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PASIORA – sukkulente Leidenschaft

Heute möchten wir einfach einmal einen Onlineshop vorstellen, den wir auf Instagram entdeckt haben. PASIORA verbindet Passion und Flora und genau diese Leidenschaft und Faszination für Pflanzen haben Stefan und Maria zu ihrem Beruf gemacht.

Manchmal braucht es mehr als nur süße Verführung

Jeder von uns war schon einmal auf einer Hochzeit oder einer größeren Festlichkeit, auf der man ein kleines Gastgeschenk als Erinnerung erhält. Traubenzuckerherzen, Bonbons, Pralinés – oft sind es kurzweilige süße Versuchungen, die schnell auf der Zunge zergehen. Stefan und Maria kam dabei der Gedanke, für die Gastgeber, aber auch für die Gäste etwas Langlebigeres und Nachhaltiges zu finden, was einen immer wieder an den gemeinsamen besonderen Tag erinnert.

Ein Beruf wird zur Berufung

Maria hat sich schon immer für Sukkulenten interessiert. Sie ist begeisterte Zierpflanzengärtnerin. Sie liebt es in Fachbücher abzutauchen und steckt andere mit ihrer Liebe für diese einzigartigen Pflanzen an. Deshalb war es für die Beiden nach vielen Gesprächen naheliegend einen Onlineshop für Sukkulenten aufzubauen.

Sie starteten mit einem kleinen Blog, in dem es vorerst darum ging, Sukkulenten bekannter zu machen und darüber zu schreiben, was die beiden an diesen Pflanzen so fasziniert. Dafür besuchten sie Messen und botanische Gärten, um alles zusammenzutragen und ihre Idee auszuformen. Entstanden ist weit mehr als ein gewöhnlicher Onlineshop. Sie haben durch die Verbindung mit ihrem Blog eine informative und sehr persönliche Plattform für Pflanzenliebhaber und Interessierte geschaffen und sind über ihre Social Media Kanäle ständig für ihre Kunden da.

Echte Lebenskünstler

Sukkulenten sind in ihrer Farb- und Formenvielfalt innerhalb einer Gattung so vielfältig im Natürlichen als auch durch Züchtungen. Und sie sind einfach unglaublich pflegeleicht, da sie Wasser lange Zeit speichern. Deshalb sind sie auch in den rohen Landschaften von Südafrika und Südamerika zu finden und können sich an besondere Klima- und Bodenverhältnisse leicht anpassen. Sie sind echte Lebenskünstler! Kakteen sind wohl die bekanntesten Vertreter, wenngleich sie auch nur einen kleinen Teil aller existierenden Sukkulenten ausmachen. Für Maria und Stefan gehören diese Pflanzen zu einem nachhaltigen Lifestyle – langsam oder im eigenen Tempo wachsend, pflegeleicht, beständig und natürlich.

Mit dem richtigen Blick fürs Detail

Stefan ist selbst kein Gärtner. Der Produktdesigner ist Kreativer und Unternehmer und kümmert sich um Technik, Marketing und die Betreuung des Onlineshops und Blogs. “Für mich sind Sukkulenten nicht nur Pflanzen die einen passiven Teil des Wohnraums ausmachen oder als Dekoration herhalten. Vielmehr bereichern sie meinen persönlichen Lebensraum und werden zum lebendigen Element der Inneneinrichtung.”

Die beiden spüren, dass sie mit ihrer Idee auf dem richtigen Weg sind. Heute stellen sie exklusive und individuelle Kollektionen für Hochzeiten und Events zusammen. Das Unternehmen wächst. “Die Leute kommen zu uns ins Gewächshaus! Diese Besuche müssen sein. Für viele Kunden ist es schwer sich online durchzuklicken, auch wenn ich sie online berate.” Oft sind die Kunden auch skeptisch. “Die sind aber nicht echt, oder?” werden die beiden Stuttgarter oft gefragt. Ihre Sukkulenten unterscheiden sich  nämlich in ihrer Farbigkeit und Vielfalt schon sehr von den auf dem Markt üblichen. Aber Maria hat auch einen besonderen Blick für ihre Lieblinge. Alle Fotos ihres Shops und Blogs hat sie bis auf Ausnahmen mit ihrer Spiegelreflex oder ihrem Smartphone selbst aufgenommen. Und mit diesem Blick fürs Detail wird letztlich auch jede Pflanze vor dem Versand handverlesen und ausgewählt für einen kleinen besonderen Moment.

Seid Ihr nicht auch neugierig geworden?

Dann stöbert doch einfach mal auf ihrem Blog oder Shop oder besucht sie direkt auf dem Gelände der Stadtgärtnerei Stuttgart, Logauweg 16. Der Besuch am Gewächshaus ist zur Zeit aber nur nach vorheriger Absprache möglich. Feste Zeiten wird es dann im neuen Gewächshaus geben. Ja richtig, sie wollen sich nämlich vergrößern, denn langsam wachsen sie über sich hinaus. Wo genau Maria, Stefan und ihre Sukkulenten dann zu finden sind, bleibt aber noch ein kleines Geheimnis, das im nächsten Jahr gelüftet wird. Ihr dürft also gespannt sein auf noch mehr Vielfalt, Qualität und mehr PASIORA.

Plastikfolie adé

Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist heute wichtiger denn je. Für Christina Sauer, Gründerin von beeskin, ist es schon immer Teil ihres Lebens gewesen. Doch vor 10 Jahren begann die gelernte Grafikdesignerin, Ehefrau und Mama von zwei Kindern ihr Leben umzustellen. Seitdem beschäftigt sie sich sehr genau mit dem, was bei ihr im Haus ein- und ausgeht. Ob Nahrungsmittel, Kosmetika oder Verpackungen, Christina möchte ihren Kindern Vorbild sein und ihnen beibringen, mit der Natur verantwortungsvoll umzugehen. Dazu gehört auch der Umgang mit Plastik.

Milch aus der Flasche schmeckt einfach viel besser!

Obst und Gemüse gibt es nicht in der Plastiktüte, sondern in selbstgehäkelten Netzen, das Duschgel wurde durch harte Seifen ersetzt und die Milch gibt es aus der Glasflasche: „So schmeckt sie auch einfach viel besser.“ Damals hätte sie nicht gedacht, dass sich aus dem Wunsch nach Nachhaltigkeit und Verantwortung einmal ein Unternehmen entwickelt.

Ideen brauchen Zeit, aber wenn man sie festhält, kann daraus etwas wachsen!

Als Christina in den USA Grafikdesign studierte und dort 6 Jahre lebte, kam sie das erste Mal mit Bienenwachstüchern in Verbindung. Die Idee, die Frischhaltefolie zu ersetzen, gefiel ihr sofort. Jahre später, längst zurück in Deutschland, kam der Gedanke wieder auf. Der Import aus den USA mit dem Flugzeug war für die Umweltbewusste aber ein absolutes Tabu. Sie wollte die Bienenwachstücher deshalb selbst regional herstellen und damit auch dem deutschen Markt zugänglich machen.

beeskin hält Lebensmittel auf natürliche Weise frisch

Von der Idee bis zur Umsetzung brauchte es nur ein paar Monate. „Ich bin sehr zielstrebig und gut fokussiert. Ich habe den geeigneten Stoff recherchiert, das Design selbst entworfen, mit dem der Stoff bedruckt werden sollte und alles in der eigenen Küche ausgetestet.“ beeskin Bienenwachstücher bestehen aus GOTS zertifizierter Baumwolle, aus Bio-Bienenwachs, Bio-Jojobaöl und natürlichem Baumharz, welches Tina aus der letzten traditionellen Pecherei Österreichs bezieht. Die Farben von beeskin sollen an den Duft von Lavendel, den Geschmack von süßem Bienenhonig, den Geruch und das Gefühl von saftigem, grünen Gras erinnern. Und wie eine Orangenhaut schützt beeskin (bee: Biene / skin: Haut) Lebensmittel und hält sie auf natürliche Weise frisch.

Manchmal muss man einfach abwägen

Vegan sind die Tücher nicht. „Ich hatte erst darüber nachgedacht, aber die Alternativen mit dem importierten Carnaubawachs aus Brasilien oder dem doch fast zu 100% pestizidbelasteten Rapswachs waren für mich keine Alternative.“ Jeder Bestandteil wurde genauestens durchdacht. „Auch Bienenwachs ist nicht immer bio.“ Durch Holzschutzmittel, Mottenmittel oder Ähnliches kann das Bienenwachs mit Paraffinen und Chemikalien belastet werden. „Mir war es wichtig einen Partner zu finden, der unbelastetes und rückstandfreies Bienenwachs liefert.“

Funktional und wiederverwendbar

Jeder Schritt wurde ausgetestet by trial and error, aber es hat sich gelohnt. Die beeskin Bienenwachstücher können bei richtiger Pflege bis zu einem Jahr wiederverwendet werden und ersetzen 1:1 die Plastikfolie. Durch das Harz kleben sie und durch das Wachs werden sie mit Hilfe von Körperwärme wieder weich und geschmeidig. So kann man das Frühstück der Kinder darin einschlagen, Käse und Wurst darin frischhalten und auch Schalen und Schüsseln oder die Weinflasche damit verschließen. Legt man sie nämlich in den Kühlschrank, werden sie fast so hart wie Plastikdeckel.

100 % kindererprobt, 100 % kompostierbar

Dass die Tücher herrlich nach Bienen und Wald duften und die Verwendung auch noch Spaß macht, ist ein absolutes Plus. Geruch und Farbe entstehen durch das Baumharz und den Bienenwachs und sind immer ganz individuell – wie Wald und Wiesen, von denen sie gewonnen werden. Natürlich geht der Geruch nicht auf das Essen über! „Ich packe meinen Kindern täglich die Schulbrote damit ein und sie nehmen die Tücher immer ganz stolz mit. Manchmal falte ich das Tuch noch in einen kleinen Umschlag und so können sie Nüsse und Rosinen einpacken. Nachmittags waschen wir das Tuch dann ab und am nächsten Tag wird es wieder verwendet.“

Ja, diese Tücher sind 100% kindererprobt. Sie werden geknüllt, gefaltet, im Kühlschrank gekühlt und in der Raumluft wieder erwärmt. Und sie funktionieren einwandfrei. Und wenn sie dann nach einem Jahr Dauergebrauch, nicht mehr zu verwenden sind, dann sind sie aber 100 % kompostierbar.

Lange Nächte für ein super Ergebnis

Christina macht alles selbst, vom Design über den Druck bis hin zur Verpackung und Webseitenpflege. Da sind Augenringe vorprogrammiert. Und hin und wieder fragt sie sich auch, was sie da eigentlich tut. „Aber das Produkt ist so toll, dann nehme ich auch lange Nächte in Kauf.“ Irgendwann soll es auch finanziell eine Alternative sein, aber das braucht Zeit und viele bewusste Käufer und Käuferinnen. Das kleinste Tuch kostet 4,90 Euro, 19,90 Euro für das größte in XXL und für das Starterpaket zahlt man 22,50 Euro mit 3 Tüchern in den Größen S,M,L. Erhältlich sind die beeskin-Produkte über den Onlineshop oder über Retailer. Auch in Dresden werden wir beeskin bald im Unverpackt-Laden kaufen können.

Jetzt mitmachen!

Mit so einem kleinen Schritt, können wir bereits einen Beitrag für unsere Umwelt leisten. Und mal ehrlich, das Kuddelmuddel mit der Plastikfolie habt ihr doch auch satt oder? Der Anfang der Folie ist nicht zu finden, meist reißt es schief ab und wenn man Pech hat wickelt sich die Folie um sich selbst und landet als Folienknoten ungenutzt im Müll. Also probiert es einfach aus, kauft es für Euch oder als Geschenk und erzählt es weiter. Uns hat es überzeugt und wir sind gespannt, wie es mit beeskin in den nächsten Jahren weitergeht.

Bestellt HIER Eure eigenen beeskin Bienenwachstücher!

Bildcredits: beeskin

Alles an den Haaren herbei gezogen?

Rund ums Haar wachsen so viele Gerüchte, dass man einen Rapunzelzopf daraus flechten könnte. Aber was ist dran am Mythos, dass Blondinen länger auf eine XL-Mähne warten müssen? Oder Spliss zu kitten ist? Petra Brockmann und Thomas Brockmann-Knödler verraten, was man in Punkto Pflege beachten muss und was wir ganz schnell wieder vergessen können…

 

Blonde Haare wachsen langsamer als braune.

Wie kann eine vermeintliche Realität einen solchen Schwachsinn hervorbringen? Am schlimmsten sind die, die sagen „Schauen Sie mal, wie stark mein Ansatz rausgewachsen ist!“ und im gleichen Atemzug behaupten „Aber meine Haare wachsen nicht.“ Diese Kunden sind so auf ihre Haarfarbe fokussiert, dass sie Haarwachstum nicht wahrnehmen.
 

Viel hilft viel: Nach dem Waschen soll man Spülung, Leave-in-Spray, Öl und
Spitzenfluid verwenden.

Alles auf einmal – dann wären wir schon beim halbplastifizierten Haar. Pro: Kinderleicht kämmbar und erdölglänzend. Contra: Ein Haar besteht zu 90% aus Protein und 10% Feuchtigkeit. Also wozu braucht es Silikone und Öle?
 

Stylingprodukte trocknen das Haar aus.

Ein Stylingprodukt trocknet das Haar grundsätzlich nicht aus, höchstens seine Ingredients. Alkohol ist die Nummer 1 der Austrocknungsmittel. Je mehr Alkohol, umso trockener das Haar. Denkt an einen Kater nach einer durchzechten Nacht. Habt Ihr da nicht auch den Wunsch dem Körper einen Liter Wasser zuzuführen?
 

Ohne Haarwäsche wird das Haar gesünder.

Es kommt auf die Haarwäsche an! Prinzipiell ist das Haar gesund, wenn es nicht von menschlicher Hand mechanisch oder chemisch kaputt gemacht wird. Eine Haarwäsche macht das Haar nicht kaputt. Wichtig ist nur, welche Produkte man zum Haare waschen verwendet und was mit dem Haar vor dem Waschen passiert ist.

Bei gesundem Haar reicht spülen mit warmem Wasser (Körpertemperatur) völlig aus. Da wir aber nie genug bekommen können und uns sauber oft nicht sauber genug ist, nutzen wir waschaktive Substanzen, die den Schmutz und die Ablagerungen entfernen.

Wollt Ihr ohne Haarwäsche auskommen? Dann lebt gesund und vollständig in der freien Natur und benutzt keine Pflege-und Stylingprodukte!
 

Häufiges Haarewaschen regt das Nachfetten an.

Ja, das stimmt. Das liegt auch an der Verwendung der Produkte und der Intensität der Tenside. Die Schärfe dieser Tenside, ein zu basisch eingestelltes Produkt oder nicht gebrauchte Pflegepartikel, die sich auf der Kopfhaut ablagern, führen zum Nachfetten. Denn die Kopfhaut wehrt sich dagegen und es kommt zu einer Überproduktion der Talgdrüse. Das führt zu stark fettigem oder schuppigem Haar. Auch Schuppen sind eine Mischung aus freien Radikalen, die zu Ablagerungen am Haar und auf der Kopfhaut führen, Talg und abgestorbenen Hautschüppchen. Beide Extreme bezeichnet man auch als trockene oder fettige Seborrhö.
 

Spliss kann man mit Pflegeprodukten wieder reparieren.

Nein, wirklich nicht! Das ist eine Binsenweisheit. Die als solch bezeichnete Reparatur ist ausschließlich die Verkabelung des Haares mit Ölen und Silikonen. Dadurch sieht das Haar scheinbar gesund aus. Es ist Oberflächlich gesund, aber kaputt ist es trotzdem noch.
 

Trockenshampoo schenkt Volumen.

Ja! Das ist so. Warum benutzt man es? Weil man fettiges Haar hat. Trockenshampoo besteht aus fettaufsaugenden Ingredients. Es ist eine puderähnliche Substanz, die aufsaugt wie ein Schwamm und sich molekular vergrößert. Dadurch entsteht Volumen im Haar.
 

Es ist empfehlenswert feuchtes Haar zu kämmen anstatt zu bürsten.

Prinzipiell sollte man nasses Haar ab einer bestimmten Länge überhaupt nicht kämmen, sondern leicht antrocknen, um einen natürlichen Entwirrungs-Prozess auszulösen. Danach kann man mit einer Naturhaarbürste an den Spitzen beginnend das Haar ausbürsten.
 

Hundert Bürstenstriche am Tag lassen das Haar glänzen.

Das sind die letzten Überbleibsel von Rapunzel. Insofern man ein 100%-iges Naturhaar hat, ohne chemische und mechanische Einwirkungen, glänzt ein Haar von Natur aus seidenmatt – immer! Ansonsten kann ich bei einem matten Haar, das nicht mehr seiner selbst ist, bürsten wie ich will. Es wird nicht glänzen.
 

Haare wachsen schneller/dicker nach, wenn man sie regelmäßig schneidet.

Das ist ein Mythos. Das einzelne Haar wird dadurch nicht dicker. Wenn man Haare schneidet, bringt man ausschließlich verschiedene Wachstumsphasen des Haares einander näher. Längere und ältere Haare bringt man den kürzeren jüngeren Haaren näher. Dadurch erhält man ein fühlbar voluminöseres Haar, weil alle Haare auf eine ähnliche Länge gebracht werden. Und damit wird auch das Wachstum der Haare wieder einfach wahrnehmbar.
 

Nach dem Mondkalender schneiden verleiht dem Haar Glanz und Stärke.

Ja, sofern man an den Mond glaubt!
 

Ein seidenes Kissen sorgt für schönes Haar.

Ja, wenn es vorher auch schon schön war, kann ein echtes Seidenkissen, durch geringere mechanische Reibung, dafür sorgen, dass das Haar auch schön bleibt.
 

Stress kann zu Haarausfall führen.

Ja, das ist so! Stress kann Akne oder Darmbeschwerden verursachen oder eben auch Haarausfall. Die Stressbewältigung führt zu einer Veränderung des Stoffwechsels. Dadurch kann es zu einer Unterversorgung des Haares kommen und dadurch zu Haarausfall. Deswegen: Haare gut, alles gut!
 

Wenn man ein graues Haar auszupft, wachsen zwei nach.

Das ist ein Mythos. Eine Haarwurzel ist angelegt. Zupft man ein Haar raus, wächst dort ein Haar wieder nach! Die Wurzel sagt nicht: „Heute ärgere ich Dich einmal und verdoppel mich!“ Es gibt aber das Phänomen, dass Kunden sagen: „Ich bin über Nacht grau geworden.“ Aber oft gibt es dann ein Ereignis durch das sie sich nach längerer Zeit wieder einmal bewusst wahrnehmen.
 

Rauchen verursacht graue Haare.

Rauchen verursacht gelbe, grünliche oder aschige Haut, aber keine grauen Haare! Jahrelanger Nikotinkonsum beschleunigt durch Stoffwechselveränderungen den Zellalterungsprozess. Dieser beschleunigte Alterungsprozess aktiviert eine schon in der DNA angelegte Entwicklung zu Grau. Das heißt, man ergraut vielleicht schon jetzt und nicht erst 15 Jahre später. Gibt es diese in der DNA angelegte Entwicklung zu Grau nicht, wird man aber auch durch Rauchen nicht grauer. Und umgekehrt: Habe ich eine in der DNA angelegte Entwicklung zu Grau, kann ich nicht verhindern, vielleicht auch schon mit 20 grau zu werden, auch wenn ich auf das Rauchen verzichte.
 

Tägliche Haarwäsche verursacht schnellen Haarausfall.

Nein, nie und nimmer! Haare die ausfallen wollen, fallen aus, auch ohne Haarwäsche!
 

Chlorwasser macht die Haare grün.

Ja, aber nur heller gebleichtes und stark poröses Haar. Chlor reagiert dabei mit den Metallablagerungen im Haar. Diese chemische Reaktion lässt das Haar grün werden.
 

Ein Kopfstand fördert den Haarwuchs?

Ja, solange das Eigengewicht auf die „ursprüngliche“ Fontanelle drückt und für neue Geistesblitze sorgt. (mythische Antworten auf mythische Fragen)
 

Während der Schwangerschaft darf man die Haare nicht färben?

Das Haar ist kapillarisch. Kapillarisch ist das Verhalten von Flüssigkeiten, das sie bei Kontakt mit Kapillaren z.B. engen Röhren, Spalten oder Hohlräumen zeigen. Zum Beispiel wird in Bäumen und anderen Pflanzen das Wasser von den Wurzeln aufgenommen und dann bis in die Krone transportiert. Also wie soll jetzt die Haarfarbe in den Körper gelangen? Maximal durch kleine Wunden auf der Kopfhaut könnte Haarfarbe in den Blutkreislauf gelangen. Haarfarbe enthält zu einem großen Teil Wasserstoff und dieser wirkt bekanntlich desinfizierend und tut Eurer Wunde sehr gut.
 

Dauerwelle ist in der Schwangerschaft verboten.

Dauerwelle gehört grundsätzlich verboten. Das ist die Chemotherapie für gesundes Haar.
 

Das Glätteisen schädigt das Haar.

Ein Glätteisen niemals, höchstens die Hand, die es führt!
 

Kopfmassagen fördern das Haarwachstum.

Ja, definitiv. Wenn ich meiner Tochter den Bauch massiere, verschwinden die Bauchschmerzen (durch Blähungen verursacht) und ich unterstütze damit ihre Darmtätigkeit. So funktioniert es auch bei der Kopfmassage.
 

Eine Spülung mit Bier lässt die Haare glänzen.

Niemals. Bier kann, durch die im Bier vorhandenen Stärke, das Haar maximal festigen. Die Stärke/der Zucker hilft das Haar zu verkleben, aber verleiht niemals Glanz. Wenn Sie Kartoffelstärke in der Küche verschütten und verreiben, wird der Untergrund auch niemals glänzend, sondern immer stumpf und matt. Dazu kommt noch der Alkohol, der das Haar zusätzlich austrocknet. Bier ist also absolut nicht geeignet.
 

Das häufige Tragen von Haargummis lässt die Haare brechen.

Ja, durch andauernde mechanische Reibung! Stellt Euch vor, Ihr tragt dauerhaft eine Leggings, die zu eng ist und der Gummizug schneidet ein. So ist es auch beim Haar. Die mechanische Reibung beschädigt die Haarschuppen und man erhält quasi einen Gummi-Haarschnitt!
 

Haare kann ich mir mit Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, Eiern, Avocado,
Brokkoli, Banane und Spinat schön essen.

Man kann es sich maximal schön erhalten, wenn es bereits schön ist. Kaputt bleibt kaputt – auch mit Brokkoli und Co.
 

Kaltes Föhnen beansprucht die Haare nicht so sehr.

Kalt, lau oder warm ist egal. Wichtig ist, wie man föhnt! Den Luftstrom mit einer schmalen Düse fokussieren und immer mit der Schuppenschicht föhnen.
 

Tönung, Färbung, Blondierung – alle chemischen Vorgänge beschädigen
das Haar.

Ja, weil es immer die natürliche Haarstruktur verändert, es sei denn Du kannst organisch Haare färben.
 

Haare müssen gegen schädliche UV-Strahlung mit einem speziellen Produkt
geschützt werden.

War das im Mittelalter auch schon so?
 

Wer zu oft Hüte trägt, bekommt Haarausfall.

Täglich mehrere Stunden? Dann ja. So lange einen Hut zu tragen, ist wie eine Plastikfolie auf einer Wiese zu spannen: Es kommt zum Hitzestau. Kein Sauerstoff kommt mehr ans Haar und es gibt keinen natürlichen Stoffwechselaustausch mehr. Das passiert auch beim Tragen von Perücken.
 
 
 
Danke an Edith Löhle für die Ideen und die Zusammenarbeit bei diesem Beitrag.

Lovely Books: Unsere Buchempfehlungen für die ersten Frühlingstage

Unsere Organic Lifestyle® Redaktion hat in den BrockmannundKnoedler Salons und Büros einmal nachgefragt, welche Bücher besonders lesenswert sind. Dabei geht es nicht um aktuelle Bestseller, sondern um die Lieblingsbücher der Mitarbeiter, um vielleicht längst vergessene Schätze oder Bücher, die auch nach dem zehnten Mal lesen nicht an Wert verlieren! Vielleicht ist ja auch eins für Dich dabei!

 

„Das ist das Leben“ von Francoise Héritier (2013)

empfohlen von Angie Kinast
BrockmannundKnoedlerFriends Chemnitz
Top-Stylistin, Salonmanagement

 

Warum empfiehlst Du gerade dieses Buch?
Es ist ein Buch, das das Leben feiert und das Glück der kleinen Dingen in den Vordergrund rückt. Für mich ein kleines, feines und unvergessliches Buch.

Wer sollte dieses Buch lesen?
Kannst Du Dich daran erfreuen, wie frischgemähtes Gras riecht? Oder wie es sich anfühlt, Deine Hand in einen Sack voller Kaffeebohnen zu stecken? Diese Bilder zeichnet Francoise Héritier mit viel Hingabe. Das Buch ist also für jeden, der die Feinheiten des Lebens zu schätzen weiß oder sie gern wieder mehr schätzen lernen möchte, um sich über die kleinen Dinge des Lebens zu freuen. Wenn Du es liest, wirst Du weinen vor Glück und schreien vor Freude und erkennst Dich in all diesen Kleinigkeiten wieder.

Wann hast Du es gelesen und wie bist Du darauf aufmerksam geworden?
2013. Ich habe es durch Zufall entdeckt, das Cover gesehen, mir den Klappentext durchgelesen und wollte es sofort haben!

Gibt es einen Lieblingssatz aus diesem Buch, der Dir im Kopf geblieben ist?
Der Einstieg in die Erzählung hat mich sehr berührt: „Ein Arbeitskollege schreibt ihr. Wir waren im Urlaub, aber es war total blöd, denn wir hatten die ganze Zeit schlechtes Wetter.“ Darauf sagt die Erzählerin: „Lass Dir doch von diesen Äußerlichkeiten nicht so das Schöne verderben. Freu Dich doch über die Zeit, die Du hattest, in der Du Neues kennenlernen und sehen konntest.“ Das hat mir gefallen. Wir lassen uns im Leben viel zu oft von solchen Äußerlichkeiten ablenken, anstatt uns auf das Wesentliche zu konzentrieren und es einfach zu genießen.

 


 

„Saltatempo“ oder „Der Zeitenspringer“ von Stefano Benni (2001)

empfohlen von Francesca Barbero
BrockmannundKnoedlerAcademy
Internationales Management & Kundenbetreuung

 

Warum empfiehlst Du gerade dieses Buch?
Es ist ein sehr witziges und leichtes Buch, das sich aber gleichzeitig mit tiefen und anspruchsvollen Themen wie Politik, Zeit und gesellschaftlichem Wandel in Italien auseinandersetzt. Es ist die Geschichte von SALTATEMPO, dem Zeitenspringer, der in die Zukunft schauen kann. Seine verrückten Abenteuer werden mit kindlicher Naivität und herzlichem Humor erzählt. Er nimmt uns mit auf eine Erkundungsreise ins schöne Italien und erfreut uns mit Erlebnissen aus den 60er und 70er Jahren. Ein Buch voll versteckter, humoristischer und doch sentimentaler und liebevoller Kritik für die Eigenheiten Italiens. Einfach phantastisch.

Wann hast Du es gelesen und wie bist Du darauf aufmerksam geworden?
Ich habe es zum ersten Mal gelesen als ich 17 war. Es hat mir damals ein guter Freund geschenkt für eine Reise nach Deutschland. Da es mein absolutes Lieblingsbuch ist, habe ich es inzwischen aber schon tausend Mal gelesen und entdecke immer wieder Neues.

Wer sollte dieses Buch lesen?
Jeder kann dieses Buch lesen. Jugendliche genauso wie Erwachsene. Es ist einfach zu lesen, ist lehrreich und unterhaltsam und bringt Dich immer wieder zum Lachen. Aber genauso gut macht es auch nachdenklich und birgt Stoff für Unterhaltungen und Diskussionen. Ich liebe es einfach.

Wo sollte man dieses Buch lesen?
Überall, aber vor allem, wenn man auf Reisen geht. Dieses Buch ist ein besonderer Freund und Begleiter, denn seine Charaktere werden lebendig und Deine Welt bekommt italienisches Leben eingehaucht.

Gibt es einen Lieblingscharakter oder eine Lieblingsszene in diesem Buch, die Dich besonders berührt hat?
Es ist selten, dass ich den Protagonisten eines Buches so mag, aber dieser hier hat es mir sofort angetan. Am liebsten mag ich die Beschreibung seiner Beziehung zu seiner besten Freundin. Er liebt sie. Das ist wirklich süß. Denn es ist eine echte, wahre und pure Liebe, wie nur Kinder sie haben!

 


 

„Im Wilden Westen. Die Abenteuerreiter unterwegs in den Rocky Mountains“ von Günter Wamser und Sonja Endlweber (2009)

empfohlen von Tabea Gojowczyk
BrockmannundKnoedler Marketing
Online Marketing Management

 

Warum empfiehlst Du gerade dieses Buch und wie bist Du darauf aufmerksam geworden?
Ich habe dieses Buch bei einem Vortrag gekauft, bei dem die beiden Autoren anhand eines Diavortrages von ihrer gemeinsam Reise berichtet haben. Günter Wamser war bereits 11 Jahre zuvor mit seinen Pferden durch Südamerika gereist, hatte im Anschluss daran, durch einem Vortrag seine Frau kennengelernt und ist mit ihr dann gemeinsam von Mexiko bis in den hohen Norden Alaskas gereist. Und davon handelt dieses Buch. Das fand ich sehr beeindruckend. In diesem Buch geht es um weit mehr als nur Pferde, es geht darum, mit der Natur im Einklang zu leben, eine ungewöhnliche Reise zu organisieren, aus der Sicherheit und Annehmlichkeit eines normalen Lebens auszubrechen und als Paar zu funktionieren. Es ist durch und durch spannend, unterhaltsam und authentisch und enthält wunderschöne Aufnahmen der Reise, die die Geschichte für einen noch lebendiger machen.

Wann hast Du es selbst gelesen?
Zum Vortrag war ich ungefähr vor 5 Jahren, aber das Buch lese ich jetzt gerade ganz aktuell.

Wer sollte dieses Buch lesen?
Ich würde es Lesern empfehlen, die Reiseabenteuer lieben oder selbst gerne reisen, aber auch denen, die das einfache Leben lieben, einen Rückzug suchen oder einfach einmal abschalten und in eine andere Welt eintauchen wollen. Es ist eine Inspiration für alle die, die auf der Suche sind, die aus dem Alltag entfliehen wollen oder einfach Lust auf etwas Neues haben, so wie die beiden Autoren. Mit diesem Buch kann man ein kleines bisschen vom Leben der anderen kosten und die Freiheit und Möglichkeit spüren, dass zu tun, was einem im Leben wichtig ist.

Wo sollte man dieses Buch lesen?
Es ist ein leichtes Buch, dass man auch zwischendurch lesen kann, wenn man in der Bahn sitz, aber natürlich auch im Urlaub oder einfach abends auf der Couch bei einer Tasse Tee. Man liest es einfach so nebenbei und es ist wirklich amüsant. Und es ist es auch wert, es laut vorzulesen. Es gibt so viele witzige Momente, die man einfach mit anderen teilen muss.

Gibt es einen Lieblingscharakter in diesem Buch, der Dich besonders berührt hat?
Ich mag alle Charaktere dieses Buches als Einheit, weil sie so schön miteinander harmonieren. Nicht nur die beiden Autoren, sondern auch ihr Hund und die vier Pferde haben ganz individuelle Eigenschaften. Dadurch entsteht ein ganz eigener Charme und Humor, der dieses Buch so besonders für mich macht.

 


 

„Wiedersehen im Café am Rande der Welt: Eine inspirierende Reise zum eigenen Selbst.“ von John Strelecky (2015)

empfohlen von Tina Korinth
Organic Lifestyle®

 

Warum empfiehlst Du gerade dieses Buch und wie bist Du darauf aufmerksam geworden?
Es ist wie der Titel schon sagt eine inspirierende Reise zum eigenen Selbst. Aber es ist kein klassischer Manager- oder Lebensratgeber, wie es sie so viele auf dem Büchermarkt gibt, sondern eine Geschichte, in der sich jeder wiederfindet. Es ist eine Geschichte voller Bilder und persönlicher Lebensanekdoten, die Impulse setzen, über uns und die Welt nachzudenken. Es macht Freude, das Buch zu lesen und man denkt mit Leichtigkeit über sein eigenes Leben nach und hat das Gefühl immer mitten drin zu sein.

Wann hast Du es selbst gelesen und wie hast Du es entdeckt?
Nun, da muss ich vorweg nehmen, dass es zu diesem Buch auch einen ersten Teil gibt: „ Das Café am Rande der Welt.“ Das habe ich damals empfohlen bekommen. Und da mich dieses Buch so begeistert hat, war der zweite Teil für mich fast ein Pflichtkauf. Ich habe es jetzt schon zweimal gelesen. Letzten Sommer das letzte Mal.

Warum empfiehlst Du nicht den ersten, sondern den zweiten Teil?
Tatsächlich kann ich nur empfehlen beide Bücher zu lesen, aber der zweite Teil ist noch beeindruckender, tiefgründiger und persönlicher als der erste. Ich hatte so viele wunderbare Aha-Momente in Bezug auf den ersten Teil und auch auf mich.

Wer sollte dieses Buch lesen?
Jeder. Es ist einfach ein kurzweiliges Lesevergnügen.

Gibt es eine Lieblingsszene in diesem Buch, die Dich besonders beeindruckt hat?
Das ist tatsächlich eine Beschreibung aus dem ersten Buch: das Verhalten einer grünen Meeresschildkröte. Casey erzählt John, dass sie einmal mit einer grünen Meeresschildkröte geschwommen ist und sich gewundert hat, warum diese schneller war als sie. Ganz einfach: Sie ist mit den Wellen und nicht gegen sie geschwommen. Kurz gesagt: „Wenn du gegen die Wellen kämpfst, verlierst du kostbare Energie. Aber wenn du die Kraft der Wellen nutzt, erreichst du Ziele, die dir Kraft und Energie verleihen.“ Das ist doch ein schönes Bild dafür, dass es im Leben manchmal nur einen anderen Blickwinkel braucht, um vermeintliche Wellen nicht als widrige Umstände zu sehen, sondern als Herausforderungen, an denen man wachsen kann.

 

Bücher sind nicht so Deins? Dann haben wir hier einen tollen Filmtipp für Dich!

©Fotocredit: Pixabay

Echte Mamas

Echte Mamas: Wenn man Mama wird, steht das Leben plötzlich Kopf. Schon in der Schwangerschaft spielen die Hormone verrückt, die Emotionen fahren Achterbahn, der Köper macht was er will und alles ist neu, unbekannt und aufregend. Als Mama stellen sich einem so viele Fragen, auf die man keine Antworten hat, man ist unsicher, steht vor großen Entscheidungen und beschäftigt sich mit Themen, die einem vorher ganz fremd waren. Mit wem könnte man sich da besser austauschen als mit anderen Mamas, die Ähnliches erleben oder erlebt haben und einem zur Seite stehen, einem neue Perspektiven aufzeigen oder einfach nur mal sagen: „Es ist völlig in Ordnung, wie Du das machst!“ Genau das wollten Miriam Wiederer, Marion Scheithauer und Sara Urbainczyk mit ihrem Online-Magazin Echte Mamas erreichen. Die Idee dazu kam den drei Hamburgerinnen bei Spieltreffen während der gemeinsamen Elternzeit. Es war mehr eine Herzensangelegenheit als die Vision einer neuen Berufung, als sie mit einer Facebook-Seite in ein neues Unternehmen starteten. Dass sie damit einen Nerv treffen würden und die Facebook-Seite Echte Mamas heute nach einem Jahr schon 400.000 Follower stark ist, hätten sie damals nicht gedacht.

Bereits nach einem Jahr schon 400.000 Follower auf Facebook

„Wir waren überrascht wie schnell sich die Social Community gerade in unserer geschlossenen Facebook-Gruppe gebildet hat“ erzählt uns Marion. Dort können sich Mütter und werdende Mütter zu Themen wie Schwangerschaft, Erziehung oder Beziehungsfragen austauschen. Die Mamas fühlen sich so wohl und vertraut. Sie sprechen über alles miteinander. Ein paar wenige haben sogar angefangen die Gruppe eigenständig zu verwalten. „Sie haben gefragt, ob wir Hilfe brauchen und geben heute Beiträge frei und kümmern sich um Mitgliedsanfragen. Dafür sind wir ihnen unglaublich dankbar. Bald haben wir unser erstes Administratoren-Treffen. Es ist spannend zu erleben wie sich unsere Vision ganz organisch weiterentwickelt.“ Bereits 10 Mio. Beitragsinteraktionen im Monat verzeichnet das Trio von www.echtemamas.de und auch ihre Website kann sich über 600.000 Unique User freuen.

Erfolgsrezept und handwerkliches Können

Begeisterung, Freude an der Arbeit und auch das eigene Muttersein, waren wohl die ersten wichtigen Zutaten für dieses Erfolgsrezept, aber auch echtes Können, denn alle Drei sind vom Fach. Sie kommen aus der Verlagsbranche: Marion Scheithauer war Beauty-Chefin der Bauer-Zeitschrift “Maxi”, Miriam Wiederer leitete dieses Ressort beim Gruner+Jahr-Titel “Brigitte” und Sara Urbainczyk ist Business-Director der Bauer-Portale “Wunderweib.de” und “Lecker.de“. Sie ist noch in Elternzeit. Sie kennen sich aus in der Branche und jede bringt ihre Erfahrungen, Talente und Ideen mit ein. Sara ist Profi im digitalen Business und Facebook-Marketing und weiß genau, was es braucht, um organisch mehr Reichweite zu erzielen. Miriam ist das Organisationstalent, Redaktionsleiterin und für das Personal verantwortlich und Marion ist die Kreative, die Designkonzepte entwickelt und mit viel Herz eine Welt kreiert, die Mitgefühl, Vertrauen und Nähe schafft.

 

„Wir bilden das echte Leben ab. Kein Filter. Kein Drama.”

Aber auch der Content ist vielversprechend. „Wir bilden das echte Leben ab. Kein Filter. Kein Drama.”, sagt Marion. Auf Echte Mamas gibt es „keine durchgestylten Über-Mütter, die nie einen Fleck auf ihrer Designer-Bluse haben, und bei denen das Baby von Anfang an durchschläft, nie schreit und alles als erstes kann.“(www.echtemamas.de) Nein, hier erzählt das wahre Leben! Viele Mamas fühlen sich gerade in der Zeit der Schwangerschaft und im ersten Jahr nach der Geburt sozial ausgeschlossen und einfach allein. Darauf einzugehen und diese Gradwanderung zwischen Wunderschön und Wahnsinn zu begleiten gelingt Echte Mamas einfach gut und macht sie so beliebt.

 

Raum für Austausch, Diskussionen und Aufklärung.

Dabei haben die drei echten Mamas auch keine Ambitionen zu belehren oder ihre eigene subjektive Meinung an die Frau zu bringen. Was nicht bedeutet, dass sie keine haben. Aber Mamas sind verschieden und ihre Kinder sind es auch. Ob eine Mama ihr Kind täglich nach dem Mittagessen aus der Kita abholt, oder erst 16:30 Uhr, weil sie 40 Stunden arbeitet, wird hier nicht bewertet. Die eine legt ihr Kind von Anfang an ins eigene Bett und genießt den erholsamen ruhigen Schlaf, andere entscheiden sich für Kuschelzeit und intensive Nähe im Familienbett. Und so könnte man Seiten füllen. Da gibt es kein Richtig oder Falsch, dafür aber Austausch, Diskussionen, Mitgefühl, geteilte Freude und natürlich auch Aufklärung.

 

Die Geschichten der Anderen

Marion erklärt im Interview mit dem Organic Lifestyle Magazin: „Zum Beispiel beim Thema Impfen versuchen wir schon Impfgegnern die Ängste zu nehmen, die oft aus Vorurteilen entstanden und wissenschaftlich überhaupt nicht fundiert sind.“ Auch dem Thema Kinder und Karriere würden Miriam, Marion und Sara gern noch mehr Beachtung schenken. Denn auch heute ist es noch nicht selbstverständlich, dass auch bei einer erfolgreichen Frau, Kinder zum Leben dazu gehören! Doch erst einmal möchten sie den Geschichten der Mamas mehr Raum geben. Persönliche Schicksale, Fragen, Anregungen und berührende Geschichten bereichern das Online-Magazin und die sozialen Netzwerke von Echte Mamas.

Die Risiken der Online-Kommunikation

Natürlich gibt es darunter auch Themen, die das Potential haben sich negativ hochzuschaukeln. Oft sind es aber Missverständnisse aufgrund von unzureichenden Erklärungen, Interpretationsspielräumen und letztlich dem Fehlen von Mimik und Gestik, die dazu führen, dass eine Diskussion auch schnell mal abdriften kann. Wenn man im wahren Leben dem Gesprächspartner gegenüber sitzt, kann man mit etwas Sensibilität schnell erkennen, ob man den Bogen überspannt hat oder ob es noch Erklärungsbedarf gibt.

„Online fehlt das einfach“, so Marion Scheithauer: „In den meisten Fällen ist es aber keine Absicht. Das sind alle tolle Mamas.“ Aber bei einer Reichweite von 15 Mio pro Woche und 2,5 Mio Engagements lässt sich das selbst mit der Hilfe der Administratoren nicht immer verhindern oder überschauen. „Als ich es zum ersten Mal erlebt habe, bin ich mega erschrocken! Aber mit der Zeit sieht man, dass es sich auch wieder reguliert. Und User, die immer wieder negativ auffallen werden gesperrt, aber die meisten sind ganz normale Mamas wie wir und gehen sehr respektvoll miteinander um!“

Offline-Events bereichern das Online-Leben

Doch nicht nur online wollen die drei Hamburgerinnen aktiv sein. Es gibt noch viele frische Ideen. Im Frühjahr fand ihre erste „Baby-Shower-Party“ statt. „Es sollte noch viel mehr Offline-Events geben. Wir hatten so eine gute Zeit mit den Mamas. Es war traumhaft, sie so glücklich zu sehen.“, berichtet Marion. Mit Hilfe von Sponsoren wie Pampers oder Sigikid gab es für die zehn Mütter auch einen reich gedeckten Geschenktisch! Das schönste an diesem Tag, waren aber die ehrliche Freude, die Gespräche und das herzliche Miteinander! Das würden Miriam, Marion und Sara gern wiederholen, aber dafür braucht es zukünftig einen Eventmanager, der sich allein nur darum kümmert.

Und das Online-Magazin ist ja auch noch jung. Wer weiß welche Wege sich noch eröffnen!
„Wir sind ja noch in der Findungsphase. Wir lieben unsere User. Und wenn sie sich noch mehr wünschen, wir sie noch mehr unterstützen und sie noch glücklicher machen können, dann tun wir das und sind da ganz vorn mit dabei!“

(Bilder: Echte Mamas, pixabay)

Französischer Sommer in Dresden
Leuchtende Farben und sprühende Lebensfreude — Fermob im OrganicLifestyleShop in Dresden.
Die ersten Sonnenstrahlen. Endlich dürfen Gummistiefel, Regenschirm & Co. verstaut werden und es wird Platz geschaffen für die Sommerkollektion. Die Gärten sind üppig bewachsen, Pflanzen und Bäume stehen voll im Saft, das Grün leuchtet einem entgegen und die Blüten duften und erstrahlen in den buntesten Farben. Endlich ist er da: der Sommer.Mit den Outdoor- und Indoormöbeln der französischen Designermarke Fermob macht das Leben noch mehr Spaß. Für jeden Geschmack gibt es Form und Farbe. Von einfach klarer Modernität bis zu verspielter Romantik des 19. Jahrhunderts, vom Klappstuhl bis zum raffinierten Sessel, von Chili bis Anisgrün: Fermob beanspruchen Ästhetik und gewagten Innovationsgeist für sich. Picknick im Garten, Familienessen am Sonntag, eine ruhige Leseecke unter dem Lieblingsbaum, ein schattiger Arbeitsplatz oder eine Kuschelecke im Wohnzimmer — für jeden Wunsch gibt es ein passendes Möbelstück.buk_Fermob_Bild3_430pxbuk_Fermob_Bild1_430_px
Im OrganicLifestyleShop in Dresden kann man Fermob ausprobieren, mitnehmen, in Katalogen stöbern, bestellen, sich immer wieder neu entscheiden zwischen Großstadtflair und ländlicher Idylle, zwischen Ruhe und Geselligkeit oder den vielen Möglichkeiten aus denen man wählen darf.Corsica Cologne und Nat Lylou wurden in einem Pariser Dufthaus einzig für diese Produktserie kreiert. Sie sind zertifiziert und tragen dazu bei, die Produkte als solche noch einzigartiger zu machen. Wunsch war es vor allem Kontraste zu vereinen und für den Kunden sinnlich erlebbar zu machen: „Auf meinem Kopf passiert etwas“. Lest mehr dazu in dem Artikel Limonen und Caramel.

SANDRA SARTORY

Mit Mut, Neugier, Spannung, Engagement, Selbstbewusstsein und viel Kraft entschied sich Sandra Sartory, Geschäftsinhaberin des Friseursalons Sandra Sartory in Dorsten, nach 22 Jahren von ihren alten Räumlichkeiten Abschied zu nehmen und neue Wege zu gehen. „Der Mut zu etwas Neuem braucht Zeit und diese ist jetzt gekommen.“ Sandra Sartory ist überglücklich. Nur 200 m entfernt haben sie und ihr Team einen neuen und unvergleichliche Raum gefunden, der durch sein modernes Design und seine top Lage nicht nur die Stammkundschaft überwältigt, sondern auch neue Laufkundschaft in den Friseursalon zieht. 14 Tage nach der grandiosen Neueröffnung mit Freunden, langjährigen Kunden und prominenten Überraschungsgästen wie Manuel Neuer, Frank Rosin und Jan Freitag spürt man noch die überwältigende Energie der Veränderung. Es ist eine Oase für Schönheit und Wellness entstanden, die zu geselligem Miteinander, aber auch zur Entspannung einlädt. Schöne Haare, wohltuende Massagen, erfrischende Cocktails und vor allem Zeit für den Kunden machen einen Besuch in diesem Salon zu einem Erlebnis.

Bereits im November 2013 fand Sandra Sartory auch ihre neuen Partner und zukünftigen Begleiter in Sachen Haarpflege: die Organic Lifestyle® Haarpflege-Produkte für natürlich schönes freies Haar. „Die Produkte begeistern nicht nur mich als Friseurin, sondern auch unsere Kunden.“ Wer also diese organische Weltneuheit für wahrhaftig freies Haar selbst ausprobieren möchte oder Lust auf etwas Neues hat und sich verwöhnen lassen möchte, der sollte diesem unverwechselbaren Salon unbedingt einen Besuch abstatten.

Edles Pozellan, Lifestyle und exklusive Mode
Am Samstag, den 28. September 2013 präsentierte die Traditionsmarke MEISSEN® auf Schloss Albrechtsberg ihre gehobene MEISSEN® COUTURE erstmalig dem deutschen Publikum. Nach dem die Entwürfe der Chefdesignerin Frida Weyer während der Fashion Week in Mailand international präsentiert worden waren, wurden die 17 neuen Luxuskleider in Dresden in einzigartigem Ambiente in Szene gesetzt.

Bist Du bereit für freies Haar?

Es gibt verschiedene Kunden mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Deshalb ist auch die Frage berechtigt: Welche Kundin braucht welches Produkt? Nicht jede Kundin ist sofort bereit für Organic Lifestyle®. Verwendet eine gefärbte Kundin zum ersten Mal Organic Lifestyle® Haarpflegeprodukte wird sie bereits beim Shampoonieren den Unterschied spüren.

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Sie wird mit dem natürlichen Urzustand ihres Haares konfrontiert. Für den einen fühlt es sich vielleicht nur ungewohnt an, für den anderen ist es eine Umstellung, die Zeit braucht. Nicht jeder kann und möchte das fühlen! Wurde die Kundin nicht gut auf dieses wahrhaftige Haargefühl vorbereitet, kann es schnell zu Unsicherheiten oder sogar Beschwerden kommen.

Die Anwendung der Haarpflegeprodukte von Organic Lifestyle® bedarf deshalb immer einer umfassenden Kundenberatung, aber vor allem auch einer einfühlsamen Kundenwahrnehmung durch den Friseur. Ist meine Kundin schon bereit diesen Weg zu gehen? Wie viel kann sie konfrontieren? Ist sie bereit mehr Zeit für ihre Haarpflege zu investieren? Kann sie bereits auf eine Haarpflege verzichten, die ihr Haar nur scheinbar seidig weich macht? Freies Haar bedeutet, Schluss machen mit Silikonen, Parabenen, Weichmachern und unnatürlichen Glanzpartikeln.

Freies Haar heißt, die Eigenspannung, das Eigenvolumen und den Eigendrall stärken, die Natur des Haares unterstützen und wieder eine natürlich freie, klare Haaroberfläche zu schaffen. Wenn Du es liebst, lass es frei! Dein Haar.

Und? Bist Du bereit?

Ein Dufterlebnis

Ein Duft verrät viel über die Persönlichkeit und den Charakter seiner Trägerin oder seines Trägers. Selbst Liebe geht durch die Nase und wen wir nicht mögen, können wir nicht riechen.

buk_dufterlebnis_modelFür eine Haarpflegeserie wie Organic Lifestyle® ist der Duft ganz entscheidend, denn das Haar ist ein besonders guter Duftträger. Durch seine Struktur hält es den Duft sehr lange und gibt diesen ganz natürlich und allmählich wieder ab. Wenn wir uns morgens die Haare waschen und sie stylen, haben wir den Duft um uns. Wenn wir zur Arbeit gehen, begleitet er uns. Wenn wir an anderen Menschen vorbeigehen, ist dieser Duft ein Teil von uns und von dem, was von uns wahrgenommen wird.

Organic Lifestyle® kommt mit zwei Düften auf den Markt. Eine Duftausrichtung für die Pflegeprodukte und eine für die Stylingprodukte. Es ist angenehm, sich nicht in einem Meer verschiedener Nuancen wiederzufinden, sondern zwei ganz klaren Düften zu begegnen, die den körpereigenen Duft nicht überlagern, sondern mit dem Wind verfliegen. So bleibt trotz eines gemeinsamen Dufterlebnisses unsere Individualität erhalten.

Corsica Cologne und Nat Lylou wurden in einem Pariser Dufthaus einzig für diese Produktserie kreiert. Sie sind zertifiziert und tragen dazu bei, die Produkte als solche noch einzigartiger zu machen. Wunsch war es vor allem Kontraste zu vereinen und für den Kunden sinnlich erlebbar zu machen: „Auf meinem Kopf passiert etwas“. Lest mehr dazu in dem Artikel Limonen und Caramel.