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Die Ballsaison 2017 geht los

Die Ballsaison 2017 beginnt! Jedes Jahr aufs neue öffnen große Opernhäuser ihre Pforten und empfangen ihre Gäste in einer eindrucksvollen Atmosphäre. Für einen Abend tauchen die Besucher in eine Welt voller Eleganz. Diese Tradition hat eine lange Vergangenheit.

Da wäre zum Beispiel die Geschichte vom Wiener Opernball. Sie reicht in die Zeit des Wiener Kongresses im Jahr 1814 zurück. Ein politisches Ereignis, dass gebührend gefeiert wurde. Anschließend veranstalteten die Künstler der Hofoper Tanzveranstaltungen. Der erste Ball in der Wiener Staatsoper, also dem heutigen Standort, fand im Jahr 1877 statt. Damals wurden nicht nur elegante Kleidung, sondern auch eine Maske vorgeschrieben. 1935, also nach dem Bürgerkrieg, wurde der erste auch so genannte Opernball veranstaltet. Es sollte eine Veranstaltung sein, welche bessere Zeiten nach dem Krieg verspricht. Und natürlich sollte auch der Tourismus wieder angekurbelt werden. Seitdem findet der Ball am letzten Donnerstag im Fasching statt. Heute ist der Wiener Opernball wohl der weltweit bekannteste, ein Vorreiter. Jedes Jahr ist er ein Treffpunkt für rund 5000 Gäste aus der Kultur, Politik, Wirtschaft und Medienlandschaft. Doch so ein Ball ist mehr als nur eine vergnügungsvolle Veranstaltung. Er ist ein Ereignis, das auch viele Touristen anzieht. Und so wurde der Wiener Opernball zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor. Und zu einem Prestige-Event, bei dem eine umfangreiche Berichterstattung in lokalen und internationalen Medien garantiert ist.

Faszination Opernball – eine solche Veranstaltung hat einen hohen gesellschaftlichen und kulturellen Wert. Klassische Musik klingt bis an die hohen Decken, hochkarätige Künstler und Tänzer treten auf dem Tanzparkett auf, Frauen in langen festlichen Roben lehnen sich an ihre Partner, gekleidet im Frack. Es ist ein Abend, der als Highlight im Jahr gilt, denn an diesem Abend wird sich herausgeputzt und Walzer getanzt. Es geht ums dabei sein, ums sehen und gesehen werden. Wie sagt man so schön: „A night to remember.“

Und all das bietet natürlich auch wieder die Ballsaison 2017. Am 3. Februar geht es mit dem SemperOpernball los, der auch „die schönste Nacht des Jahres in Dresden“ genannt wird. Auch in diesem Jahr ist „Brockmann und Knoedler“ offizieller Beautypartner. Der Ball gilt als einer der größten und bekanntesten Klassik-Entertainment-Veranstaltungen im europäischen Raum. Die fünftstündige Gala wird live im Fernsehen übertragen, sogar rund 200 Journalisten sind akkreditiert. Das wird wieder eine rauschende Ballnacht. Am 23. Februar geht es dann weiter mit dem Wiener Opernball, den Opernball Hannover am 24. und 25. Februar, dem Ball der Komischen Oper am 25. Februar in Berlin sowie am 4. März mit dem Frühlingsball im Palmengarten in Frankfurt. Und natürlich auch mit vielen anderen kleineren Bällen, die deswegen aber nicht weniger eindrucksvoll sein müssen.

Unser Event des Jahres

Roter Teppich, Blitzlichtgewitter, 2 500 Gäste. So könnte man den “SemperOperball” zusammenfassen, der am vergangen Freitagabend stattfand. Eines der größten deutschen Kulturevents. Mittendrin: Brockmann & Knoedler. Das Unternehmen begleitete die spektakuläre Veranstaltung erneut als offizieller Beauty-Partner und machte die Gäste mit einer besonderen Goodiebag glücklich. Als dann um 19 Uhr die ersten geladenen Gäste in ihren Roben und Smokings über den roten Teppich flanierten, musste alles perfekt sein, alles sitzen. Und dafür sollten natürlich Profis her.
Auch in diesem Jahr hat B&K eine hochkarätige Stylingcrew aus internen und externen Stylisten zusammengestellt. Es wurde wieder fleißig frisiert und geschminkt. Doch damit an dem besonderen Tag alles gut läuft, benötigt es eine intensive Vorbereitung. Hättet Ihr gedacht, dass die ersten Planungen für den Semperopernball schon im Sommer starteten? Monatelange Arbeit – nur für diesen einen Moment. Und wieder einmal ist nicht alles Gold, was glänzt. Denn um ein glamouröses Event zu garantieren, musste hinter den Kulissen fleißig gewerkelt werden.
Die erste Station des Verwöhnprogrammes war die VIP-Stylinglounge in der BrockmannundKnoedler Academy. Diese fand mittlerweile zum dritten Mal in Folge statt. Hier konnten sich VIPs über ein kostenloses Rundum-Paket freuen. Haarstyling, Make-up und Maniküre. Damit die Kunden ein einwandfreies Styling genießen konnten, hieß es für die B&K-Mitarbeiter planen und koordinieren. Schließlich mussten über den Tag (12 bis 20 Uhr) 46 Kunden betreut werden, alle hatten individuelle Wünsche, jedes Styling benötigte unterschiedlich viel Aufwand. Also wurden die Stylistin vor dem großen Tag mit Sorgfalt ausgewählt. Besonders an dieser Station wurde mit Friseuren zusammen gearbeitet, die bereits Schulungspartner sind, ihr Know-how einwandfrei beherrschen. Letztendlich waren in der Lounge fünf Haarstylisten, vier Make-up-Artisten und eine Dame für die Maniküre im Einsatz. Und das Team musste vor allem spontan sein – Extrawünsche, Zeitdruck und Last-Minute-Probleme stehen da auf der Tagesordnung. Und nebenbei musste natürlich auch dafür gesorgt werden, dass neue Stylistin integriert werden. Denn die Teamarbeit ist das A und O an so einem besonderen Tag.
Nächste Station: die VIP-Stylinglounge im Hotel Taschenbergpalais Kempinski. Diese ging zum zweiten Mal an den Start. Schon in den Jahren zuvor riefen viele Gäste aus dem Hotel im Salon an und fragten nach einer Spontan-Behandlung. Da dort die Terminbücher zu voll waren, wurde kurzerhand ein Pop-up-Store im Hotel eröffnet. Und hier durften sich die Hotelgäste über atemberaubende Steckfrisuren und ein perfektes Abend-Make-up freuen. Doch zum Verwöhnprogramm gehörte noch viel mehr. Willkommengeschenke, eisgekühlter Champagner, Shuttleservice.
Die dritte Styling-Station war die Tages- und Abendstylinglounge in der Semperoper. Mitten im Geschehen! Und dafür suchte sich B&K nicht einfach irgendein Hinterzimmer. Nein, die Location musste etwas Repräsentativeres sein. Der Verbindungsgang! Während in der Oper selbst klassisch Walzer getanzt wurde, fand im Verwaltungsgebäude dahinter die Party zum Event statt. Drinks, Liveband und lockeres Tanzen. Jeder, der sich richtig amüsieren will, musste also erst mal an B&K vorbei. Denn die Stylinglounge war im Verbindungsgang der beiden Locations zu finden. Gestylt wurden dort u.a. die Hostessen, Künstlerbetreuer sowie die Mitglieder der Fördervereine und die Mitarbeiter der organisierenden Agenturen. Und da kann es auch mal hektisch zugehen. Denn wer auf dem Ball in Schlüsselfunktionen arbeitet, hat sein Handy nonstop in der Hand, wahrscheinlich viel zu wenig geschlafen und sicherlich noch etliche Arbeitsstunden vor sich. Die wenigen Minuten Erholung holen sich die Fleißigen auf dem Stylingstuhl bei B&K. Und danach geht es wieder weiter mit der Arbeit. Aber wenigstens hatten die Damen dann eine Frisur, mit der sie auch um fünf Uhr morgens noch ein Rad auf der Bühne schlagen könnten, und trotzdem dabei schön aussahen.
Es war wieder ein toller Abend voller Glamour und Überraschungen! Wir bedanken uns bei den Partnern für ihre Unterstützung.

Organic Lifestyle®, Autohaus Pattusch, Choco del Sol, Weidemann Cosmetics, KP Media,

Team Robert Rettich, Anna Russo, Team Robert Hubatschek (Strassl Exklusiv), Beatrice Kober,

Stefanie Zimmermann, Albert’s Frisuren, head couture, Friseur Nawarth, Anett Brenke,

Bo n Say Hairlounge, und vielen vielen mehr.

 

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Fotocredit: Blicklicht Photographie

ITVA: Jedes Model ist eine eigene Inszenierung

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500 000 Zuschauer online, 5000 Bewerber, davon 69 Teilnehmer und eine Bühne. Auf dieser dreht sich am 22. November in Berlin alles um Kreativität, Inszenierung und Haare. Beim International TrendVision Award, präsentiert von Wella, treten junge talentierte Friseure an, um ihr Können vor einer Jury und dem Publikum zu beweisen.

Auch Petra Brockmann und Thomas Brockmann-Knoedler werden ein Teil des großen Events sein. Sie sammelten jahrelang Wettbewerbserfahrungen, doch antreten werden sie nicht mehr. Die beiden fungieren als Vorreiter, denn als neue Wella Global Creative Artists wird das Friseur-Ehepaar Teil einer spektakulären Show. In 15 Minuten werden sie 15 Models über die Bühne schicken und ihre Haar-Farbwelt 2016/17 präsentieren. Keine Haarteile, keine Perücken, keine Tonnen von Haarspray. Nur der Fokus auf die individuelle Haarqualität des jeweiligen Models. Hier wird zwar ein globales Bild geschaffen, aber der Blick fällt nicht auf das Ganze, sondern auf die Einzigartigkeit. „Bei uns ist es so, dass wir viel Wert auf die Mischung legen – auf das Modell, die Haarqualität des Models im ursprünglichen Sinne und die Zielfarbe. Das soll alles auf realem Boden stattfinden. Wir bereiten unsere Modelle wochenlang vor. Wir arbeiten mit den Haaren, wie ein Sportler, der für einen Wettkampf trainiert. Die Haare müssen farblich, von der Kondition, von der Qualität und von der Pigmentierung her so auf dem Punkt sein und natürlich aussehen, als wären sie nie anders gewesen. Und trotzdem sollen sie eine neue Farbe haben und hundert Prozent zur Trägerin passen. Das ist unser Ziel“, erklärt Petra.

 

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Eine Viertelstunde bedeutet also monatelange Vorbereitung und Energie, die für diesen einen Moment auf der Bühne investiert wird. „Zuerst haben wir die Moodboards und Konzepte festgelegt. Dann wird das Make-up auf die Farbwelt der Haare abgestimmt und die Kleidung passend dazu entworfen. Jedes Modell hat ein eigenes Moodboard und bekommt einen für sie perfektionierten Look“, erzählt Thomas. Jedes Model ist hier eine eigene Inszenierung, Lichtwelten und Bühnentechnik machen den Rest. Durch diese sollen live auf der Bühne neue Farbwelten am Haar entstehen – eine Verschmelzung des organischen Gedankens und der virtuellen Welt.

So viel Show und Aufwand nur für einen kurzen Augenblick. Muss das sein? „ Ein Friseur soll emotional berührt werden, deswegen diese Show. Man kann ihm dadurch kreative Einflüsse geben“, findet Thomas. Den Ansporn für die eigene Kreativität finden die Friseure auch im Wettbewerb. Denn trotz der subjektiven Einschätzung einer Jury ist das Instrument Wettbewerb wichtig für die Branche. „Mit den Wettbewerben sollte jungen Menschen mitgegeben werden, etwas erreichen zu wollen. Das ist sehr wichtig. Viele junge Menschen wachsen heute total ziellos und unorientiert auf. Ein junger Mensch muss heute so ausgebildet werden, dass er sich Ziele setzt. Ich halte es für ganz wichtig, dass wir in unserer Branche dem Nachwuchs die Möglichkeiten geben, etwas erreichen zu können.“

Hier könnt ihr das Event live mitverfolgen: https://www.periscope.tv/wellapro

So wird das Haar wieder auf den Ursprung reduziert

Sonntag, 10 Uhr morgens in Dresden. In der Brockmann & Knoedler Business Academy beginnt der Anwendertag zu den Organic Lifestyle-Produkten. Dabei sind 14 weibliche und ein männlicher Friseur, die heute mehr über das Produkt erfahren wollen, was dahinter steckt, wie es angewendet wird, wie es sich am eigenen Haar anfühlt. Mittendrin: ich. Mehrmals blondiert, mit geschädigtem Haar. Habe ich meinen Haarausfall schon erwähnt? Ich bin für diesen Tag aus Berlin angereist, um das Event als Reporterin zu begleiten, so viel Input daraus zu ziehen, wie möglich. Was mir vorher nicht bewusst war, heute lerne ich auch etwas für mich.

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Der Anwendertag beginnt mit einer kleinen Theoriestunde. Daniel Thomas übernimmt die Leitung und geht schon zu Beginn in die Tiefe. Die OLS-Produkte werden bist auf das letzte Detail runter gebrochen. Was steckt drin, was lösen die Inhaltsstoffe aus. Durch OLS wird das Haar wieder auf den Ursprung reduziert, das lerne ich. Das klappt mit organischen Inhaltsstoffen, die alle in Deutschland wachsen. Insgesamt gibt es mittlerweile 14 Produkte. Was auch mit auf dem Weg gegeben wird: entweder ganz oder gar nicht. Wer neben einer OLS-Haarwäsche andere Stylingprodukte benutzt, reißt die Arbeit wieder ein. Auch negative Erfahrungen rund um das Produkt werden erfragt und geklärt. Zwischendurch werden Anekdoten aus dem Friseuralltag erzählt, es wird sich ausgetauscht, gescherzt, gelacht. Notiz an mich: Mit Humor macht sogar Theorie Spaß. Heute lerne ich außerdem über die Haarstruktur und, wie diese auf bestimmte Stoffe reagiert. Aber auch, welche Produkte genau das Gegenteil erzielen, was sie versprechen und, was der falsche Umgang mit dem Haar für Konsequenzen haben kann. Ich fasse mein Haar an, die Konsequenzen spüre ich.

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Jetzt geht es zum Praktischem. Die Teilnehmer sollen sich gegenseitig die Haare mit den OLS-Produkten waschen. Hier stehen ihnen die Trainer helfend zur Seite. Es wird genau darauf geachtet, wer welche Haarstruktur hat und, welches Produkt zu dieser passt. Manche der Teilnehmer sitzen 20 Minuten oder länger am Waschbecken und bekommen bei geschädigtem Haar vielleicht sogar die Haare zwei bis dreimal gewaschen. Das soll nämlich erst mal alles aus dem Haar spülen, was da nicht rein gehört. Eine Prozedur, die man nicht unbedingt vom 0815-Friseur kennt. Hier geht es nicht um Schnellig-, sondern um Gründlichkeit und das individuelle Haar. Ich frage mich, wie viele Wäschen mein Haar benötigen würde.

Ich schaue mir die Prozedur ganz gründlich an, gehe von Teilnehmer zu Teilnehmer. Hier ist alles dabei. Blondiertes, gefärbtes, mit Dauerwelle behandeltes, aber auch gesundes Haar. Und trotzdem haben alle nach dem ersten Föhnen den gleichen Wow-Effekt. Das Haar schimmert und glänzt. Ganz natürlich, ganz ohne Styling-Produkte. Bevor das Haar jetzt wieder nass gemacht und mit einem Conditioner behandelt wird, heißt es Mittagspause. Zeit, die Teilnehmer kennenzulernen. Ich höre mich um. „Wir sind aus Waldkirch und haben gerade einen Salon aufgemacht. Wir sind hier, weil wir nächste Woche die OLS-Produkte in den Salon bekommen. Ich möchte mehr darüber erfahren“, erzählt mir eine Teilnehmerin. Empfohlen wurden ihr die Produkte von einer befreundeten Friseurin. Eine Teilnehmerin, die einen Salon in Österreich hat und extra für den Anwendertag angereist ist, erzählt, dass sie OLS schon ein Jahr selbst anwendet und Veränderungen an ihrem Haar bemerkt hat. „Sie sind sehr schnell gewachsen. Meine Haare waren wieder, wie als Kind – super stark.“ Das organische Bewusstsein liegt ihr sehr am Herzen, wie sie erzählt. Nach dem Anwendertag will die Friseurin entscheiden, ob sie das Produkt nächstes Jahr ordern will oder nicht. Eine andere Teilnehmerin ist seit 20 Jahren Friseurin. Mit ihr wird es interessant – denn sie ist zu Beginn des Anwendertages eine Skeptikerin, was die Produkte angeht. „Wenn man schon so lange Friseurin ist und schon mit so vielen Produkten gearbeitet hat, fehlt mir manchmal das Verständnis, sich auf etwas Neues umzustellen“, erklärt sie mir. „Der Tag ist mir wichtig, um mein Bewusstsein zu erweitern und mich auf das Produkt einzulassen. Ich muss es besser verstehen können. Bei den Kunden hat es bisher sehr gut funktioniert. Aber bei mir persönlich ist es noch nicht so.“

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Nach der Pause geht es weiter mit der Prozedur. Die Conditioner werden angewendet, um die Haare wieder zu schließen. Manche bekommen vorher noch eine Haarmaske aufgetragen. Als Stylingprodukt wird das Proteinspray angewendet, andere brauchen es gar nicht. Beim Haarföhnen wird es immer lauter – liegt aber an den Unterhaltungen der Teilnehmer. „Das ist der Hammer. Die Haare fühlen sich so toll an. Die glänzen total.“ Das höre ich übrigens mehrmals. Am Ende des Seminars sehe ich ein Lächeln an allen Teilnehmerinnen sowie glänzendes und bewegliches Haar. Eine Teilnehmerin kommt auf mich zu: „Du hast die Haare jetzt aber nicht mit OLS gewaschen, oder?“ Ich antworte grinsend: „Nein, sieht man das?“ Sie: „Na ja, du bist jetzt die einzige, die solche Haare hat.“ Ich fasse meine Haare an. Was sie mit „solche“ meint, weiß ich ganz genau. Mir fällt auf, dass ich heute den ganzen Tag als Negativ-Bespielt verwendet wurde – wie das Haar eben nicht aussehen und sich anfühlen sollte. Selbst Schuld. Ich werde dann auch mal auf OLS umsteigen – und die Entwicklung meiner Haare könnt ihr dann bald hier auf dem Blog verfolgen.

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Fotos: Privat

Halloween: Traditions-Horror oder Bereicherung?

Süßes, sonst gibt’s Saures! Das kommt dir bekannt vor? Dann bist du wahrscheinlich auch schon im Grusel-Fieber und freust dich, wenn am 31. Oktober wieder Halloween gefeiert wird. Hexen und Geister laufen durch den Nebel die Straße entlang, es wird gefeiert und gegruselt. Im Supermarkt nebenan sind die Regale voll mit Süßwaren rund um den Geisterkult, Kürbisse mit reingeschnitzten Fratzen zieren die Fensterbänke der Deutschen, unterschiedlichste Clubs veranstalten Halloween-Partys. Gäste sollen natürlich kostümiert erscheinen – am besten mit ganz viel Filmblut im Gesicht. Freizeitparks laden sogar zum großen Halloween-Spektakel. Hier darf sich einmal im Jahr gefürchtet werden. Ohne Konsequenzen. Alles nur Spaß! Männer mit Kettensägen laufen den Passanten hinterher, blutverschmierte Monster lachen ihnen frech ins Gesicht. Und dann wären da noch ganz viele Freddy Krügers, Zombies und Skelette. Einmal im Jahr darf man sich hier fühlen wie im Horrorfilm – aber mit Happy End.
Und warum wird dieser ganze Klamauk überhaupt gefeiert? Weil das die Amerikaner irgendwann mal vorgemacht haben? Schließlich sieht man seine Lieblingsstars von Jahr zu Jahr mit unterschiedlichsten Gruselkostümen durch die Presse tingeln. Und dann wäre da noch die legendäre Halloween-Party von Heidi Klum. Klingt spannend, sollten wir auch in Deutschland einführen, oder? Aber so einfach war das dann doch nicht. Was viele nicht wissen: Das Totenfest soll Anfang der 90er Jahre gezielt in Deutschland eingeführt bzw. vermarktet worden sein. Nach dem ersten Golfkrieg gab es reihenweise Absagen von vielen Karnevals- und Festnachtsfeiern. Natürlich überlegte die Industrie, wie diese Verluste wieder reingeholt werden können, berichtete Dieter Tschorn von der Fachgruppe Karneval des Deutschen Verbands der Spielwaren-Industrie der „Welt“. Drei Jahre später wurde dann die Werbetrommel gerührt und Halloween immer größer. Mittlerweile ist das Fest das drittwichtigste saisonale Ereignis nach Weihnachten und Ostern. Kostüme, Süßigkeiten und Co. bescheren der Branche mehre Millionen Euro Umsatz. Vorbild Amerika!
Während der Handel Erfolge feiert, freut sich die Evangelische Kirche hingegen eher weniger über den Spuk. Der fällt nämlich zusammen mit dem Reformationstag (Am 31. Oktober 1517 schlug Martin Luther 95 Thesen zu Ablass und Buße an die Tür der Wittenberger Schlosskirche, leitete damit die Reformation ein). Und dass genau an diesem Tag des Gedenkens ein importierter Geisterkult, der ja eigentlich inhaltslos ist, eingeführt wurde, gefällt der Kirche eben nicht. Andere Kritiker bemängeln, dass eigene europäische Traditionen wie Rübengeistern oder Martini von der breiten Maße vergessen werden und keine Chance gegen das große Kommerzfest haben.
Und die Moral von der G’schicht? Entweder man feiert Halloween oder eben nicht. Die Kleinen haben schließlich Spaß, wenn sie kostümiert von Haus zu Haus laufen und um Süßigkeiten bitten. Und die Großen feiern große Partys. Wahrscheinlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch die letzten Traditionen aus Amerika übernommen werden und die Frauen sich nur noch in halbnackte Kostüme schmeißen werden – ja, das ist in den USA üblich zu Halloween. Aber letztendlich ist es eben der Spaß, um den es geht. Und dass man für einen Abend vom Alltag abschalten kann. Der persönliche Horror beginnt dann ja meistens sowieso am nächsten Arbeitstag verkatert im Büro…

Foto: Hide Obara

BUK-SALON ÖFFNET DIE PFORTEN FÜR DIE JAZZ-WELT

Große Emotionen, spezielle Melodien, intensive Interaktion und eine besondere Rhythmik. Beim Jazz treffen einzigartige Charakteristiken aufeinander, welche die Zuhörer in ihren Bann ziehen. Viermal im Jahr bietet der „JAZZnoTALK“ die Möglichkeit, den Alltag für einen Abend hinter sich zu lassen, und für ein paar Stunden nur der Musik zu verfallen, welche um 1900 in den Südstaaten der USA ihren Ursprung fand.

Für das besondere Event öffnet der BrockmannundKnoedler Salon seine Pforten und bietet den Jazz-Fans auf 220 qm eine Eventlocation über den Dächern Dresdens. So außergewöhnlich und untypisch wie der Salon ist auch die Eventreihe an sich. Schließlich verzichten die klassischen Jazz-Hörer gewöhnlich auf viel Party sowie Quatschen und geben sich lieber ganz der Musik hin, lauschen still den Tönen. Das können sie auch bei „JAZZnoTALK“! Denn zu Beginn findet das Konzert statt – anschließend aber darf sich mit den besonderen Künstlern beim moderierten Talk ausgetauscht werden. Und wer danach immer noch nicht müde ist, schwingt im Anschluss die Hüften bei der sogenannten Session.

Am Montag (2. November) findet der nächste „JAZZnoTALK“-Abend im BrockmannundKnoedler Salon statt. Hier gibt sich ein ganz besonderer Künstler die Ehre: Thorsten Goods. Dieser hat mittlerweile sein sechstes Album (“Thank you Baby!”) am Start und setzt seinen Fokus hierbei ganz auf Spiritual, Blues und Rootsmusik. Funkig und cool! Seine Liebe für Musik komm nicht von irgendwo her. Aufgrund der gut bestückten Plattensammlung seiner Mutter kam Goods zum Jazz. Schon mit 14 begann der Düsseldorfer mit irischen Wurzeln seine musikalische Karriere. U.a. erhielt er 2001 bis 2003 ein Stipendium, welches ihm ermöglichte, das Studium der Jazzgitarre an der New School University in New York zu studieren. 2005 war der Weltenbummler sogar der einzige Europäer unter den 10 weltweiten Semifinalisten in der „Thelonious Monk Jazz Guitar Competition“, die in Washington, D.C. stattfindet. Und nun treibt es den Vollblutmusiker in intimer Atmosphäre nach Dresden. Bestimmt ein Highlight – für alte Hasen und Jazz-Einsteiger.

Jazz no Talk by Jazztage Dresden & BrockmannundKnoedler.

Montag, 02.11.2015 Torsten Goods Band “Thank You Baby!”
Montag, 18.01.2016 Rigmore Gustafsson “When You Make Me Smile”
Montag, 30.05.2016 Greg Pattillo “Project Trio – Instrumental”

 

Hier noch ein paar Emotions vom letzten Jazz no Talk mit Klazz Brothers & Cuba Percussion “Tango meets Cuba” am 07.09.2015 im BrockmannundKnoedlerSalon:

Klazzbrothers & Cuba Percussion "Tango meets Cuba"

B&K on the road: 5000 Kilometer in einer Woche

Es ist Sonntagabend. Zeit zum Durchatmen? Nicht ganz. Um 20.30 Uhr geht der Flieger nach München. Am Montag steht Thomas Brockmann-Knoedler dann pünktlich um 10 Uhr im Münchener Wella-Studio, um ein Seminar zu geben. Pause um 13 Uhr. Weiter geht’s. Um 18 Uhr ist der Tag zu Ende. Fast- es wird noch gequatscht, diskutiert, Resümees gezogen. Networking. Am nächsten Tag um 9 Uhr morgens geht es weiter, die Schulung endet um 17 Uhr. Schnell ins Hotel, Koffer packen, ab nach Dresden. Dort geht es am nächsten Tag rein in den Salonalltag. Schneiden, Färben. Am nächsten Tag macht er sich auf den Weg nach Berlin. Dort startet das Flugzeug nach England. Mittlerweile ist es Freitag. Um 8.30 Uhr beginnt der Workshop in London, um 16 Uhr ist Schluss. Sightseeing? Fehlanzeige. Noch drei Stunden bis der nächste Flieger geht. Am Samstag steht Thomas wieder pünktlich im Dresdner Salon, kümmert sich um seine Kunden. Um 16 Uhr heißt es schon wieder Koffer packen. Mietauto her, ab nach Österreich! Die nächsten zwei Tage verbringen Thomas und seine Crew für Seminare in Salzburg. Am Montag um 18 Uhr heißt es dann Feierabend. Zusammen mit den Assistenten und Trainern geht es zurück nach Dresden. Ab ins Bett, denn dort wartet am nächsten Tag wieder der Salonalltag…

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„Die Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatem hatte ich mal gelebt. Aber ich habe mich irgendwann dazu entschieden, dass ich etwas in der Welt hinterlassen will“, erzählt Thomas Brockmann-Knoedler. Und das geht nun mal nur mit harter Arbeit. „Wenn man lernt, die Leute zu berühren, gibt es nicht Größeres. Ich bin glücklich, wenn ich einen tollen Arbeitstag und tolle Gespräche hatte. Wenn ich täglich das mache, was mich ausmacht, gibt es keine Grenzen.“
Also geht es regelmäßig auf Reisen. In unterschiedlichen Städten gibt Thomas mit seiner Crew verschiedene Seminare und Workshops – immer auf den jeweiligen Kunden zugeschnitten. Und dann wären da natürlich noch die Salon-Kunden in Dresden, welche sich zwischen den Terminen ihre Haare vom Chef verschönern lassen. Das Wochenende fällt da auch mal weg, Pausen gibt es wenige, und Feierabend bedeutet nicht immer gleich Feierabend. Oft wird abends noch an zukünftigen Projekten gefeilt oder es werden neue Kunden akquiriert. Ein Leben, dass viel Durchhaltevermögen voraussetzt. Vor allem, wenn man nach einem anstrengen Tag im fremden Hotelbett, weit weg von dem Gewohnten, einschläft. „Die Momente, in denen man Ruhe hat, sollte man bewusst leben“, sagt Thomas. „Natürlich wäre ich schon gerne bei meiner Tochter. Aber wenn ich wieder Zuhause bin, kann ich mich komplett fokussieren und für meine Familie da sein. Man hat ja auch das Ziel, etwas mit und für die Familie zu schaffen. Man überlegt nicht, was man weniger machen sollte, sondern wie man etwas in das Leben einbindet. Das ist ein wichtiger Punkt. Man muss lernen, dass alles Raum haben kann.“ Wenn man sich diesen aus eigener Kraft schafft…

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Französischer Sommer in Dresden
Leuchtende Farben und sprühende Lebensfreude — Fermob im OrganicLifestyleShop in Dresden.
Die ersten Sonnenstrahlen. Endlich dürfen Gummistiefel, Regenschirm & Co. verstaut werden und es wird Platz geschaffen für die Sommerkollektion. Die Gärten sind üppig bewachsen, Pflanzen und Bäume stehen voll im Saft, das Grün leuchtet einem entgegen und die Blüten duften und erstrahlen in den buntesten Farben. Endlich ist er da: der Sommer.Mit den Outdoor- und Indoormöbeln der französischen Designermarke Fermob macht das Leben noch mehr Spaß. Für jeden Geschmack gibt es Form und Farbe. Von einfach klarer Modernität bis zu verspielter Romantik des 19. Jahrhunderts, vom Klappstuhl bis zum raffinierten Sessel, von Chili bis Anisgrün: Fermob beanspruchen Ästhetik und gewagten Innovationsgeist für sich. Picknick im Garten, Familienessen am Sonntag, eine ruhige Leseecke unter dem Lieblingsbaum, ein schattiger Arbeitsplatz oder eine Kuschelecke im Wohnzimmer — für jeden Wunsch gibt es ein passendes Möbelstück.buk_Fermob_Bild3_430pxbuk_Fermob_Bild1_430_px
Im OrganicLifestyleShop in Dresden kann man Fermob ausprobieren, mitnehmen, in Katalogen stöbern, bestellen, sich immer wieder neu entscheiden zwischen Großstadtflair und ländlicher Idylle, zwischen Ruhe und Geselligkeit oder den vielen Möglichkeiten aus denen man wählen darf.Corsica Cologne und Nat Lylou wurden in einem Pariser Dufthaus einzig für diese Produktserie kreiert. Sie sind zertifiziert und tragen dazu bei, die Produkte als solche noch einzigartiger zu machen. Wunsch war es vor allem Kontraste zu vereinen und für den Kunden sinnlich erlebbar zu machen: „Auf meinem Kopf passiert etwas“. Lest mehr dazu in dem Artikel Limonen und Caramel.

Edles Pozellan, Lifestyle und exklusive Mode
Am Samstag, den 28. September 2013 präsentierte die Traditionsmarke MEISSEN® auf Schloss Albrechtsberg ihre gehobene MEISSEN® COUTURE erstmalig dem deutschen Publikum. Nach dem die Entwürfe der Chefdesignerin Frida Weyer während der Fashion Week in Mailand international präsentiert worden waren, wurden die 17 neuen Luxuskleider in Dresden in einzigartigem Ambiente in Szene gesetzt.

TopHair 2015 – Düsseldorf

An zwei Tagen im Jahr wird Düsseldorf zum Mekka aller Friseure, Stylisten und Beauty-Interessenten. Diese pilgern jährlich zur schönen Stadt am Rhein, wenn dort die Pforten der Top Hair International Trend & Fashion Days öffnen. Klar, bei Brockmann & Knoedler dreht sich sowieso jeden Tag alles um den natürlichen Kopfschmuck des Menschen. Doch an den Messetagen wird das Ganze auf die Spitze getrieben. Wir schwelgen in Erinnerungen…

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Rund 31.000 Fachbesucher fanden sich am 28. und 29. März zwischen aktuellen Frisurentrends, Wallemähnen, internationalen Kollegen in Action und den neuesten Beauty-Produkten wieder. Doch die Experten wissen: das ist nur die halbe Miete. Zur perfekten Messeinszenierung gehört natürlich auch der Mix aus Unterhaltung und Know-how. Und da kamen Petra Brockmann und Thomas Brockmann-Knoedler ins Spiel. Drei Workshops und eine große Wella-Show mit Bundy Bundy und Markus Herrmann standen auf dem Programm der beiden.

Elektronische Beats, Scheinwerferlicht – Bühne frei für das Duo aus Dresden: Das B&K-Team präsentierte raffinierte Trends und Techniken durch eine besondere Farb- und Haarsprache. Das Résumé: 2500 jubelnde Zuschauer, zehn top gestylte Models, 15 glückliche Crew-Mitglieder vor und hinter der Bühne und nur eine verbrauchte Dose Haarspray. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!