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Hair Rehab® Teil 3

Vor einem halben Jahr machte ich Schluss mit Chemie in meinem Haar! Keine unüberlegten Haarexperimente mehr, genauso wenig wie Haaröle oder Anti-Frizz-Sprays. Das Ziel: Zurück zum Ursprung – mit den Haaren, die ich über die Jahre ziemlich strapaziert hatte.

 

Die Phase des Stillstands

Und nun sitze ich zum dritten Mal auf dem Friseurstuhl im BrockmannundKnoedlerSalon in Dresden. Wieder blicke ich von meinem Platz aus auf die Frauenkirche und freue mich auf aufgefrischte Haare. Die letzten Wochen waren definitiv durchwachsen. Vor allem erlebte ich eine Phase des Stillstands. Ich hatte das Gefühl, meine Haare würden sich nicht mehr positiv weiterentwickeln. Ich war an einem Punkt angekommen, an dem es nicht mehr weiter ging. Sie fühlten sich besonders in den Spitzen wieder etwas härter an, waren ausgefranst. Ich wusste nicht, woran es lag. Trotzdem hatte ich keine anderen Produkte als die Organic Lifestyle® Haarwäsche und -kur genutzt. Auch, wenn ich an manchen Tagen nach dem Föhnen am liebsten einfach Öl in meine Haare geklatscht hätte, um sie zu bändigen. Aber das Ganze ist nun mal ein langer Prozess und mir wurde klar, dass ich es nicht erwarten konnte, meine Haare endlich wieder perfekt zu sehen. Also musste ich Geduld haben und diesen Weg eben weitergehen. Und das tat ich.

 

Ein Hoffnungsschimmer

Circa zwei, drei Wochen bevor ich meinen Termin im BrockmannundKnoedlerSalon hatte, bemerkte ich eine positive Entwicklung. Von einer Haarwäsche auf die andere. Plötzlich fühlten sich meine Haare wieder etwas besser an und mein Wachstum beschleunigte sich. Meine Haare kamen mir länger vor. Klar, das war nur eine subjektive Einschätzung, aber der herausgewachsene Ansatz sollte mir Recht geben.

Im Salon werden meine Haare wieder mit Strähnen aufgefrischt. Auch am Ansatz wird mit Strähnchen gearbeitet, damit hier ein fließender Verlauf zum Rest meiner Haare gebildet wird. Mittlerweile merke ich, dass das natürliche Blond, welches ich jetzt habe, viel besser hält. Auch nach den Haarwäschen verfärbt sich der Ton nicht mehr. Nach den ersten beiden Behandlungen war das noch anders. Grund dafür war, dass meine Haare – nach den ganzen Strapazen aus der Vergangenheit – Farbpigmente nicht mehr so gut aufnehmen konnten. Aber wie gesagt: Auch das hat sich nun verbessert.

 

Neue Farbe, neue Produkte

Von Chefin Petra lerne ich übrigens, dass man das Kalk im Berliner Wasser in meinen Haaren sehen, beziehungsweise spüren kann. Und dass man mit den Organic Lifestyle® Produkten gewissenhaft umgehen sollte. Das heißt, ich kann diese nicht wie herkömmliche Produkte benutzen, sondern muss die vorgeschriebene Anwendung beachten. Denn auch das hat großen Einfluss auf die Entwicklung meiner Haare. Also bekomme ich von Stylistin und Farbspezialistin Laura Quick eine kleine Blitzschulung, was die Anwendung angeht.
Draußen ist es mittlerweile dunkel geworden, meine Haare aber wieder heller. Petra verpasst mir noch einen Haarschnitt und fertig ist die neue Frisur. Wieder bin ich mehr als zufrieden. Vor allem, weil sich meine Haare immer gesünder anfühlen und die Farbe immer natürlicher aussieht. Die nächsten Wochen und Monate werde ich meine Haare mit der blauen Linie, also den feuchtigkeitsspendenden Produkten, waschen und pflegen. Und wieder komme ich meinem Traum von langen, gesunden Haaren einen Schritt näher…

 

P.S.: Lust auf Anwendungstipps in Sachen Organic Lifetsyle®?

Ihr wollt mehr über Organic Lifestyle® und seine Anwendung erfahren? Dann schaut Euch den Film mit Daniel Thomas und Model Caro an. Hier wird einfach erklärt, wie Ihr die Produkte richtig zu Hause anwendet.

Lies hier Teil 1  und Teil 2 der Hair Rehab® Story!

 

 

Hair Rehab® Teil 1

Mission Haare, wie Stroh – geschafft!

Ich habe es getan! Endlich habe ich mir bei BrockmannundKnoedler die Haare machen lassen. Ich hatte es auch bitter nötig. Eine lange Historie an unterschiedlichen Haarfarben liegt hinter mir. Schon mit 12 Jahren habe ich mir die ersten Strähnen setzen lassen. Damals noch Block-Strähnen. Es sollte nicht dabei bleiben. Irgendwann wurden sie braun, dann wieder goldig blond. Dann ein Weinrot. Danach lange schwarz. Was war noch mal meine Naturhaarfarbe? Ach, schon längst vergessen. Kupfer waren sie auch irgendwann. Und danach wieder braun. Und dann doch wieder Kupfer – nur ein anderer Ton. Ach so, meine Grün-Blau-Phase habe ich ganz vergessen. Und pinke Dip-Dye-Akzente hatte ich auch irgendwann mal. Bis ich es wissen wollte. PLATINBLOND! Ja, das hat meinen Haaren den Rest gegeben. Mission Haare, wie Stroh – geschafft! Danach kamen irgendwelche komischen Ombré-Variationen. Muss ja im Jahr 2016 auch nicht mehr sein. Also zurück zu braun. Nur das sind sie leider nicht geblieben. Ja, der fiese Grünstich kam dazu. Was für ein Werdegang.

 

 

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Im BrockmannundKnoedlerSalon Dresden

Und jetzt sitze ich hier in Dresden. Haare trocken, Haare kaputt, Haare nicht schön. Ungewollt fünf verschiedene Töne auf dem Kopf. Oben abgebrochen. Alles, was man zum Schönsein eben nicht braucht. Irgendwie komisch, dass genau ich als Schreiberling bei BrockmannundKnoedler und Organic Lifestyle® gelandet bin. Und irgendwie auch Schicksal. Denn genau ich, die Haarkatastrophe schlechthin, die nicht nur kaputte Haare hat, sondern sich auch noch jedes auf dem Markt vorhandene Silikon-Produkt in die Haare klatscht, findet nun den Weg ins Natürliche. Zurück zum Ursprung mit BrockmannundKnoedler.

 

Alles anders!

Und irgendwie ist hier im Salon so gar nichts, wie ich es sonst vom Friseur kenne. Das fängt beim wunderschönen Design und der Inneneinrichtung an und hört bei kleinen Details auf. Zum Beispiel bekommen alle Kunden einen Organic Lifestyle-Kimono angezogen, bevor sie sich auf den Platz setzen. Natürlich auch ich. Denn heute bin ich Kundin. Das fesche Mäntelchen ziehe ich mir übrigens in einer kleinen aber hübschen Kabine an. Natürlich auch durchdesignt. Habt ihr so etwas schon einmal bei einem Friseur gesehen? Ich auch nicht. Von dem Ausblick müssen wir gar nicht sprechen. Nur so viel: direkter Blick auf die Altstadt. Und die Mitarbeiter sind die Kirsche auf der Sahnetorte. Wie sie sich um mich kümmern, mir jeden Wunsch von den Lippen, ähm, Haaren ablesen. Ich glaube, das ist wirklich der erste Friseur, bei dem ich mich wirklich wohl gefühlt habe. Und das, bevor überhaupt jemand mit meinen Haaren losgelegt hat. Nun gut, jetzt müssen wir auch ehrlich sein. Häme habe ich auch über mich ergehen lassen müssen. Den einen oder anderen Witz über meine Haare habe ich mit Humor ertragen. Viel bleibt mir bei dem jetzigen Zustand auch nicht übrig.

 

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Zurück zum Ursprung

Es geht los. Zuerst werfen aber die Chefs, Petra und Thomas, einen Blick auf das Desaster. Dann darf Stylistin und Farb-Spezialistin Laura Quick ran. Es geht zum Waschbecken, wo sie mir zuerst die Haare nass macht und danach eine leichte Blondierung aufträgt. Zu dem Zeitpunkt ist mir noch nicht klar, dass ich gleich fast eine Stunde am Waschbecken verbringen darf. Und Laura weicht nicht von der Seite. Ein einfaches Einwirken gibt es hier nicht. Weiter geht es mit dem Bleaching. Immer und immer wieder massiert sie die Blondierung ein. Mal intensiver, mal weniger intensiv. Laura erklärt mir, dass sie damit einen gezielten Farbabzug machen kann und somit bestimmen kann, wo mehr Helligkeit und wo mehr Farbe hin muss. Das macht auch für einen Laien Sinn.

 

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Nächster Schritt: Zwei Mal werden meine Haare shampooniert. Nach dem zweiten Mal quietschen sie ganz schön. Das bedeutet, dass sie sauber sind. Endlich! Liegt wahrscheinlich bei meinen Haaren schon zehn Jahre zurück. Danach bekomme ich eine Protein-Kur. Eine reicht jedoch nicht aus. Es folgt eine Feuchtigkeits-Kur. Um die Haare dann wieder zu schließen, bekomme ich noch einen Conditioner aufgetragen. Zurück zum Platz.

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Zwischenstopp…

Meine Haare werden geföhnt, um den aktuellen Stand zu betrachten. Ich bin jetzt kurzzeitig kupfrig. Das ist aber nur ein Zwischenstopp auf der Reise zum natürlichen Blond. Dass diese lang wird, war mir klar. Aber so lang? Aber das hat auch seinen Grund. Laura macht mir jetzt Strähnen bzw. Paintings ins Haar. Dabei beobachte ich sie ganz genau. Ich habe ja schließlich Zeit. Viiieeel Zeit! Schon alleine die Art und Weise, wie sie die Folien schließt ist eine Technik für sich. Und jede einzelne Strähne, die sie zieht, ist hauchdünn. Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Hier sitzt jeder Griff, jede Bewegung. Kein schnell schnell, damit wir alle früh Feierabend machen können. Ich sage euch: Wenn irgendwo Wert auf Qualität und Perfektion gelegt wird, dann in diesem Salon! In keiner einzigen Sekunde mache ich mir Sorgen, dass mir das Ergebnis nicht gefallen könnte, obwohl es eine totale Veränderung sein wird. Nach ungefähr drei Stunden ist der Vorderkopfbereich komplett mit Paintings gesetzt und auch hinten ist das Magma aufgetragen. Ich lerne, dass dieses die Haare aufhellt und einnuanciert. Es kann sowohl die Pigmente abbauen als auch einlagern. Und dann heißt es einwirken. Warten. Mit meinen 69 Folien am Vorderkopfbereich.

 

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Qualität braucht Zeit

Zurück zum Waschbecken. Wieder wird zwei Mal shampooniert. Es folgen zwei Kuren und der Conditioner. An meinem Platz wartet schon Petra mit einem Föhn auf mich. Die Chefin höchstpersönlich. Da muss ich innerlich grinsen und freue mich total, bleibe aber nach außen hin ganz cool. Typisch Journalistin eben. Je trockener die Haare werden, desto mehr kann man die Farbe erkennen, die mir mit viel Mühe gezaubert wurde. Mir gefällt, was ich sehe. Sehr sogar. Als mich Petra fragt, was ich denn morgen mache, merke ich schon, dass irgendwas im Busch ist. Sie fängt mit dem Schnitt an. Mein erster Organic HairCut. Und zum Abschluss gibt es noch eine Überraschung: Ich bin fertig…nicht! Jetzt wird mir klar, warum mich die Chefin nach meinen Samstagsplänen gefragt hat. Ich soll in Dresden bleiben – über Nacht. Und am nächsten Morgen noch mal in den Salon – zum Perfektionieren. Ich wäre mit diesem Ergebnis heute glücklich nach Hause gefahren. Wie glücklich werde ich dann morgen sein?

 

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Über Nacht in Dresden

Nun sitze ich wieder hier – mit Blick auf die Frauenkirche, die Sonne scheint mir ins Gesicht. Mittlerweile lächelt mich eine Blondine im Spiegel an. Pünktlich um zehn Uhr hat Laura schon die Folien und das Magma bereit gelegt. Day Number 2 – let’s go. Wieder setzt sie mir Strähnen. Im zweiten Schritt bearbeitet sie meine Ansätze mit Farbe. Feinschliff vom Feinsten. Dann heißt es wieder einwirken – und zurück zum Waschbecken: zwei Mal shampoonieren, zwei Mal Kur, Conditioner. Zurück zum Platz. Spannung! Denn was sich jetzt unter dem Handtuch verbirgt, ist meine neue sensationelle (Achtung Spoiler) Farbe. Mit Spannung schaue ich in den Spiegel. Petra steht schon mit dem Föhn bereit. Trocknen, fertig. Es ist geschafft. Nach sieben Stunden am ersten Tag und sechs Stunden am zweiten Tag habe ich endlich meine fertige Farbe. Hallo, neuer Mensch im Spiegel. Was es geworden ist? Ich würde es als Erdbeerblond bezeichnen. Tolle helle Strähnen, ein Touch Rosé – für mich perfekt. An meine neue Frisur werde ich mich nicht gewöhnen müssen, denn sie passt einfach. Das bin ich.

 

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Bye bye, Chemie!

Da das mein Artikel ist und es heute nur um mich und meine Haare geht, darf ich jetzt auch ganz subjektiv schreiben. Und schwärmen so viel ich will! Denn Folgendes muss ich jetzt wirklich loswerden: Meinen Haaren hätte nichts Besseres, als dieser Friseurbesuch passieren können. Danke an alle Beteiligten! Und ich hoffe, dass Petra und Thomas jetzt ein bisschen lächeln, wenn sie diesen Artikel lesen. Denn die beiden Experten haben so einige Male geschmunzelt, als ich mit dem völlig kaputten Haar vor ihnen stand. Und nun findet Fräulein Chemie-im-Haar mit ihnen endlich den Weg ins Natürliche. Und der ist noch lange nicht zu Ende. Denn jetzt steht zwar die Frisur, die Qualität aber noch lange nicht. Schließlich bin ich aufgrund meiner Haar-Experimente vorbelastet. Meine bisherigen Haar-Produkte sind schon in der Tonne gelandet. Bye bye, Chemie! In den nächsten Wochen werde ich die OLS-Produkte testen und Euch nehme ich natürlich mit auf die Reise. Die neue Mission: wieder lange Haare!

Ihr wollt wissen wie es weitergeht? Dann schaut am 19.03. und 09.04. wieder auf den Blog. Dann gibt es Hair Rehab Teil 2 und 3! Ihr seid Friseure und möchtet das Hair Rehab Seminar besuchen und lernen wie man Kunden wie mich durch diesen Prozess führt? Dann informiert Euch hier über die nächsten Termine in der BrockmannundKnoedler Academy.

 

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“Der Kunde steht absolut im Mittelpunkt”

Während einer Friseur-Laufbahn erlebt man über die Jahre sicherlich einige spannende Dinge. Aber dass er aufgrund seines haarigen Berufes mal Autogramme geben muss, hätte sich auch Robert Rettich nicht gedacht. Als er vor ca. sieben Jahren eine Bühnenshow vor mehreren tausend Leuten in Lissabon machte, wurde er von dem Temperament der portugiesischen Friseure überrascht. Als der deutsche Friseur nach der Show mit seinem Team das Exhibition-Center verließ, traf er auf die Fach-Meute, die nach der Messe auf Transfer, Bus und Bahn wartete. “Sie haben uns beglückwünscht und nach Autogrammen gefragt. Das war grotesk”, erinnert sich Rettich im “Organic Lifestyle”-Magazin zurück. “Wenn man das nicht gewohnt ist, ist man eher etwas peinlich berührt. Aber das war schon abgefahren und etwas Besonderes.” Abgesehen davon sind es für den Friseur aber besonders die kleinen Momente, die seinen Beruf ausmachen: “Zum Beispiel, wenn man Kunden für einen neuen Weg begeistern kann. Oder, wenn man die Kunden dabei unterstützt und sieht, wie sie sich verändern. Da waren über die Jahre viele schöne Momente dabei.”

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Robert Rettich stieg mit einer klassischen Ausbildung in die Friseurbranche ein. Seit 1987 ist er Friseur, feiert also im nächsten Jahr sein großes Berufsjubiläum. Nach der Ausbildung kam er zum Preisfrisieren, nahm an Meisterschaften teil, arbeitete auch in der Modewelt. Nach seiner Meisterprüfung 1994 kam er allmählich mit der Industrie in Verbindung, erweiterte seinen Fachbereich und war dann auch als Fachtrainer und Studioleiter in München tätig. 1996 wollte er, wie er selbst sagt, das nächste Level erreichen, sein “eigenes Ding machen”. Rettich eröffnete seinen eigenen Salon in Regensburg. Und mit diesem ist er seit vier Jahren Partner von Organic Lifestyle. “Nachdem ich vor ca. vier Jahren auf der Messe in Düsseldorf das Testpaket mitbekommen habe, war eigentlich schon klar, dass wir damit gehen wollen”, erzählt Rettich.

Doch Neues ist auch mit Skepsis verbunden. Der Umstieg von Chemisch auf Organisch kein leichter. “Die Reaktion der Mitarbeiter war sehr skeptisch, weil wir speziell im Pflege-Verkaufsbereich einen riesigen Preissprung gemacht haben. Die Pflegeserie durch OLS zu ergänzen war eine Steigerung um 100 Prozent – und das müssen ja die Mitarbeiter beim Kunden auch kommunizieren”, erklärt Rettich. “Sie haben sich aber darauf eingelassen. Petra Brockmann hat das Produkt bei uns selbst eingeführt, war zweimal in Regensburg. Alle Leute, die da waren, waren absolut angetan. Dann haben wir dem Ding einfach Zeit gegeben.” Und so kamen die Produkte vom Verkaufsregal auch irgendwann in die Kabine, der organische Kreislauf nahm seinen Lauf. Die ganze Firma machte die Ausbildung in “OrganicHairCutting”. Die Zusammenhänge zwischen dem Produkt und dem Haar des Kunden wurden immer klarer. Rettich: “Damit hat sich auch bei uns die Philosophie der Firma verändert. Der Kunde ist absolut in den Mittelpunkt gerückt.”

Die individuellen Bedürfnisse des Kunden – das oberste Gebot in Rettichs Unternehmen. Und das bedeutet auch, dass der Kunde die Wahl hat. Rettich: “Wir haben die anderen Dinge nicht abgestellt oder vergessen. Wir haben zwei Pflegeserien im Regal und die Kunden dürfen sich entscheiden. Wir haben verschiedene Haarschneidesysteme, mit denen wir arbeiten. Wir versuchen mit dem Kunden das Richtige und Optimale zu finden. Das ist der Kernpunkt unseres Tuns.”

 

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Foto: Robert Rettich Promo

Mit Überzeugung kommt man zum Erfolg

Sie ist die Fach-Ikone. Er ist der Mann der operativen Geschäfte. Zusammen sind sie ein erfolgreiches Team – in allen Lebenslagen seit der Schulzeit. Jana Eichler und Rex Wegner sind mit “Jana Eichler Friseure” Partner von Organic Lifestyle. Wir zeigen Euch, wo der gemeinsame Weg anfing und, wo er noch hinführt.

“Ich habe in der Vergangenheit schon gemerkt, dass ich eine kleine visionäre Ader habe”, sagt Rex im Interview mit “Organic Lifestyle”. Er selbst ist gelernter Friseur, kümmert sich aber überwiegend um den wirtschaftlichen Teil des Unternehmens. Organisation, Planung, Steuern, Geschäftsführung stehen unter anderem auf seiner Agenda. Auch der Blick auf den aktuellen Markt gehört dazu. Was sind Trends, wo liegen Tendenzen? “Wenn wir neue Dinge aufgenommen haben, sind wir damit immer recht gut gefahren.” Doch bei Organic Lifestyle® (nachfolgend OLS) stellte dies auch ein Risiko dar. Aber eins nach dem anderen…

 

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“Wir möchten Haare organisch betrachten und unseren Kunden mehr als nur Trendinterpretationen bieten. Wir wollen, dass sich unsere Kunden rundum wohlfühlen, wenn Sie unser Geschäft verlassen. Deshalb setzen wir auf einen perfekten Haarschnitt, eine individuelle Haarfarbe und innovative Styling- und Pflegeprodukte”. Jana und Rex haben sich ihrem Beruf schon immer voller Leidenschaft gewidmet. Eine hohe Qualität in der Dienstleistung ist der Anspruch. Also ließen sie einen ihrer Mitarbeiter im organischen Haarefärben weiterbilden. Rex: “Er war total begeistert. Wir haben gemerkt, welche Energie und fachliche Qualität er durch die Ausbildung im Salon umsetzt.” Und so kam das Friseur-Duo letztendlich auch auf die OLS-Produkte. “Für uns war das alles total faszinierend. Man geht ja mit OLS zurück zum Ursprung des Haares, man beachtet den Aufbau des Haares, schafft keine Illusionen, sondern echte Haarpflege. Es geht nicht um Marktzahlen, Gewinne oder Verkauf. Es geht darum, die natürliche Schönheit zu erhalten oder wiederherzustellen und die optimale Basis zu schaffen, um als Friseur mit dem Haar perfekt arbeiten zu können.”

Doch das neue Produkt war trotzdem auch mit einem hohen Risiko verbunden – eben weil hier nicht der Fokus auf dem Gewinn liegt. “Natürlich war es eine große Überlegung, ob wir das Produkt aufnehmen. Gerade für mich. Ich betrachte als Unternehmer auch immer die langfristige Liquidität unseres Salon und muss dabei oft Visionen und wirtschaftlichen Nutzen abwägen. Der Verkaufspreis ist ja anders als bei herkömmlichen Produkten”, erklärt Rex. “Ich persönlich muss sagen, dass die Begeisterung für das Produkt gesiegt hat. Als Unternehmer muss man auch risikobereit sein und Leidenschaft mitbringen. Wenn man als Unternehmer von einer Sache total überzeugt ist, dann macht man das einfach. Mit der Überzeugung kommt der Erfolg.”

Mit Überzeugung geht es bei dem Duo auch in Zukunft weiter. In den nächsten fünf Jahren soll viel in fachliche Weiterbildung der Mitarbeiter investiert und aus Jana Eichler Friseure ein OLS und Organic Lizenz-Salon werden. Aber es sind eben nur wenige Menschen, die gegen den Strom schwimmen so wie diese beiden. Rex: “Diese Denkweise, die wir und OLS leben, wird nicht der Standard werden. Es gibt so viele Menschen, die sich nicht weiterentwickeln wollen, weil es einer gewissen Anstrengung bedarf. Es ist ja auch nicht leicht, wenn man bessere Qualität abliefern will. Dazu muss man lernen, sich zu überwinden und man muss aktiv werden, an sich arbeiten. Wie viele Menschen sind wirklich so? Da sehe ich aber andererseits auch eine Chance. Wir können ein Netzwerk schaffen von tollen Friseuren, die mit höchster Qualität arbeiten. Sicher kann man damit nicht alle erreichen. Aber es wird immer auch die geben, die mehr wollen und auf die freuen wir uns, denn nur gemeinsam können wir wirklich etwas bewegen.”

 

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Haarwäsche – Schritt für Schritt

Wasser an, Haare einschäumen, Wasser drüber, fertig. So die Routine. Doch bei der Haarwäsche kann man tatsächlich so einiges falsch machen – besonders, wenn man die Organic Lifestyle-Produkte benutzt. Deswegen geben wir euch nun ein paar Tipps, wie es richtig geht. Eure Haare werden euch dankbar sein.

  1. Wassertemperatur testen! Mit zu kaltem Wasser bekommt man das Produkt nicht gut ausgespült, Rückstände bleiben im Haar. Bei zu warmen Wasser quillt das Haar auf. Dadurch würde der Effekt der Pflegeprodukte wieder verloren gehen. Die perfekte Wassertemperatur ist also die eigene Körpertemperatur. Lasst das Wasser einfach über das Handgelenk laufen. Wenn ihr die Temperatur des Wassers nicht spürt, ist es genau richtig.
  2. Es kann losgehen. Die Haare werden vorsichtig einschamponiert. Bei sehr geschädigtem und verschmutztem Haar darf es auch zweimal hintereinander sein. So bekommt man die Kopfhaut frei. Und nicht wundern, wenn es beim ersten Mal noch nicht schäumt!
  3. Nachdem das Shampoo ausgespült wurde, sollte die Kur einmassiert werden. Das Ganze könnte dann wie gespachtelt aussehen. Wenn eine Wand gut gespachtelt ist, ist sie glatt. So sollte es auch beim Haar sein. Dieses sollte nun gut zu kämmen sein. Die Einwirkzeit beträgt übrigens nicht länger als drei Minuten.
  4. Haare erneut ausspülen – aber nicht willkürlich! Das Wasser sollte von der Kopfhaut weg nach unten über die Spitzen laufen. Erst die Kopfhaut, dann die Spitzen spülen. Bei ersterem benutzt man nämlich am wenigsten Pflege. Achtung: Nicht zu viel ausspülen! Man sollte zwar fühlen, dass kein Produkt mehr im Haar ist, aber es sollte nun schön weich sein.
  5. Nun kommt der Conditioner ins Spiel, der gar nicht tief eingearbeitet werden muss. Denn er dient lediglich dazu, das Haar zu schließen. Die äußerste Schicht legt sich wieder an. Wenn die Haare anfangen zu glänzen, kann der Conditioner ausgespült werden. Warum die Haare geschlossen werden? Dass Wasser und das Shampoo sind basisch, was dazu führte, dass die Haare geöffnet wurden. So konnten die Pflegeprodukte wirklich tief in das Haar eindringen. Durch den Conditioner mit saurem pH-Wert zieht sich das Haar dann wieder zusammen, wird fester.
  6. Ausspülen, fertig!

 

Übrigens: Habt Ihr auch schon mal gehört, dass Schamponieren schädlich für die Haare ist? Alles Quatsch! Bei Haarwäschen gibt es kein richtig oder falsch – es gibt nur falsche Produkte! Ein Haar sollte wie eine Pflanze betrachtet werden. Wasser, Sauerstoff und Sonne tun dem Haar gut. Ob dieses also jeden Tag oder nur dreimal in der Woche gewaschen werden sollte, hängt allein von der Struktur des Haares ab. Wenn Ihr Euch also nicht sicher seid, fragt einfach bei Eurem Friseur des Vertrauens nach und lasst das Haar genauer unter die Lupe nehmen. Es gilt also keine allgemeine Regel. Denn das Haar ist so individuell wie der Besitzer selbst!

 

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Fotos: Privat, Fade Qu

Das ist der neue OLS-Look

Rockige Töne, Tattoos, tanzende Models – Organic Lifestyle zeigt sich im neuen Look. Weg mit den Vorurteilen, dass organisch gleich typisch Öko ist. Keine Jutebeutel, keine Filz-Latschen, stattdessen eine moderne Hülle und ein organischer Kern. Die neue OLS-Kampagne setzt den Fokus auf den Lifestyle der bewusst lebenden Menschen. Sie sind Individualisten, haben Ecken und Kanten – und eine Gemeinsamkeit: glänzendes, gesundes Haar, frei von jeglichen Silikonen, Sulfaten und Parabenen. Aber genug geschrieben, denn jetzt könnt ihr das Haar in 360°-Perspektive sehen. Schließlich sagen Bilder mehr als tausend Worte…

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So wird das Haar wieder auf den Ursprung reduziert

Sonntag, 10 Uhr morgens in Dresden. In der Brockmann & Knoedler Business Academy beginnt der Anwendertag zu den Organic Lifestyle-Produkten. Dabei sind 14 weibliche und ein männlicher Friseur, die heute mehr über das Produkt erfahren wollen, was dahinter steckt, wie es angewendet wird, wie es sich am eigenen Haar anfühlt. Mittendrin: ich. Mehrmals blondiert, mit geschädigtem Haar. Habe ich meinen Haarausfall schon erwähnt? Ich bin für diesen Tag aus Berlin angereist, um das Event als Reporterin zu begleiten, so viel Input daraus zu ziehen, wie möglich. Was mir vorher nicht bewusst war, heute lerne ich auch etwas für mich.

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Der Anwendertag beginnt mit einer kleinen Theoriestunde. Daniel Thomas übernimmt die Leitung und geht schon zu Beginn in die Tiefe. Die OLS-Produkte werden bist auf das letzte Detail runter gebrochen. Was steckt drin, was lösen die Inhaltsstoffe aus. Durch OLS wird das Haar wieder auf den Ursprung reduziert, das lerne ich. Das klappt mit organischen Inhaltsstoffen, die alle in Deutschland wachsen. Insgesamt gibt es mittlerweile 14 Produkte. Was auch mit auf dem Weg gegeben wird: entweder ganz oder gar nicht. Wer neben einer OLS-Haarwäsche andere Stylingprodukte benutzt, reißt die Arbeit wieder ein. Auch negative Erfahrungen rund um das Produkt werden erfragt und geklärt. Zwischendurch werden Anekdoten aus dem Friseuralltag erzählt, es wird sich ausgetauscht, gescherzt, gelacht. Notiz an mich: Mit Humor macht sogar Theorie Spaß. Heute lerne ich außerdem über die Haarstruktur und, wie diese auf bestimmte Stoffe reagiert. Aber auch, welche Produkte genau das Gegenteil erzielen, was sie versprechen und, was der falsche Umgang mit dem Haar für Konsequenzen haben kann. Ich fasse mein Haar an, die Konsequenzen spüre ich.

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Jetzt geht es zum Praktischem. Die Teilnehmer sollen sich gegenseitig die Haare mit den OLS-Produkten waschen. Hier stehen ihnen die Trainer helfend zur Seite. Es wird genau darauf geachtet, wer welche Haarstruktur hat und, welches Produkt zu dieser passt. Manche der Teilnehmer sitzen 20 Minuten oder länger am Waschbecken und bekommen bei geschädigtem Haar vielleicht sogar die Haare zwei bis dreimal gewaschen. Das soll nämlich erst mal alles aus dem Haar spülen, was da nicht rein gehört. Eine Prozedur, die man nicht unbedingt vom 0815-Friseur kennt. Hier geht es nicht um Schnellig-, sondern um Gründlichkeit und das individuelle Haar. Ich frage mich, wie viele Wäschen mein Haar benötigen würde.

Ich schaue mir die Prozedur ganz gründlich an, gehe von Teilnehmer zu Teilnehmer. Hier ist alles dabei. Blondiertes, gefärbtes, mit Dauerwelle behandeltes, aber auch gesundes Haar. Und trotzdem haben alle nach dem ersten Föhnen den gleichen Wow-Effekt. Das Haar schimmert und glänzt. Ganz natürlich, ganz ohne Styling-Produkte. Bevor das Haar jetzt wieder nass gemacht und mit einem Conditioner behandelt wird, heißt es Mittagspause. Zeit, die Teilnehmer kennenzulernen. Ich höre mich um. „Wir sind aus Waldkirch und haben gerade einen Salon aufgemacht. Wir sind hier, weil wir nächste Woche die OLS-Produkte in den Salon bekommen. Ich möchte mehr darüber erfahren“, erzählt mir eine Teilnehmerin. Empfohlen wurden ihr die Produkte von einer befreundeten Friseurin. Eine Teilnehmerin, die einen Salon in Österreich hat und extra für den Anwendertag angereist ist, erzählt, dass sie OLS schon ein Jahr selbst anwendet und Veränderungen an ihrem Haar bemerkt hat. „Sie sind sehr schnell gewachsen. Meine Haare waren wieder, wie als Kind – super stark.“ Das organische Bewusstsein liegt ihr sehr am Herzen, wie sie erzählt. Nach dem Anwendertag will die Friseurin entscheiden, ob sie das Produkt nächstes Jahr ordern will oder nicht. Eine andere Teilnehmerin ist seit 20 Jahren Friseurin. Mit ihr wird es interessant – denn sie ist zu Beginn des Anwendertages eine Skeptikerin, was die Produkte angeht. „Wenn man schon so lange Friseurin ist und schon mit so vielen Produkten gearbeitet hat, fehlt mir manchmal das Verständnis, sich auf etwas Neues umzustellen“, erklärt sie mir. „Der Tag ist mir wichtig, um mein Bewusstsein zu erweitern und mich auf das Produkt einzulassen. Ich muss es besser verstehen können. Bei den Kunden hat es bisher sehr gut funktioniert. Aber bei mir persönlich ist es noch nicht so.“

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Nach der Pause geht es weiter mit der Prozedur. Die Conditioner werden angewendet, um die Haare wieder zu schließen. Manche bekommen vorher noch eine Haarmaske aufgetragen. Als Stylingprodukt wird das Proteinspray angewendet, andere brauchen es gar nicht. Beim Haarföhnen wird es immer lauter – liegt aber an den Unterhaltungen der Teilnehmer. „Das ist der Hammer. Die Haare fühlen sich so toll an. Die glänzen total.“ Das höre ich übrigens mehrmals. Am Ende des Seminars sehe ich ein Lächeln an allen Teilnehmerinnen sowie glänzendes und bewegliches Haar. Eine Teilnehmerin kommt auf mich zu: „Du hast die Haare jetzt aber nicht mit OLS gewaschen, oder?“ Ich antworte grinsend: „Nein, sieht man das?“ Sie: „Na ja, du bist jetzt die einzige, die solche Haare hat.“ Ich fasse meine Haare an. Was sie mit „solche“ meint, weiß ich ganz genau. Mir fällt auf, dass ich heute den ganzen Tag als Negativ-Bespielt verwendet wurde – wie das Haar eben nicht aussehen und sich anfühlen sollte. Selbst Schuld. Ich werde dann auch mal auf OLS umsteigen – und die Entwicklung meiner Haare könnt ihr dann bald hier auf dem Blog verfolgen.

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Fotos: Privat