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Mit Überzeugung kommt man zum Erfolg

Sie ist die Fach-Ikone. Er ist der Mann der operativen Geschäfte. Zusammen sind sie ein erfolgreiches Team – in allen Lebenslagen seit der Schulzeit. Jana Eichler und Rex Wegner sind mit “Jana Eichler Friseure” Partner von Organic Lifestyle. Wir zeigen Euch, wo der gemeinsame Weg anfing und, wo er noch hinführt.

“Ich habe in der Vergangenheit schon gemerkt, dass ich eine kleine visionäre Ader habe”, sagt Rex im Interview mit “Organic Lifestyle”. Er selbst ist gelernter Friseur, kümmert sich aber überwiegend um den wirtschaftlichen Teil des Unternehmens. Organisation, Planung, Steuern, Geschäftsführung stehen unter anderem auf seiner Agenda. Auch der Blick auf den aktuellen Markt gehört dazu. Was sind Trends, wo liegen Tendenzen? “Wenn wir neue Dinge aufgenommen haben, sind wir damit immer recht gut gefahren.” Doch bei Organic Lifestyle® (nachfolgend OLS) stellte dies auch ein Risiko dar. Aber eins nach dem anderen…

 

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“Wir möchten Haare organisch betrachten und unseren Kunden mehr als nur Trendinterpretationen bieten. Wir wollen, dass sich unsere Kunden rundum wohlfühlen, wenn Sie unser Geschäft verlassen. Deshalb setzen wir auf einen perfekten Haarschnitt, eine individuelle Haarfarbe und innovative Styling- und Pflegeprodukte”. Jana und Rex haben sich ihrem Beruf schon immer voller Leidenschaft gewidmet. Eine hohe Qualität in der Dienstleistung ist der Anspruch. Also ließen sie einen ihrer Mitarbeiter im organischen Haarefärben weiterbilden. Rex: “Er war total begeistert. Wir haben gemerkt, welche Energie und fachliche Qualität er durch die Ausbildung im Salon umsetzt.” Und so kam das Friseur-Duo letztendlich auch auf die OLS-Produkte. “Für uns war das alles total faszinierend. Man geht ja mit OLS zurück zum Ursprung des Haares, man beachtet den Aufbau des Haares, schafft keine Illusionen, sondern echte Haarpflege. Es geht nicht um Marktzahlen, Gewinne oder Verkauf. Es geht darum, die natürliche Schönheit zu erhalten oder wiederherzustellen und die optimale Basis zu schaffen, um als Friseur mit dem Haar perfekt arbeiten zu können.”

Doch das neue Produkt war trotzdem auch mit einem hohen Risiko verbunden – eben weil hier nicht der Fokus auf dem Gewinn liegt. “Natürlich war es eine große Überlegung, ob wir das Produkt aufnehmen. Gerade für mich. Ich betrachte als Unternehmer auch immer die langfristige Liquidität unseres Salon und muss dabei oft Visionen und wirtschaftlichen Nutzen abwägen. Der Verkaufspreis ist ja anders als bei herkömmlichen Produkten”, erklärt Rex. “Ich persönlich muss sagen, dass die Begeisterung für das Produkt gesiegt hat. Als Unternehmer muss man auch risikobereit sein und Leidenschaft mitbringen. Wenn man als Unternehmer von einer Sache total überzeugt ist, dann macht man das einfach. Mit der Überzeugung kommt der Erfolg.”

Mit Überzeugung geht es bei dem Duo auch in Zukunft weiter. In den nächsten fünf Jahren soll viel in fachliche Weiterbildung der Mitarbeiter investiert und aus Jana Eichler Friseure ein OLS und Organic Lizenz-Salon werden. Aber es sind eben nur wenige Menschen, die gegen den Strom schwimmen so wie diese beiden. Rex: “Diese Denkweise, die wir und OLS leben, wird nicht der Standard werden. Es gibt so viele Menschen, die sich nicht weiterentwickeln wollen, weil es einer gewissen Anstrengung bedarf. Es ist ja auch nicht leicht, wenn man bessere Qualität abliefern will. Dazu muss man lernen, sich zu überwinden und man muss aktiv werden, an sich arbeiten. Wie viele Menschen sind wirklich so? Da sehe ich aber andererseits auch eine Chance. Wir können ein Netzwerk schaffen von tollen Friseuren, die mit höchster Qualität arbeiten. Sicher kann man damit nicht alle erreichen. Aber es wird immer auch die geben, die mehr wollen und auf die freuen wir uns, denn nur gemeinsam können wir wirklich etwas bewegen.”

 

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Diese Schokolade hat eine weite Reise hinter sich

Ihre große Leidenschaft: Schokolade. Dafür überquerten sie sogar die weiten Meere. In dem fernen Belize (Mittelamerika) fanden Peggy und Patrick Walter ihr süßes Glück. Zusammen mit den Maya-Farmen hatten sie einen Traum: gemeinsam eine langfristige und nachhaltige Zukunft aufbauen. Mit Kakao. Den bringt das Ehepaar nun seit Jahren nach Deutschland. Mitten auf einen Berg – im Grünen. Im tiefen Sachsen. Dort steht, umgeben von der Zwickauer Mulde, das Schloss Rochsburg. Es ist die Manufaktur von Peggy und Patrick, in der sie seit 2012 handgemachte Bio-Schokolade herstellen. Mit dem Kakao aus der Ferne…

Sildenafil wird zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (Impotenz; Unfähigkeit zu bekommen oder eine Erektion zu halten) bei den Männern. Sildenafil (Revatio) sildenafil rezeptfrei generika wird verwendet, um die Fähigkeit zu verbessern, um übung bei Erwachsenen mit pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH; hohen Blutdruck in den Gefäßen, die Blut zu den Lungen, was zu Kurzatmigkeit, Schwindel und Müdigkeit). Kinder sollten in der Regel nicht nehmen, sildenafil, aber in einigen Fällen ein Arzt kann entscheiden, dass sildenafil (Revatio) ist das beste Medikament zur Behandlung einer kindlichen Zustand. Sildenafil ist in einer Klasse von Medikamenten namens phosphodiesterase (PDE) – Hemmer. Sildenafil behandelt erektile Dysfunktion durch Verbesserung der Blutzufuhr in den penis während der sexuellen stimulation.

Ein grauer Industriehof, hunderte Mitarbeiter bedienen große Maschinen, eine klebrige Angelegenheit – so würde man sich wahrscheinlich einen 0815-Schokoladen-Betrieb vorstellen. Bei „Choco del Sol“ findet man das komplette Gegenteil. Ein Traditions-Unternehmen, in dem Schwiegermutter und Schwägerin noch mit anpacken. Eine Kulisse, wie entsprungen aus einer Postkarte. Doch das Schloss Rochsburg als Manufaktur kann mehr sein, als nur Schein. „Für uns ist das eine ganz andere Dimension“, sagt Patrick dem „Organic Lifestyle“-Magazin. „Das Flair der Burg ist ein ganz besonderes. In der vorherigen Manufaktur haben wir im Sommer noch Klimaanlagen gebraucht. Hier ist das schon natürlich vorhanden. Wir brauchen nicht mal eine Zirkulation. Das kommt unserer Schokoladen-Herstellung sehr zugute. Als ich hier die erste Schokolade gemacht hatte, war die schon um Klassen besser – allein durch das besondere Klima.“ Und trotzdem war der Umzug in die alten Gemäuer mit einem Risiko verbunden und das Umfeld klagte mit Skepsis. Patrick: „Die Leute haben anfangs gedacht, wir wären wahnsinnig, dass wir so abgelegen arbeiten wollen. Mitten auf dem Berg im Naturschutzgebiet, wo man so schlecht hinkommt. Aber genau das ist es, was die Leute am Wochenende als Ausflugsziel möchten.“ So führen an dem Schloss Rochsburg Rad- sowie Pilger- und Wanderwege vorbei.

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Dort hat „Choco del Sol“ sein Zuhause gefunden – und bietet auch Möglichkeiten für besondere Veranstaltungen. „Unser Geschäft hat drei Standbeine“, erklärt Patrick. „Eines ist, dass wir den Kakao unserer Bauern aus Mittelamerika zu uns nach Deutschland bringen. Den Kakao verkaufe ich zum Teil weiter an kleine Schokoladenhersteller. Das zweite Standbein ist, dass wir die Schokolade, die wir herstellen, an Händler verteilen. Zum großen Teil regional in Sachsen. Und die dritte Säule sind Veranstaltungen, die wir anbieten.“ Firmen- sowie Schülergruppen und Privatpersonen haben hierbei die Möglichkeit, alles rund um Schokolade und Kakao zu erfahren – und sogar beim Herstellen dabei zu sein. „Ich nehme die Leute wirklich mit auf eine Reise. Und die geht bei den Bauern los, die den Rohstoff anbauen. Die machen alles, von der Bereitstellung der Samen, Pflanzung, Verschneidung der Bäume bis hin zur Ernte. Das versuche ich den Gästen näher zu bringen, damit sie in Zukunft bewusster mit dem Nahrungsmittel umgehen.“

Für alle die jetzt immer noch nicht genug von Schokolade bekommen, haben wir jetzt noch einen kleinen Redaktions-Tipp: Im Sommer findet das erste „Euro Bean Chocolate Festival“ im Schloss Rochsburg statt. Das kann ja nur eine süße Angelegenheit werden…

 

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Über uns  (1)

 

Fotos: Choco del Sol Promo (Thomas Schlegel)

Superfood ist nicht immer supergut

Der Fitness-Wahn macht seine Kreise. Ob Work-out-Videos in sozialen Netzwerken oder Personal Trainer, die Werbung im Fernsehen machen – der gesunde Lifestyle boomt. Und die Kasse klingelt. Wer bewusst lebt, liegt im Trend. Und der Trend zeigt sich besonders bei Facebook, Instagram und Co. Kein Tag ohne Fotos vom Joghurt mit Früchten, die angeordnet sind, als würden sie für ein Essens-Magazin posieren. Als weitere Verzierung dienen kleine dunkle Kügelchen. Es sind Chia-Samen. Ein natürliches Wundermittel, das nicht nur gesund ist, sondern auch für mehrere Stunden sättigt. Ein Superfood eben…

Xenical ist für die orale Verabreichung als türkisfarbene Hartgelatinekapsel zur Verfügung. Die Kapsel ist mit schwarz aufgedruckt . Jede Kapsel Xenical Orlistat Bestellen Rezeptfrei enthält eine Pellet-Formulierung von 120 mg des aktiven Bestandteils , bestehend Orlistat, sowie die inaktiven Bestandteile mikrokristalline Cellulose, Natriumstärkeglykolat, Natriumlaurylsulfat, Povidon, und Talk. Die Kapselhülle enthält Gelatine, Titandioxid, und FD & C Blue No. 2 mit schwarzer Druckfarbe pharmazeutischer Qualität Schellack, Propylenglykol , starke Ammoniaklösung , Kaliumhydroxid und schwarzes Eisenoxid enthält.
Orlistat ist ein weißes bis weißliches kristallines Pulver. Orlistat ist praktisch unlöslich in Wasser, leicht löslich in Chloroform und sehr leicht löslich in Methanol und Ethanol. Orlistat hat keinen pK im physiologischen pH-Bereich.
Lessen info: blog.organiclifestyle.de
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An der Frauenkirche 1, 01067 Dresden
T +49.351.4843380
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Superfood – eine neue Ära der Lebensmittel. Aber sind die Ergänzungsmittel, wie Chia, Acai und Goji wirklich supergut? So wird es uns jedenfalls vorgemacht. Aus einem fernen Land kommt das exotische Wunder-Essen meistens, entdeckt von Naturvölkern, die dadurch keine Krankheiten und kein Übergewicht bekommen. Und nicht zu vergessen, der hohe Anteil an wertvollen Inhaltsstoffen. Fit und gesund ging noch nie so einfach. Die Geschichte ist meist ähnlich, der Protagonist immer ein anderes Superfood. Hört sich gut an, passt zum aktuellen Fitness-Wahn und sieht schön im Bio-Markt aus – wird gekauft!

Leider hat nicht jedes Märchen ein Happy End. Die böse Hexe heißt an dieser Stelle “Öko-Test”. Oder ist sie doch die gute Fee? Die Zeitschrift veröffentlichte nämlich nun einen Test, der zeigt, dass zwei Drittel der 22 getesteten Superfood-Produkte stark mit Schadstoffen belastet waren. Und hierbei handelt es sich nicht einfach nur um harmlose Verunreinigungen. Hört ihr auch die Träume zerplatzen? Träume, dass man nur diese eine Wunder-Zutat zu sich nehmen muss und für immer fit, schlank, schön und gesund bleibt… Ohne Bewegung und ohne auf den Rest der Ernährung zu achten. Das lassen nämlich viele Konsumenten einfach außen vor. Diesen geht es nur darum, dass es wohl cool ist, das Müsli mit Chia aufzupeppen.

Aber zurück zum Wesentlichen. Aus dem Artikel der “Öko-Test”-Zeitschrift ging zum Beispiel hervor, dass eine Packung Bio-Chia-Samen unerlaubte Mengen an Pestizid-Rückständen beinhaltete. Das Produkt ist mittlerweile nicht mehr im Handel zu kaufen. Außerdem fanden die Tester auch einen Rohkakao, welcher mit dem Insektenschutzmittel Diethyltoluamid verunreinigt war. Letztendlich sind die Superfoods super durchgefallen. Von 22 getesteten Produkten konnten die Tester gerade mal zwei empfehlen. Außerdem gab es von den Testern noch einen kleinen Hinweis zum Super-Trend. Dass man sich nämlich mit Superfood noch gesünder als gesund ernähren kann, sei reiner Unsinn.

Das heißt natürlich nicht, dass man komplett auf Superfood verzichten muss. Wenn es nicht gerade mit Pestiziden verseucht ist. Ja, auch ich habe Chia-Samen Zuhause. Schließlich beinhalten sie zehn Mal mehr Omega-3-Fettsäuren als Lachs. Aber ein kleiner Tipp an dieser Stelle: Im Gegensatz zum leckeren Fisch sollten sie auch nur in einer sehr geringen Menge (wenige Gramm) zu sich genommen werden, da sie extrem aufquellen. Wer auf Acai nicht verzichten möchte, sollte nicht unbedingt zu teuren Kapseln oder Pulver greifen. Ein leckerer Saft oder Smoothie aus den Beeren tut es auch. Grundsätzlich gilt die Devise: Nicht einfach drauf los kaufen und konsumieren, nur weil eine Instagram-Bloggerin gesagt hat, es sei cool. Erst erkundigen, dann essen. Erst dann ist Superfood wirklich supergut.

Foto: Sambazon

 

Lakrids ist nicht einfach nur Lakritz

Man sagt, dass es aus dem Vorderen Orient gekommen sein muss. Im 12. Jahrhundert fand es seine erste schriftliche Erwähnung auf einer Tontafel im assyrischen Mesopotamien (heutiger Irak). Dort stand das Wort Š?šu, was übersetzt Süßholz bedeutet. Schon im Mittelalter war die Pflanzenart sehr beliebt. Aber nicht etwa als Süßigkeit, wie wir sie heute kennen, sondern als Heilmittel gegen Husten und andere Krankheiten. Im 18. Jahrhundert wurde die Lakritzproduktion durch einen Apotheker vorangetrieben, der den Süßholzsaft erstmals mit Zucker und Mehl vermengte. Letztendlich konnte Lakritz mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert in großen Mengen produziert werden, was dazu führte, dass sich das Produkt in Europa immer mehr verbreiten konnte.

Strattera kann Leberschäden bei einigen Patienten verursachen. Rufen Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie oder Ihr Kind Juckreiz hat, im oberen rechten Bauchschmerzen, dunkler Urin, Gelbfärbung der Haut oder Augen, oder unerklärliche grippeähnliche Symptome.
Herz-Probleme wurden mit Strattera Atomoxetine Online DE berichtet. Plötzlicher Tod wurde bei Patienten, die Herzprobleme oder Herzfehler haben. Es gab auch Berichte von Schlaganfall und Herzinfarkt bei Erwachsenen gewesen, und erhöhter Blutdruck und Herzfrequenz . Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihr Kind irgendwelche Herzprobleme hat, Herzfehler , Bluthochdruck oder eine Familiengeschichte dieser Probleme. Ihr Arzt sollte Sie oder Ihr Kind sorgfältig zu prüfen, für Herzprobleme vor Strattera beginnen. Rufen Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie oder Ihr Kind Anzeichen von Herzproblemen wie Schmerzen in der Brust hat, Atemnot oder Ohnmacht während Strattera nehmen.
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Heutzutage gibt es Lakritz in verschiedenen Variationen. Als Gewürz, als Zutat für Getränke. Überwiegend ist es aber als Süßigkeit bekannt. Stark verbreitet ist Lakritz unter anderem in Frankreich, England und vor allem Skandinavien. Den weltweit höchsten Lakritzverbrauch sollen die Niederländer mit zwei Kilogramm pro Person im Jahr haben.

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Dort ist auch die Geburtsstätte von Lakrids by Johan Bülow – keine gewöhnliche Lakritz-Marke. Keine gewöhnlichen Produkte, die sich irgendwie versteckt in den Supermarkt-Süßigkeitenregalen finden. Man kann sagen, Lakrids ist mit seinem besonderen Design und den genau ausgewählten Zutaten der Porsche unter den Lakritz-Brands. “Wir haben ein absolutes Premium-Produkt. Wir produzieren nach Qualität – und nicht nach dem niedrigsten Preis”, erklärt Stefan Zappe, Head of Sales und Prokurist von Lakrids, dem “Organic Lifestyle”-Magazin. “Es ist extrem wichtig, woher die Zutaten kommen. Von Anfang an war es die Idee, das beste Lakritz-Produkt mit den besten Inhaltsstoffen der ganzen Welt zu machen. Ein großer Baustein im Produkt ist Melasse, ein Zuckerrübensirup, welchen wir aus Australien beziehen. Das ist natürlich ein langer Weg, aber für Johan eben die beste Variante. Bei Lakritz gibt es außerdem das Bindemittel Mehl. Dafür nehmen wir Reismehl – andere nehmen Weizen- oder Kartoffelmehl. Unseres ist um ein Vielfaches teurer, aber auch glutenfrei und schmeckt besser.”

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2007 wollte der Däne Johan Bülow, damals 23 Jahre alt, das Potenzial der würzigen Wurzel ausschöpfen. Sein Unternehmen Lakrids war geboren. Bis heute werden alle Lakritzwurzeln sorgfältig ausgesucht – bei Bauern in Afghanistan, im Irak oder Italien. “Das Wichtigste an der Marke ist die Person Johann Bülow”, sagt Stefan Zappe. “Er hatte die Idee und die Vision – und unheimlich viel Leidenschaft in die Entwicklung seines Unternehmens gesteckt. Der wichtigste Inhaltsstoff ist die Liebe.”

Mit viel Liebe ist das Unternehmen vor 18 Monaten auch in Deutschland an den Start gegangen. Seitdem wird es in über 340 Feinkost-Geschäften, Design- und Concept-Stores sowie in drei eigenen Läden vertrieben. Die Lust der deutschen auf den außergewöhnlichen Lakritz-Geschmack steigt nach und nach – auch, wenn es noch lange nicht mit Skandinavien vergleichbar ist. Zappe: “Skandinavien kann man eher mit den Holländern vergleichen. Die sind extrem lakritzverrückt. Das findet man in Deutschland nur in der oberen Hälfte – ab Frankfurt liegt der sogenannte Lakritzäquator. Wir haben ja andere Lakritz-Produkte, als der Deutsche eigentlich kennt oder kannte. Wir haben schon einige Kunden in Süddeutschland und treffen auf viele Menschen, die der Überzeugung sind, dass sie Lakritz nicht mögen. Wenn sie aber unseren Gourmet-Lakritz probieren, stellen sie fest, dass es ein ganz anderes Qualitätsniveau ist.” Da kommt man doch direkt auf den Geschmack, oder?

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Fotos: Lakrids Promo

 

 

 

Es soll königlich regnen

Die Regentropfen prallen auf das Fenster, die Straßen sind nass, das Wetter ungemütlich. Für uns selbstverständlich und meistens auch unerwünscht. Schließlich sind wir verrückt nach Sonnenschein. Doch fernab in Thailand warten und hoffen die Menschen sehnlich auf Regen. In dem Land in Asien herrscht aktuell nämlich eine große Dürre. In 22 von 76 Provinzen fällt weniger Regen, als eigentlich benötigt wird.
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Trotz Gebete, fällt der Regen eben nicht, wie er soll. Also muss die moderne Technik her. Mit ihr ist der der thailändischen Regierung nämlich gelungen, das erhoffte Gut zu erzeugen. Und es werde Regen! Wie das funktionieren soll? Nein, kein Wettergott, sondern eine spezielle Fliegerstaffel namens “Royal Rainmaking”. Diese setzt auf eine Besonderheit der thailändischen Dürre. Nämlich Wolken am Himmel. Wo Wolken sind, ist auch Regen? Nicht im asiatischen Land fernab. Diese geben nämlich in der Regel keinen Regen ab, wie es sonst üblich ist. Durch bestimmte Techniken sollen diese aber dazu animiert werden. Die Utensilien dafür sind Trockeneins und speziell entwickelte Chemikalien.

Eine königliche Idee, oder? Schließlich stammt sie auch von einem König – nämlich den thailändischen Bhumibol Adulyadej. Den Geistesblitz für den künstlich erzeugten Regen hatte er aber bereits im Jahr 1956. Der König wollte die Wolken zum Abregnen zwingen und startete Forschungsprojekte, die er eigens finanzierte. Im Jahr 1969 wurde dadurch erstmals künstlicher Regen erzeugt. Auch heute ist diese Innovation immer noch vom Nutzen, wurde aber stetig weiter entwickelt. Auch in diesem Jahr soll sie helfen, die Dürrezeit zu überwinden. Diese machte sich auch schon im vergangenen Jahr stark bemerkbar. Lange mussten die Thailänder auf den Monsun warten. Als er da war, fiel er jedoch sehr schwach aus. Und das führte letztendlich dazu, dass die Wasserspeicher des Landes nur halb gefüllt sind.

In der Regel tritt der Monsun Ende Juni und bringt reichlich Regen mit sich. Sollte er auch 2016 verspätet und schwach sein, könnte es langfristig zu Wassermängel im Land führen. Die Situation spitzt sich zu. Deswegen wurde von der Regierung erneut die Regenflugstaffel in Gang gesetzt. Der Trick liegt im Salz. Damit wird zunächst versucht, die Entstehung von Wolken anzuregen. Im nächsten Schritt werden verschiedene Chemikalien eingesetzt, welche für das Wachstum der Wolken sorgen. Danach komm Trockeneis hinzu, welches letztendlich den tatsächlichen Regenguss in Gang setzt. Und es regnet…

Durch den Klimawandel wird das Wetter immer unberechenbarer und die Menschen müssen immer mehr mit länger Dürreperioden Rechnung. Wer weiß, vielleicht wird diese Technik deswegen auch in Zukunft von internationaler Bedeutung sein.

Foto: Inge Maria

Wenn Tomaten unter Strom stehen

Was haben eigentlich Tomaten mit Energie zu tun? Mehr, als Ihr wahrscheinlich dachtet! Und was hat das wiederum mit Disneyland zu tun? Auch hier gibt es einen Zusammenhang. Aber alles nacheinander…

Sie sind rot, saftig, lecker. Tomaten sind aus der Gemüse-Theke nicht wegzudenken und gehören zu den beliebtesten Lebensmitteln. Ob im Salat, auf dem Brot oder in der Spaghetti-Soße – dieses Produkt findet sich wahrscheinlich in fast jeder Küche. Doch bevor es die Tomate zu uns nach Hause oder überhaupt in den Supermarkt schafft, muss sie einen Gemüse-Check bestehen. Von den geernteten roten Früchten landen nämlich längst nicht alle im Verkauf. Genau wie bei anderen Früchten und Gemüsearten werden nach der Ernte die meisten Exemplare aussortiert. Hierfür gibt es verschiedene Gründe. Wenn Tomaten Schäden aufweisen, Wachstumsrisse oder einfach nicht die “richtige” Form haben, schaffen sie es nicht in den Handel. Wer denkt, es handelt sich hier um Einzelfälle, irrt sich. Die Mengen des aussortierten Lebensmittels sind beträchtlich. Alleine Florida weist jährlich rund 396 000 Tonnen an Tomatenabfall auf. Allgemein gilt die Regel, dass etwa 40 Prozent der Ernte zurück bleibt. Während ein Teil des Ausschusses an Tiere verfüttert wird, wird der andere Teil schlichtweg entsorgt. Die Lebensmittel landen in der Tonne.

Das muss aber nicht sein – so die Meinung von US-Forschern, die sich damit befasst haben, wie man verschmähte Tomaten doch noch sinnvoll nutzen kann. Tomaten haben mehr Energie, als Ihr wahrscheinlich dachtet. Denn mit der leckeren Frucht lässt sich tatsächlich Strom erzeugen! “Wir wollten einen Weg finden, um diese biologischen Reste zu verwerten”, erklärt Venkataramana Gadhamshetty von der South Dakota School of Mines & Technology. “Denn auf Deponien erzeugen sie nur das starke Treibhausgas Methan und im Wasser sorgen sie für große Verschmutzungs-Probleme.”

Aber wie soll nun wirklich Strom aus der Tomate fließen? Die Forscher fanden heraus, dass es Möglich ist, die in dem Lebensmittel erhaltenen organischen Verbindungen als Energiequelle zu nutzen. Demnach werden Tomaten mit ausgewählten Bakterien in Kontakt gebracht. Durch diese werden die roten Früchte in Einzelteile zerlegt. Und genau in dem Prozess entstehen Elektronen, welche eingefangen und in einer Brennstoffzelle gespeichert werden können. Diese Zelle ist vergleichbar mit einer Batterie und kann Energie bei Bedarf wieder abgeben. Eine Sensation – und trotzdem kein Durchbruch. Denn die generierte Menge an Elektrizität ist im Vergleich zu herkömmlichen Stromquellen sehr gering. Zehn Milligramm Tomaten können 0,3 Watt Energie produzieren. Aber immerhin würde das für bestimmte Institutionen ausreichen. Und hier kommt Disney Land ins Spiel. Wenn man die 396 00 Tonnen Tomatenabfall aus Florida für die Energiegewinnung nutzen würde, könnte das Disney Land Orlando neunzig Tage mit Strom versorgt werden.

Die Erkenntnis ist da, das Ziel jedoch noch lange nicht erreicht. Die Forscher hoffen nun und arbeiten daran, die Effizienz der Methode nach und nach steigern zu können. Das Ziel ist es, einen größeren Output an Strom zu erreichen. Der Austausch mit anderen Wissenschaftler soll hierbei helfen. „Unsere Forschungsaufgabe momentan ist es, die grundlegenden Transfermechanismen der Elektronen und die Interaktion zwischen den Tomatenabfällen und den Mikroben zu untersuchen“, erläutert Venkataramana Gadhamshetty. Bis Tomaten also wirklich unter Strom stehen und als verlässliche Energiequelle dienen, könnten noch einige Jahre vergehen. Aber das Warten lohnt sich hierfür wirklich.

Und was lehrt uns diese wahre Geschichte? Dass uns die Natur alles gegeben hat, was wir brauchen. Es liegt nur bei dem Menschen, damit verantwortungsvoll umzugehen.

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Fotos: Anda Ambrosini, Deniz Altindas

Die Arbeit mit dem Tod ist kein Trauerspiel

Das Leben ist vergänglich, das wissen wir. Tage gehen vorüber, Menschen gehen von uns. Doch wenn diese eine geliebte Person aus deinem Leben tritt, fühlt es sich an, als würde die Welt für einen Moment still stehen. Schmerz, Trauer, Kontrolllosigkeit. Was am Ende bleibt, ist nicht greifbar. Es sind die Erinnerungen.

“Du bist erst tot, wenn sich niemand an dich erinnert” – so steht es auf der Seite von “Vergiss mein nie” geschrieben. Madita van Hülsen und Anemone Zeim gründeten das Unternehmen, welches u.a. für Trauerbegleitung steht. Aber viel mehr ist es eine Erinnerungswerkstatt. In kreativen und emotionalen Prozessen entstehen hier Erinnerungsstücke für die Ewigkeit. Denn an dem Tod kann man nichts rütteln, eine geliebte Person nicht mehr zurück ins Leben holen. Akzeptanz ist das Stichwort. Nach vorne zu schauen der Weg. Und auf diesem kann auch der Verstorbene ein Teil des eigenen Lebens bleiben – mit Erinnerungen.

“Wir haben uns grundsätzlich mit dem Thema Tod auseinander gesetzt und gemerkt, dass viele Menschen sehr ungern darüber sprechen. Und wenn es dann soweit ist, weiß man nicht, was man machen soll, weil man sich nicht auskennt. Es gibt viele Dienstleistungen um das Thema Sterben und Bestattungen, aber es gibt keinen Service, der sich damit befasst, was bleiben soll. Was bleibt, ist die Erinnerung”, erklärt uns Anemone im Interview mit “Organic Lifestyle”.

Und diese sind in jedem Fall ganz unterschiedlich und individuell. Deswegen ist ein gemeinsames Gespräch mit den “Vergiss mein nie”-Gründerinnen essenziell. In Hamburg haben es sich die beiden mit ihrer Erinnerungswerkstatt gemütlich gemacht. Wenn die “Kunden”, die Trauernden, zu ihnen kommen, soll der Raum eine positive Atmosphäre versprühen. Hier geht es nicht darum, Abschied zu nehmen. Viel mehr soll der Verstorbene geehrt werden, nicht in Vergessenheit geraten. “Jeder hat ja verschiedene Erinnerungsstücke, die mehr oder weniger mit Gefühlen behaftet sind. Wir fassen das quasi zusammen, sodass es alltagstauglich wird”, sagt Anemone. Was am Ende dabei heraus kommt, ist bei jedem Mal etwas anderes. Eben ganz individuell. “Es gab den Fall, als die Mutter von einer jungen Frau verstorben ist. Nach dem Tod hatte sie noch den Lieblingspullover ihrer Mutter, welchen sie selbst gestrickt hatte. Der war aber total aus der Mode. Sie konnte den Pullover also nicht nicht benutzen, aber sich natürlich auch nicht von ihm trennen. Wir haben dann überlegt, welche Möglichkeiten es gibt und letztendlich einen Schal daraus gestrickt. Die Form ist zwar weg, aber die Erinnerungen kann sie jetzt immer bei sich tragen. Außerdem ist der Schal noch mit dem Geruch ihrer Mutter behaftet.”

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Dass sich Madita und Anemone nach und nach immer mehr mit dem Tod beschäftigten, war ein Prozess. “Madita und ich haben beide jemanden verloren, haben unsere Erfahrungen gemacht. Wir haben in der Zeit festgestellt, dass wir junge Frauen sind, die einen gewissen Anspruch an die Welt haben, dass wir stark individuell unser Leben gestalten. Wenn man dann aber beim Bestatter sitzt, ist das alles weg – weil man keine Ahnung hat, was abgeht. Das war der erste Impuls”, erzählt sie. “Ich habe Madita getroffen und die hatte ähnliche Erfahrungen gemacht. Man muss stark in sich hineinfühlen und das können die Leute meist nicht, weil sie mit der Situation überfordert sind. Deswegen haben wir uns an einem Punkt getroffen. Wir können uns über das Thema unterhalten, ohne dass die Stimmung total kippt. Es war sehr angenehm und befreiend, mal darüber sprechen zu können.”

Und trotzdem gilt der Tod immer noch als Tabuthema. Zu angsteinflössend ist der Gedanke daran, zu schmerzhaft die Erinnerungen. “Der Tod wird weggeschaltet. Wir leben in einer makellosen Welt, man darf keine Fehler machen. Das Nicht-Funktionieren ist nicht gern gesehen heute. Der Tod passt gar nicht in dieses Lebenskonzept. Klar, ist das Thema in den Zeitungen allgegenwärtig. Aber kulturell haben wir es verlernt. Es gibt da Berührungsängste. Es ist wichtig, dass man seine Möglichkeiten kennt”, findet Anemone. “Aber nach und nach tut sich was in der Leben-Tod-Thematik. Doch da ist noch ganz viel Luft nach oben – bis es ein normal integriertes Thema ist, wozu die Kinder ihre Eltern befragen können. Wir denken, dass es dann auch nicht mehr so angsteinflössend ist.”

Neben der Erinnerungsarbeit und Workshops hat das Duo auch ein Buch rund um das Thema Tod geschrieben. Keine Trauer-Lektüre, sondern ein positiver Impuls.  “Es geht darum, wie sich die Erinnerungsarbeit positiv auf die Trauer auswirken kann. Man zieht nicht Kraft aus dem Verlust, sondern aus dem gemeinsam gegangenen Weg”, erklärt sie. “Das geht durch kreative Arbeit oder durch Erinnerungsstücke. Es ist ein Info-Buch, gibt aber auch Anleitungen.”

Wir haben gelernt: Die Arbeit mit dem Tod ist kein Trauerspiel. Anemone: “Ich habe mitgenommen, dass das Leben ein Wunder ist. Bis es entsteht, wie lange es da sein darf. Es ist so ein großes Glück, dass man jeden Tag rausgehen und sich über kleine Dinge freuen sollte.” Und das sollten wir alle…

Fotos: Vergiss mein nie Promo

“Öko ist nicht uncool”

Ihre Stimme hat etwas Besonderes. Rau, bestimmend. Wenn sie erst mal in Fahrt kommt, kann man nichts anderes, als gespannt zuhören. Die Wahl-Hamburgerin ist gebürtige Portugiesin. Wahrscheinlich sind es ihre Wurzeln, die ihr auffallendes Temperament ausmachen. Aber es sind vor allem ihre positive Art, ihr Tatendrang und ihr Einsatz für Gutes, was sie mir, einer ihr Fremden, so besonders macht… Die Rede ist von Carine Patricio, Restaurantleiterin des Gourmet-Restaurants  “Jellyfish” und begeisterte Sommelière.
Ja, diese Frau kennt sich offensichtlich mit Weinen aus. Was aber nicht heißt, dass sie diesen willkürlich auftischt. Nein, Carine ist eine von den Revolutionären unter den Sommeliers. Eine, die für ein bewusstes Leben kämpft. Und das fängt bei ihr vielleicht bei Wein an, hört dort aber noch lange nicht auf. “Das Thema Wein ist sehr vielfältig. In der Schule lernt man alles zu der Thematik, aber irgendwann trifft t man auf seine eigenen Vorlieben . Man findet seinen Weg. Für mich ist Bio das Minimum – und Bio-Dynamisch ist definitiv der Weg”, erklärt sie im Interview mit “Organic Lifestyle”. “Über Naturwein kann man sich natürlich streiten. Aber alle Weine, die ich serviere, sollten aus einem ökologischem Anbau stammen und am besten Bio-dynamisch sein. Denn das ist naturnah. Abgesehen davon, schmeckt der Bio-Wein auch einfach besser.”

Auf vielen Weinbergen wird immer noch mit Pestiziden gearbeitet. Es finden sich kahle Stellen, an denen nichts mehr wächst. Der Grund ist nicht Mutter Natur – sondern das Gift, verursacht durch den Menschen. Carine: “Grundsätzlich ist alles in Balance. Das Gleichgewicht, welches die Natur haben kann, muss respektiert werden.” Auch beim Weinanbau. Aber auch der Prozess bis hin zum fertigen Wein sollte welchem mehr Beachtung geschenkt werden.

Ein Rückblick: Schon im antiken Griechenland wurde Schwefel als Konservierungsmittel verwendet. Ohne die geheime Zutat könnte der Wein nämlich schnell oxydieren und zu Essig werden. Dieses Wissen hat sich bis in die heutige Zeit ausgebreitet. Mittlerweile werden die meisten Weine geschwefelt. “Wenn die Trauben maschinell geerntet werden, ballern sie die mit Schwefel ohne Ende zu – bevor überhaupt gepresst wird”, so Carine. “Ich finde es schade: Auf jeder Wurstpackung steht aufgelistet, was drin ist. Bei Wein ist das nicht so. Hier wird nur aufgeführt, dass er Sulfite enthält, weil das von der Natur gegeben ist. Schwefel findest du in den Bergen. Natürlich enthält jeder Wein Schwefel, auch wenn der Winzer nicht schwefelt. Das ist eben von der Natur vorgegeben. Aber es stehen ja auch keine Infos von Gelatine usw. geschrieben. Man kann so viel in Wein reintun, um ihn zu kleben.”

 

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Carines Konsequenz ist eine strenge Auswahl. “Ich habe nur Weine von Winzern auf der Karte, die ich kenne. Oder von Orten, an denen ich selbst war oder gearbeitet habe. Ich will wirklich wissen, woher die Weine kommen – ein Händler kann mir schließlich viel erzählen. Ich würde meinen Gästen einfach nichts anbieten, was ich selber nicht trinken würde. Und zwar mit gutem Gefühl.” Schließlich ist Wein letztendlich nicht nur ein Genuss-, sondern auch ein Nahrungsmittel.

Trotzdem findet sie, dass sich nicht nur in der Wein-Branche langsam etwas tut. “Früher war Bio immer gleich öko. Es hatte einen abwertenden Charakter.  Es ist nicht uncool, öko zu sein. Es ist verdammt cool, verdammt selbstbewusst und verdammt respektvoll gegenüber diesem wunderschönen Planeten, der das Schlechte nicht verdient hat. Wir sind alle Attentäter, wenn uns mal bewusst wird, was wir diesem Planeten antun.”

Deswegen setzt sich Carine weiterhin für ein bewussteres Leben ein, will sich aber auch selbst weiterentwickeln. “Ich würde gerne meinen Sommelier-Master machen. Davon gibt es weltweit nur 200. Es gibt vier Stufen und ich bereite mich gerade auf die dritte Stufe vor.” Und das bedeutet viel Theorie, aber auch: “Probieren, ausspucken, probieren, ausspucken,…”

 

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Fotocredits: susannedittrich.de, Angelina Litvin, Jassy Onyae, Serge Esteve

Wenn das Gehirn zum Orgasmus kommt

Blonde lange Haare, hübsches Gesicht, sanfte Stimme, slawischer Englisch-Akzent. Diese Dame bringt euch zum Orgasmus. Im Internet faltet die Youtuberin flauschige Handtücher, bürstet sich sanft die Haare, blättert in einem Buch – und Millionen Menschen schauen ihr dabei zu. Eine neue Form des Voyeurismus? Nein, eine Tiefenentspannung für jedermann!

Was Stilnox wird verwendet für
Stilnox wird verwendet, Schlaf bei Patienten mit Schlafstörungen zu initiieren und zu pflegen, auch Schlaflosigkeit genannt. Es ist nicht für den Einsatz für mehr als 4 Wochen zu einem Zeitpunkt empfohlen.
Stilnox schlaftabletten rezeptfrei hat eine andere chemische Struktur auf andere Schlaftabletten . Stilnox wirkt im Gehirn spezielle Bindungsstellen , die den Schlaf produzieren.
Ihr Arzt kann jedoch vorschreiben Stilnox für einen anderen Zweck.
Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Fragen haben, warum es Ihnen vom Arzt verschrieben wurde.
Dieses Medikament ist nur mit einem ärztlichen Rezept erhältlich.
Stilnox geht in die Muttermilch und es gibt eine Möglichkeit, Ihr Kind betroffen sein können. Ihr Arzt wird die Risiken und Vorteile der Verwendung es zu diskutieren, wenn Sie stillen oder planen zu stillen.
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Bei der Dame mit der Engelsstimme handelt es sich um die 29-jährige Maria, die den Kanal „Gentle Whispering“ betreibt. “In dieser Welt aus Stress und Chaos soll mein Kanal deine geheime Insel der Erholung und des Friedens sein”, beschreibt sie ihren YouTube-Channel. Bei den alltäglichen Handlungen, die das Gehirn berieseln, handelt es sich um die Entspannungsmethode und löst eine ASMR (Autonomous Sensor Meridian Response) aus. Einen deutschen Begriff für das Phänomen gibt es bisher noch nicht, weder Psychologen noch Neurologen oder Schlafforscher können bisher erklären, wie ASMR genau ausgelöst wird. Marias Fans beschreiben die Wirkung als „Orgasmus für das Gehirn“. Einen sexuellen Zusammenhang soll die Ekstase jedoch nicht haben. ASMR diene dagegen als Entspannung und Einschlafhilfe. Andere berichten sogar, durch die Technik ihre Depressionen überwunden zu haben. Wenn die Russin also sanft über eine Bürste streicht, überkommt die Zuschauer ein wohliges Kribbeln – erst im Hinterkopf, dann breitet es sich über den ganzen Körper aus. Das emotionale Kropf-Prickeln wird als überaus angenehm und beruhigend empfunden, ausgelöst wird es durch Sinnesreize, in diesem Fall erzeugt durch Marias grazile Bewegungen und sanfte Geräusche.
Obwohl das Phänomen nicht wissenschaftlich erforscht ist, sind sich Neurologen sicher, dass das Gehirn besonders auf gewisse Geräusche reagiert. Immer sind es alltägliche Geräusche, denen wir oft gar keine Aufmerksamkeit schenken, wie das Knistern von Zeitungen oder Geschenkpapier, fließendes Wasser. Diese Geräusche sind Trigger, welche anscheinend das selbe Netzwerk im Gehirn ansprechen. Doch ASMR ist längst nicht für jeden empfänglich. Auf die Stimulanzen reagieren besonders Menschen, die vorsichtig und nachsichtig mit Menschen sowie Situationen interagieren. Um das große Kribbeln zu spüren, sollte man sich also für die kleinen Dinge öffnen können. Und in einer so lauten Welt, tut es bestimmt gut, auch mal auf die leisen Töne zu hören. Nebenwirkungen oder gesundheitliche Störungen sind bisher nicht bekannt. Na, dann mach’s doch mal deinem Gehirn…

Nähere Infos gibt es HIER!

Foto: Youtube “GentleWhispering”

Sie lässt Beauty-Herzen höher schlagen

Kennt Ihr diese eine beste Freundin, die immer ein paar Schmink-Tipps parat hat? Die alle ihre Freundinnen vor dem Clubbesuch schminkt und ihnen die Haare schön zaubert? Beatrice Kober ist so eine Freundin. Das war sie schon früher und das ist sie auch heute noch. Nur eben auf professioneller Basis…

Vor acht Jahren begann ihr Abenteuer in der Beauty-Branche. Beatrice absolvierte eine Ausbildung als Ganzheitskosmetikerin, war danach drei Monate arbeitssuchend. In ihr tobte die Lust, etwas zu riskieren. “Ich habe mir einfach gedacht ‘So, jetzt mache ich mich selbstständig.’ Ich bin ins kalte Wasser gesprungen. Nach acht Jahren kann ich sagen, dass ich gut davon leben kann.” Heute darf sie ihr Schmink-Know-how bei unterschiedlichsten Projekten beweisen. Sie schminkt bei großen Events, Hochzeiten, Shootings, für Film und Bühne. Beatrice lebt das Leben, wovon andere nur träumen. Und doch will sie etwas zurückgeben. Mit Tipps und Tricks für Jedermann. Ehm, für jede Frau! “Ich gebe Workshops für Beauty-Kunden oder interessierte Frauen. In den Seminaren zeige ich dann u.a., wie man sich richtig schminkt. Das wissen nur die wenigsten.” Und warum die Make-up Artistin nun auch als professionelle Ratgeberin arbeitet? Na ja, da wären wir wieder bei der besten Freundin, die eben immer Tipps gibt. Beatrice: “Eine Freundin kam zu mir, weil sie Problemhaut und Augenringe hatte. Sie wollte, dass ich ihr mal zeige, was man da machen kann. Das habe ich natürlich. Danach war sie einfach glücklich. Sie sagte: ‘Das würden andere bestimmt auch toll finden.” Und so war es dann auch. Denn mit ihren Tricks rund um Lippenstift und Puder lässt Beatrice Beauty-Herzen höher schlagen. “Ich bekomme so viele Nachrichten und positives Feedback von glücklichen Kunden. Das ist wirklich schön.” Bei ihrer Arbeit verfolgt sie aber eine klare Linie: “Ich setze gerne auf die natürliche Schönheit. Ich gehöre nicht zu denen, die Gesichter zukleistern. Die Frauen wollen ja schließlich nicht angemalt aussehen.”

Nein, das ist nicht alles. Die “beste Freundin von nebenan” – so nennen wir Beatrice jetzt mal – zaubert nicht nur Glamour ins Gesicht, sondern verwöhnt ihre Kundinnen auch anders. “Die Damen kommen eigentlich zum Schminken zu mir. Aber wie beim Friseur erzählen sie mir ihre Probleme. Ich gebe auch gerne mal Tipps, wenn es ums Abnehmen geht. Bei mir gibt es eben ein Rundum-Schönheitsprogramm”, sagt sie. Und dazu gehört auch die Reinigung der Haut. “Ich mache zwar keine Kosmetik. Aber ich arbeite mit einem neuen Gerät. Es handelt sich um Mikrosilber, was antibakteriell ist. Man muss deswegen die Bürste nicht desinfizieren, sondern hält sie einfach unter das Wasser. Die Reinigung ist zehnmal effektiver. Nach der Anwendung kann die Haut viel mehr Wirkstoffe aufnehmen.” Wer schön sein will, muss eben erst gereinigt werden.

 

sdr

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