Organic Lifestyle

«Magazin»

Menu
FILMTIPP: noma – Ein Blick hinter die Kulissen des besten Restaurants der Welt

Vom besten Restaurant der Welt, kulinarischen Experimenten und der Liebe zum Wesentlichen

Bereits vier Mal erhielt das noma in Kopenhagen den Titel „Bestes Restaurant der Welt“, erkochte sich bis heute außerdem zwei Michelin-Sterne und wurde plötzlich zum Ziel für Feinschmecker aus aller Welt. Doch was ist das Erfolgsrezept?

Das noma – eine Kombination aus den nordischen Wörtern „nordisk“ (nordisch) und „mad“ (Essen) – hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich nur auf heimische Zutaten zu beschränken und ausschließlich Produkte zu verwenden, die in der unmittelbaren Umgebung wachsen. In einem inspirierenden, emotionalen Dokumentarfilm begleitet Regisseur Pierre Deschamps noma-Gründer und Chefkoch René Redzepi, wie er sich aus dem Nichts heraus an die Weltspitze kochte, obwohl das Konzept zu Beginn auf große Kritik stieß. „Kollegen haben sich über mich lustig gemacht. Sie spotteten, dass das nicht funktionieren kann und dass es eine absurde Idee sei, sich auf diese wenigen Zutaten zu beschränken. Natürlich frustrierte mich das – ich habe mich nicht mehr als Koch gesehen“, erklärt Redzepi. Eine Einladung nach Grönland brachte Redzepi dann schlussendlich die Idee von Zeit und Ort: „Serviere jeden Tag eine Mahlzeit, die den Gästen zeigt, wo sie gerade sind und welche Jahreszeit wir haben! Das neue noma entstand und damit ein neues Ich!“

noma bestes Restaurant der Welt Essen Küche Film Kulinarisch Dänemark Kopenhagen

Drei Jahre lang hat Pierre Deschamps Redzepi auf seinem Weg begleitet, Höhen und Tiefen des nomas mit der Kamera verfolgt und bekannte Spitzenköche, das noma-Team sowie Zulieferer zu Wort kommen lassen. Die Symbiose aus hochsensibler Küche, experimentellen Kreationen, emotionalen Kommentaren und eindrucksvollen Bildwelten gibt einen intimen Einblick in das kulinarische Universum von René Redzepi.

“Wenn man die frischesten Zutaten will, müssen sie auch aus der unmittelbaren Umgebung kommen.”

„Wenn man neugierig darauf ist, was es hier vor Ort alles gibt, entdeckt man Geschmacksrichtungen, die man sich nicht erträumen lassen kann. Der Geschmack eines Gerichts ist mit dem Ort verbunden, daher gibt es bei uns keine Kartoffeln aus den Niederladen oder Erdbeeren aus Frankreich. Natürlich wäre es viel einfacher, all diese Sachen zu importieren. Allerdings würden genau solche Zutaten die Gerichte um 10–15 Prozent schlechter machen. Wenn man die frischesten Zutaten will, müssen sie auch aus der unmittelbaren Umgebung kommen“, erklärt Redzepi seinen Entschluss. Diese hohen An- und Herausforderungen sind es, die das Konzept so kompliziert, aber auch einzigartig machen. Fünf Monate im Jahr ist das Land mit Schnee bedeckt, was die Suche nach geeigneten Zutaten erschwert. Nur mit der Hilfe von vielen engagierten und kreativen Köpfen ist es möglich, tägliche Aufgaben zu meistern. Eine besondere Rolle spielen dabei auch Zulieferer wie der schwedische Pilzexperte Roland Rittman, die es ermöglichen, dass das noma sein Konzept dauerhaft verfolgen kann. Und genau das ist es, was die Gerichte des noma von anderen unterscheidet.

noma bestes Restaurant der Welt Essen Küche Film Kulinarisch Dänemark Kopenhagen

Der Film zeigt, wie das gesamte Team selbstständig neue Rezepte kreiert, mit Kulturen, Konsistenzen und Temperaturen experimentiert, scheitert und zu neuer Größe wächst. René Redzepi erscheint darin als Genie, Vater, Poet und Komponist, der Harmonien schafft, wo Disharmonien erwartet werden. Er ist mutig, wahnsinnig, naiv – und damit erfolgreich. Er selbst sagt, dass Frust, Fehlschläge und Scheitern helfen können, über sich hinaus zu wachsen. „Samstagnacht-Projekte sind da, um Sachen zu probieren, so oft zu versagen, wie es nötig ist, aber immer zu einhundert Prozent dabei zu sein. Genau dann lernen wir.“

Der Film lockt in eine tiefinspirierende Welt und lässt wieder auf das Natürliche besinnen. Gespannt verfolgt man die Erfolgsgeschichte des nomas; Gefühle der Überraschung bis hin zum tiefen Mitgefühl und unendlicher Faszination sind beständiger Begleiter. Man erlebt die ‚Künstler’ des nomas dabei, wie sie mit viel Fingerspitzengefühl, großer Liebe zum Detail und unendlicher Perfektion mehr als nur Essen auf Teller bringen, erlebt Höhen, Tiefen, Rückschläge und folgt ihnen auf der Reise und der Suche nach dem Ziel.

Ein faszinierender Film nicht nur für Liebhaber der außergewöhnlichen Küche, detailverliebter Aufnahmen und emotionaler Musikkonzepte, sondern besonders für alle, die dem Alltag entschwinden und sich zum Ursprung des Wesentlichen mitnehmen lassen wollen.

noma – Ein Blick hinter die Kulissen des besten Restaurants der Welt, 13,99 €
Gibt es zum Beispiel hier.

Mehr zum Film unter: www.noma-derfilm.de

(Bilder: Facebookpage noma)

Lakrids ist nicht einfach nur Lakritz

Man sagt, dass es aus dem Vorderen Orient gekommen sein muss. Im 12. Jahrhundert fand es seine erste schriftliche Erwähnung auf einer Tontafel im assyrischen Mesopotamien (heutiger Irak). Dort stand das Wort Šūšu, was übersetzt Süßholz bedeutet. Schon im Mittelalter war die Pflanzenart sehr beliebt. Aber nicht etwa als Süßigkeit, wie wir sie heute kennen, sondern als Heilmittel gegen Husten und andere Krankheiten. Im 18. Jahrhundert wurde die Lakritzproduktion durch einen Apotheker vorangetrieben, der den Süßholzsaft erstmals mit Zucker und Mehl vermengte. Letztendlich konnte Lakritz mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert in großen Mengen produziert werden, was dazu führte, dass sich das Produkt in Europa immer mehr verbreiten konnte.

Strattera kann Leberschäden bei einigen Patienten verursachen. Rufen Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie oder Ihr Kind Juckreiz hat, im oberen rechten Bauchschmerzen, dunkler Urin, Gelbfärbung der Haut oder Augen, oder unerklärliche grippeähnliche Symptome.
Herz-Probleme wurden mit Strattera Atomoxetine Online DE berichtet. Plötzlicher Tod wurde bei Patienten, die Herzprobleme oder Herzfehler haben. Es gab auch Berichte von Schlaganfall und Herzinfarkt bei Erwachsenen gewesen, und erhöhter Blutdruck und Herzfrequenz . Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihr Kind irgendwelche Herzprobleme hat, Herzfehler , Bluthochdruck oder eine Familiengeschichte dieser Probleme. Ihr Arzt sollte Sie oder Ihr Kind sorgfältig zu prüfen, für Herzprobleme vor Strattera beginnen. Rufen Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie oder Ihr Kind Anzeichen von Herzproblemen wie Schmerzen in der Brust hat, Atemnot oder Ohnmacht während Strattera nehmen.
Lessen info: blog.organiclifestyle.de
BUK Management GmbH
An der Frauenkirche 1, 01067 Dresden
T +49.351.4843380
F +49.351.48433850
welcome@buk-management.com

Heutzutage gibt es Lakritz in verschiedenen Variationen. Als Gewürz, als Zutat für Getränke. Überwiegend ist es aber als Süßigkeit bekannt. Stark verbreitet ist Lakritz unter anderem in Frankreich, England und vor allem Skandinavien. Den weltweit höchsten Lakritzverbrauch sollen die Niederländer mit zwei Kilogramm pro Person im Jahr haben.

19925428319_f43b6f658d_z     20112115225_7d67071cf3_z

Dort ist auch die Geburtsstätte von Lakrids by Johan Bülow – keine gewöhnliche Lakritz-Marke. Keine gewöhnlichen Produkte, die sich irgendwie versteckt in den Supermarkt-Süßigkeitenregalen finden. Man kann sagen, Lakrids ist mit seinem besonderen Design und den genau ausgewählten Zutaten der Porsche unter den Lakritz-Brands. “Wir haben ein absolutes Premium-Produkt. Wir produzieren nach Qualität – und nicht nach dem niedrigsten Preis”, erklärt Stefan Zappe, Head of Sales und Prokurist von Lakrids, dem “Organic Lifestyle”-Magazin. “Es ist extrem wichtig, woher die Zutaten kommen. Von Anfang an war es die Idee, das beste Lakritz-Produkt mit den besten Inhaltsstoffen der ganzen Welt zu machen. Ein großer Baustein im Produkt ist Melasse, ein Zuckerrübensirup, welchen wir aus Australien beziehen. Das ist natürlich ein langer Weg, aber für Johan eben die beste Variante. Bei Lakritz gibt es außerdem das Bindemittel Mehl. Dafür nehmen wir Reismehl – andere nehmen Weizen- oder Kartoffelmehl. Unseres ist um ein Vielfaches teurer, aber auch glutenfrei und schmeckt besser.”

14224775311_c242fd0e1f_z   14248261013_30ddf032c4_z

2007 wollte der Däne Johan Bülow, damals 23 Jahre alt, das Potenzial der würzigen Wurzel ausschöpfen. Sein Unternehmen Lakrids war geboren. Bis heute werden alle Lakritzwurzeln sorgfältig ausgesucht – bei Bauern in Afghanistan, im Irak oder Italien. “Das Wichtigste an der Marke ist die Person Johann Bülow”, sagt Stefan Zappe. “Er hatte die Idee und die Vision – und unheimlich viel Leidenschaft in die Entwicklung seines Unternehmens gesteckt. Der wichtigste Inhaltsstoff ist die Liebe.”

Mit viel Liebe ist das Unternehmen vor 18 Monaten auch in Deutschland an den Start gegangen. Seitdem wird es in über 340 Feinkost-Geschäften, Design- und Concept-Stores sowie in drei eigenen Läden vertrieben. Die Lust der deutschen auf den außergewöhnlichen Lakritz-Geschmack steigt nach und nach – auch, wenn es noch lange nicht mit Skandinavien vergleichbar ist. Zappe: “Skandinavien kann man eher mit den Holländern vergleichen. Die sind extrem lakritzverrückt. Das findet man in Deutschland nur in der oberen Hälfte – ab Frankfurt liegt der sogenannte Lakritzäquator. Wir haben ja andere Lakritz-Produkte, als der Deutsche eigentlich kennt oder kannte. Wir haben schon einige Kunden in Süddeutschland und treffen auf viele Menschen, die der Überzeugung sind, dass sie Lakritz nicht mögen. Wenn sie aber unseren Gourmet-Lakritz probieren, stellen sie fest, dass es ein ganz anderes Qualitätsniveau ist.” Da kommt man doch direkt auf den Geschmack, oder?

24027093759_cf18b3d305_z

24099393450_4a319663ab_z

Fotos: Lakrids Promo