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Von der Gastro in die Modewelt

Nicht alle Menschen haben das Glück, ihre Berufung auszuleben, ihre Leidenschaft in die Realität zu tragen. Sie sind oft ihr ganzes Leben auf der Suche nach dem Sinn. Stephanie Zimmermann hat ihren gefunden – mit einigen Umwegen…
Die Dresdnerin war jahrelang in der Gastronomie tätig. Doch Erfüllung fand sie dort nicht. Lange Arbeitstage, viele Überstunden, wenig Freizeit, keine Zeit für sich. Eine Routine schlich sich in ihr Leben ein. Arbeiten, die freien Stunden beim Feiern genießen, schlafen, arbeiten. Doch in Stephanie schlummerte mehr. Ein Talent, das nur darauf wartete, endlich ausbrechen zu dürfen. In der Gastronomie sah sie keine Perspektive mehr und fand nach zwei Jahren Überlegung ihre Leidenschaft in der Modebranche. “Fotos uns Make-up waren immer schon mein Ding”, erinnert sich Stephanie zurück. “Ich habe viel recherchiert, was mir gefallen würde, und bin dann beim Beruf des Make-up-Artisten hängen geblieben.”
Es folgte ein Sprung ins kalte Wasser. Ohne Furcht und ohne Blick zurück wagte Stephanie nach einer Ausbildung zum Professional Hair & Make-up Artist den Schritt in die Selbständigkeit. Man kann sagen, dass die Dresdnerin für ihren Mut wohl belohnt wurde. Als Neuling in der Branche machte sie schnell Kontakte, schminkte für Shootings und arbeitet mittlerweile auch an überregionalen Projekten in Berlin, München und Lanzarote. “Früher in der Gastro habe ich nicht wirklich ein Leben gehabt”, sagt sie. “Heutzutage bin ich oft unterwegs und froh darüber, viel rumzukommen. Jetzt bin ich aber auch froh, mal Zuhause zu sein, weil ich meine Freizeit ganz anders genießen kann.” Und mit einem Schlag änderte sich ihr ganzes Leben. “Aus Leidenschaft zum Traumberuf” – so steht es auf ihrer Website geschrieben.
Dann das Karriere-Highlight im vergangenen Jahr. Zusammen mit Fotografin Mariella Vagabundo eröffnete die 32-Jährige ein Fotostudio. Mit Make-up-Abteilung und Styling-Bereich, versteh sich. Und hier darf sich jeder Mal wie ein Star fühlen, auch mal selbst vor die Linse treten  – ob im Shooting mit der besten Freundin oder mit dem Ehemann. In der Dresdener Neustadt schaffen die Beiden Damen dann Bilder für die Ewigkeit.
Aufgehört zu träumen hat Stephanie trotzdem nicht. “Wenn noch weitere große Aufträge reinkommen würden, würde ich mich natürlich freuen. So kann ich alles etwas stabilisieren und natürlich noch mehr erreichen.” Erst mal steht am 29. Januar der Semperopernball an. Hier ist Stephanie als Make-up-Artistin zum ersten Mal dabei. “Das Besondere daran ist, dass es so ein großes Event ist – für Dresden wahrscheinlich das größte, was es gibt. Das ganze Feeling, die Atmosphäre ist toll. Ich denke, dass es ziemlich gigantisch wird.” Da sind wir uns sicher!

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