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Das ist der neue OLS-Look

Rockige Töne, Tattoos, tanzende Models – Organic Lifestyle zeigt sich im neuen Look. Weg mit den Vorurteilen, dass organisch gleich typisch Öko ist. Keine Jutebeutel, keine Filz-Latschen, stattdessen eine moderne Hülle und ein organischer Kern. Die neue OLS-Kampagne setzt den Fokus auf den Lifestyle der bewusst lebenden Menschen. Sie sind Individualisten, haben Ecken und Kanten – und eine Gemeinsamkeit: glänzendes, gesundes Haar, frei von jeglichen Silikonen, Sulfaten und Parabenen. Aber genug geschrieben, denn jetzt könnt ihr das Haar in 360°-Perspektive sehen. Schließlich sagen Bilder mehr als tausend Worte…

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Diese Gärtner tauchen ab

Jeder kennt sie, die Nesseltiere, die in selbst gebildeten Kolonien die Meereswelt in ein Farbenspiel verwandeln. Blau, Gelb, Orange, Lila – die Farbrange von Korallen kennt keine Grenzen. Man sieht sie auf eindrucksvollen Fotos, viele Hobby-Taucher gehen unter Wasser, um selbst einen Blick der beeindruckenden bunten Gebilde zu erhaschen. Und doch sind Korallen mehr als nur schön anzusehen. Die Riffe bieten Fischen sowie Schildkröten nicht nur eine Heimat, sondern auch Nahrung und Brutstätten. Doch äußere Einflüsse, wie die Meeresverschmutzung und der Klimawandel führten mit der Zeit dazu, dass Riffe zerstört wurden und immer noch werden. Einige Korallenarten sind vom Aussterben bedroht. Und damit wird dem Meer nicht nur die Optik genommen, sondern auch den Lebewesen ein Teil ihres Lebensraums, in dem etwa ein Viertel aller bekannten Meeresfische existieren.

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Was der Mensch durch sein nicht nachhaltiges Handeln im Laufe der Jahrzehnte also zerstört hat, muss der Mensch nun auch wieder gerade biegen. Denn ohne das Eingreifen von Menschen haben viele der Korallenriffe keine Überlebenschance mehr – geschweige denn eine Möglichkeit zur Fortpflanzung.

Schon 1990 fanden sich eine Gruppe von Freiwilligen zusammen, um das Überleben der Korallen zu ermöglichen. Sie gründeten die „Global Coral Reed Alliance“. Bis heute sind andere Organisationen ihrem Beispiel gefolgt, verschiedene Techniken wurden entwickelt und immer mehr Standorte kamen dazu. Mittlerweile kämpfen sie u.a. auf Bali, in Florida und Indonesien sowie Thailand um das Überleben der Unterwasserwelt. Man nennt sie die Korallen-Gärtner.
Diesen ist der Wert der Korallen für das maritime Leben durchaus bewusst. Also nutzen sie Strom, um das Vorhaben voran zu bringen. Aber kann Strom im Zusammenhang mit Wasser wirklich funktionieren? Bei dieser Kombination würde man eigentlich das Gegenteil von Leben erwarten, welches geschaffen werden soll. Doch das von dem Architekten Wolf Hilbertz und dem Wissenschaftler Tom Goreau entwickelte Biorock-Verfahren ist sicher für Fisch und Mensch. Aus Stahl oder Draht werden hierbei künstliche Rifffundamente geschaffen, zusammengeschweißt wird das Konstrukt dann am Meeresboden verankert. Die Konstrukte finden sich übrigens in verschiedenen Formen wieder – genau wie es eben die Natur vormacht. Im nächsten Schritt werden die Gebilde mit einem isolierten Kupferdraht verbunden, durch den Gleichstrom weiter geleitet wird. Die elektrische Spannung ist so niedrig, dass weder Mensch noch Fisch einen Schaden davon tragen könnten.
Durch den Strom wird ein mineralischer Niederschlag erzeugt, der die Voraussetzung für die Bildung einer Festigkeit ist, die in ihrer Zusammensetzung der natürlichen Korallenriffe ähnelt. Die Salze, die durch die elektrolytische Reaktion entstehen, führen zur Ablagerung von Kalkstein. Und dieser regt die Korallen wiederum zum Wachstum an. Abgebrochene Korallenstücke finden durch Transplantation ihren Platz auf dem Draht. Je mehr Stücke, desto schneller das Wachstum.

Ende gut, alles gut? Fast! Denn wieder könnte der Mensch dafür verantwortlich sein, dass die Entwicklung der Korallen ins Wanken gerät. Die künstlichen Riffe erfordern nämlich eine regelmäßige Pflege und Überwachung. Schließlich könnten Taucher oder Bootsanker die Bildungen zerstören. Der fragile Lebensraum kann durch nur einen unachtsamen Flossenschlag stark beschädigt werden. Und dann wird zerstört, was seit Jahren gewachsen ist…

Irgendwie ironisch, dass genau Taucher wiederum von großer Bedeutung für die Menschen rund um das Unterwasserprojekt sind. Denn in den künstlich erzeugten Korallenriffen siedeln sich nach und nach immer mehr Fische an, was ja das maritime Leben schützt. Und genau die Fische locken neugierige Taucher an. Diese fördern den Tourismus, schaffen letztendlich Arbeitsplätze. Wieder ein schönes Beispiel dafür, dass bei einem nachhaltigen Umgang zwischen Mensch und Natur für alle Seiten nur Positives entstehen kann.

Foto: “Bursting with color” by the tahoe guy, Some rights reserved, www.piqs.de

 

ITVA: Jedes Model ist eine eigene Inszenierung

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500 000 Zuschauer online, 5000 Bewerber, davon 69 Teilnehmer und eine Bühne. Auf dieser dreht sich am 22. November in Berlin alles um Kreativität, Inszenierung und Haare. Beim International TrendVision Award, präsentiert von Wella, treten junge talentierte Friseure an, um ihr Können vor einer Jury und dem Publikum zu beweisen.

Auch Petra Brockmann und Thomas Brockmann-Knoedler werden ein Teil des großen Events sein. Sie sammelten jahrelang Wettbewerbserfahrungen, doch antreten werden sie nicht mehr. Die beiden fungieren als Vorreiter, denn als neue Wella Global Creative Artists wird das Friseur-Ehepaar Teil einer spektakulären Show. In 15 Minuten werden sie 15 Models über die Bühne schicken und ihre Haar-Farbwelt 2016/17 präsentieren. Keine Haarteile, keine Perücken, keine Tonnen von Haarspray. Nur der Fokus auf die individuelle Haarqualität des jeweiligen Models. Hier wird zwar ein globales Bild geschaffen, aber der Blick fällt nicht auf das Ganze, sondern auf die Einzigartigkeit. „Bei uns ist es so, dass wir viel Wert auf die Mischung legen – auf das Modell, die Haarqualität des Models im ursprünglichen Sinne und die Zielfarbe. Das soll alles auf realem Boden stattfinden. Wir bereiten unsere Modelle wochenlang vor. Wir arbeiten mit den Haaren, wie ein Sportler, der für einen Wettkampf trainiert. Die Haare müssen farblich, von der Kondition, von der Qualität und von der Pigmentierung her so auf dem Punkt sein und natürlich aussehen, als wären sie nie anders gewesen. Und trotzdem sollen sie eine neue Farbe haben und hundert Prozent zur Trägerin passen. Das ist unser Ziel“, erklärt Petra.

 

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Eine Viertelstunde bedeutet also monatelange Vorbereitung und Energie, die für diesen einen Moment auf der Bühne investiert wird. „Zuerst haben wir die Moodboards und Konzepte festgelegt. Dann wird das Make-up auf die Farbwelt der Haare abgestimmt und die Kleidung passend dazu entworfen. Jedes Modell hat ein eigenes Moodboard und bekommt einen für sie perfektionierten Look“, erzählt Thomas. Jedes Model ist hier eine eigene Inszenierung, Lichtwelten und Bühnentechnik machen den Rest. Durch diese sollen live auf der Bühne neue Farbwelten am Haar entstehen – eine Verschmelzung des organischen Gedankens und der virtuellen Welt.

So viel Show und Aufwand nur für einen kurzen Augenblick. Muss das sein? „ Ein Friseur soll emotional berührt werden, deswegen diese Show. Man kann ihm dadurch kreative Einflüsse geben“, findet Thomas. Den Ansporn für die eigene Kreativität finden die Friseure auch im Wettbewerb. Denn trotz der subjektiven Einschätzung einer Jury ist das Instrument Wettbewerb wichtig für die Branche. „Mit den Wettbewerben sollte jungen Menschen mitgegeben werden, etwas erreichen zu wollen. Das ist sehr wichtig. Viele junge Menschen wachsen heute total ziellos und unorientiert auf. Ein junger Mensch muss heute so ausgebildet werden, dass er sich Ziele setzt. Ich halte es für ganz wichtig, dass wir in unserer Branche dem Nachwuchs die Möglichkeiten geben, etwas erreichen zu können.“

Hier könnt ihr das Event live mitverfolgen: https://www.periscope.tv/wellapro

Wie aus einem Kindheitstrauma ein veganes Label wurde

Diese beiden verbindet mehr als nur der gemeinsame Stammbaum. Sandra und Anja Umann sind Zwillinge, 2010 gründeten sie das vegane Label Umasan. Es sollte eine Innovation in einer Branche sein, die vor lauter Geld die Werte nicht mehr sieht. Wirtschaftlichkeit vor Bewusstsein. „Die Modebranche war damals noch sehr verschlossen und beinahe ignorant dem Thema gegenüber“, gesteht Sandra dem „Organic Lifestyle Magazin“. „Es gab eine allgemeine Oberflächlichkeit in der Branche, die gar nicht auf die Entwicklung im Sinne der Nachhaltigkeit einging. Sie sträubte sich noch dagegen. Wir wollten einfach zeigen, dass es tolle neue und innovative Materialien gibt, die zukunftsweisend sind und es für uns spannend gemacht haben, uns in die Modebranche zu begeben.“ Der Startschuss für ein Leben, das so anders war, als ihre eigenen Ursprünge. „Wir sind mit relativ viel Fleisch groß geworden und hatten ein kleines Kindheitstrauma davon mitgenommen“, erzählt Anja. „Das machte uns den Weg einfach, erst mal auf Fleisch zu verzichten. Parallel zu dem hohen Fleischkonsum sind wir mit Tieren groß geworden. Das hat wiederum unsere ethischen und moralischen Vorstellungen geprägt. Als wir aus dem Elternhaus ausgezogen sind, haben wir schnell den Weg in das Vegetarische gefunden.“ Sandra: „Unser Anliegen ist zu zeigen, dass dieser Lebensstil kein Verzicht ist, sondern einen Mehrwert hat. Für den Träger der Kleidung. Damit gibt man dem behafteten Wort vegan eine ganz neue Perspektive.“

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Mittlerweile leben die Zwillinge seit acht Jahren vegan und finden sich fünf Jahre nach der Labelgründung mitten im Modezirkus wieder – der doch sonst so bunt und voller Glitzer ist. Nicht bei Umasan. Viel Schwarz, Minimalismus, Anlehnungen an die japanische Schnittkunst. Letzteres lernte Sandra bei dem berühmten Designer Y?ji Yamamoto.
Hinter dem besonderen Weg, denn die Schwestern noch gehen wollen, liegt nämlich eine besondere Vergangenheit. Nach dem Modedesignstudium zog es die gebürtige Dresdnerin Anja nach Japan, wo sie sich von Yamamoto lehren ließ. „In der Zusammenarbeit mit ihm war für mich die Schnittführung sehr wertvoll. Die Japaner haben ganz andere Schnittansätze“, erklärt sie. „Das ist ein verborgenes Wissen, an das die Europäer gar nicht rankommen. Es kommt aus einer jahrtausendalten Tradition der Kampfkunst, die immer den Ansatz hatte, Funktionalität und Mobilität in den Vordergrund zu bringen.“ Andere Einflüsse zog sich die Marke aus der Schwarz-Weiß-Fotografie. „Es verschönert oder verdeckt Dinge nicht, sondern setzt den Fokus auf die Form“, sagt Sandra, die früher als Fotografin arbeitete. „Wir reduzieren unsere Kollektionsteile auf Schwarz-Weiß und geben dem Träger damit Raum. Wir lassen ihn selbst wirken.“
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Fotos: Umasan

Seine Träne bleibt

„Als Tränentattoo (umgangssprachlich auch Knastträne) bezeichnet man eine Tätowierung in Form einer Träne, zumeist unter dem Auge gestochen. Es steht unter anderem in Verbindung mit kriminellen Aktivitäten. Seine genaue Bedeutung ist jedoch umstritten“, steht es in der Internet-Enzyklopädie Wikipedia. Auch Kai Uwe hat sie, die so genannte „Knastträne“. Und das, obwohl er mit Knast so wirklich gar nichts am Hut hat. Er ist von oben bis unten tätowiert, auch andere Tattoos zeichnen sein Gesicht. Willkommen im 21. Jahrhundert. Ungewöhnlich ist das schon längst nicht mehr. Die permanente Körperbemalung als neue Ästhetik. Und trotzdem hat der Tätowierer regelmäßig mit Vorurteilen zu kämpfen. „Ich wurde deswegen schon oft auf der Straße angesprochen“, erzählt der 27-Jährige dem „Organic Lifestyle Magazin“. „Dann kommt die klassischen Frage: ‚Warst du im Gefängnis?‘ Das passiert relativ oft.“ Wie man auf so viel Ignoranz reagiert? Mit Humor: „Ich antworte meistens: ‚Ja.‘ Ich sage das aber so, dass die schon merken, dass es nur Spaß ist.“ Eine Lebenseinstellung? Eine Rebellion? Vielleicht sollte man aufhören, so viel in Knasttränen und Co. hinein zu interpretieren. Schließlich sind wir die Generation Y, Hedonisten, machen, was wir wollen. „Ich habe Bock drauf und finde es schön“, sagt Kai Uwe. „Ich fand das schon immer interessant, einfach ein No-Go zu machen. Dadurch, dass ich es mir als Tätowierer erlauben kann, ist es letztendlich egal, wie ich rumlaufe. Natürlich werde ich trotzdem noch von der Seite schief angeschaut. Es wird nicht so akzeptiert, wie viele glauben.“

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Alles fing an mit einem Logo der MTV-Sendung „Jackass“, als Kai Uwe 18 Jahre alt war. „Damals war ich ein Fan und wollte ein Tattoo davon haben.“ Neun Jahre später hat der Dresdner den Überblick über seine Tattoos verloren. Wie viele es sind? „Keine Ahnung.“ Schmetterling, Kreuz, Frauenköpfe und Schriftzüge. Nur ein kleiner Ausschnitt seiner Körperkunst.
Jede Schale hat einen Kern. Hinter dem Körperkult, der Fassade, steckt Kais Leidenschaft zur Kunst. „Ich würde es nicht als Kunst, sondern als Handwerk bezeichnen“, sagt er bescheiden. Schon von klein auf zeichnete und malte er Bilder. Anfangs den Klassiker: Haus, Mama, Papa. Heute sind es traditionelle Zeichnungen: Anker, Schwalbe, Steuerrad. Kai nennt es „Seefahrer-Klischees“. Für die ist er bekannt, das wissen auch seine Kunden. Und trotzdem verpasste er schon die unterschiedlichsten Tattoos. Mal außergewöhnlich, mal schlicht. „Ich habe mal einen Toaster über einen Hintern tätowiert, aus dem keine Toasts, sondern Delphine kamen.“ Aber es gibt auch No-Gos: „Alles, was in eine komische politische Richtung geht, verneine ich komplett. Und Sachen, die nicht schön aussehen. Ich berate die Leute so weit, dass man einen Kompromiss eingeht, der für beide Seiten vertretbar ist.“ Schließlich ist das Tattoo für immer. Permanent. Irgendwie beängstigend, oder? „Die Verantwortung ist so groß“, sagt er. „Man muss im Kopf so weit sein, dass man erkennt, dass man den Körper eines anderen Menschen verändert. Das bleibt für immer da. Mit diesem Gedanken klar zu werden, war das Schwerste für mich.“ Irgendwie sympathisch.

Fotos: Kai Uwe

So wird das Haar wieder auf den Ursprung reduziert

Sonntag, 10 Uhr morgens in Dresden. In der Brockmann & Knoedler Business Academy beginnt der Anwendertag zu den Organic Lifestyle-Produkten. Dabei sind 14 weibliche und ein männlicher Friseur, die heute mehr über das Produkt erfahren wollen, was dahinter steckt, wie es angewendet wird, wie es sich am eigenen Haar anfühlt. Mittendrin: ich. Mehrmals blondiert, mit geschädigtem Haar. Habe ich meinen Haarausfall schon erwähnt? Ich bin für diesen Tag aus Berlin angereist, um das Event als Reporterin zu begleiten, so viel Input daraus zu ziehen, wie möglich. Was mir vorher nicht bewusst war, heute lerne ich auch etwas für mich.

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Der Anwendertag beginnt mit einer kleinen Theoriestunde. Daniel Thomas übernimmt die Leitung und geht schon zu Beginn in die Tiefe. Die OLS-Produkte werden bist auf das letzte Detail runter gebrochen. Was steckt drin, was lösen die Inhaltsstoffe aus. Durch OLS wird das Haar wieder auf den Ursprung reduziert, das lerne ich. Das klappt mit organischen Inhaltsstoffen, die alle in Deutschland wachsen. Insgesamt gibt es mittlerweile 14 Produkte. Was auch mit auf dem Weg gegeben wird: entweder ganz oder gar nicht. Wer neben einer OLS-Haarwäsche andere Stylingprodukte benutzt, reißt die Arbeit wieder ein. Auch negative Erfahrungen rund um das Produkt werden erfragt und geklärt. Zwischendurch werden Anekdoten aus dem Friseuralltag erzählt, es wird sich ausgetauscht, gescherzt, gelacht. Notiz an mich: Mit Humor macht sogar Theorie Spaß. Heute lerne ich außerdem über die Haarstruktur und, wie diese auf bestimmte Stoffe reagiert. Aber auch, welche Produkte genau das Gegenteil erzielen, was sie versprechen und, was der falsche Umgang mit dem Haar für Konsequenzen haben kann. Ich fasse mein Haar an, die Konsequenzen spüre ich.

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Jetzt geht es zum Praktischem. Die Teilnehmer sollen sich gegenseitig die Haare mit den OLS-Produkten waschen. Hier stehen ihnen die Trainer helfend zur Seite. Es wird genau darauf geachtet, wer welche Haarstruktur hat und, welches Produkt zu dieser passt. Manche der Teilnehmer sitzen 20 Minuten oder länger am Waschbecken und bekommen bei geschädigtem Haar vielleicht sogar die Haare zwei bis dreimal gewaschen. Das soll nämlich erst mal alles aus dem Haar spülen, was da nicht rein gehört. Eine Prozedur, die man nicht unbedingt vom 0815-Friseur kennt. Hier geht es nicht um Schnellig-, sondern um Gründlichkeit und das individuelle Haar. Ich frage mich, wie viele Wäschen mein Haar benötigen würde.

Ich schaue mir die Prozedur ganz gründlich an, gehe von Teilnehmer zu Teilnehmer. Hier ist alles dabei. Blondiertes, gefärbtes, mit Dauerwelle behandeltes, aber auch gesundes Haar. Und trotzdem haben alle nach dem ersten Föhnen den gleichen Wow-Effekt. Das Haar schimmert und glänzt. Ganz natürlich, ganz ohne Styling-Produkte. Bevor das Haar jetzt wieder nass gemacht und mit einem Conditioner behandelt wird, heißt es Mittagspause. Zeit, die Teilnehmer kennenzulernen. Ich höre mich um. „Wir sind aus Waldkirch und haben gerade einen Salon aufgemacht. Wir sind hier, weil wir nächste Woche die OLS-Produkte in den Salon bekommen. Ich möchte mehr darüber erfahren“, erzählt mir eine Teilnehmerin. Empfohlen wurden ihr die Produkte von einer befreundeten Friseurin. Eine Teilnehmerin, die einen Salon in Österreich hat und extra für den Anwendertag angereist ist, erzählt, dass sie OLS schon ein Jahr selbst anwendet und Veränderungen an ihrem Haar bemerkt hat. „Sie sind sehr schnell gewachsen. Meine Haare waren wieder, wie als Kind – super stark.“ Das organische Bewusstsein liegt ihr sehr am Herzen, wie sie erzählt. Nach dem Anwendertag will die Friseurin entscheiden, ob sie das Produkt nächstes Jahr ordern will oder nicht. Eine andere Teilnehmerin ist seit 20 Jahren Friseurin. Mit ihr wird es interessant – denn sie ist zu Beginn des Anwendertages eine Skeptikerin, was die Produkte angeht. „Wenn man schon so lange Friseurin ist und schon mit so vielen Produkten gearbeitet hat, fehlt mir manchmal das Verständnis, sich auf etwas Neues umzustellen“, erklärt sie mir. „Der Tag ist mir wichtig, um mein Bewusstsein zu erweitern und mich auf das Produkt einzulassen. Ich muss es besser verstehen können. Bei den Kunden hat es bisher sehr gut funktioniert. Aber bei mir persönlich ist es noch nicht so.“

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Nach der Pause geht es weiter mit der Prozedur. Die Conditioner werden angewendet, um die Haare wieder zu schließen. Manche bekommen vorher noch eine Haarmaske aufgetragen. Als Stylingprodukt wird das Proteinspray angewendet, andere brauchen es gar nicht. Beim Haarföhnen wird es immer lauter – liegt aber an den Unterhaltungen der Teilnehmer. „Das ist der Hammer. Die Haare fühlen sich so toll an. Die glänzen total.“ Das höre ich übrigens mehrmals. Am Ende des Seminars sehe ich ein Lächeln an allen Teilnehmerinnen sowie glänzendes und bewegliches Haar. Eine Teilnehmerin kommt auf mich zu: „Du hast die Haare jetzt aber nicht mit OLS gewaschen, oder?“ Ich antworte grinsend: „Nein, sieht man das?“ Sie: „Na ja, du bist jetzt die einzige, die solche Haare hat.“ Ich fasse meine Haare an. Was sie mit „solche“ meint, weiß ich ganz genau. Mir fällt auf, dass ich heute den ganzen Tag als Negativ-Bespielt verwendet wurde – wie das Haar eben nicht aussehen und sich anfühlen sollte. Selbst Schuld. Ich werde dann auch mal auf OLS umsteigen – und die Entwicklung meiner Haare könnt ihr dann bald hier auf dem Blog verfolgen.

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Fotos: Privat

Halloween: Traditions-Horror oder Bereicherung?

Süßes, sonst gibt’s Saures! Das kommt dir bekannt vor? Dann bist du wahrscheinlich auch schon im Grusel-Fieber und freust dich, wenn am 31. Oktober wieder Halloween gefeiert wird. Hexen und Geister laufen durch den Nebel die Straße entlang, es wird gefeiert und gegruselt. Im Supermarkt nebenan sind die Regale voll mit Süßwaren rund um den Geisterkult, Kürbisse mit reingeschnitzten Fratzen zieren die Fensterbänke der Deutschen, unterschiedlichste Clubs veranstalten Halloween-Partys. Gäste sollen natürlich kostümiert erscheinen – am besten mit ganz viel Filmblut im Gesicht. Freizeitparks laden sogar zum großen Halloween-Spektakel. Hier darf sich einmal im Jahr gefürchtet werden. Ohne Konsequenzen. Alles nur Spaß! Männer mit Kettensägen laufen den Passanten hinterher, blutverschmierte Monster lachen ihnen frech ins Gesicht. Und dann wären da noch ganz viele Freddy Krügers, Zombies und Skelette. Einmal im Jahr darf man sich hier fühlen wie im Horrorfilm – aber mit Happy End.
Und warum wird dieser ganze Klamauk überhaupt gefeiert? Weil das die Amerikaner irgendwann mal vorgemacht haben? Schließlich sieht man seine Lieblingsstars von Jahr zu Jahr mit unterschiedlichsten Gruselkostümen durch die Presse tingeln. Und dann wäre da noch die legendäre Halloween-Party von Heidi Klum. Klingt spannend, sollten wir auch in Deutschland einführen, oder? Aber so einfach war das dann doch nicht. Was viele nicht wissen: Das Totenfest soll Anfang der 90er Jahre gezielt in Deutschland eingeführt bzw. vermarktet worden sein. Nach dem ersten Golfkrieg gab es reihenweise Absagen von vielen Karnevals- und Festnachtsfeiern. Natürlich überlegte die Industrie, wie diese Verluste wieder reingeholt werden können, berichtete Dieter Tschorn von der Fachgruppe Karneval des Deutschen Verbands der Spielwaren-Industrie der „Welt“. Drei Jahre später wurde dann die Werbetrommel gerührt und Halloween immer größer. Mittlerweile ist das Fest das drittwichtigste saisonale Ereignis nach Weihnachten und Ostern. Kostüme, Süßigkeiten und Co. bescheren der Branche mehre Millionen Euro Umsatz. Vorbild Amerika!
Während der Handel Erfolge feiert, freut sich die Evangelische Kirche hingegen eher weniger über den Spuk. Der fällt nämlich zusammen mit dem Reformationstag (Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther 95 Thesen zu Ablass und Buße an die Tür der Wittenberger Schlosskirche, leitete damit die Reformation ein). Und dass genau an diesem Tag des Gedenkens ein importierter Geisterkult, der ja eigentlich inhaltslos ist, eingeführt wurde, gefällt der Kirche eben nicht. Andere Kritiker bemängeln, dass eigene europäische Traditionen wie Rübengeistern oder Martini von der breiten Maße vergessen werden und keine Chance gegen das große Kommerzfest haben.
Und die Moral von der G’schicht? Entweder man feiert Halloween oder eben nicht. Die Kleinen haben schließlich Spaß, wenn sie kostümiert von Haus zu Haus laufen und um Süßigkeiten bitten. Und die Großen feiern große Partys. Wahrscheinlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch die letzten Traditionen aus Amerika übernommen werden und die Frauen sich nur noch in halbnackte Kostüme schmeißen werden – ja, das ist in den USA üblich zu Halloween. Aber letztendlich ist es eben der Spaß, um den es geht. Und dass man für einen Abend vom Alltag abschalten kann. Der persönliche Horror beginnt dann ja meistens sowieso am nächsten Arbeitstag verkatert im Büro…

Foto: Hide Obara

So grün kann Strom Sein

Habt ihr schon mal gehört, dass Strom aus Pflanzen erzeugt werden kann? Manche haben es vielleicht mal im Physik-Leistungskurs aufgeschnappt, manche haben davon gelesen, andere haben wahrscheinlich noch nie davon gehört. Und ja, das funktioniert wirklich. Eine absolut revolutionäre Erfindung, könnte man sagen. Aber warum geht so eine Nachricht nicht um die Welt? Sie könnte diese doch verändern – zum Positiven…
Wie ich darauf komme? Vor zwei Jahren berichtete die „Welt“-Zeitung bereits von dem grünen Strom. Erstmals wurde ein Kaktus zum Watt-Lieferanten. Nach einer kleinen Recherche-Runde bei Google fällt auf, dass das Thema drei Jahre späte wieder den Weg in die Öffentlichkeit fand, und auch 2015 wurde hier und da wieder darüber geschrieben. Hätte diese Thematik nicht eine viel größere mediale Welle schlagen sollen? Als die grüne Revolution, Energie aus der Natur. Oder wäre dies einfach nur kontraproduktiv gewesen – für große Konzerne, die Konkurrenz in der natürlichen Energiequelle sehen könnten?
Und warum zapfen wir eigentlich noch keinen grünen Strom, wenn es ihn doch gibt? Weil die Ausbeute aus Pflanzen noch viel zu gering ist. Aber die Technik rund um die Naturenergie befindet sich in stetiger Entwicklung. Und wer weiß, vielleicht wird sie irgendwann zur Zukunft…
Während sich weltweit Forscherteams mit der Entwicklung des Themas beschäftigen, schafften es laut „Welt“, Französische Wissenschaftler vor fünf Jahren einen Kaktus in ein kleines Kraftwerk zu verwandeln. Im „Centre National de la Recherche Scienttifique“, dem nationalen wissenschaftlichen Forschungszentrum in Paris, wurde der Kaktus, bestückt mit Apparaturen und dank zweier implantierter, mit Enzymen präparierte Elektroden, zum Stromlieferanten. Angezapft wurde er an dem Grün der Pflanze, denn diese Stelle ist zur Fotosynthese fähig. Und diese wiederum verwandelt Sonnenlicht in chemische Energie. Wie wir es damals auch im Physik-Unterricht gelernt haben. Im letzten Schritt entsteht Glucose und Sauerstoff. Und genau daraus haben die Forscher Strom gewonnen – mithilfe von Elektroden, die mit zwei unterschiedlichen Enzymen präpariert wurden. Der Kaktus blieb dabei komplett unbeschadet. Je stärker das Licht, desto mehr Strom konnte das Kaktusblatt liefern. Doch letztendlich war die Ausbeute nicht groß genug, um für den Alltag nützlich zu sein. Das Kaktusblatt kann höchstens bis zu zehn Mikrowatt erzeugen. Im Vergleich benötigt alleine eine Energiesparlampe sieben Watt, damit ein Licht aufgeht. Weiterer Nachteil: Die Energie aus der Fotosynthese brauchen die Pflanzen, um zu überleben. Wenn man ihr also die Glucose nimmt, wird sie irgendwann welken. Also hätte ein grünes Pflanzenkraftwerk keine lange Überlebensdauer.
Und doch handelt es sich hierbei um den ersten ökologischen Strom, welcher hundertprozentig rein ist. Eine Energie, die sauberer nicht sein könnte. Deswegen haben die Forscher das Interesse längst nicht verloren und arbeiten stetig an neuen Innovationen rund um den Strom aus Pflanzen. U.a. beschäftigt sich auch das Projekt „Plant-e“ mit der Thematik, welches sich auf Energie durch pflanzlich-mikrobielle Brennstoffzellen fokussiert.
Und vielleicht gelingt es den Forschern ja irgendwann, genug Strom zu erzeugen, ohne den Pflanzen zu schaden, und aus der Revolution eine Revolution zu machen. Und bis dahin, solltet Ihr alle den grünen Strom zum Thema und Diskussionsstoff machen – damit er solange nicht in Vergessenheit gerät.

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Foto: Lukas Köller

Let’s talk about Sex, baby!

Werdet Ihr auch rot, wenn Ihr in der Öffentlichkeit das Wort Penis aussprecht? Oder, wenn der Nachbartisch über Stellungen und Sexspielzeug spricht? Dann geht es euch wie vielen anderen Deutschen. Und das, obwohl wir in einem offenen Land leben, in dem Sex sells! Und, in dem an jeder dritten Straßenecke ein Plakat mit einer halbnackten Frau hängt. Aber warum ist Sex in bestimmten Situationen immer noch ein Tabuthema? Schließlich machen wir es doch alle. Oder?

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Wie gut, dass zwei Berliner schon längst eine Sex-Revolution planen. Ab jetzt wird, egal wann, wo und mit wem, offen darüber gesprochen. Ohne Scham. Und als Kommunikationsmittel dient ein Kondom. Klingt erst mal nicht einleuchtend? Alles nacheinander…

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Waldemar Zeiler und Philip Siefer heißen die beiden Herren mit dieser einen ganz besonderen Idee. „Ich war im Drogeriemarkt, um Kondome zu kaufen. Sie befanden sich im Regal zwischen Binden, Klopapier und Hundefutter. Ich hatte ein bisschen Zeit und habe mir alles genau angeschaut, habe alle Texte gelesen und mir auch verschiedene Kondome gekauft. Die habe ich mir Zuhause genauer angeschaut. Daraufhin habe ich Waldemar geschrieben, weil wir sowieso vorhatten, mal ein gemeinsames Projekt zu machen“, erzählt Philip dem „Organic Lifestyle Magazin“. „Einhorn Condoms“ war geboren. Die beiden gründeten ein eigenes Unternehmen, eröffneten einen Onlineshop und verkaufen seitdem Öko-Pariser, die fair produziert werden und vor allem ziemlich außergewöhnlich eingetütet sind. Die Einhorn Kondome kommen nämlich in kreativ gestalteten Chipstüten. „Die kann man überall rumliegen lassen. Früher haben sich alle geschämt dafür. Und so eine Tüte ist natürlich auch eine tolle Fläche, um Kunst darzustellen“, erklärt Waldemar.

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Diese veganen Gummis sind kleine Alleskönner. Sie schützen, sie fördern die Zweisamkeit, sie sind fair und nachhaltig produziert und sie erfreuen sich eines außergewöhnlichen Design- und Markenauftrittes. Bunt und sexy. Auf den Tüten finden sich schlüpfrige und humorvolle Sprüche, lustige Figuren. Sex soll Spaß machen. So auch die Benutzung dieser Kondome. Das kurbelte nach und nach auch das Feedback der Kunden an. „Man sieht das auch bei Facebook oder Youtube. Die Leute kommentieren, wie schön und witzig das Ganze ist, dass alles nett durchdacht sei. Man führt mit Kunden auf einmal ganz offene Gespräche über die Geschlechtsteile, um der Sache auf den Grund zu gehen. Es passiert genau das, was wir wollten. Wir wollten eine Kommunikation auf Augenhöhe, bei der man offen über das Produkt reden kann. Das scheint mit einer lustigen Aufmachung sehr gut zu funktionieren“, erzählt Philip. „ Wenn wir ehrlich sind, ist es ja nur ein Körperteil. Über seinen Körper unterhält man sich ja auch – oder, wenn man sich die Nägel macht, wie man die Frisur trägt. Witzigerweise überträgt sich das langsam. Immer mehr Leute können das Wort Penis in den Mund nehmen, ohne dabei rot zu werden“, fügt Waldemar hinzu. Mit den Öko-Gummis plant das Start-up-Duo Großes: „Wir wünschen uns eine Sex-Revolution. Wir fänden es sehr gut, wenn wir es schaffen, mit unserem Produkt die Leute dazu zu bringen, offen über Sex zu reden, sich auszutauschen.“
Also Mund auf, Leute! Nicht nur, wenn es um die Kommunikation geht. Denn bei dem vielen Reden sollte natürlich das Wesentliche nicht vergessen werden…

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Credits: Liz von Wagenhoff, Marco Woldt

BUK-SALON ÖFFNET DIE PFORTEN FÜR DIE JAZZ-WELT

Große Emotionen, spezielle Melodien, intensive Interaktion und eine besondere Rhythmik. Beim Jazz treffen einzigartige Charakteristiken aufeinander, welche die Zuhörer in ihren Bann ziehen. Viermal im Jahr bietet der „JAZZnoTALK“ die Möglichkeit, den Alltag für einen Abend hinter sich zu lassen, und für ein paar Stunden nur der Musik zu verfallen, welche um 1900 in den Südstaaten der USA ihren Ursprung fand.

Für das besondere Event öffnet der BrockmannundKnoedler Salon seine Pforten und bietet den Jazz-Fans auf 220 qm eine Eventlocation über den Dächern Dresdens. So außergewöhnlich und untypisch wie der Salon ist auch die Eventreihe an sich. Schließlich verzichten die klassischen Jazz-Hörer gewöhnlich auf viel Party sowie Quatschen und geben sich lieber ganz der Musik hin, lauschen still den Tönen. Das können sie auch bei „JAZZnoTALK“! Denn zu Beginn findet das Konzert statt – anschließend aber darf sich mit den besonderen Künstlern beim moderierten Talk ausgetauscht werden. Und wer danach immer noch nicht müde ist, schwingt im Anschluss die Hüften bei der sogenannten Session.

Am Montag (2. November) findet der nächste „JAZZnoTALK“-Abend im BrockmannundKnoedler Salon statt. Hier gibt sich ein ganz besonderer Künstler die Ehre: Thorsten Goods. Dieser hat mittlerweile sein sechstes Album (“Thank you Baby!”) am Start und setzt seinen Fokus hierbei ganz auf Spiritual, Blues und Rootsmusik. Funkig und cool! Seine Liebe für Musik komm nicht von irgendwo her. Aufgrund der gut bestückten Plattensammlung seiner Mutter kam Goods zum Jazz. Schon mit 14 begann der Düsseldorfer mit irischen Wurzeln seine musikalische Karriere. U.a. erhielt er 2001 bis 2003 ein Stipendium, welches ihm ermöglichte, das Studium der Jazzgitarre an der New School University in New York zu studieren. 2005 war der Weltenbummler sogar der einzige Europäer unter den 10 weltweiten Semifinalisten in der „Thelonious Monk Jazz Guitar Competition“, die in Washington, D.C. stattfindet. Und nun treibt es den Vollblutmusiker in intimer Atmosphäre nach Dresden. Bestimmt ein Highlight – für alte Hasen und Jazz-Einsteiger.

Jazz no Talk by Jazztage Dresden & BrockmannundKnoedler.

Montag, 02.11.2015 Torsten Goods Band “Thank You Baby!”
Montag, 18.01.2016 Rigmore Gustafsson “When You Make Me Smile”
Montag, 30.05.2016 Greg Pattillo “Project Trio – Instrumental”

 

Hier noch ein paar Emotions vom letzten Jazz no Talk mit Klazz Brothers & Cuba Percussion “Tango meets Cuba” am 07.09.2015 im BrockmannundKnoedlerSalon:

Klazzbrothers & Cuba Percussion "Tango meets Cuba"