Organic Lifestyle

«Magazin»

Menu
Unser Event des Jahres

Roter Teppich, Blitzlichtgewitter, 2 500 Gäste. So könnte man den “SemperOperball” zusammenfassen, der am vergangen Freitagabend stattfand. Eines der größten deutschen Kulturevents. Mittendrin: Brockmann & Knoedler. Das Unternehmen begleitete die spektakuläre Veranstaltung erneut als offizieller Beauty-Partner und machte die Gäste mit einer besonderen Goodiebag glücklich. Als dann um 19 Uhr die ersten geladenen Gäste in ihren Roben und Smokings über den roten Teppich flanierten, musste alles perfekt sein, alles sitzen. Und dafür sollten natürlich Profis her.
Auch in diesem Jahr hat B&K eine hochkarätige Stylingcrew aus internen und externen Stylisten zusammengestellt. Es wurde wieder fleißig frisiert und geschminkt. Doch damit an dem besonderen Tag alles gut läuft, benötigt es eine intensive Vorbereitung. Hättet Ihr gedacht, dass die ersten Planungen für den Semperopernball schon im Sommer starteten? Monatelange Arbeit – nur für diesen einen Moment. Und wieder einmal ist nicht alles Gold, was glänzt. Denn um ein glamouröses Event zu garantieren, musste hinter den Kulissen fleißig gewerkelt werden.
Die erste Station des Verwöhnprogrammes war die VIP-Stylinglounge in der BrockmannundKnoedler Academy. Diese fand mittlerweile zum dritten Mal in Folge statt. Hier konnten sich VIPs über ein kostenloses Rundum-Paket freuen. Haarstyling, Make-up und Maniküre. Damit die Kunden ein einwandfreies Styling genießen konnten, hieß es für die B&K-Mitarbeiter planen und koordinieren. Schließlich mussten über den Tag (12 bis 20 Uhr) 46 Kunden betreut werden, alle hatten individuelle Wünsche, jedes Styling benötigte unterschiedlich viel Aufwand. Also wurden die Stylistin vor dem großen Tag mit Sorgfalt ausgewählt. Besonders an dieser Station wurde mit Friseuren zusammen gearbeitet, die bereits Schulungspartner sind, ihr Know-how einwandfrei beherrschen. Letztendlich waren in der Lounge fünf Haarstylisten, vier Make-up-Artisten und eine Dame für die Maniküre im Einsatz. Und das Team musste vor allem spontan sein – Extrawünsche, Zeitdruck und Last-Minute-Probleme stehen da auf der Tagesordnung. Und nebenbei musste natürlich auch dafür gesorgt werden, dass neue Stylistin integriert werden. Denn die Teamarbeit ist das A und O an so einem besonderen Tag.
Nächste Station: die VIP-Stylinglounge im Hotel Taschenbergpalais Kempinski. Diese ging zum zweiten Mal an den Start. Schon in den Jahren zuvor riefen viele Gäste aus dem Hotel im Salon an und fragten nach einer Spontan-Behandlung. Da dort die Terminbücher zu voll waren, wurde kurzerhand ein Pop-up-Store im Hotel eröffnet. Und hier durften sich die Hotelgäste über atemberaubende Steckfrisuren und ein perfektes Abend-Make-up freuen. Doch zum Verwöhnprogramm gehörte noch viel mehr. Willkommengeschenke, eisgekühlter Champagner, Shuttleservice.
Die dritte Styling-Station war die Tages- und Abendstylinglounge in der Semperoper. Mitten im Geschehen! Und dafür suchte sich B&K nicht einfach irgendein Hinterzimmer. Nein, die Location musste etwas Repräsentativeres sein. Der Verbindungsgang! Während in der Oper selbst klassisch Walzer getanzt wurde, fand im Verwaltungsgebäude dahinter die Party zum Event statt. Drinks, Liveband und lockeres Tanzen. Jeder, der sich richtig amüsieren will, musste also erst mal an B&K vorbei. Denn die Stylinglounge war im Verbindungsgang der beiden Locations zu finden. Gestylt wurden dort u.a. die Hostessen, Künstlerbetreuer sowie die Mitglieder der Fördervereine und die Mitarbeiter der organisierenden Agenturen. Und da kann es auch mal hektisch zugehen. Denn wer auf dem Ball in Schlüsselfunktionen arbeitet, hat sein Handy nonstop in der Hand, wahrscheinlich viel zu wenig geschlafen und sicherlich noch etliche Arbeitsstunden vor sich. Die wenigen Minuten Erholung holen sich die Fleißigen auf dem Stylingstuhl bei B&K. Und danach geht es wieder weiter mit der Arbeit. Aber wenigstens hatten die Damen dann eine Frisur, mit der sie auch um fünf Uhr morgens noch ein Rad auf der Bühne schlagen könnten, und trotzdem dabei schön aussahen.
Es war wieder ein toller Abend voller Glamour und Überraschungen! Wir bedanken uns bei den Partnern für ihre Unterstützung.

Organic Lifestyle®, Autohaus Pattusch, Choco del Sol, Weidemann Cosmetics, KP Media,

Team Robert Rettich, Anna Russo, Team Robert Hubatschek (Strassl Exklusiv), Beatrice Kober,

Stefanie Zimmermann, Albert’s Frisuren, head couture, Friseur Nawarth, Anett Brenke,

Bo n Say Hairlounge, und vielen vielen mehr.

 

sob_05

sob_04

sob_03

sob_02

sob_06

Fotocredit: Blicklicht Photographie

Von der Gastro in die Modewelt

Nicht alle Menschen haben das Glück, ihre Berufung auszuleben, ihre Leidenschaft in die Realität zu tragen. Sie sind oft ihr ganzes Leben auf der Suche nach dem Sinn. Stephanie Zimmermann hat ihren gefunden – mit einigen Umwegen…
Die Dresdnerin war jahrelang in der Gastronomie tätig. Doch Erfüllung fand sie dort nicht. Lange Arbeitstage, viele Überstunden, wenig Freizeit, keine Zeit für sich. Eine Routine schlich sich in ihr Leben ein. Arbeiten, die freien Stunden beim Feiern genießen, schlafen, arbeiten. Doch in Stephanie schlummerte mehr. Ein Talent, das nur darauf wartete, endlich ausbrechen zu dürfen. In der Gastronomie sah sie keine Perspektive mehr und fand nach zwei Jahren Überlegung ihre Leidenschaft in der Modebranche. “Fotos uns Make-up waren immer schon mein Ding”, erinnert sich Stephanie zurück. “Ich habe viel recherchiert, was mir gefallen würde, und bin dann beim Beruf des Make-up-Artisten hängen geblieben.”
Es folgte ein Sprung ins kalte Wasser. Ohne Furcht und ohne Blick zurück wagte Stephanie nach einer Ausbildung zum Professional Hair & Make-up Artist den Schritt in die Selbständigkeit. Man kann sagen, dass die Dresdnerin für ihren Mut wohl belohnt wurde. Als Neuling in der Branche machte sie schnell Kontakte, schminkte für Shootings und arbeitet mittlerweile auch an überregionalen Projekten in Berlin, München und Lanzarote. “Früher in der Gastro habe ich nicht wirklich ein Leben gehabt”, sagt sie. “Heutzutage bin ich oft unterwegs und froh darüber, viel rumzukommen. Jetzt bin ich aber auch froh, mal Zuhause zu sein, weil ich meine Freizeit ganz anders genießen kann.” Und mit einem Schlag änderte sich ihr ganzes Leben. “Aus Leidenschaft zum Traumberuf” – so steht es auf ihrer Website geschrieben.
Dann das Karriere-Highlight im vergangenen Jahr. Zusammen mit Fotografin Mariella Vagabundo eröffnete die 32-Jährige ein Fotostudio. Mit Make-up-Abteilung und Styling-Bereich, versteh sich. Und hier darf sich jeder Mal wie ein Star fühlen, auch mal selbst vor die Linse treten  – ob im Shooting mit der besten Freundin oder mit dem Ehemann. In der Dresdener Neustadt schaffen die Beiden Damen dann Bilder für die Ewigkeit.
Aufgehört zu träumen hat Stephanie trotzdem nicht. “Wenn noch weitere große Aufträge reinkommen würden, würde ich mich natürlich freuen. So kann ich alles etwas stabilisieren und natürlich noch mehr erreichen.” Erst mal steht am 29. Januar der Semperopernball an. Hier ist Stephanie als Make-up-Artistin zum ersten Mal dabei. “Das Besondere daran ist, dass es so ein großes Event ist – für Dresden wahrscheinlich das größte, was es gibt. Das ganze Feeling, die Atmosphäre ist toll. Ich denke, dass es ziemlich gigantisch wird.” Da sind wir uns sicher!

unspecified

 

3

25

Besitzt du noch oder teilst du schon?

3,2,1 – meins. Und deins. In einer narzisstischen Welt, in der sich alles um das eigene Ego dreht, wird das Wir doch noch zum großen Trend. Kollektivkonsum lautet das Stichwort. Aber ist es nun das Miteinander, das Teilen, was uns reizt, oder ist es doch der Geiz, der uns treibt?

Laut dem „Time Magazine“ soll der geteilte Konsum eine der zehn großen Ideen sein, welche die Welt verändern. Und vor allem ist es eine Idee, die mit dem Wandel der Gesellschaft kompatibel ist. Und die junge Gesellschaft tickt eben ganz eigen. Nehmen wir das Beispiel Berlin. Das Mekka der Kreativszene. Aus aller Welt stürmen junge Menschen in die deutsche Hauptstadt, um ihren Traum zu leben. Irgendetwas mit Medien, oder kreativ sein, vielleicht Mode, Musik. In meiner Generation hat das Wort Selbstverwirklichung einen neuen Stellenwert erreicht. Wir wollen nicht einfach arbeiten, um zu leben. Wir wollen unsere Arbeit leben, unsere tiefsten Wünsche in Realität verwandeln. Dass viele jedoch ihr ganzes Leben lang auf der Suche nach ihrem tiefsten Wunsch sind, ist Nebensache. Na ja, und wenn man dann nicht gerade eine Kreditkarte von Mami und Papi zugesteckt bekommen hat, heißt es erstmal: sich durchbeißen. Jobben, feiern, jobben, die Stadt erleben – und an so vielen Stellen wie möglich sparen. Fangen wir doch bei der Wohnung an. Warum eine eigene in einem Außenbezirk mieten, wenn man für den gleichen Preis gemeinsam mit coolen Leuten in einem Szene-Kiez wohnen kann? Der erste Schritt Richtung Kollektivkonsum ist also die Wohngemeinschaft. Ein beliebte Möglichkeit, die mittlerweile nicht nur in den 20ern von Bedeutung ist. Und weil ein eigenes Auto gerade finanziell nicht zu verwirklichen ist, kommen „DriveNow“ und „Car2go“ doch genau richtig. Sharing-Autos sind schließlich bequemer als die U-Bahn und günstiger als Taxis. Dass damit aber im weitestem Sinne auch gegen Umweltverschmutzung gekämpft werden soll, haben nur wenige im Sinn. Ist aber so – und außerdem sind grundsätzlich alle Produkte effizienter, wenn sie öfter genutzt werden. Also geht der Sharing-Gedanke schon mal auf.

Das Prinzip des gemeinschaftlichen Konsums und WGs sowie geteilte Büroflächen sind an sich nichts Neues, erleben aber gerade einen Boom. Und das hat vor allem das erweiterte Angebot und das Internet zu verantworten. Ob Tauschbörsen oder „Car Sharing“-Unternehmen, das Angebot im Netz ist groß. Und so auch die Nachfrage. Laut eine Repräsentativbefragung der Leuphana Universität Lüneberg war bereits 2013 jeder zweite Deutsche ein Teil der „Sharing Economy“. „Insbesondere die jüngere Generation habe die Vorteile einer Ökonomie des Teilens wiederentdeckt und belebe sie dank der Internettechnologie neu“, so der Wissenschaftler Prof. Dr. Heinrichs Harald. Nun sind vor allem Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gefordert, dass die Ökonomie des Teilens und des gemeinsamen Konsums eine Ergänzung zur Eigentums-Ökonomie darstellt und seine Entwicklungspotentiale entfalten kann.

Denn wir leben in einer Konsumgesellschaft. Der Kauf von Neuwaren steigt nach wie vor. Und das Gefühl von dem Besitz eines Lieblingsproduktes kann nicht ersetzt werden. Doch Konsum bedeutet besonders in der westlichen Zivilisation oft auch Überfluss und führt zur Wegwerf-Kultur. Wert spielt keine Rolle mehr. Und ob es jetzt der Geiz ist, der uns treibt, oder doch der Drang, etwas zu verändern, spielt beim Kollektivkonsum keine Rolle mehr. Denn die Wirkung ändert sich nicht. Wer mit auf den Zug aufspringt, trägt dazu bei, dass der Kollektivkonsum nicht nur eine Modeerscheinung ist. Nachhaltigkeit lautet die Zukunft. Und auch wenn uns der eigene Nutzen zum Kollektivkonsum bringt, kann dieser positive Einflüsse auf politische, gesellschaftliche oder ökologische Probleme und Missstände haben– sei es Ressourcenknappheit, Umweltverschmutzung und Ausbeutung von Menschen. Spar’ Geld und beuge Verschwendung vor! Mit dem Ich-Gedanken zum Wir-Gefühl. Na, wenn’s funktioniert…

Foto: DriveNow Promo

Haarwäsche – Schritt für Schritt

Wasser an, Haare einschäumen, Wasser drüber, fertig. So die Routine. Doch bei der Haarwäsche kann man tatsächlich so einiges falsch machen – besonders, wenn man die Organic Lifestyle-Produkte benutzt. Deswegen geben wir euch nun ein paar Tipps, wie es richtig geht. Eure Haare werden euch dankbar sein.

  1. Wassertemperatur testen! Mit zu kaltem Wasser bekommt man das Produkt nicht gut ausgespült, Rückstände bleiben im Haar. Bei zu warmen Wasser quillt das Haar auf. Dadurch würde der Effekt der Pflegeprodukte wieder verloren gehen. Die perfekte Wassertemperatur ist also die eigene Körpertemperatur. Lasst das Wasser einfach über das Handgelenk laufen. Wenn ihr die Temperatur des Wassers nicht spürt, ist es genau richtig.
  2. Es kann losgehen. Die Haare werden vorsichtig einschamponiert. Bei sehr geschädigtem und verschmutztem Haar darf es auch zweimal hintereinander sein. So bekommt man die Kopfhaut frei. Und nicht wundern, wenn es beim ersten Mal noch nicht schäumt!
  3. Nachdem das Shampoo ausgespült wurde, sollte die Kur einmassiert werden. Das Ganze könnte dann wie gespachtelt aussehen. Wenn eine Wand gut gespachtelt ist, ist sie glatt. So sollte es auch beim Haar sein. Dieses sollte nun gut zu kämmen sein. Die Einwirkzeit beträgt übrigens nicht länger als drei Minuten.
  4. Haare erneut ausspülen – aber nicht willkürlich! Das Wasser sollte von der Kopfhaut weg nach unten über die Spitzen laufen. Erst die Kopfhaut, dann die Spitzen spülen. Bei ersterem benutzt man nämlich am wenigsten Pflege. Achtung: Nicht zu viel ausspülen! Man sollte zwar fühlen, dass kein Produkt mehr im Haar ist, aber es sollte nun schön weich sein.
  5. Nun kommt der Conditioner ins Spiel, der gar nicht tief eingearbeitet werden muss. Denn er dient lediglich dazu, das Haar zu schließen. Die äußerste Schicht legt sich wieder an. Wenn die Haare anfangen zu glänzen, kann der Conditioner ausgespült werden. Warum die Haare geschlossen werden? Dass Wasser und das Shampoo sind basisch, was dazu führte, dass die Haare geöffnet wurden. So konnten die Pflegeprodukte wirklich tief in das Haar eindringen. Durch den Conditioner mit saurem pH-Wert zieht sich das Haar dann wieder zusammen, wird fester.
  6. Ausspülen, fertig!

 

Übrigens: Habt Ihr auch schon mal gehört, dass Schamponieren schädlich für die Haare ist? Alles Quatsch! Bei Haarwäschen gibt es kein richtig oder falsch – es gibt nur falsche Produkte! Ein Haar sollte wie eine Pflanze betrachtet werden. Wasser, Sauerstoff und Sonne tun dem Haar gut. Ob dieses also jeden Tag oder nur dreimal in der Woche gewaschen werden sollte, hängt allein von der Struktur des Haares ab. Wenn Ihr Euch also nicht sicher seid, fragt einfach bei Eurem Friseur des Vertrauens nach und lasst das Haar genauer unter die Lupe nehmen. Es gilt also keine allgemeine Regel. Denn das Haar ist so individuell wie der Besitzer selbst!

 

g7MNDPP3TyS8WnRNJkQ1_DSCF0623

 

Fotos: Privat, Fade Qu

Lasst uns Wasser essen!

Aus Wasserflaschen trinken? Ach, das war so gestern! Lasst uns lieber Wasser essen. Ja, das könnte Zukunftsmusik sein, liebe Leser. Essbare Wasserkugeln statt Flaschenmüll!
Jeder kennt sie, die Bilder von Müllansammlungen am Meer. Möwen verhaken sich in den Plastikresten. Trotz 25 Cent Pfand landen Plastikflaschen immer noch im Müll. Oder Endstation Ozean. Und dort benötigt Plastik rund 700 Jahre, um völlig zu verrotten. Besonders Vögel und Meeresbewohner haben unter der Verschmutzung zu leiden, fürchten um ihren Lebensraum, um ihr Überleben. Auch die Herstellung von Plastikflaschen ist aus ökologischer Sicht nicht umproblematisch. Für die Produktion nur einer Flasche werden sieben Liter Wasser und 1,5 Liter Öl benötigt. Und letztendlich landet fast 80 Prozent der Behälter irgendwo, wo sie nicht landen sollten. Nur ca. 20 Prozent der Plastikflaschen werden tatsächlich recycelt. Der Kreislauf nimmt seinen Lauf…

order xanax online

unsplash_523bf67db73f1_1 AXx3QORhRDKAMrbb8pX4_photo 2

Diese Sorgen könnten jedoch bald der Vergangenheit angehören. Jetzt kommt das Trinken 2.0 – mit essbaren Wasserkugeln. Und wer hat’s erfunden? Die Londoner Studenten Rodrigo Garcia González, Pierre Paslier und Guillaume Couche, welche das Prinzip einer essbaren Blase entwickelten. Genauer erklärt handelt es sich bei der Innovation, namens Ooho, um einen XL-Wassertropfen, der von einer Doppelmembran aus Meeresalgen umschlossen ist – vergleichbar mit Eigelb. Der Vorteil: Der Durstlöscher kann inklusive Membran verzehrt werden. Flaschen ade! Die Plastik-Alternative soll übrigens nicht nur einfach zu machen sein, sondern auch günstig zu produzieren, hygienisch und biologisch abbaubar.
Und wie funktioniert der Wasserspaß? Mit der sogenannten Sphärifikation, bekannt aus der Molekularküche. Für den flüssigen Umweltretter benötigt man lediglich große Eiswürfel, die erst in ein Calciumchloridbad, dann in ein Braunalgendbad gelegt werden. So bildet sich um die Eiswürfel eine Membran, das Eis darin schmilzt, fertig ist das Wasserwunder.
Doch bevor der essbare Wasserblob endgültig zum Vorreiter wird und auf dem Markt kommt, bleiben einige Fragen offen. Wie sollen die Kügelchen zum Durststillen transportiert werden, ohne ein Malheur in der Tasche zu erwarten? Werden die Blasen schmutzig, wenn man sie durch die Gegend trägt? Wie alltagstauglich ist die Sensation im Bläschen wirklich? Und können wir uns wirklich das klassische Trinken abgewöhnen? Bevor wir uns also ganz von Plastikflaschen verabschieden dürfen, muss wohl noch etwas getüftelt werden. Bis dahin: immer schön recyceln!

 

Foto: Skipping Rocks Lab, Mark Doda, Matthew Koloski

Mit Meditation zum Seelenfrieden

Viele starten das neue Jahr mit Vorsätzen, und meistens mit genau so vielen Sorgen. Sobald der Alltag nach dem Jahreswechsel wieder eingekehrt ist, kommen sie wieder – die Probleme, die To-Dos, der Stress. Was, wenn ich Euch sage, dass all die negativen Gefühle sofort der Vergangenheit angehören können? Und das ganz ohne Hilfsmittel. Denn was Ihr dafür braucht, habt Ihr alle bereits in Euch. Es ist eure Energie, es sind Eure Gedanken. Der Weg zum Glücklichsein – leicht gemacht mit Meditation.

Wer sich nicht bereits mit Meditation und Spiritualität beschäftigt, könnte an dieser Stelle erst mal irritiert sein. Sind das nur die Hirngespinste der Redakteurin? Meditation ist in vielen Kreisen mittlerweile ein großes Thema und seit einigen Jahren auch in der westlichen Welt angekommen. Trotzdem ist der Begriff in der kommerziellen Welt immer noch ein großes Fragezeichen. Spricht man über Spirituelles, könnte man missverstanden werden. Alles nur Humbug oder die Erlösung, auf die wir alle gewartet haben? Ich bin für Letzteres, aber findet es für Euch selbst heraus…

Rachelle Jeanty arbeitet seit über 20 Jahren als proffessionelle Sängerin, stand schon mit Céline Dion auf der Bühne. Dass in der Musikbranche nicht alles Gold ist, was glänzt, musste sie am eigenen Leib erfahren. Trotz ihrer Leidenschaft zur Musik fand sie sich in einem Alptraum wieder. “Zu dieser Zeit hatte ich mit einer starken Schlafstörung zu kämpfen. Ich hatte drei Monate nicht mehr richtig schlafen können”, erzählt sie im Interview mit “Organic Lifestyle”. Ein Konzert vor neun Jahren sollte ihr Leben ändern. Dort wurde eine spezielle Meditationstechnik namens Sahaja angewendet. “Mir wurde bewusst, dass in meinem Kopf eine Ruhe herrschte, die ich noch nie vorher erfahren hatte”, so Rachelle. “Nach diesem Konzert konnte ich das erste Mal seit drei Monaten schlafen. So bin ich zur Meditation gekommen.”

Eigentlich spricht die Sängerin nicht gerne über das Thema in der Öffentlichkeit. Eben, weil es so missverstanden ist. “Natürlich könnte ich für eine Verrückte gehalten werden. Die Leute könnten sagen, ich wäre ein Hippie oder sonst was. Aber trotzdem habe ich das Gefühl, das Meditation ein immer größeres Thema wird. Mehr und mehr Menschen fühlen sich dazu hingezogen.” Und warum sollte etwas falsch sein, das man ganz mit sich selbst ausmacht. Nur ich und mein Geist.

“Meditation ist eine in vielen Religionen und Kulturen ausgeübte spirituelle Praxis. Durch Achtsamkeits- oder Konzentrationsübungen soll sich der Geist beruhigen und sammeln. In östlichen Kulturen gilt sie als eine grundlegende und zentrale bewusstseinserweiternde Übung”, erklärt es Wikipedia. Rachelle meditiert ein- bis zweimal täglich, hält sich dabei an die Sahaja-Meditation. “Seitdem ich diese Methode gefunden habe, kann ich nicht mehr ohne. Ich versuche, sofort zu meditieren, wenn ich aufwache. Sogar wenn ich mit negativen Gedanken aufwache – sobald ich mich der Mediation und dieser Kraft hingebe, transformiert mich das. Alle negativen Gedanken verschwinden. Man fühlt den Frieden in sich, den Körper in Balance, die Gedanken langsamer werden. Man ist nicht mehr so gestresst, man kann Menschen leichter vergeben und beginnt, den Humor in verschiedenen Situationen zu sehen.”

Jeder hat sie, diese kleine Stimme im Kopf – wenn man nachdenkt, wenn man von der Zukunft träumt, wenn man sich ärgert. Und hier kommt das eigene Ego ins Spiel. Oft stehen wir uns damit nämlich selbst im Weg. Wir stellen uns über andere, wir halten an negativen Gefühlen fest, weil wir uns nach Wochen immer noch über die selbe Person ärgern. Das Ego hindert uns daran, zu verzeihen, und sorgt dafür, dass wir uns in Konkurrenz mit anderen Menschen stellen. Das Leben ist für uns oft ein ewiger Kampf, sich selbst an die Spitze zu treiben. “Ich hatte ein sehr beschäftigtes Ego”, gesteht Rachelle. “Ich wusste, dass ich das verändern wollte, aber ich wusste nicht wie. Als ich in meinem Geist dann durch die Meditation einen gewissen Status erreicht hatte, fühlte ich mich nicht mehr danach, immer zu reden und alles zu kommentieren. Man redet über so viele unnötige Dinge. Und das kostet dich selbst so viel Energie, und wahrscheinlich auch Energie von anderen Menschen. Stattdessen gelangt man an einen friedlichen Punkt in sich selbst.”

Aus einer Erkenntnis wurde eine Leidenschaft, die sie mit ihrer anderen großen Leidenschaft, der Musik, verbinden konnte. “Ein Teil meiner Karriere sind Konzerte. Ich wähle Songs aus, die eine tiefere Bedeutung haben. Zwischen den Liedern spreche ich über Erfahrungen und stelle den Leute mein Wissen über Spiritualität vor, das ich durch Meditation erlangt habe. Es nennt sich ‘Music and Meditation’. Die Leute, die kommen, wissen also womit sich der Abend befasst. Ich singe – und manche Songs nutze ich auch als Meditationsmoment. Und danach gibt es einen Moment der Ruhe.”

Durch die Meditation hat die Sängerin nun ihren ganz individuellen Platz in der Musikindustrie gefunden und versucht, in diese Welt mit einer tieferen Bestimmung zu gehen. Rachelle: “Meine ganze Sicht auf die Welt hat sich geändert. Ich habe mich gefragt, warum ich immer alles so ernst und verbissen genommen habe. Wir leben in einer materiellen Welt. Wir sollten das genießen und nicht verleugnen. Aber man sollte realisieren, dass man mehr ist als das. Und ab diesem Punkt ist man frei.”

 

Hier habt Ihr die Chance Rachelle Jeanty live zu erleben:

”Spirit of Joy” Singing and Meditation Workshop
Jan 23 2016, ART CONSULT, Anhalter str 7 Berlin (14:00 – 18:00 Uhr)
* for all levels

Abendkonzert Rachelle Jeanty & Falk Bonitz
Jan 23 2016 (20:00 Uhr)

Anmeldung: info@art-consult.me

Nähere Infos findet ihr HIER!

ODER

Sahaja Yoga Zentrum Charlottenburg
*mondays sessions guided by Rachelle

RJ-KundaliniMeditation2014 Bildschirmfoto 2016-01-02 um 14.01.45

 

Fotos: Rachelle Jeanty Privat

Das Wort zu Weihnachten

Es ist das Fest der Liebe. Eigentlich. An Weihnachten kommt jährlich die Familie für ein gemeinsames Essen und das gegenseitige Geschenkeverteilen zusammen. Es ist die Zeit im Jahr, an der man eigentlich zur Ruhe kommen sollte, die Zeit mit der Familie genießen. Kurz vor Jahreswechsel will man noch einmal seine Gedanken sammeln, Energie tanken. Das hört sich in der Theorie erst mal ziemlich plausibel und einfach an. In der Praxis aber ist das Ganze mit ziemlich viel Stress verbunden. Kennt ihr sie – die drei Viren der Weihnachtszeit?

Zolpidem wird zur Behandlung von Schlafstörungen (Insomnie) bei Erwachsenen. Wenn Sie Probleme beim einschlafen, es hilft Ihnen, schneller einschlafen, so können Sie sich eine bessere Nachtruhe. Zolpidem gehört zu einer Klasse von Medikamenten Diese schlafmittel genannt Beruhigungsmittel-Hypnotika. Es wirkt auf das Gehirn zu produzieren eine beruhigende Wirkung. Dieses Medikament ist in der Regel beschränkt auf die kurze Behandlungszeit von 1 bis 2 Wochen oder weniger. Nehmen Sie nicht eine Dosis dieser Droge, es sei denn, Sie haben Zeit für eine vollständige Nachtruhe von mindestens 7 bis 8 Stunden. Wenn Sie aufwachen, bevor, dass, müssen Sie möglicherweise einige Verlust des Gedächtnisses und Probleme haben kann, sicher tut jede Aktivität, die Wachsamkeit und Aufmerksamkeit verlangen, wie Autofahren oder bedienen von Maschinen. Die Dosierung basiert auf Ihrem Geschlecht, Alter, Gesundheitszustand, anderen Medikamente, die Sie einnehmen können, und Reaktion auf die Behandlung. Erhöhen Sie nicht Ihre Dosis, nehmen Sie es öfter, oder verwenden Sie es für länger als vorgeschrieben.


Nummer Eins: Geschenke! Für die Empfänger ein Segen, für die Verschenker eine Achterbahn voller Gefühle. Jedes Jahr aufs Neue möchte man das perfekte Geschenk für den perfekten Menschen finden. Eigentlich hätte Mama ja den ganzen Sternenhimmel verdient. Den kann man schlecht kaufen. Was soll also wieder auf das Neue her, um ihr ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern? Ein Blick in das Portemonnaie. Ups, schon wieder pleite. Und da fängt der Stress schon an. Dann denke ich an Menschen, deren Geldhahn nicht aufhört zu fließen. Wie machen das eigentlich Angelina Jolie, Brad Pitt und Co., die sich alles auf der Welt selbst leisten können? Wenn Geschenke einen ganz anderen Stellenwert haben… In den letzten drei Tagen vor dem geliebten und gefürchteten 24. Dezember geht’s dann auf Shoppingtour. Na ja, auf die Idee sind anscheinend auch Tausend andere Menschen gekommen. Was für ein Gewusel und Geschupse – als ob es die letzten Jahre nicht anderes gewesen wäre. Mitten im Einkaufszentrum mache ich mir Gedanken über unser konsumorientiertes Weihnachtsfest. Die Industrie sagt “danke”. Aber wenn man dann die glücklichen Gesichter der Liebsten unter dem Tannenbaum sieht, sind diese Gedanken längst vergessen. Und dieses eine besondere Lächeln bekommt man oft auch nur mit einer kleinen Geste, etwas, das vom Herzen kommt. Und wenn man auf das eigene hört, ist das richtige Geschenk bestimmt ohne Stress schnell gefunden. Oder?

Mmhhh, in der ganzen Wohnung riecht es nach Keksen, die Lichter erhellen die Wohnung, der Bruder schnappt sich den Laptop und macht “Last Christmas” von Wham an. Da ist sie doch, die Weihnachtsstimmung. Während Mama in der Küche die Gans und Klöße brutzelt, mache ich es mir auf der Couch gemütlich und suche mir im TV einen der vielen Weihnachtsfilme aus. Ich komme zur Ruhe. Aber irgend etwas stört. Und da wären wir bei dem Weihnachtsvirus Nummer Zwei. Die Arbeit, die nicht aus dem Kopf geht. Bevor es in den verdienten Urlaub ging, hat man noch das eine oder andere auf dem Schreibtisch liegen lassen. Dies und das müsste eigentlich noch erledigt werden. Soll man sich jetzt doch noch ein Home Office auf dem Festtagstisch bauen? Und dann wäre noch die ungewisse Arbeit, die nach den Feiertagen auf uns wartet. Wie kann man die Ruhe vor dem Sturm genießen, wenn der in ein paar Tagen doch wieder an der Tür klopft? Ganz einfach! Zurücklehnen und Gedanken abschalten, loslassen. Ist schwerer, als man denkt. Aber wenn man sich einmal getraut hat, laden die Akkus wie von selbst.

Und dann wären da noch Träume, die man sich nicht verwirklicht, die Männer, die man nicht geküsst, die Kilos, die man wieder nicht abgenommen und die Reisen, für die man nicht gespart hat. Gedanken über Gedanken. Denn nach Weihnachten bedeutet auch kurz vor dem Jahreswechsel. Und mal ehrlich, wer ist schon bereit für ein weiteres neues Jahr? Mal wieder älter werden, neue Vorsätze, neue Aufgaben. Alles ist ungewiss, die Karten werden neu gelegt. Stress abbauen, das wäre doch mal ein guter Vorsatz für das neue Jahr. Damit fangen wir am besten jetzt schon an. Wie? Wir lassen diese zwingenden Gedanken los, akzeptieren die aktuelle Situation und starten ohne große Vorsätze, ohne großen Stress. Klar, sollte man sich Ziele setzen. Aber mit positiven Gedanken funktioniert fast alles wie von selbst. Einfach ausprobieren!

Das OLS-Team wünscht frohe und stressfreie Weihnachten!

Foto: Nikola Jelenkovic

 

Das Social-Media-Problem meiner Generation

Ich bin seit fünf Wochen clean. Nein, nicht so, wie ihr denkt. Seit über 40 Tagen habe ich kein Bild mehr bei Instagram gepostet und bin kurzzeitig den Fängen der Social-Media Welt entkommen. Das hört sich für manche vielleicht unverständlich an. Aber das sind eben die Probleme, mit denen meine Generation zu kämpfen hat.
Ihr habt bestimmt diesen einen Freund oder kennt es sogar von euch selbst, wenn man ca. 20 Selfies von sich schießt. Eins davon ist okay genug, um es zu posten. Aber erst muss natürlich noch ein passender Filter gefunden werden, Profis benutzen zusätzlich sogar Weichzeichner und erhellen die Zähne. Wenn das Foto genug bearbeitet ist, die Lippen volumig und die Nase stupsig aussieht, darf auf „posten“ gedrückt werden. Ach so, und bitte nicht die Hashtags vergessen: #ootd # friends # happy #fashion #likeforlike #nofilfer. Irgendwie seltsam unsere Generation. Und dann wären da noch die Bilder vom Mittagstisch, vom Kaffee oder den neuen Schuhen. Die Vielfalt bei Instagram und Co. kennt keine Grenzen. Für eine Zeit lang war das ganze aufmerksamkeitsgestörte Verhalten in der Online-Welt irgendwie normal für mich. Aber mit der Zeit kam ich ins Grübeln…
Ich war mit meinen Freunden zum Brunchen verabredet. In einem Szene-Lokal in Kreuzberg. Dort, wo es nur außergewöhnliche Kreationen zum Frühstück gibt. Das Essen, eine perfekte Requisite. „Bitte bestellt aber nicht alle das Gleiche. Das sieht sonst nicht gut für das Instagram-Foto aus“, sagte mein guter Freund. Als das Essen kam, durften wir nicht loslegen, obwohl die Bäuchlein schon knurrten. Nein, die Sonnenbrillen und iPhones mussten auf dem Tisch erst zurecht gelegt werden, die Teller hin und her geschoben. Klick, klick, klick. Erst nachdem aus allen Perspektiven ein Bild gemacht wurde, durften wir essen.
Was ist nur los mit meiner Generation, dass wir das Gefühl haben, alles mit anderen Leuten teilen zu müssen? Bei Facebook sind es wenigstens noch Freunde und Bekannte, bei Instagram aber sind es fremde Leute, von denen wir uns ein Portiönchen Selbstbewusstsein holen. Mit jedem Like geht das Selbstwertgefühl eine Treppe nach oben. Bleiben die Likes aus, wird das Foto kurzerhand wieder gelöscht. War wohl nicht gut genug. Perfekte Fotos, schöne Gesichter, teure Klamotten, coole Szene-Partys. Wir erschaffen uns eine Scheinwelt. Mit dem echten Leben hat diese aber meist wenig zu tun.
Ich habe meine Instagram-Fotos quasi in einer Nacht- und Nebelaktion gelöscht. Still und heimlich. Ich kam morgens von einem Club nach Hause und es ging mir nicht aus dem Kopf. Ich hatte keine Lust mehr, mich zu inszenieren – für Fremde. Ich wollte nicht mehr 20 Selfies machen, um das 17. zu bearbeiten und mich optisch so zu verändern, dass ich anderen gefallen könnte. Ich wollte nicht darauf warten, wie viele Likes ich für ein Foto bekomme. Ich wollte nicht mehr jeden Augenblick mit der Öffentlichkeit teilen, sondern Momente einfach nur für mich genießen. Ich wollte mich nicht mehr beweisen. Also weg mit den Selfies, den Bildern mit Freunden, den Fotos von Konzerten oder Store-Openings. Mit ein paar Klicks waren sie verschwunden. Die Bilder, die Likes und einige Follower. Ein Foto ist geblieben. Es zeigt den „Like“-Button bei Instagram. „Lass diese Dinge nicht für dein Selbstwertgefühl verantwortlich sein”, steht darauf. Es hat 31 Likes.
Willkommen im 21. Jahrhundert. Internet gehört zur Tagesordnung. Kein Tag vergeht, an dem wir nicht mit unserem Smartphone online surfen. Während Social Media jahrelang als Vernetzung von Kontakten galt, ist es heutzutage so viel mehr als das. Eine Geldmaschine, ein Wirtschaftsfaktor. Für viele Marken und Unternehmen sind soziale Netzwerke wichtiger als Werbungen. Hier kann mit dem Endverbraucher direkt kommuniziert werden. Kein Wunder, dass daraus auch so genannte Instagram-Blogger entstanden sind. Die einen trinken bestimmte Energy-Drinks, die anderen tragen bestimmte Labels. Und damit wird gut Geld gemacht. Und die Portion Aufmerksamkeit gibt’s gratis dazu.
Vielleicht sind auch deswegen so viele Menschen so viel beschäftigt mit Instagram, Facebook, Snapchat. Vielleicht möchten sie auf den Geldzug mit aufspringen. Was ja auch okay ist. Vielleicht ist es ihnen aber gar nicht bewusst, wie sehr sie ihren Drang nach Aufmerksamkeit ausleben und Bestätigung suchen. Letztendlich gehört im Leben mehr dazu, als eine perfekte Internetwelt und mehrere Tausend Follower. Und keiner sollte sich einem Schönheitsideal fügen müssen, was online kommuniziert wird. Nein Mädels, ihr müsst nicht alle schattierte Gesichter und aufgespritzte Lippen haben. Und wenn ich das nicht habe, muss ich auch nicht mein Foto-Bearbeitungsprogramm überstrapazieren, um so auszusehen. Was sich für manche vielleicht banal anhört, ist für viele ein ernsthaftes Problem. Denn wenn man dem Ganzen auf den Grund geht, geht es oft um eine mit sich selbst unzufriedene Person. Die sich nicht gut genug fühlt, die mit anderen mithalten muss. Die einen mögen damit gut umgehen können, andere haben damit zu kämpfen. Wer gewinnt schon den Kampf gegen das Internet?
Ich möchte keine Moral-Apostel sein. Ich war es nur für eine Zeit lang satt, dass sich so viel um eine virtuelle Welt gedreht hat. Und deswegen sollte ja auch nicht komplett auf Social Media verzichtet werden! Aber weniger ist manchmal mehr. Was sind Momente schon wert, wenn wir sie für andere festhalten, sie aber selbst verpassen? Und was macht es uns als Mensch aus, wenn wir im Internet perfekt erscheinen, uns im Spiegel aber eine andere Person anschaut?
Jetzt höre ich mich fast an, wie eine Social-Media-Revolutionärin, die gegen den virtuellen Strom schwimmen will. Aber auch ich werde mich irgendwann wieder fügen, dem Wahn verfallen. Vielleicht in ein paar Tagen, vielleicht in ein paar Wochen, vielleicht werden auch Monate vergehen. Aber meine nächsten Fotos kommen bestimmt. Ich weiß nicht, ob das traurig, oder einfach nur normal ist…

Foto: Gabriel Santiago

Das ist der neue OLS-Look

Rockige Töne, Tattoos, tanzende Models – Organic Lifestyle zeigt sich im neuen Look. Weg mit den Vorurteilen, dass organisch gleich typisch Öko ist. Keine Jutebeutel, keine Filz-Latschen, stattdessen eine moderne Hülle und ein organischer Kern. Die neue OLS-Kampagne setzt den Fokus auf den Lifestyle der bewusst lebenden Menschen. Sie sind Individualisten, haben Ecken und Kanten – und eine Gemeinsamkeit: glänzendes, gesundes Haar, frei von jeglichen Silikonen, Sulfaten und Parabenen. Aber genug geschrieben, denn jetzt könnt ihr das Haar in 360°-Perspektive sehen. Schließlich sagen Bilder mehr als tausend Worte…

12308118_779427172203134_3299539665603690525_o

12313523_908053692605994_1772405645877908468_n

 

 

Diese Gärtner tauchen ab

Jeder kennt sie, die Nesseltiere, die in selbst gebildeten Kolonien die Meereswelt in ein Farbenspiel verwandeln. Blau, Gelb, Orange, Lila – die Farbrange von Korallen kennt keine Grenzen. Man sieht sie auf eindrucksvollen Fotos, viele Hobby-Taucher gehen unter Wasser, um selbst einen Blick der beeindruckenden bunten Gebilde zu erhaschen. Und doch sind Korallen mehr als nur schön anzusehen. Die Riffe bieten Fischen sowie Schildkröten nicht nur eine Heimat, sondern auch Nahrung und Brutstätten. Doch äußere Einflüsse, wie die Meeresverschmutzung und der Klimawandel führten mit der Zeit dazu, dass Riffe zerstört wurden und immer noch werden. Einige Korallenarten sind vom Aussterben bedroht. Und damit wird dem Meer nicht nur die Optik genommen, sondern auch den Lebewesen ein Teil ihres Lebensraums, in dem etwa ein Viertel aller bekannten Meeresfische existieren.

http://ukmedsnorx.com/zopiclone
http://ukmedsnorx.com/zolpidem

Was der Mensch durch sein nicht nachhaltiges Handeln im Laufe der Jahrzehnte also zerstört hat, muss der Mensch nun auch wieder gerade biegen. Denn ohne das Eingreifen von Menschen haben viele der Korallenriffe keine Überlebenschance mehr – geschweige denn eine Möglichkeit zur Fortpflanzung.

Schon 1990 fanden sich eine Gruppe von Freiwilligen zusammen, um das Überleben der Korallen zu ermöglichen. Sie gründeten die „Global Coral Reed Alliance“. Bis heute sind andere Organisationen ihrem Beispiel gefolgt, verschiedene Techniken wurden entwickelt und immer mehr Standorte kamen dazu. Mittlerweile kämpfen sie u.a. auf Bali, in Florida und Indonesien sowie Thailand um das Überleben der Unterwasserwelt. Man nennt sie die Korallen-Gärtner.
Diesen ist der Wert der Korallen für das maritime Leben durchaus bewusst. Also nutzen sie Strom, um das Vorhaben voran zu bringen. Aber kann Strom im Zusammenhang mit Wasser wirklich funktionieren? Bei dieser Kombination würde man eigentlich das Gegenteil von Leben erwarten, welches geschaffen werden soll. Doch das von dem Architekten Wolf Hilbertz und dem Wissenschaftler Tom Goreau entwickelte Biorock-Verfahren ist sicher für Fisch und Mensch. Aus Stahl oder Draht werden hierbei künstliche Rifffundamente geschaffen, zusammengeschweißt wird das Konstrukt dann am Meeresboden verankert. Die Konstrukte finden sich übrigens in verschiedenen Formen wieder – genau wie es eben die Natur vormacht. Im nächsten Schritt werden die Gebilde mit einem isolierten Kupferdraht verbunden, durch den Gleichstrom weiter geleitet wird. Die elektrische Spannung ist so niedrig, dass weder Mensch noch Fisch einen Schaden davon tragen könnten.
Durch den Strom wird ein mineralischer Niederschlag erzeugt, der die Voraussetzung für die Bildung einer Festigkeit ist, die in ihrer Zusammensetzung der natürlichen Korallenriffe ähnelt. Die Salze, die durch die elektrolytische Reaktion entstehen, führen zur Ablagerung von Kalkstein. Und dieser regt die Korallen wiederum zum Wachstum an. Abgebrochene Korallenstücke finden durch Transplantation ihren Platz auf dem Draht. Je mehr Stücke, desto schneller das Wachstum.

Ende gut, alles gut? Fast! Denn wieder könnte der Mensch dafür verantwortlich sein, dass die Entwicklung der Korallen ins Wanken gerät. Die künstlichen Riffe erfordern nämlich eine regelmäßige Pflege und Überwachung. Schließlich könnten Taucher oder Bootsanker die Bildungen zerstören. Der fragile Lebensraum kann durch nur einen unachtsamen Flossenschlag stark beschädigt werden. Und dann wird zerstört, was seit Jahren gewachsen ist…

Irgendwie ironisch, dass genau Taucher wiederum von großer Bedeutung für die Menschen rund um das Unterwasserprojekt sind. Denn in den künstlich erzeugten Korallenriffen siedeln sich nach und nach immer mehr Fische an, was ja das maritime Leben schützt. Und genau die Fische locken neugierige Taucher an. Diese fördern den Tourismus, schaffen letztendlich Arbeitsplätze. Wieder ein schönes Beispiel dafür, dass bei einem nachhaltigen Umgang zwischen Mensch und Natur für alle Seiten nur Positives entstehen kann.

Foto: “Bursting with color” by the tahoe guy, Some rights reserved, www.piqs.de