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Lovely Books: Unsere Buchempfehlungen für die ersten Frühlingstage

Unsere Organic Lifestyle® Redaktion hat in den BrockmannundKnoedler Salons und Büros einmal nachgefragt, welche Bücher besonders lesenswert sind. Dabei geht es nicht um aktuelle Bestseller, sondern um die Lieblingsbücher der Mitarbeiter, um vielleicht längst vergessene Schätze oder Bücher, die auch nach dem zehnten Mal lesen nicht an Wert verlieren! Vielleicht ist ja auch eins für Dich dabei!

 

„Das ist das Leben“ von Francoise Héritier (2013)

empfohlen von Angie Kinast
BrockmannundKnoedlerFriends Chemnitz
Top-Stylistin, Salonmanagement

 

Warum empfiehlst Du gerade dieses Buch?
Es ist ein Buch, das das Leben feiert und das Glück der kleinen Dingen in den Vordergrund rückt. Für mich ein kleines, feines und unvergessliches Buch.

Wer sollte dieses Buch lesen?
Kannst Du Dich daran erfreuen, wie frischgemähtes Gras riecht? Oder wie es sich anfühlt, Deine Hand in einen Sack voller Kaffeebohnen zu stecken? Diese Bilder zeichnet Francoise Héritier mit viel Hingabe. Das Buch ist also für jeden, der die Feinheiten des Lebens zu schätzen weiß oder sie gern wieder mehr schätzen lernen möchte, um sich über die kleinen Dinge des Lebens zu freuen. Wenn Du es liest, wirst Du weinen vor Glück und schreien vor Freude und erkennst Dich in all diesen Kleinigkeiten wieder.

Wann hast Du es gelesen und wie bist Du darauf aufmerksam geworden?
2013. Ich habe es durch Zufall entdeckt, das Cover gesehen, mir den Klappentext durchgelesen und wollte es sofort haben!

Gibt es einen Lieblingssatz aus diesem Buch, der Dir im Kopf geblieben ist?
Der Einstieg in die Erzählung hat mich sehr berührt: „Ein Arbeitskollege schreibt ihr. Wir waren im Urlaub, aber es war total blöd, denn wir hatten die ganze Zeit schlechtes Wetter.“ Darauf sagt die Erzählerin: „Lass Dir doch von diesen Äußerlichkeiten nicht so das Schöne verderben. Freu Dich doch über die Zeit, die Du hattest, in der Du Neues kennenlernen und sehen konntest.“ Das hat mir gefallen. Wir lassen uns im Leben viel zu oft von solchen Äußerlichkeiten ablenken, anstatt uns auf das Wesentliche zu konzentrieren und es einfach zu genießen.

 


 

„Saltatempo“ oder „Der Zeitenspringer“ von Stefano Benni (2001)

empfohlen von Francesca Barbero
BrockmannundKnoedlerAcademy
Internationales Management & Kundenbetreuung

 

Warum empfiehlst Du gerade dieses Buch?
Es ist ein sehr witziges und leichtes Buch, das sich aber gleichzeitig mit tiefen und anspruchsvollen Themen wie Politik, Zeit und gesellschaftlichem Wandel in Italien auseinandersetzt. Es ist die Geschichte von SALTATEMPO, dem Zeitenspringer, der in die Zukunft schauen kann. Seine verrückten Abenteuer werden mit kindlicher Naivität und herzlichem Humor erzählt. Er nimmt uns mit auf eine Erkundungsreise ins schöne Italien und erfreut uns mit Erlebnissen aus den 60er und 70er Jahren. Ein Buch voll versteckter, humoristischer und doch sentimentaler und liebevoller Kritik für die Eigenheiten Italiens. Einfach phantastisch.

Wann hast Du es gelesen und wie bist Du darauf aufmerksam geworden?
Ich habe es zum ersten Mal gelesen als ich 17 war. Es hat mir damals ein guter Freund geschenkt für eine Reise nach Deutschland. Da es mein absolutes Lieblingsbuch ist, habe ich es inzwischen aber schon tausend Mal gelesen und entdecke immer wieder Neues.

Wer sollte dieses Buch lesen?
Jeder kann dieses Buch lesen. Jugendliche genauso wie Erwachsene. Es ist einfach zu lesen, ist lehrreich und unterhaltsam und bringt Dich immer wieder zum Lachen. Aber genauso gut macht es auch nachdenklich und birgt Stoff für Unterhaltungen und Diskussionen. Ich liebe es einfach.

Wo sollte man dieses Buch lesen?
Überall, aber vor allem, wenn man auf Reisen geht. Dieses Buch ist ein besonderer Freund und Begleiter, denn seine Charaktere werden lebendig und Deine Welt bekommt italienisches Leben eingehaucht.

Gibt es einen Lieblingscharakter oder eine Lieblingsszene in diesem Buch, die Dich besonders berührt hat?
Es ist selten, dass ich den Protagonisten eines Buches so mag, aber dieser hier hat es mir sofort angetan. Am liebsten mag ich die Beschreibung seiner Beziehung zu seiner besten Freundin. Er liebt sie. Das ist wirklich süß. Denn es ist eine echte, wahre und pure Liebe, wie nur Kinder sie haben!

 


 

„Im Wilden Westen. Die Abenteuerreiter unterwegs in den Rocky Mountains“ von Günter Wamser und Sonja Endlweber (2009)

empfohlen von Tabea Gojowczyk
BrockmannundKnoedler Marketing
Online Marketing Management

 

Warum empfiehlst Du gerade dieses Buch und wie bist Du darauf aufmerksam geworden?
Ich habe dieses Buch bei einem Vortrag gekauft, bei dem die beiden Autoren anhand eines Diavortrages von ihrer gemeinsam Reise berichtet haben. Günter Wamser war bereits 11 Jahre zuvor mit seinen Pferden durch Südamerika gereist, hatte im Anschluss daran, durch einem Vortrag seine Frau kennengelernt und ist mit ihr dann gemeinsam von Mexiko bis in den hohen Norden Alaskas gereist. Und davon handelt dieses Buch. Das fand ich sehr beeindruckend. In diesem Buch geht es um weit mehr als nur Pferde, es geht darum, mit der Natur im Einklang zu leben, eine ungewöhnliche Reise zu organisieren, aus der Sicherheit und Annehmlichkeit eines normalen Lebens auszubrechen und als Paar zu funktionieren. Es ist durch und durch spannend, unterhaltsam und authentisch und enthält wunderschöne Aufnahmen der Reise, die die Geschichte für einen noch lebendiger machen.

Wann hast Du es selbst gelesen?
Zum Vortrag war ich ungefähr vor 5 Jahren, aber das Buch lese ich jetzt gerade ganz aktuell.

Wer sollte dieses Buch lesen?
Ich würde es Lesern empfehlen, die Reiseabenteuer lieben oder selbst gerne reisen, aber auch denen, die das einfache Leben lieben, einen Rückzug suchen oder einfach einmal abschalten und in eine andere Welt eintauchen wollen. Es ist eine Inspiration für alle die, die auf der Suche sind, die aus dem Alltag entfliehen wollen oder einfach Lust auf etwas Neues haben, so wie die beiden Autoren. Mit diesem Buch kann man ein kleines bisschen vom Leben der anderen kosten und die Freiheit und Möglichkeit spüren, dass zu tun, was einem im Leben wichtig ist.

Wo sollte man dieses Buch lesen?
Es ist ein leichtes Buch, dass man auch zwischendurch lesen kann, wenn man in der Bahn sitz, aber natürlich auch im Urlaub oder einfach abends auf der Couch bei einer Tasse Tee. Man liest es einfach so nebenbei und es ist wirklich amüsant. Und es ist es auch wert, es laut vorzulesen. Es gibt so viele witzige Momente, die man einfach mit anderen teilen muss.

Gibt es einen Lieblingscharakter in diesem Buch, der Dich besonders berührt hat?
Ich mag alle Charaktere dieses Buches als Einheit, weil sie so schön miteinander harmonieren. Nicht nur die beiden Autoren, sondern auch ihr Hund und die vier Pferde haben ganz individuelle Eigenschaften. Dadurch entsteht ein ganz eigener Charme und Humor, der dieses Buch so besonders für mich macht.

 


 

„Wiedersehen im Café am Rande der Welt: Eine inspirierende Reise zum eigenen Selbst.“ von John Strelecky (2015)

empfohlen von Tina Korinth
Organic Lifestyle®

 

Warum empfiehlst Du gerade dieses Buch und wie bist Du darauf aufmerksam geworden?
Es ist wie der Titel schon sagt eine inspirierende Reise zum eigenen Selbst. Aber es ist kein klassischer Manager- oder Lebensratgeber, wie es sie so viele auf dem Büchermarkt gibt, sondern eine Geschichte, in der sich jeder wiederfindet. Es ist eine Geschichte voller Bilder und persönlicher Lebensanekdoten, die Impulse setzen, über uns und die Welt nachzudenken. Es macht Freude, das Buch zu lesen und man denkt mit Leichtigkeit über sein eigenes Leben nach und hat das Gefühl immer mitten drin zu sein.

Wann hast Du es selbst gelesen und wie hast Du es entdeckt?
Nun, da muss ich vorweg nehmen, dass es zu diesem Buch auch einen ersten Teil gibt: „ Das Café am Rande der Welt.“ Das habe ich damals empfohlen bekommen. Und da mich dieses Buch so begeistert hat, war der zweite Teil für mich fast ein Pflichtkauf. Ich habe es jetzt schon zweimal gelesen. Letzten Sommer das letzte Mal.

Warum empfiehlst Du nicht den ersten, sondern den zweiten Teil?
Tatsächlich kann ich nur empfehlen beide Bücher zu lesen, aber der zweite Teil ist noch beeindruckender, tiefgründiger und persönlicher als der erste. Ich hatte so viele wunderbare Aha-Momente in Bezug auf den ersten Teil und auch auf mich.

Wer sollte dieses Buch lesen?
Jeder. Es ist einfach ein kurzweiliges Lesevergnügen.

Gibt es eine Lieblingsszene in diesem Buch, die Dich besonders beeindruckt hat?
Das ist tatsächlich eine Beschreibung aus dem ersten Buch: das Verhalten einer grünen Meeresschildkröte. Casey erzählt John, dass sie einmal mit einer grünen Meeresschildkröte geschwommen ist und sich gewundert hat, warum diese schneller war als sie. Ganz einfach: Sie ist mit den Wellen und nicht gegen sie geschwommen. Kurz gesagt: „Wenn du gegen die Wellen kämpfst, verlierst du kostbare Energie. Aber wenn du die Kraft der Wellen nutzt, erreichst du Ziele, die dir Kraft und Energie verleihen.“ Das ist doch ein schönes Bild dafür, dass es im Leben manchmal nur einen anderen Blickwinkel braucht, um vermeintliche Wellen nicht als widrige Umstände zu sehen, sondern als Herausforderungen, an denen man wachsen kann.

 

Bücher sind nicht so Deins? Dann haben wir hier einen tollen Filmtipp für Dich!

©Fotocredit: Pixabay

Hair Rehab® Teil 1

Mission Haare, wie Stroh – geschafft!

Ich habe es getan! Endlich habe ich mir bei BrockmannundKnoedler die Haare machen lassen. Ich hatte es auch bitter nötig. Eine lange Historie an unterschiedlichen Haarfarben liegt hinter mir. Schon mit 12 Jahren habe ich mir die ersten Strähnen setzen lassen. Damals noch Block-Strähnen. Es sollte nicht dabei bleiben. Irgendwann wurden sie braun, dann wieder goldig blond. Dann ein Weinrot. Danach lange schwarz. Was war noch mal meine Naturhaarfarbe? Ach, schon längst vergessen. Kupfer waren sie auch irgendwann. Und danach wieder braun. Und dann doch wieder Kupfer – nur ein anderer Ton. Ach so, meine Grün-Blau-Phase habe ich ganz vergessen. Und pinke Dip-Dye-Akzente hatte ich auch irgendwann mal. Bis ich es wissen wollte. PLATINBLOND! Ja, das hat meinen Haaren den Rest gegeben. Mission Haare, wie Stroh – geschafft! Danach kamen irgendwelche komischen Ombré-Variationen. Muss ja im Jahr 2016 auch nicht mehr sein. Also zurück zu braun. Nur das sind sie leider nicht geblieben. Ja, der fiese Grünstich kam dazu. Was für ein Werdegang.

 

 

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Im BrockmannundKnoedlerSalon Dresden

Und jetzt sitze ich hier in Dresden. Haare trocken, Haare kaputt, Haare nicht schön. Ungewollt fünf verschiedene Töne auf dem Kopf. Oben abgebrochen. Alles, was man zum Schönsein eben nicht braucht. Irgendwie komisch, dass genau ich als Schreiberling bei BrockmannundKnoedler und Organic Lifestyle® gelandet bin. Und irgendwie auch Schicksal. Denn genau ich, die Haarkatastrophe schlechthin, die nicht nur kaputte Haare hat, sondern sich auch noch jedes auf dem Markt vorhandene Silikon-Produkt in die Haare klatscht, findet nun den Weg ins Natürliche. Zurück zum Ursprung mit BrockmannundKnoedler.

 

Alles anders!

Und irgendwie ist hier im Salon so gar nichts, wie ich es sonst vom Friseur kenne. Das fängt beim wunderschönen Design und der Inneneinrichtung an und hört bei kleinen Details auf. Zum Beispiel bekommen alle Kunden einen Organic Lifestyle-Kimono angezogen, bevor sie sich auf den Platz setzen. Natürlich auch ich. Denn heute bin ich Kundin. Das fesche Mäntelchen ziehe ich mir übrigens in einer kleinen aber hübschen Kabine an. Natürlich auch durchdesignt. Habt ihr so etwas schon einmal bei einem Friseur gesehen? Ich auch nicht. Von dem Ausblick müssen wir gar nicht sprechen. Nur so viel: direkter Blick auf die Altstadt. Und die Mitarbeiter sind die Kirsche auf der Sahnetorte. Wie sie sich um mich kümmern, mir jeden Wunsch von den Lippen, ähm, Haaren ablesen. Ich glaube, das ist wirklich der erste Friseur, bei dem ich mich wirklich wohl gefühlt habe. Und das, bevor überhaupt jemand mit meinen Haaren losgelegt hat. Nun gut, jetzt müssen wir auch ehrlich sein. Häme habe ich auch über mich ergehen lassen müssen. Den einen oder anderen Witz über meine Haare habe ich mit Humor ertragen. Viel bleibt mir bei dem jetzigen Zustand auch nicht übrig.

 

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Zurück zum Ursprung

Es geht los. Zuerst werfen aber die Chefs, Petra und Thomas, einen Blick auf das Desaster. Dann darf Stylistin und Farb-Spezialistin Laura Quick ran. Es geht zum Waschbecken, wo sie mir zuerst die Haare nass macht und danach eine leichte Blondierung aufträgt. Zu dem Zeitpunkt ist mir noch nicht klar, dass ich gleich fast eine Stunde am Waschbecken verbringen darf. Und Laura weicht nicht von der Seite. Ein einfaches Einwirken gibt es hier nicht. Weiter geht es mit dem Bleaching. Immer und immer wieder massiert sie die Blondierung ein. Mal intensiver, mal weniger intensiv. Laura erklärt mir, dass sie damit einen gezielten Farbabzug machen kann und somit bestimmen kann, wo mehr Helligkeit und wo mehr Farbe hin muss. Das macht auch für einen Laien Sinn.

 

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Nächster Schritt: Zwei Mal werden meine Haare shampooniert. Nach dem zweiten Mal quietschen sie ganz schön. Das bedeutet, dass sie sauber sind. Endlich! Liegt wahrscheinlich bei meinen Haaren schon zehn Jahre zurück. Danach bekomme ich eine Protein-Kur. Eine reicht jedoch nicht aus. Es folgt eine Feuchtigkeits-Kur. Um die Haare dann wieder zu schließen, bekomme ich noch einen Conditioner aufgetragen. Zurück zum Platz.

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Zwischenstopp…

Meine Haare werden geföhnt, um den aktuellen Stand zu betrachten. Ich bin jetzt kurzzeitig kupfrig. Das ist aber nur ein Zwischenstopp auf der Reise zum natürlichen Blond. Dass diese lang wird, war mir klar. Aber so lang? Aber das hat auch seinen Grund. Laura macht mir jetzt Strähnen bzw. Paintings ins Haar. Dabei beobachte ich sie ganz genau. Ich habe ja schließlich Zeit. Viiieeel Zeit! Schon alleine die Art und Weise, wie sie die Folien schließt ist eine Technik für sich. Und jede einzelne Strähne, die sie zieht, ist hauchdünn. Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Hier sitzt jeder Griff, jede Bewegung. Kein schnell schnell, damit wir alle früh Feierabend machen können. Ich sage euch: Wenn irgendwo Wert auf Qualität und Perfektion gelegt wird, dann in diesem Salon! In keiner einzigen Sekunde mache ich mir Sorgen, dass mir das Ergebnis nicht gefallen könnte, obwohl es eine totale Veränderung sein wird. Nach ungefähr drei Stunden ist der Vorderkopfbereich komplett mit Paintings gesetzt und auch hinten ist das Magma aufgetragen. Ich lerne, dass dieses die Haare aufhellt und einnuanciert. Es kann sowohl die Pigmente abbauen als auch einlagern. Und dann heißt es einwirken. Warten. Mit meinen 69 Folien am Vorderkopfbereich.

 

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Qualität braucht Zeit

Zurück zum Waschbecken. Wieder wird zwei Mal shampooniert. Es folgen zwei Kuren und der Conditioner. An meinem Platz wartet schon Petra mit einem Föhn auf mich. Die Chefin höchstpersönlich. Da muss ich innerlich grinsen und freue mich total, bleibe aber nach außen hin ganz cool. Typisch Journalistin eben. Je trockener die Haare werden, desto mehr kann man die Farbe erkennen, die mir mit viel Mühe gezaubert wurde. Mir gefällt, was ich sehe. Sehr sogar. Als mich Petra fragt, was ich denn morgen mache, merke ich schon, dass irgendwas im Busch ist. Sie fängt mit dem Schnitt an. Mein erster Organic HairCut. Und zum Abschluss gibt es noch eine Überraschung: Ich bin fertig…nicht! Jetzt wird mir klar, warum mich die Chefin nach meinen Samstagsplänen gefragt hat. Ich soll in Dresden bleiben – über Nacht. Und am nächsten Morgen noch mal in den Salon – zum Perfektionieren. Ich wäre mit diesem Ergebnis heute glücklich nach Hause gefahren. Wie glücklich werde ich dann morgen sein?

 

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Über Nacht in Dresden

Nun sitze ich wieder hier – mit Blick auf die Frauenkirche, die Sonne scheint mir ins Gesicht. Mittlerweile lächelt mich eine Blondine im Spiegel an. Pünktlich um zehn Uhr hat Laura schon die Folien und das Magma bereit gelegt. Day Number 2 – let’s go. Wieder setzt sie mir Strähnen. Im zweiten Schritt bearbeitet sie meine Ansätze mit Farbe. Feinschliff vom Feinsten. Dann heißt es wieder einwirken – und zurück zum Waschbecken: zwei Mal shampoonieren, zwei Mal Kur, Conditioner. Zurück zum Platz. Spannung! Denn was sich jetzt unter dem Handtuch verbirgt, ist meine neue sensationelle (Achtung Spoiler) Farbe. Mit Spannung schaue ich in den Spiegel. Petra steht schon mit dem Föhn bereit. Trocknen, fertig. Es ist geschafft. Nach sieben Stunden am ersten Tag und sechs Stunden am zweiten Tag habe ich endlich meine fertige Farbe. Hallo, neuer Mensch im Spiegel. Was es geworden ist? Ich würde es als Erdbeerblond bezeichnen. Tolle helle Strähnen, ein Touch Rosé – für mich perfekt. An meine neue Frisur werde ich mich nicht gewöhnen müssen, denn sie passt einfach. Das bin ich.

 

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Bye bye, Chemie!

Da das mein Artikel ist und es heute nur um mich und meine Haare geht, darf ich jetzt auch ganz subjektiv schreiben. Und schwärmen so viel ich will! Denn Folgendes muss ich jetzt wirklich loswerden: Meinen Haaren hätte nichts Besseres, als dieser Friseurbesuch passieren können. Danke an alle Beteiligten! Und ich hoffe, dass Petra und Thomas jetzt ein bisschen lächeln, wenn sie diesen Artikel lesen. Denn die beiden Experten haben so einige Male geschmunzelt, als ich mit dem völlig kaputten Haar vor ihnen stand. Und nun findet Fräulein Chemie-im-Haar mit ihnen endlich den Weg ins Natürliche. Und der ist noch lange nicht zu Ende. Denn jetzt steht zwar die Frisur, die Qualität aber noch lange nicht. Schließlich bin ich aufgrund meiner Haar-Experimente vorbelastet. Meine bisherigen Haar-Produkte sind schon in der Tonne gelandet. Bye bye, Chemie! In den nächsten Wochen werde ich die OLS-Produkte testen und Euch nehme ich natürlich mit auf die Reise. Die neue Mission: wieder lange Haare!

Ihr wollt wissen wie es weitergeht? Dann schaut am 19.03. und 09.04. wieder auf den Blog. Dann gibt es Hair Rehab Teil 2 und 3! Ihr seid Friseure und möchtet das Hair Rehab Seminar besuchen und lernen wie man Kunden wie mich durch diesen Prozess führt? Dann informiert Euch hier über die nächsten Termine in der BrockmannundKnoedler Academy.

 

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Unser Event des Jahres

Roter Teppich, Blitzlichtgewitter, 2 500 Gäste. So könnte man den “SemperOperball” zusammenfassen, der am vergangen Freitagabend stattfand. Eines der größten deutschen Kulturevents. Mittendrin: Brockmann & Knoedler. Das Unternehmen begleitete die spektakuläre Veranstaltung erneut als offizieller Beauty-Partner und machte die Gäste mit einer besonderen Goodiebag glücklich. Als dann um 19 Uhr die ersten geladenen Gäste in ihren Roben und Smokings über den roten Teppich flanierten, musste alles perfekt sein, alles sitzen. Und dafür sollten natürlich Profis her.
Auch in diesem Jahr hat B&K eine hochkarätige Stylingcrew aus internen und externen Stylisten zusammengestellt. Es wurde wieder fleißig frisiert und geschminkt. Doch damit an dem besonderen Tag alles gut läuft, benötigt es eine intensive Vorbereitung. Hättet Ihr gedacht, dass die ersten Planungen für den Semperopernball schon im Sommer starteten? Monatelange Arbeit – nur für diesen einen Moment. Und wieder einmal ist nicht alles Gold, was glänzt. Denn um ein glamouröses Event zu garantieren, musste hinter den Kulissen fleißig gewerkelt werden.
Die erste Station des Verwöhnprogrammes war die VIP-Stylinglounge in der BrockmannundKnoedler Academy. Diese fand mittlerweile zum dritten Mal in Folge statt. Hier konnten sich VIPs über ein kostenloses Rundum-Paket freuen. Haarstyling, Make-up und Maniküre. Damit die Kunden ein einwandfreies Styling genießen konnten, hieß es für die B&K-Mitarbeiter planen und koordinieren. Schließlich mussten über den Tag (12 bis 20 Uhr) 46 Kunden betreut werden, alle hatten individuelle Wünsche, jedes Styling benötigte unterschiedlich viel Aufwand. Also wurden die Stylistin vor dem großen Tag mit Sorgfalt ausgewählt. Besonders an dieser Station wurde mit Friseuren zusammen gearbeitet, die bereits Schulungspartner sind, ihr Know-how einwandfrei beherrschen. Letztendlich waren in der Lounge fünf Haarstylisten, vier Make-up-Artisten und eine Dame für die Maniküre im Einsatz. Und das Team musste vor allem spontan sein – Extrawünsche, Zeitdruck und Last-Minute-Probleme stehen da auf der Tagesordnung. Und nebenbei musste natürlich auch dafür gesorgt werden, dass neue Stylistin integriert werden. Denn die Teamarbeit ist das A und O an so einem besonderen Tag.
Nächste Station: die VIP-Stylinglounge im Hotel Taschenbergpalais Kempinski. Diese ging zum zweiten Mal an den Start. Schon in den Jahren zuvor riefen viele Gäste aus dem Hotel im Salon an und fragten nach einer Spontan-Behandlung. Da dort die Terminbücher zu voll waren, wurde kurzerhand ein Pop-up-Store im Hotel eröffnet. Und hier durften sich die Hotelgäste über atemberaubende Steckfrisuren und ein perfektes Abend-Make-up freuen. Doch zum Verwöhnprogramm gehörte noch viel mehr. Willkommengeschenke, eisgekühlter Champagner, Shuttleservice.
Die dritte Styling-Station war die Tages- und Abendstylinglounge in der Semperoper. Mitten im Geschehen! Und dafür suchte sich B&K nicht einfach irgendein Hinterzimmer. Nein, die Location musste etwas Repräsentativeres sein. Der Verbindungsgang! Während in der Oper selbst klassisch Walzer getanzt wurde, fand im Verwaltungsgebäude dahinter die Party zum Event statt. Drinks, Liveband und lockeres Tanzen. Jeder, der sich richtig amüsieren will, musste also erst mal an B&K vorbei. Denn die Stylinglounge war im Verbindungsgang der beiden Locations zu finden. Gestylt wurden dort u.a. die Hostessen, Künstlerbetreuer sowie die Mitglieder der Fördervereine und die Mitarbeiter der organisierenden Agenturen. Und da kann es auch mal hektisch zugehen. Denn wer auf dem Ball in Schlüsselfunktionen arbeitet, hat sein Handy nonstop in der Hand, wahrscheinlich viel zu wenig geschlafen und sicherlich noch etliche Arbeitsstunden vor sich. Die wenigen Minuten Erholung holen sich die Fleißigen auf dem Stylingstuhl bei B&K. Und danach geht es wieder weiter mit der Arbeit. Aber wenigstens hatten die Damen dann eine Frisur, mit der sie auch um fünf Uhr morgens noch ein Rad auf der Bühne schlagen könnten, und trotzdem dabei schön aussahen.
Es war wieder ein toller Abend voller Glamour und Überraschungen! Wir bedanken uns bei den Partnern für ihre Unterstützung.

Organic Lifestyle®, Autohaus Pattusch, Choco del Sol, Weidemann Cosmetics, KP Media,

Team Robert Rettich, Anna Russo, Team Robert Hubatschek (Strassl Exklusiv), Beatrice Kober,

Stefanie Zimmermann, Albert’s Frisuren, head couture, Friseur Nawarth, Anett Brenke,

Bo n Say Hairlounge, und vielen vielen mehr.

 

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Fotocredit: Blicklicht Photographie

Sie sind jung, sie sind schön, sie zieren Plakate…

Sie sind jung, sie sind schön, sie zieren Plakate am Times Square, laufen auf Schauen von Topdesignern, shooten für die Vogue. Ihre Welt glitzert. Doch die Realität sieht oft anders aus. Viele Mädchen träumen davon, irgendwann die großen Laufstege zu erobern, in die Riege der Topmodels aufzusteigen. Doch von den wirklich Großen gibt es nur zwei Handvoll. Die anderen sind eine von vielen. Manche können davon leben, manche schlagen sich mit kleinen Jobs durch, andere schaffen es nie. Traumjob Model.

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judith_andruschek_300x300_04Und trotzdem sollte man den Beruf nicht zwangsweise pauschalisieren. Denn keine Geschichte gleicht der anderen. Wenn man über die Branche reden will, sollte man auch einen Blick auf die Mädchen als Individuen werfen. Das, was die Branche selbst meist nicht tut.?Sie träumt den „Traumjob“ schon seitdem sie 18 Jahre alt ist. Da stand Judith Andruschek das erste Mal vor einer Kamera. Was für die meisten Teenager der Einstieg ins Erwachsenenalter ist, ist für manche Models bereits eine weitere Station in der Karriere. Laut einer Studie von „The Model Alliance“ steigen 54,7 Prozent der Mädchen schon im Alter zwischen 13 und 16 Jahren ins Model-Leben ein, verzichten auf Freizeit, auf ihre Jugend. Etwas, was sie später nie nachholen können. Bei Judith war das anders. Heute ist die xx-Jährige Vollzeit-Model, shootet für Onlinemagazine, wird für Laufstege gebucht und arbeitet als festes Haarmodell für BrockmannundKnoedler. „Ich wollte nicht von klein auf modeln. Ich habe den Wunsch mit der Zeit entwickelt und wollte es irgendwann immer mehr“, erzählt Judith im Interview mit dem „Organic Lifestyle“-Magazin. „Jetzt würde ich schon sagen, dass es ein großer Traum von mir ist und ich genieße es, Zeit dafür zu haben, herumzureisen. Man lernt ja auch immer neue Leute kennen.“

 

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Seit drei Jahren arbeitet die Dresdnerin als Haarmodel exklusiv für BrockmannundKnoedler. Zwar hat sie das gute Aussehen, lange Beine und die richtigen Maße mit in die Wiege gelegt bekommen – viele vergessen aber, dass der Beruf viel mit Glück zu tun hat. „Ich wurde von BuK angerufen. Sie hatten meinen Kontakt bekommen, weil ich schon länger als Model in Dresden unterwegs gewesen bin. Ich wurde über einen Fotografen gefunden und direkt angerufen. Noch am selben Tag haben sie mir gesagt, dass sie mich gerne als Model hätten.“?Als Haarmodell hat man erst mal ausgesorgt. Keine lästigen Friseurbesuche mehr, bei denen man sowieso nicht das bekommt, was man möchte. Denn der Kunde wird schon wissen, was dir am besten steht. Oder nicht?

Diese Prozedur benötigt viel Vertrauen und Mut seitens des Models. Das musste Judith schon beim ersten Tag der Zusammenarbeit mit BrockmannundKnoedler unter Beweis stellen. „Meine größte Haarveränderung hatte ich direkt beim ersten Mal bekommen“, erinnert sie sich zurück. Aus langen kupfernen Haaren mit Locken wurden feuerrote kurze Haare. „Das war eine extreme Umstellung. Das hat mich damals schon etwas überfordert. Aber meine Bedenken wurden berücksichtigt und meine Haare wurden nach der Show so optimiert, dass ich mich wohl fühle.“ Und da wären wir wieder beim Thema Glück. Ein Luxus, von dem nicht jedes Model sprechen kann. Denn Modeln heißt auch für einen bestimmten Job das eigene Ich aufzugeben, in die Rolle zu schlüpfen, die der Kunde erwartet. So auszusehen, wie es sich der Kunde wünscht. Judith: „Das ist ein Job und man muss sich vorher überlegen, ob man bereit dafür ist. Klar weiß man vorher nicht, was die für Ideen haben. Aber darauf muss man sich einlassen können.“ Das sind die Bedingungen -denn wenn die eine “nein” sagt, wird eben eine andere “ja” sagen…?Judith selbst ist ein positiver Mensch. Trotz ihres Ehrgeizes hat sie das Modeln nicht verbissen gemacht. „Ich bin nicht immer laut, aber präsent und aufgeschlossen“, sagt sie über sich selbst. „Ich kann aber auch angemessen zurückhaltend sein. Ich bin nicht jemand, der schreit: ‚Hallo, hier bin ich.’ Aber ich kann durch meine Ausstrahlung Aufmerksamkeit auf mich ziehen – und durch meine freundliche und natürliche Art.“

Ein gesundes Selbstbewusstsein hat die Blondine. Und das ist auch nötig. Die Branche ist nichts für Mädchen, die kein dickes Fell haben. Regelmäßig muss man mit Absagen rechnen oder Aussagen über das eigene Aussehen annehmen. Und da bröckelt schon mal die Fassade des einen oder anderen Mädchens. „Es ist eigentlich nicht schwer, ein ‚nein’ zu akzeptieren“, findet Judith. „Es gab ja schon immer Sachen, für die man kämpfen musste. Man gibt ja auch nicht gleich auf, wenn man in der Schule eine schlechte Note schreibt. Man ist eher motiviert, das nächste Mal mehr dafür zu lernen. So ist es auch im Modelbusiness. Es kann ja nicht immer alles klappen.“? Eine Einstellung, die nicht alle Models mit ihr teilen. Viele haben es vielleicht einfach nicht anders gelernt, wurden nie richtig auf das Business vorbereitet. In den letzten Jahren hat sich der Anteil der Models vielleicht vervierfacht. Die Konkurrenz wird immer größer. Und es gibt immer eine, die dünner, größer und schöner ist. Laut „The Model Alliance“ leiden 68,3 Prozent der Models an Unsicherheiten und/oder Depressionen. „Als Model braucht man schon ein gefestigtes Selbstkonzept, um bestimmte Dinge für sich zu kompensieren“, sagt Judith. „Das Selbstbewusstsein musste sich bei mir entwickeln – aber es hat sich durch das Model echt gut weiter entwickeln können. Eben, weil man sich immer wieder neu findet, neu entdeckt und unterschiedliche Rollen ausprobieren kann.“
Modeln – für Judith ist es ein Traumjob. Bald will sie sogar ins Ausland. „Mein nächstes Ziel ist es, mich international zu etablieren. Ich möchte mich Agenturen im Ausland vorstellen. Ich habe jetzt schon ein Angebot aus Mailand und London.“
Sie hat den Spagat geschafft – sich auf den Job mit all seinen Facetten einzulassen und sich trotzdem selbst treu zu bleiben. Judith ist eines der Models, die neben Talent auch eine Portion Glück mitbringen. Judith: „Ich habe Vertrauen zu BrockmannundKnoedler, aber das musste sich erst entwickeln. Und jetzt ist es definitiv gefestigt. Die Stylisten begleiten uns ja wirklich. Wir sind wie eine große Familie hier.“ Und das findet man in der Branche wirklich nicht alle Tage…

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© Verena Kneymeier, Blicklicht Photographie, BrockmannundKnoedler for Wella Professionals,