht weg“, sagte mir ein Bekannter, als wir über das Thema Depression sprachen. Er leidet seit seiner Kindheit darunter. Schon in jungen Jahren war er traurig, während andere Kinder glücklich am Spielplatz spielten. Warum, konnte er sich nicht erklären. Einen bestimmten Grund oder Auslöser gab es nicht. Es war einfach da und er musste lernen, damit zu leben. Er erklärte mir, dass viele Menschen die Bedeutung einer Depression nicht verstehen. Sie diagnostizieren sich selbst als depressiv. Und sind dabei vielleicht einfach nur traurig und bedrückt. Nur eine Phase. Aber keine Krankheit.

Was es wirklich bedeutet, dieses Laster tagtäglich mit sich zu tragen, veranschaulichte der australischer Autor und Illustrator Matthew Johnstone in dem Video „Ich hatte einen schwarzen Hund“. Ernstes Thema, ungewöhnliche Veranschaulichung. Auf dem ersten Blick sieht das nämlich eher nach einem Kinderfilm, statt nach einem Aufklärungsvideo für Erwachsene aus. Der Protagonist: Ein Mann mit einem ständigen Begleiter. Ein schwarzer Hund. Seine Depression. Irgendwie ironisch. Wer hat schon was gegen Hunde? Die wenigsten! Sie gelten als der beste Freund des Menschen, als treu. Wie der Hund, bleibt auch die Depression ihrem Herrchen treu, folgt ihm auf Schritt und Tritt.

Nach einem klassischen Happy End sucht man hier vergebens. Die Depression lässt sich nicht einfach verscheuchen und kehrt dann nie wieder zurück. Sie bleibt. Doch der Mensch sollte lernen, mit ihr zu leben – viel mehr, sie unter Kontrolle zu haben. Nicht der Hund, sondern der Mensch ist das Herrchen. Er hat die Zügel, bzw. die Leine in der Hand.

Das Video in Comic-Charakteristik ist mehr als nur ein Aufklärungs-filmchen. Es gibt den Betroffenen eine Stimme. Denn immer noch gilt die Depression als Tabu-Thema. Depressive Menschen stoßen in ihrem Umfeld oft auf Unverständnis. „Jetzt reiß dich mal zusammen“, läuft wahrscheinlich auf Dauerschleife. Viele wissen nicht, wo sie sich Hilfe holen können. Und auch in der Berufswelt hat das Laster keinen Platz. In einer Krisenzeit, in der man um jeden Arbeitsplatz bangen muss, wirft diese Krankheit kein gutes Licht auf den Betroffenen. Schließlich wirken sie so als weniger belastbar, nicht stressresistent, als weniger leistungsfähig. Wer möchte schon in diese Schublade gesteckt werden?

Ein Teufelskreis. Die Hilfslosigkeit treibt viele depressive Menschen noch tiefer in das schwarze Loch, aus dem es keinen Ausweg zu geben scheint. Innere Leere. „Ich bin depressiv“, ein Satz, den sie sich nicht mal selbst eingestehen wollen. Über einen Hund lässt es sich da leichter reden. Der schwarze Hund, von dem man mal wieder über den Haufen gelaufen wurde. Doch auch wenn der zur Realität wird, wenn er von der Comic-Figur zum echten Laster wird, sollte er kein Grund zum Schweigen sein. Die Depression ist ein Thema, ja. Aber kein Tabu-Thema mehr!

Wer sich Hilfe holen möchte, kann das u.a. hier tun: http://www.deutsche-depressionshilfe.de/

Ein Dorf aus Plastikflaschen

Es war einmal eine Plastikflasche. Welche Auswirkungen sie in der Zukunft haben könnte, hätte sich damals keiner gedacht…

In den späten 1960er Jahren schritt die Entwicklung der PET-Flasche immer weiter voran. Aufgrund des Forschers Nathaniel Eyth konnte ein formbares Material bei den Flaschen eingesetzt werden. Zeitgleich arbeiteten verschiedene Maschinenhersteller an Hochleistungsmaschinen, welche der Herstellung von Kunststoffflaschen dienen sollten. Im Jahr 1978 rollte sie dann erstmals über das Band – die 2-Liter-Flasche einer bis heute bekannten Getränkemarke. Die Karriere der PET-Flasche war geboren.
Der Vorteil: Sie soll nicht nur den Durst der Verbraucher stillen, sondern auch danach sinnvoll genutzt werden. Nachdem Einwegflaschen eingesammelt werden, soll ihnen nämlich eines der folgenden Schicksale bevorstehen. Die einen werden recycelt. Der Weg führt in Aufbereitungsanlagen, wo sie in kleine Teile zerhackt, von Fremdstoffen gereinigt, nach Farben sortiert und zu Granulat aufbereitet werden. Das daraus entstandene Material kann dann Neumaterial beigemischt werden. Gebrauchtes PET spielt aber auch in der Textilindustrie eine große Rolle und kann bei der Herstellung von Polyester-Textilfasern verwendet werden. Die anderen PETs werden thermisch weiterverwendet. Heißt: Sie landen in Müllverbrennungsanlagen oder Heizkraftwerken, um dort als Feuerungsmittel eingesetzt zu werden.
So die Theorie. Doch die Realität sieht manchmal anders aus. Klar finden viele Flaschen den Weg ins Recycling – aber viele andere machen einen großen Teil unserer Haushaltsabfälle aus. Allein in Europa werden nicht mal 50 Prozent der PET-Flaschen eingesammelt. Sie landen hingegen im Eimer. Doch da bleiben sie nicht. Nächste Station: Mülldeponie. Besonders in Entwicklungsländern stellt dies ein großes Problem dar. Die Müllentsorgung der Plastikflaschen und auch anderer Materialen erfolgt nicht selten über Flüsse und Meere. Dort schwimmen sie als Treibgut, verunstalten die Küsten und Strände.
Der kanadische Unternehmer Robert Bezeau hat der Umweltverschmutzung den Kampf angesagt. Seine Devise: „Die Welt verändern, ohne die Erde zu verändern.“ Mitten im panamaischen Dschungel, in Bocas del Toro, will er einen Meilenstein setzen. Hier soll auf 33,5 Hektar ein ganzes Dorf aus Plastikflaschen entstehen. 90 – 120 Häuser soll dieses umfassen. Mittlerweile steht dort schon ein einstöckiges Haus aus  10 000 Cola-, Limonade- und Wasserflaschen. Und auch ein weiteres im Stil eines Schlosses ist kurz vor der Beendigung. Doch wer so öko leben möchte, sollte auch etwas Erspartes in der Tasche haben. Denn billig ist das Recycling-Wohnen nicht! Die fertigen Häuser im „Plastic Bottle Village“ sollen zwischen 149 000 und 300 000 Euro kosten. Für den Preis gibt es aber auch Leistung. Laut dem Team des Projektes soll die Flaschen-Technik kosteneffizienter und zeitsparender als lokalübliche Baumaterialien sein. Die Häuser bestehen außerdem aus einer sehr guten Isolierung, welche den Verzicht von Klimaanlagen erlaubt. Und erdbebensicher sind die Plastik-Häuschen auch noch.
Bezeau verwendet hierbei eine raffinierte Technik. Ein Metallgerüst gibt zunächst die Grundstruktur vor. Diese wird mit den Flaschen gefüllt. Zwischen ihnen läuft die Verkabelung. Den Abschluss bildet eine sehr dünne Beton-Schicht, welche die Wände schließt. Mit Plastik in eine bessere Zukunft – wer hätte das gedacht…
HIER könnt Ihr für das Projekt spenden!

Fotos: Plastic Bottle Village

 

“Der Kunde steht absolut im Mittelpunkt”

Während einer Friseur-Laufbahn erlebt man über die Jahre sicherlich einige spannende Dinge. Aber dass er aufgrund seines haarigen Berufes mal Autogramme geben muss, hätte sich auch Robert Rettich nicht gedacht. Als er vor ca. sieben Jahren eine Bühnenshow vor mehreren tausend Leuten in Lissabon machte, wurde er von dem Temperament der portugiesischen Friseure überrascht. Als der deutsche Friseur nach der Show mit seinem Team das Exhibition-Center verließ, traf er auf die Fach-Meute, die nach der Messe auf Transfer, Bus und Bahn wartete. “Sie haben uns beglückwünscht und nach Autogrammen gefragt. Das war grotesk”, erinnert sich Rettich im “Organic Lifestyle”-Magazin zurück. “Wenn man das nicht gewohnt ist, ist man eher etwas peinlich berührt. Aber das war schon abgefahren und etwas Besonderes.” Abgesehen davon sind es für den Friseur aber besonders die kleinen Momente, die seinen Beruf ausmachen: “Zum Beispiel, wenn man Kunden für einen neuen Weg begeistern kann. Oder, wenn man die Kunden dabei unterstützt und sieht, wie sie sich verändern. Da waren über die Jahre viele schöne Momente dabei.”

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Robert Rettich stieg mit einer klassischen Ausbildung in die Friseurbranche ein. Seit 1987 ist er Friseur, feiert also im nächsten Jahr sein großes Berufsjubiläum. Nach der Ausbildung kam er zum Preisfrisieren, nahm an Meisterschaften teil, arbeitete auch in der Modewelt. Nach seiner Meisterprüfung 1994 kam er allmählich mit der Industrie in Verbindung, erweiterte seinen Fachbereich und war dann auch als Fachtrainer und Studioleiter in München tätig. 1996 wollte er, wie er selbst sagt, das nächste Level erreichen, sein “eigenes Ding machen”. Rettich eröffnete seinen eigenen Salon in Regensburg. Und mit diesem ist er seit vier Jahren Partner von Organic Lifestyle. “Nachdem ich vor ca. vier Jahren auf der Messe in Düsseldorf das Testpaket mitbekommen habe, war eigentlich schon klar, dass wir damit gehen wollen”, erzählt Rettich.

Doch Neues ist auch mit Skepsis verbunden. Der Umstieg von Chemisch auf Organisch kein leichter. “Die Reaktion der Mitarbeiter war sehr skeptisch, weil wir speziell im Pflege-Verkaufsbereich einen riesigen Preissprung gemacht haben. Die Pflegeserie durch OLS zu ergänzen war eine Steigerung um 100 Prozent – und das müssen ja die Mitarbeiter beim Kunden auch kommunizieren”, erklärt Rettich. “Sie haben sich aber darauf eingelassen. Petra Brockmann hat das Produkt bei uns selbst eingeführt, war zweimal in Regensburg. Alle Leute, die da waren, waren absolut angetan. Dann haben wir dem Ding einfach Zeit gegeben.” Und so kamen die Produkte vom Verkaufsregal auch irgendwann in die Kabine, der organische Kreislauf nahm seinen Lauf. Die ganze Firma machte die Ausbildung in “OrganicHairCutting”. Die Zusammenhänge zwischen dem Produkt und dem Haar des Kunden wurden immer klarer. Rettich: “Damit hat sich auch bei uns die Philosophie der Firma verändert. Der Kunde ist absolut in den Mittelpunkt gerückt.”

Die individuellen Bedürfnisse des Kunden – das oberste Gebot in Rettichs Unternehmen. Und das bedeutet auch, dass der Kunde die Wahl hat. Rettich: “Wir haben die anderen Dinge nicht abgestellt oder vergessen. Wir haben zwei Pflegeserien im Regal und die Kunden dürfen sich entscheiden. Wir haben verschiedene Haarschneidesysteme, mit denen wir arbeiten. Wir versuchen mit dem Kunden das Richtige und Optimale zu finden. Das ist der Kernpunkt unseres Tuns.”

 

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Foto: Robert Rettich Promo

Der Abschied von alten Technologien

Ich fühlte mich schon ziemlich cool, als ich in meiner Kindheit mit einem Walkman durch die Straßen gelaufen bin. Das Highlight des Tages waren – neben einer Disney-Videokassette – ein paar Stunden, die man am riesigen Computer-Monitor verbringen durfte. Aber nicht zu lange ins Internet, denn von Flatrate hatte damals noch keiner gehört. Zeiten ändern sich. Was früher noch als großer Trend gefeiert wurde, wird heute schon längst nicht mehr produziert. Und genau dieses Schicksal droht vielen weiteren Produkten, die wir aktuell noch tagtäglich im Gebrauch haben.

Wir leben im virtuellen Zeitalter, die Technologie entwickelt sich stetig. Manchmal so schnell, dass uns Unterschiede gar nicht mehr auffallen bzw. schnell in Vergessenheit geraten. Oder trauert noch irgend jemand der Handy-Tastatur nach, welche durch den Touchscreen ersetzt wurde? Das iPhone, mobile Zahlungen und Co. revolutionierten die technischen Entwicklungen. Neue Möglichkeiten, neue Chancen. Kein Stillstand in Sicht! Denn schon in den nächsten fünf Jahren zeigt die Prognose weitere Veränderungen – was auch mit Abschieden von bestimmten Dingen verbunden ist. Bye bye, Autos, hallo, fliegende Untersetzer? Na ja, vielleicht nicht so drastisch. Aber hier ein paar Beispiele von Dingen, die laut “Trendsderzukunft.de” in den nächsten Jahren vielleicht endgültig von der Bildfläche verschwinden werden…

  • Wann habt ihr eigentlich das letzte Mal einen handgeschrieben Brief an die beste Freundin aus Schulzeiten verschickt? Das liegt wahrscheinlich schon Jahre her. Die Zeiten, in denen man einen Liebesbrief in die Taschen gesteckt bekommen hat, sind wohl vorbei. Und somit auch die Romantik. Keine kleinen geheimen Nachrichten ohne Namen mehr. Stattdessen plumpe Kommentare bei WhatsApp und Facebook. Weniger gefühlvoll, aber genau so wichtig ist Papier im Geschäftsverkehr. Dazu zählen u.a. Arbeits- und Mietverträge, Arztrechnungen usw. Und die sollen der Geschichte angehören? Fast unvorstellbar – aber zukünftig soll immer mehr auf den elektronischen Verkehr gesetzt werden. Was aber nicht von heute auf morgen klappt. Optimiert werden soll das Ganze mit persönlichen Mail-Adressen, welche der entsprechenden Person zugeordnet werden können. Auch virtuelle Unterschriften sind ein großes Thema.
  • Okay, mal Hand aufs Herz, wer sucht eigentlich nicht ständig nach seiner Fernbedienung? Manchmal macht es den Eindruck, als hätte sie Beine bekommen und sich mit Absicht irgendwo in der Ferne versteckt. Ein Phänomen. der Technologie sei Dank, soll das Problem zukünftig kein Thema mehr sein. Sprachkommandos, wie Siri, gibt es ja jetzt schon. Doch in den nächsten Jahren sollen diese Kommandos noch mehr optimiert werden. Dann heißt es vielleicht nur noch: “Mach mal den ‘Tatort’ an”…
  • “Hallo 123” und “Haus456” – Passwörter sind heutzutage längst nicht mehr sicher. Und deswegen sollten die Nutzer hierbei immer mehr Fantasie beweisen. Groß- und Kleinschreibung, Zahlen, Sonderzeichen. Ein großes No-Go: die gleichen Passwörter bei unterschiedlichen Diensten zu nutzen. Zu unsicher, zu hoch die Wahrscheinlichkeit, gehackt zu werden. Das Ablaufdatum der Passwörter könnte deswegen immer näher rücken. Die Zukunft heißt biometrische Erkennung. Das bedeutet: Fingerabdrücke, Sprach- und Gesichtserkennung. Und somit droht vielleicht unserem Wohnungsschlüssel das ähnliche Schicksal, wie Passwörtern. Irgendwie komisch, oder?
  • Online-Banking – schon längst kein Fremdwort mehr: ob Dienste, wie PayPal, oder Apps von Banken, die es zulassen, Bankgeschäfte auf mobilen Geräten durchzuführen. Bedeutet das etwa langfristig, den Untergang von Checks, Kredit- und Ec-Karten sowie Bargeld? Schon jetzt wird über die Abschaffung vom handfesten Geld diskutiert, welche für die Verbraucher außer der Vorstellungskraft liegt. Beim Kiosk mal eben Kaugummis kaufen – ohne Münzen, dafür mit mobilen Geräten? Da gefällt mir die Oldschool-Variante doch irgendwie besser.

Ob wir das alles wirklich brauchen? Diese Einschätzung bleibt jedem selbst überlassen. Aber es scheint, als würden wir irgendwann durch die virtuellen Technologien der Wirklichkeit entfliehen. Alles wird uns abgenommen, dabei sollten wir Menschen nicht verlernen, Dinge auch selbst und vor allem “Oldschool” zu erledigen. Neu ist gut, aber nicht immer unbedingt brauchbar. Bei einer so schnellen Entwicklung, frage ich mich doch: Wo soll das alles noch hinführen?

Foto: Thomas Lefebvre

Wie aus Veganismus ein Mega-Trend wurde

Veganismus, der Mega-Boom! Manchmal ist es eine Tasche, manchmal ein Kleid, manchmal ein Smartphone – in diesem Fall ist es ein Ernährungs- und Lebensstil, welcher zum absoluten Trend wurde. Erst war es Bio – und jetzt eben alles, was keinen tierischen Ursprung hat. Weder Milch, noch Eier, noch Honig. Doch warum ist der Vegan-Boom eine Trend-Erscheinung? Schließlich wurde die erste vegane Vereinigung (“Vegan Society”) bereits am 1. November 1944 gegründet. Na, die große Medienlandschaft macht es möglich. Vegane Kochbücher, Blogs, Plakate, prominente Vorbilder. Vegan sein ist cool – und vorbildlich. Aber eben nur, wenn man es richtig macht. Aber dazu später mehr.

Verwenden Sie Clomid genau wie von Ihrem Arzt verordnet wurde. Befolgen Sie alle Anweisungen auf dem Etikett Verschreibung. Ihr Arzt kann Ihre Dosis gelegentlich ändern, um sicherzustellen, dass Sie die besten Clomifen 100mg Rezeptfrei Ergebnisse zu erzielen. Nehmen Sie nicht dieses Medikament in größeren oder kleineren Mengen oder länger als empfohlen.
Ihr Arzt wird medizinische Tests durchführen , um sicherzustellen, dass Sie nicht haben, der Sie aus sicher mit Clomid verhindern würde.
Clomid ist in der Regel für 5 Tage genommen, am 5. Tag des Menstruationsperiode zu starten. Folgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes.
Sie werden vor jedem Behandlungszyklus eine gynäkologische Untersuchung haben müssen. Sie müssen unter der Obhut eines Arztes bleiben, während Sie Clomid verwenden.
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Der Weg zum Trend

Die Beweggründe für die Ernährungsumstellung sind oft unterschiedliche. Viele der Veganer wollen gegen die Massentierhaltung ankämpfen, lehnen außerdem die Gabe von Antibiotika an Tiere ab. Sie wollen Tiere schützen. Andere erhoffen sich einfach einen gesünderen Lebensstandard, ein bewussteres Leben. Und für manche ist es eben einfach cool, denn sie haben in den Medien davon gehört. Und die großen Promis leben es vor. Immer mehr Stars am Hollywood-Himmel bekennen sich zum Veganismus, gelten als Vorbilder. Wenn Johnny Depp vegan kann, kann ich das auch. Oder? Dann wären da noch Demi Moore, Jared Leto, Leona Lewis, Miley Cyrus und Pamela Anderson, um nur einige der bekannten Vorreiter zu nennen. Und wenn Promis etwas vorleben, ziehen natürlich Magazine nach. Ganze Spezial-Seiten rund um die vegane Lebensweise finden sich in den Klatsch-Zeitschriften und auf Internet-Blogs. Veganismus auf der Überholspur!

Das große Interesse in den Medien stieg in den letzten Jahren konstant. Für viele entwickelte sich dabei mehr, als nur eine Einstellung. Veganismus als Community. Da wäre zu einem das Vegane Sommerfest in Berlin, auf das rund 50 000 Zuschauer stürmen. Neben Festivals gibt es aber auch immer mehr Fachmessen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen – u.a. die VeggieWorld in Berlin, Düsseldorf und München, sowie die VegMed in Berlin. Die Welt wird mehr aufgeklärt und kommt langsam auf den Geschmack.

Dass sich immer mehr Menschen mit der Thematik auseinander setzen, zeigt sich aber auch an anderen Stellen. Die Anzahl der veganen Restaurants steigt, vegane Kochbücher stehen auf den Bestseller-Listen. Laut “Vebu” wurden 2010 nur drei und 2011 zwölf Bücher dieser Art veröffentlicht. Im Jahr 2015 waren es bereits 119 Neuveröffentlichungen veganer Kochbücher. Und auch im Supermarkt klingelt die Kasse. Denn pflanzliche Alternativen sind längst nicht mehr nur in ausgewählten Bioläden zu finden. Das Sortiment wird immer größer und erzielt ein jährlich steigendes Umsatzplus von rund 30 Prozent. Laut der “Gesellschaft für Konsumforschung” konnten die pflanzlichen Produkte bereits im Jahr 2014 einen Gesamtumsatz von 213 Millionen Euro erzielen. Das ergibt in den vergangen fünf Jahren eine Steigerung von 73 Prozent. Und ein Ende ist nicht in Sicht.

Den Trend spürt man aber nicht mehr nur in der Lebensmittelbranche. Nach und nach werden Bereiche wie vegane Mode und Kosmetik immer interessanter für den Endverbraucher. Veganismus ist längst keine reine Ernährung mehr, sondern eine Lebenseinstellung. Insgesamt sollen sich rund 7,8 Millionen Menschen in Deutschland vegetarisch ernähren, ca. 1,2 Millionen vegan. Laut Schätzungen kommen täglich 200 Veganer hinzu.

Doch ein Trend bringt eben auch immer eine Gegenbewegung mit sich. Denn viele sind auch genervt von dem Ernährungs-Boom. Ein Mensch braucht Fleisch, heißt es. Vegan zu sein, kann doch nicht gesund sein, sagen andere. Wer den Trend lebt, muss sich also täglich mit Vorurteilen auseinander setzen und eben ganz genau wissen, warum er sich dafür entschieden hat. Diskussionen vorprogrammiert. Denn wer vegan lebt, sollte es wenigstens richtig machen bzw. achtsam sein. Die Devise ist eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung, bei der auf die Zufuhr wichtiger Nährstoffen Wert gelegt werden sollte. Sonst könnte es nämlich zu einem Mangel an Proteinen, Kalorien, Eisen, Fettsäuren und Co. kommen. Außerdem bedeutet vegan nicht zugleich auch Bio. Auch Sojawürstchen und Veggie-Burger können, genau wie andere Fast Food-Produkte, zu viel Fett und Salz enthalten. Deswegen ist eine gründliche Auseinandersetzung mit den Produkten und Nährstoffen das A und O.

Die fleischlose Kost ist also mitten in der Gesellschaft angekommen, die vegane Community längst keine Randgruppe mehr. Ob der Trend mehr als nur eine Pop-Kultur von Menschen aus der kreativen Branche ist, wird sich in den nächsten Jahren zeigen. Grundsätzlich gilt: Man ist, was man isst.

Foto: Leonie Wise

Mit Überzeugung kommt man zum Erfolg

Sie ist die Fach-Ikone. Er ist der Mann der operativen Geschäfte. Zusammen sind sie ein erfolgreiches Team – in allen Lebenslagen seit der Schulzeit. Jana Eichler und Rex Wegner sind mit “Jana Eichler Friseure” Partner von Organic Lifestyle. Wir zeigen Euch, wo der gemeinsame Weg anfing und, wo er noch hinführt.

“Ich habe in der Vergangenheit schon gemerkt, dass ich eine kleine visionäre Ader habe”, sagt Rex im Interview mit “Organic Lifestyle”. Er selbst ist gelernter Friseur, kümmert sich aber überwiegend um den wirtschaftlichen Teil des Unternehmens. Organisation, Planung, Steuern, Geschäftsführung stehen unter anderem auf seiner Agenda. Auch der Blick auf den aktuellen Markt gehört dazu. Was sind Trends, wo liegen Tendenzen? “Wenn wir neue Dinge aufgenommen haben, sind wir damit immer recht gut gefahren.” Doch bei Organic Lifestyle® (nachfolgend OLS) stellte dies auch ein Risiko dar. Aber eins nach dem anderen…

 

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“Wir möchten Haare organisch betrachten und unseren Kunden mehr als nur Trendinterpretationen bieten. Wir wollen, dass sich unsere Kunden rundum wohlfühlen, wenn Sie unser Geschäft verlassen. Deshalb setzen wir auf einen perfekten Haarschnitt, eine individuelle Haarfarbe und innovative Styling- und Pflegeprodukte”. Jana und Rex haben sich ihrem Beruf schon immer voller Leidenschaft gewidmet. Eine hohe Qualität in der Dienstleistung ist der Anspruch. Also ließen sie einen ihrer Mitarbeiter im organischen Haarefärben weiterbilden. Rex: “Er war total begeistert. Wir haben gemerkt, welche Energie und fachliche Qualität er durch die Ausbildung im Salon umsetzt.” Und so kam das Friseur-Duo letztendlich auch auf die OLS-Produkte. “Für uns war das alles total faszinierend. Man geht ja mit OLS zurück zum Ursprung des Haares, man beachtet den Aufbau des Haares, schafft keine Illusionen, sondern echte Haarpflege. Es geht nicht um Marktzahlen, Gewinne oder Verkauf. Es geht darum, die natürliche Schönheit zu erhalten oder wiederherzustellen und die optimale Basis zu schaffen, um als Friseur mit dem Haar perfekt arbeiten zu können.”

Doch das neue Produkt war trotzdem auch mit einem hohen Risiko verbunden – eben weil hier nicht der Fokus auf dem Gewinn liegt. “Natürlich war es eine große Überlegung, ob wir das Produkt aufnehmen. Gerade für mich. Ich betrachte als Unternehmer auch immer die langfristige Liquidität unseres Salon und muss dabei oft Visionen und wirtschaftlichen Nutzen abwägen. Der Verkaufspreis ist ja anders als bei herkömmlichen Produkten”, erklärt Rex. “Ich persönlich muss sagen, dass die Begeisterung für das Produkt gesiegt hat. Als Unternehmer muss man auch risikobereit sein und Leidenschaft mitbringen. Wenn man als Unternehmer von einer Sache total überzeugt ist, dann macht man das einfach. Mit der Überzeugung kommt der Erfolg.”

Mit Überzeugung geht es bei dem Duo auch in Zukunft weiter. In den nächsten fünf Jahren soll viel in fachliche Weiterbildung der Mitarbeiter investiert und aus Jana Eichler Friseure ein OLS und Organic Lizenz-Salon werden. Aber es sind eben nur wenige Menschen, die gegen den Strom schwimmen so wie diese beiden. Rex: “Diese Denkweise, die wir und OLS leben, wird nicht der Standard werden. Es gibt so viele Menschen, die sich nicht weiterentwickeln wollen, weil es einer gewissen Anstrengung bedarf. Es ist ja auch nicht leicht, wenn man bessere Qualität abliefern will. Dazu muss man lernen, sich zu überwinden und man muss aktiv werden, an sich arbeiten. Wie viele Menschen sind wirklich so? Da sehe ich aber andererseits auch eine Chance. Wir können ein Netzwerk schaffen von tollen Friseuren, die mit höchster Qualität arbeiten. Sicher kann man damit nicht alle erreichen. Aber es wird immer auch die geben, die mehr wollen und auf die freuen wir uns, denn nur gemeinsam können wir wirklich etwas bewegen.”

 

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Diese Schokolade hat eine weite Reise hinter sich

Ihre große Leidenschaft: Schokolade. Dafür überquerten sie sogar die weiten Meere. In dem fernen Belize (Mittelamerika) fanden Peggy und Patrick Walter ihr süßes Glück. Zusammen mit den Maya-Farmen hatten sie einen Traum: gemeinsam eine langfristige und nachhaltige Zukunft aufbauen. Mit Kakao. Den bringt das Ehepaar nun seit Jahren nach Deutschland. Mitten auf einen Berg – im Grünen. Im tiefen Sachsen. Dort steht, umgeben von der Zwickauer Mulde, das Schloss Rochsburg. Es ist die Manufaktur von Peggy und Patrick, in der sie seit 2012 handgemachte Bio-Schokolade herstellen. Mit dem Kakao aus der Ferne…

Sildenafil wird zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (Impotenz; Unfähigkeit zu bekommen oder eine Erektion zu halten) bei den Männern. Sildenafil (Revatio) sildenafil rezeptfrei generika wird verwendet, um die Fähigkeit zu verbessern, um übung bei Erwachsenen mit pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH; hohen Blutdruck in den Gefäßen, die Blut zu den Lungen, was zu Kurzatmigkeit, Schwindel und Müdigkeit). Kinder sollten in der Regel nicht nehmen, sildenafil, aber in einigen Fällen ein Arzt kann entscheiden, dass sildenafil (Revatio) ist das beste Medikament zur Behandlung einer kindlichen Zustand. Sildenafil ist in einer Klasse von Medikamenten namens phosphodiesterase (PDE) – Hemmer. Sildenafil behandelt erektile Dysfunktion durch Verbesserung der Blutzufuhr in den penis während der sexuellen stimulation.

Ein grauer Industriehof, hunderte Mitarbeiter bedienen große Maschinen, eine klebrige Angelegenheit – so würde man sich wahrscheinlich einen 0815-Schokoladen-Betrieb vorstellen. Bei „Choco del Sol“ findet man das komplette Gegenteil. Ein Traditions-Unternehmen, in dem Schwiegermutter und Schwägerin noch mit anpacken. Eine Kulisse, wie entsprungen aus einer Postkarte. Doch das Schloss Rochsburg als Manufaktur kann mehr sein, als nur Schein. „Für uns ist das eine ganz andere Dimension“, sagt Patrick dem „Organic Lifestyle“-Magazin. „Das Flair der Burg ist ein ganz besonderes. In der vorherigen Manufaktur haben wir im Sommer noch Klimaanlagen gebraucht. Hier ist das schon natürlich vorhanden. Wir brauchen nicht mal eine Zirkulation. Das kommt unserer Schokoladen-Herstellung sehr zugute. Als ich hier die erste Schokolade gemacht hatte, war die schon um Klassen besser – allein durch das besondere Klima.“ Und trotzdem war der Umzug in die alten Gemäuer mit einem Risiko verbunden und das Umfeld klagte mit Skepsis. Patrick: „Die Leute haben anfangs gedacht, wir wären wahnsinnig, dass wir so abgelegen arbeiten wollen. Mitten auf dem Berg im Naturschutzgebiet, wo man so schlecht hinkommt. Aber genau das ist es, was die Leute am Wochenende als Ausflugsziel möchten.“ So führen an dem Schloss Rochsburg Rad- sowie Pilger- und Wanderwege vorbei.

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Dort hat „Choco del Sol“ sein Zuhause gefunden – und bietet auch Möglichkeiten für besondere Veranstaltungen. „Unser Geschäft hat drei Standbeine“, erklärt Patrick. „Eines ist, dass wir den Kakao unserer Bauern aus Mittelamerika zu uns nach Deutschland bringen. Den Kakao verkaufe ich zum Teil weiter an kleine Schokoladenhersteller. Das zweite Standbein ist, dass wir die Schokolade, die wir herstellen, an Händler verteilen. Zum großen Teil regional in Sachsen. Und die dritte Säule sind Veranstaltungen, die wir anbieten.“ Firmen- sowie Schülergruppen und Privatpersonen haben hierbei die Möglichkeit, alles rund um Schokolade und Kakao zu erfahren – und sogar beim Herstellen dabei zu sein. „Ich nehme die Leute wirklich mit auf eine Reise. Und die geht bei den Bauern los, die den Rohstoff anbauen. Die machen alles, von der Bereitstellung der Samen, Pflanzung, Verschneidung der Bäume bis hin zur Ernte. Das versuche ich den Gästen näher zu bringen, damit sie in Zukunft bewusster mit dem Nahrungsmittel umgehen.“

Für alle die jetzt immer noch nicht genug von Schokolade bekommen, haben wir jetzt noch einen kleinen Redaktions-Tipp: Im Sommer findet das erste „Euro Bean Chocolate Festival“ im Schloss Rochsburg statt. Das kann ja nur eine süße Angelegenheit werden…

 

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Über uns  (1)

 

Fotos: Choco del Sol Promo (Thomas Schlegel)

Superfood ist nicht immer supergut

Der Fitness-Wahn macht seine Kreise. Ob Work-out-Videos in sozialen Netzwerken oder Personal Trainer, die Werbung im Fernsehen machen – der gesunde Lifestyle boomt. Und die Kasse klingelt. Wer bewusst lebt, liegt im Trend. Und der Trend zeigt sich besonders bei Facebook, Instagram und Co. Kein Tag ohne Fotos vom Joghurt mit Früchten, die angeordnet sind, als würden sie für ein Essens-Magazin posieren. Als weitere Verzierung dienen kleine dunkle Kügelchen. Es sind Chia-Samen. Ein natürliches Wundermittel, das nicht nur gesund ist, sondern auch für mehrere Stunden sättigt. Ein Superfood eben…

Xenical ist für die orale Verabreichung als türkisfarbene Hartgelatinekapsel zur Verfügung. Die Kapsel ist mit schwarz aufgedruckt . Jede Kapsel Xenical Orlistat Bestellen Rezeptfrei enthält eine Pellet-Formulierung von 120 mg des aktiven Bestandteils , bestehend Orlistat, sowie die inaktiven Bestandteile mikrokristalline Cellulose, Natriumstärkeglykolat, Natriumlaurylsulfat, Povidon, und Talk. Die Kapselhülle enthält Gelatine, Titandioxid, und FD & C Blue No. 2 mit schwarzer Druckfarbe pharmazeutischer Qualität Schellack, Propylenglykol , starke Ammoniaklösung , Kaliumhydroxid und schwarzes Eisenoxid enthält.
Orlistat ist ein weißes bis weißliches kristallines Pulver. Orlistat ist praktisch unlöslich in Wasser, leicht löslich in Chloroform und sehr leicht löslich in Methanol und Ethanol. Orlistat hat keinen pK im physiologischen pH-Bereich.
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Superfood – eine neue Ära der Lebensmittel. Aber sind die Ergänzungsmittel, wie Chia, Acai und Goji wirklich supergut? So wird es uns jedenfalls vorgemacht. Aus einem fernen Land kommt das exotische Wunder-Essen meistens, entdeckt von Naturvölkern, die dadurch keine Krankheiten und kein Übergewicht bekommen. Und nicht zu vergessen, der hohe Anteil an wertvollen Inhaltsstoffen. Fit und gesund ging noch nie so einfach. Die Geschichte ist meist ähnlich, der Protagonist immer ein anderes Superfood. Hört sich gut an, passt zum aktuellen Fitness-Wahn und sieht schön im Bio-Markt aus – wird gekauft!

Leider hat nicht jedes Märchen ein Happy End. Die böse Hexe heißt an dieser Stelle “Öko-Test”. Oder ist sie doch die gute Fee? Die Zeitschrift veröffentlichte nämlich nun einen Test, der zeigt, dass zwei Drittel der 22 getesteten Superfood-Produkte stark mit Schadstoffen belastet waren. Und hierbei handelt es sich nicht einfach nur um harmlose Verunreinigungen. Hört ihr auch die Träume zerplatzen? Träume, dass man nur diese eine Wunder-Zutat zu sich nehmen muss und für immer fit, schlank, schön und gesund bleibt… Ohne Bewegung und ohne auf den Rest der Ernährung zu achten. Das lassen nämlich viele Konsumenten einfach außen vor. Diesen geht es nur darum, dass es wohl cool ist, das Müsli mit Chia aufzupeppen.

Aber zurück zum Wesentlichen. Aus dem Artikel der “Öko-Test”-Zeitschrift ging zum Beispiel hervor, dass eine Packung Bio-Chia-Samen unerlaubte Mengen an Pestizid-Rückständen beinhaltete. Das Produkt ist mittlerweile nicht mehr im Handel zu kaufen. Außerdem fanden die Tester auch einen Rohkakao, welcher mit dem Insektenschutzmittel Diethyltoluamid verunreinigt war. Letztendlich sind die Superfoods super durchgefallen. Von 22 getesteten Produkten konnten die Tester gerade mal zwei empfehlen. Außerdem gab es von den Testern noch einen kleinen Hinweis zum Super-Trend. Dass man sich nämlich mit Superfood noch gesünder als gesund ernähren kann, sei reiner Unsinn.

Das heißt natürlich nicht, dass man komplett auf Superfood verzichten muss. Wenn es nicht gerade mit Pestiziden verseucht ist. Ja, auch ich habe Chia-Samen Zuhause. Schließlich beinhalten sie zehn Mal mehr Omega-3-Fettsäuren als Lachs. Aber ein kleiner Tipp an dieser Stelle: Im Gegensatz zum leckeren Fisch sollten sie auch nur in einer sehr geringen Menge (wenige Gramm) zu sich genommen werden, da sie extrem aufquellen. Wer auf Acai nicht verzichten möchte, sollte nicht unbedingt zu teuren Kapseln oder Pulver greifen. Ein leckerer Saft oder Smoothie aus den Beeren tut es auch. Grundsätzlich gilt die Devise: Nicht einfach drauf los kaufen und konsumieren, nur weil eine Instagram-Bloggerin gesagt hat, es sei cool. Erst erkundigen, dann essen. Erst dann ist Superfood wirklich supergut.

Foto: Sambazon

 

Lakrids ist nicht einfach nur Lakritz

Man sagt, dass es aus dem Vorderen Orient gekommen sein muss. Im 12. Jahrhundert fand es seine erste schriftliche Erwähnung auf einer Tontafel im assyrischen Mesopotamien (heutiger Irak). Dort stand das Wort Šūšu, was übersetzt Süßholz bedeutet. Schon im Mittelalter war die Pflanzenart sehr beliebt. Aber nicht etwa als Süßigkeit, wie wir sie heute kennen, sondern als Heilmittel gegen Husten und andere Krankheiten. Im 18. Jahrhundert wurde die Lakritzproduktion durch einen Apotheker vorangetrieben, der den Süßholzsaft erstmals mit Zucker und Mehl vermengte. Letztendlich konnte Lakritz mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert in großen Mengen produziert werden, was dazu führte, dass sich das Produkt in Europa immer mehr verbreiten konnte.

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Heutzutage gibt es Lakritz in verschiedenen Variationen. Als Gewürz, als Zutat für Getränke. Überwiegend ist es aber als Süßigkeit bekannt. Stark verbreitet ist Lakritz unter anderem in Frankreich, England und vor allem Skandinavien. Den weltweit höchsten Lakritzverbrauch sollen die Niederländer mit zwei Kilogramm pro Person im Jahr haben.

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Dort ist auch die Geburtsstätte von Lakrids by Johan Bülow – keine gewöhnliche Lakritz-Marke. Keine gewöhnlichen Produkte, die sich irgendwie versteckt in den Supermarkt-Süßigkeitenregalen finden. Man kann sagen, Lakrids ist mit seinem besonderen Design und den genau ausgewählten Zutaten der Porsche unter den Lakritz-Brands. “Wir haben ein absolutes Premium-Produkt. Wir produzieren nach Qualität – und nicht nach dem niedrigsten Preis”, erklärt Stefan Zappe, Head of Sales und Prokurist von Lakrids, dem “Organic Lifestyle”-Magazin. “Es ist extrem wichtig, woher die Zutaten kommen. Von Anfang an war es die Idee, das beste Lakritz-Produkt mit den besten Inhaltsstoffen der ganzen Welt zu machen. Ein großer Baustein im Produkt ist Melasse, ein Zuckerrübensirup, welchen wir aus Australien beziehen. Das ist natürlich ein langer Weg, aber für Johan eben die beste Variante. Bei Lakritz gibt es außerdem das Bindemittel Mehl. Dafür nehmen wir Reismehl – andere nehmen Weizen- oder Kartoffelmehl. Unseres ist um ein Vielfaches teurer, aber auch glutenfrei und schmeckt besser.”

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2007 wollte der Däne Johan Bülow, damals 23 Jahre alt, das Potenzial der würzigen Wurzel ausschöpfen. Sein Unternehmen Lakrids war geboren. Bis heute werden alle Lakritzwurzeln sorgfältig ausgesucht – bei Bauern in Afghanistan, im Irak oder Italien. “Das Wichtigste an der Marke ist die Person Johann Bülow”, sagt Stefan Zappe. “Er hatte die Idee und die Vision – und unheimlich viel Leidenschaft in die Entwicklung seines Unternehmens gesteckt. Der wichtigste Inhaltsstoff ist die Liebe.”

Mit viel Liebe ist das Unternehmen vor 18 Monaten auch in Deutschland an den Start gegangen. Seitdem wird es in über 340 Feinkost-Geschäften, Design- und Concept-Stores sowie in drei eigenen Läden vertrieben. Die Lust der deutschen auf den außergewöhnlichen Lakritz-Geschmack steigt nach und nach – auch, wenn es noch lange nicht mit Skandinavien vergleichbar ist. Zappe: “Skandinavien kann man eher mit den Holländern vergleichen. Die sind extrem lakritzverrückt. Das findet man in Deutschland nur in der oberen Hälfte – ab Frankfurt liegt der sogenannte Lakritzäquator. Wir haben ja andere Lakritz-Produkte, als der Deutsche eigentlich kennt oder kannte. Wir haben schon einige Kunden in Süddeutschland und treffen auf viele Menschen, die der Überzeugung sind, dass sie Lakritz nicht mögen. Wenn sie aber unseren Gourmet-Lakritz probieren, stellen sie fest, dass es ein ganz anderes Qualitätsniveau ist.” Da kommt man doch direkt auf den Geschmack, oder?

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Fotos: Lakrids Promo