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Hair Rehab® Teil 3

Vor einem halben Jahr machte ich Schluss mit Chemie in meinem Haar! Keine unüberlegten Haarexperimente mehr, genauso wenig wie Haaröle oder Anti-Frizz-Sprays. Das Ziel: Zurück zum Ursprung – mit den Haaren, die ich über die Jahre ziemlich strapaziert hatte.

 

Die Phase des Stillstands

Und nun sitze ich zum dritten Mal auf dem Friseurstuhl im BrockmannundKnoedlerSalon in Dresden. Wieder blicke ich von meinem Platz aus auf die Frauenkirche und freue mich auf aufgefrischte Haare. Die letzten Wochen waren definitiv durchwachsen. Vor allem erlebte ich eine Phase des Stillstands. Ich hatte das Gefühl, meine Haare würden sich nicht mehr positiv weiterentwickeln. Ich war an einem Punkt angekommen, an dem es nicht mehr weiter ging. Sie fühlten sich besonders in den Spitzen wieder etwas härter an, waren ausgefranst. Ich wusste nicht, woran es lag. Trotzdem hatte ich keine anderen Produkte als die Organic Lifestyle® Haarwäsche und -kur genutzt. Auch, wenn ich an manchen Tagen nach dem Föhnen am liebsten einfach Öl in meine Haare geklatscht hätte, um sie zu bändigen. Aber das Ganze ist nun mal ein langer Prozess und mir wurde klar, dass ich es nicht erwarten konnte, meine Haare endlich wieder perfekt zu sehen. Also musste ich Geduld haben und diesen Weg eben weitergehen. Und das tat ich.

 

Ein Hoffnungsschimmer

Circa zwei, drei Wochen bevor ich meinen Termin im BrockmannundKnoedlerSalon hatte, bemerkte ich eine positive Entwicklung. Von einer Haarwäsche auf die andere. Plötzlich fühlten sich meine Haare wieder etwas besser an und mein Wachstum beschleunigte sich. Meine Haare kamen mir länger vor. Klar, das war nur eine subjektive Einschätzung, aber der herausgewachsene Ansatz sollte mir Recht geben.

Im Salon werden meine Haare wieder mit Strähnen aufgefrischt. Auch am Ansatz wird mit Strähnchen gearbeitet, damit hier ein fließender Verlauf zum Rest meiner Haare gebildet wird. Mittlerweile merke ich, dass das natürliche Blond, welches ich jetzt habe, viel besser hält. Auch nach den Haarwäschen verfärbt sich der Ton nicht mehr. Nach den ersten beiden Behandlungen war das noch anders. Grund dafür war, dass meine Haare – nach den ganzen Strapazen aus der Vergangenheit – Farbpigmente nicht mehr so gut aufnehmen konnten. Aber wie gesagt: Auch das hat sich nun verbessert.

 

Neue Farbe, neue Produkte

Von Chefin Petra lerne ich übrigens, dass man das Kalk im Berliner Wasser in meinen Haaren sehen, beziehungsweise spüren kann. Und dass man mit den Organic Lifestyle® Produkten gewissenhaft umgehen sollte. Das heißt, ich kann diese nicht wie herkömmliche Produkte benutzen, sondern muss die vorgeschriebene Anwendung beachten. Denn auch das hat großen Einfluss auf die Entwicklung meiner Haare. Also bekomme ich von Stylistin und Farbspezialistin Laura Quick eine kleine Blitzschulung, was die Anwendung angeht.
Draußen ist es mittlerweile dunkel geworden, meine Haare aber wieder heller. Petra verpasst mir noch einen Haarschnitt und fertig ist die neue Frisur. Wieder bin ich mehr als zufrieden. Vor allem, weil sich meine Haare immer gesünder anfühlen und die Farbe immer natürlicher aussieht. Die nächsten Wochen und Monate werde ich meine Haare mit der blauen Linie, also den feuchtigkeitsspendenden Produkten, waschen und pflegen. Und wieder komme ich meinem Traum von langen, gesunden Haaren einen Schritt näher…

 

P.S.: Lust auf Anwendungstipps in Sachen Organic Lifetsyle®?

Ihr wollt mehr über Organic Lifestyle® und seine Anwendung erfahren? Dann schaut Euch den Film mit Daniel Thomas und Model Caro an. Hier wird einfach erklärt, wie Ihr die Produkte richtig zu Hause anwendet.

Lies hier Teil 1  und Teil 2 der Hair Rehab® Story!

 

 

Hair Rehab® Teil 2

Es war eine Odyssee. Die Entwicklung meiner Haare, meine ich. Jahrelang strapazierte und schädigte ich sie mit Farb-Experimenten. Bis ich Hair Rehab® ausprobiert habe. Ich ließ mir die Haare im BrockmannundKnoedlerSalon in Dresden färben und schneiden und benutze seitdem nur die Organic Lifestyle® Produkte. Nun sind drei Monate vergangen. Und glaubt mir: Der Schritt zurück zum Ursprung ist nicht einfach nur ein Schritt. Er ist ein langer Weg. Denn auch die Organic Lifestyle® Produkte können meine kaputten Haare nicht von einem Tag auf den anderen gesund zaubern.

Kurzer Rückblick

Als ich vor drei Monaten nach Hause kam, war ich glücklich. Meine Braun-Grün-Schlamm-Farbe war endlich weg und hatte für ein schönes Blond Platz gemacht. Ich war zufrieden. Und sollte es auch bleiben. Auch wenn meine Farbe noch nicht ganz gehalten hat. Das konnte sie auch nicht. Denn natürlich waren meine Haare so vorbelastet, dass sich die Farbe mit den Haarwäschen noch etwas veränderte, hier und da etwas goldiger wurde. Aber ich war weiterhin glücklich. Denn sie blieb eine schöne Farbe.

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Back home

Die Struktur meiner Haare fühlte sich nach meinem Friseurbesuch super an. Schön geschmeidig. Da ich meine Haare meistens per Luft trocknen lasse, konnte ich diesen geschmeidigen Effekt anfangs nicht selbst erzielen. Oft waren meine Haare vor allem in den Spitzen noch etwas strohig. Ich hatte ja alle anderen Produkte weggeschmissen. Auf Öle oder andere Weichmacher musste ich deswegen verzichten. Also entschied ich mich anfangs des Öfteren noch für einen Dutt, um das Problem zu umgehen. Ich gab aber die Hoffnung nicht auf, dass Organic Lifestyle® bald Wirkung zeigen würde.

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Zurück zum Ursprung

Es vergingen wahrscheinlich sechs bis acht Wochen, bis ich die ersten wirklichen Fortschritte bemerkte. Das hatte mir übrigens auch die BrockmannundKnoedler Stylistin Laura Quick prophezeit. Wenn sich etwas organisch entwickelt, braucht das seine Zeit. Doch auf einmal fühlten sich meine Haare viel weicher und nicht mehr so hart und strohig an. Ich konnte sie wieder offen tragen, ohne zwangsläufig die Spitzen glätten zu müssen. Und als die Tage so vergingen und ich meine Haare fleißig mit Organic Lifestyle® pflegte, kam auch meine alte Haarstruktur zurück. Das Wellige. Die Wellen in meinen Haaren, die ich so vermisst hatte, waren endlich wieder da. Und es sah plötzlich so aus, als hätte ich sie mit einem Lockenstab bearbeitet. Aber nein, alles Natur! Und worüber ich mich am meisten freute, war das Tempo, in dem meine Haare wuchsen. Mein größter Wunsch war es, dass ich sie bald wieder so lang wie früher tragen könnte. Und Dank Organic Lifestyle® war ich auf einem guten Weg.

Hair Rehab® Teil 2

Und so saß ich nach drei Monaten wieder auf dem Friseurstuhl bei BrockmannundKnoedler, um meinen Ansatz aufzufrischen. Natürlich blieb es nicht dabei. Petra Brockmann schnitt mir diesmal wirklich nur die Spitzen. Die Farbe bekam mit neuen Highlights ein kleines Makeover. Sie wurden in meinen Ansatz eingearbeitet, so dass dieser ganz natürlich mitwachsen kann. Ansatzproblematik behoben! Und das Ergebnis zauberte mir mal wieder ein Lächeln ins Gesicht. Schon beim ersten Mal war ich ja sehr zufrieden gewesen. Und diesmal war ich wunschlos glücklich. Auch das wurde mir von Anfang an gesagt: auch der Weg zur perfekten Farbe ist ein Prozess. Mit jedem Friseurbesuch wird diese optimiert, nein, sogar perfektioniert werden.
Dieses Mal hielt die Farbe nach dem Waschen auch viel besser. Meine Spitzen waren zwar noch leicht strapaziert, aber der Rest des Haares fühlte sich schon sehr gesund an. Ich freue mich, den organischen Weg weiter zu gehen und halte Euch natürlich auf dem Laufenden.

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P.S.: Schon gewusst?

Ich habe noch einen Tipp von Petra mit auf den Weg bekommen. Ich fragte sie, wie oft ich meine Haare glätten darf, ohne diese zu schädigen. Ihre Antwort verblüffte mich. Das Glätten sei nämlich gar kein Problem, da die Pflege durch die Hitze noch mehr ins Haar eingearbeitet wird. Nur Produkte wie Hitzesprays sollte man unbedingt weglassen. Diese bewirken nämlich genau das Gegenteil von dem, was wir damit bezwecken wollen.

Du hast den 1. Hair Rehab® Beitrag verpasst? Dann hier entlang!

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Lovely Books: Unsere Buchempfehlungen für die ersten Frühlingstage

Unsere Organic Lifestyle® Redaktion hat in den BrockmannundKnoedler Salons und Büros einmal nachgefragt, welche Bücher besonders lesenswert sind. Dabei geht es nicht um aktuelle Bestseller, sondern um die Lieblingsbücher der Mitarbeiter, um vielleicht längst vergessene Schätze oder Bücher, die auch nach dem zehnten Mal lesen nicht an Wert verlieren! Vielleicht ist ja auch eins für Dich dabei!

 

„Das ist das Leben“ von Francoise Héritier (2013)

empfohlen von Angie Kinast
BrockmannundKnoedlerFriends Chemnitz
Top-Stylistin, Salonmanagement

 

Warum empfiehlst Du gerade dieses Buch?
Es ist ein Buch, das das Leben feiert und das Glück der kleinen Dingen in den Vordergrund rückt. Für mich ein kleines, feines und unvergessliches Buch.

Wer sollte dieses Buch lesen?
Kannst Du Dich daran erfreuen, wie frischgemähtes Gras riecht? Oder wie es sich anfühlt, Deine Hand in einen Sack voller Kaffeebohnen zu stecken? Diese Bilder zeichnet Francoise Héritier mit viel Hingabe. Das Buch ist also für jeden, der die Feinheiten des Lebens zu schätzen weiß oder sie gern wieder mehr schätzen lernen möchte, um sich über die kleinen Dinge des Lebens zu freuen. Wenn Du es liest, wirst Du weinen vor Glück und schreien vor Freude und erkennst Dich in all diesen Kleinigkeiten wieder.

Wann hast Du es gelesen und wie bist Du darauf aufmerksam geworden?
2013. Ich habe es durch Zufall entdeckt, das Cover gesehen, mir den Klappentext durchgelesen und wollte es sofort haben!

Gibt es einen Lieblingssatz aus diesem Buch, der Dir im Kopf geblieben ist?
Der Einstieg in die Erzählung hat mich sehr berührt: „Ein Arbeitskollege schreibt ihr. Wir waren im Urlaub, aber es war total blöd, denn wir hatten die ganze Zeit schlechtes Wetter.“ Darauf sagt die Erzählerin: „Lass Dir doch von diesen Äußerlichkeiten nicht so das Schöne verderben. Freu Dich doch über die Zeit, die Du hattest, in der Du Neues kennenlernen und sehen konntest.“ Das hat mir gefallen. Wir lassen uns im Leben viel zu oft von solchen Äußerlichkeiten ablenken, anstatt uns auf das Wesentliche zu konzentrieren und es einfach zu genießen.

 


 

„Saltatempo“ oder „Der Zeitenspringer“ von Stefano Benni (2001)

empfohlen von Francesca Barbero
BrockmannundKnoedlerAcademy
Internationales Management & Kundenbetreuung

 

Warum empfiehlst Du gerade dieses Buch?
Es ist ein sehr witziges und leichtes Buch, das sich aber gleichzeitig mit tiefen und anspruchsvollen Themen wie Politik, Zeit und gesellschaftlichem Wandel in Italien auseinandersetzt. Es ist die Geschichte von SALTATEMPO, dem Zeitenspringer, der in die Zukunft schauen kann. Seine verrückten Abenteuer werden mit kindlicher Naivität und herzlichem Humor erzählt. Er nimmt uns mit auf eine Erkundungsreise ins schöne Italien und erfreut uns mit Erlebnissen aus den 60er und 70er Jahren. Ein Buch voll versteckter, humoristischer und doch sentimentaler und liebevoller Kritik für die Eigenheiten Italiens. Einfach phantastisch.

Wann hast Du es gelesen und wie bist Du darauf aufmerksam geworden?
Ich habe es zum ersten Mal gelesen als ich 17 war. Es hat mir damals ein guter Freund geschenkt für eine Reise nach Deutschland. Da es mein absolutes Lieblingsbuch ist, habe ich es inzwischen aber schon tausend Mal gelesen und entdecke immer wieder Neues.

Wer sollte dieses Buch lesen?
Jeder kann dieses Buch lesen. Jugendliche genauso wie Erwachsene. Es ist einfach zu lesen, ist lehrreich und unterhaltsam und bringt Dich immer wieder zum Lachen. Aber genauso gut macht es auch nachdenklich und birgt Stoff für Unterhaltungen und Diskussionen. Ich liebe es einfach.

Wo sollte man dieses Buch lesen?
Überall, aber vor allem, wenn man auf Reisen geht. Dieses Buch ist ein besonderer Freund und Begleiter, denn seine Charaktere werden lebendig und Deine Welt bekommt italienisches Leben eingehaucht.

Gibt es einen Lieblingscharakter oder eine Lieblingsszene in diesem Buch, die Dich besonders berührt hat?
Es ist selten, dass ich den Protagonisten eines Buches so mag, aber dieser hier hat es mir sofort angetan. Am liebsten mag ich die Beschreibung seiner Beziehung zu seiner besten Freundin. Er liebt sie. Das ist wirklich süß. Denn es ist eine echte, wahre und pure Liebe, wie nur Kinder sie haben!

 


 

„Im Wilden Westen. Die Abenteuerreiter unterwegs in den Rocky Mountains“ von Günter Wamser und Sonja Endlweber (2009)

empfohlen von Tabea Gojowczyk
BrockmannundKnoedler Marketing
Online Marketing Management

 

Warum empfiehlst Du gerade dieses Buch und wie bist Du darauf aufmerksam geworden?
Ich habe dieses Buch bei einem Vortrag gekauft, bei dem die beiden Autoren anhand eines Diavortrages von ihrer gemeinsam Reise berichtet haben. Günter Wamser war bereits 11 Jahre zuvor mit seinen Pferden durch Südamerika gereist, hatte im Anschluss daran, durch einem Vortrag seine Frau kennengelernt und ist mit ihr dann gemeinsam von Mexiko bis in den hohen Norden Alaskas gereist. Und davon handelt dieses Buch. Das fand ich sehr beeindruckend. In diesem Buch geht es um weit mehr als nur Pferde, es geht darum, mit der Natur im Einklang zu leben, eine ungewöhnliche Reise zu organisieren, aus der Sicherheit und Annehmlichkeit eines normalen Lebens auszubrechen und als Paar zu funktionieren. Es ist durch und durch spannend, unterhaltsam und authentisch und enthält wunderschöne Aufnahmen der Reise, die die Geschichte für einen noch lebendiger machen.

Wann hast Du es selbst gelesen?
Zum Vortrag war ich ungefähr vor 5 Jahren, aber das Buch lese ich jetzt gerade ganz aktuell.

Wer sollte dieses Buch lesen?
Ich würde es Lesern empfehlen, die Reiseabenteuer lieben oder selbst gerne reisen, aber auch denen, die das einfache Leben lieben, einen Rückzug suchen oder einfach einmal abschalten und in eine andere Welt eintauchen wollen. Es ist eine Inspiration für alle die, die auf der Suche sind, die aus dem Alltag entfliehen wollen oder einfach Lust auf etwas Neues haben, so wie die beiden Autoren. Mit diesem Buch kann man ein kleines bisschen vom Leben der anderen kosten und die Freiheit und Möglichkeit spüren, dass zu tun, was einem im Leben wichtig ist.

Wo sollte man dieses Buch lesen?
Es ist ein leichtes Buch, dass man auch zwischendurch lesen kann, wenn man in der Bahn sitz, aber natürlich auch im Urlaub oder einfach abends auf der Couch bei einer Tasse Tee. Man liest es einfach so nebenbei und es ist wirklich amüsant. Und es ist es auch wert, es laut vorzulesen. Es gibt so viele witzige Momente, die man einfach mit anderen teilen muss.

Gibt es einen Lieblingscharakter in diesem Buch, der Dich besonders berührt hat?
Ich mag alle Charaktere dieses Buches als Einheit, weil sie so schön miteinander harmonieren. Nicht nur die beiden Autoren, sondern auch ihr Hund und die vier Pferde haben ganz individuelle Eigenschaften. Dadurch entsteht ein ganz eigener Charme und Humor, der dieses Buch so besonders für mich macht.

 


 

„Wiedersehen im Café am Rande der Welt: Eine inspirierende Reise zum eigenen Selbst.“ von John Strelecky (2015)

empfohlen von Tina Korinth
Organic Lifestyle®

 

Warum empfiehlst Du gerade dieses Buch und wie bist Du darauf aufmerksam geworden?
Es ist wie der Titel schon sagt eine inspirierende Reise zum eigenen Selbst. Aber es ist kein klassischer Manager- oder Lebensratgeber, wie es sie so viele auf dem Büchermarkt gibt, sondern eine Geschichte, in der sich jeder wiederfindet. Es ist eine Geschichte voller Bilder und persönlicher Lebensanekdoten, die Impulse setzen, über uns und die Welt nachzudenken. Es macht Freude, das Buch zu lesen und man denkt mit Leichtigkeit über sein eigenes Leben nach und hat das Gefühl immer mitten drin zu sein.

Wann hast Du es selbst gelesen und wie hast Du es entdeckt?
Nun, da muss ich vorweg nehmen, dass es zu diesem Buch auch einen ersten Teil gibt: „ Das Café am Rande der Welt.“ Das habe ich damals empfohlen bekommen. Und da mich dieses Buch so begeistert hat, war der zweite Teil für mich fast ein Pflichtkauf. Ich habe es jetzt schon zweimal gelesen. Letzten Sommer das letzte Mal.

Warum empfiehlst Du nicht den ersten, sondern den zweiten Teil?
Tatsächlich kann ich nur empfehlen beide Bücher zu lesen, aber der zweite Teil ist noch beeindruckender, tiefgründiger und persönlicher als der erste. Ich hatte so viele wunderbare Aha-Momente in Bezug auf den ersten Teil und auch auf mich.

Wer sollte dieses Buch lesen?
Jeder. Es ist einfach ein kurzweiliges Lesevergnügen.

Gibt es eine Lieblingsszene in diesem Buch, die Dich besonders beeindruckt hat?
Das ist tatsächlich eine Beschreibung aus dem ersten Buch: das Verhalten einer grünen Meeresschildkröte. Casey erzählt John, dass sie einmal mit einer grünen Meeresschildkröte geschwommen ist und sich gewundert hat, warum diese schneller war als sie. Ganz einfach: Sie ist mit den Wellen und nicht gegen sie geschwommen. Kurz gesagt: „Wenn du gegen die Wellen kämpfst, verlierst du kostbare Energie. Aber wenn du die Kraft der Wellen nutzt, erreichst du Ziele, die dir Kraft und Energie verleihen.“ Das ist doch ein schönes Bild dafür, dass es im Leben manchmal nur einen anderen Blickwinkel braucht, um vermeintliche Wellen nicht als widrige Umstände zu sehen, sondern als Herausforderungen, an denen man wachsen kann.

 

Bücher sind nicht so Deins? Dann haben wir hier einen tollen Filmtipp für Dich!

©Fotocredit: Pixabay

Hair Rehab® Teil 1

Mission Haare, wie Stroh – geschafft!

Ich habe es getan! Endlich habe ich mir bei BrockmannundKnoedler die Haare machen lassen. Ich hatte es auch bitter nötig. Eine lange Historie an unterschiedlichen Haarfarben liegt hinter mir. Schon mit 12 Jahren habe ich mir die ersten Strähnen setzen lassen. Damals noch Block-Strähnen. Es sollte nicht dabei bleiben. Irgendwann wurden sie braun, dann wieder goldig blond. Dann ein Weinrot. Danach lange schwarz. Was war noch mal meine Naturhaarfarbe? Ach, schon längst vergessen. Kupfer waren sie auch irgendwann. Und danach wieder braun. Und dann doch wieder Kupfer – nur ein anderer Ton. Ach so, meine Grün-Blau-Phase habe ich ganz vergessen. Und pinke Dip-Dye-Akzente hatte ich auch irgendwann mal. Bis ich es wissen wollte. PLATINBLOND! Ja, das hat meinen Haaren den Rest gegeben. Mission Haare, wie Stroh – geschafft! Danach kamen irgendwelche komischen Ombré-Variationen. Muss ja im Jahr 2016 auch nicht mehr sein. Also zurück zu braun. Nur das sind sie leider nicht geblieben. Ja, der fiese Grünstich kam dazu. Was für ein Werdegang.

 

 

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Im BrockmannundKnoedlerSalon Dresden

Und jetzt sitze ich hier in Dresden. Haare trocken, Haare kaputt, Haare nicht schön. Ungewollt fünf verschiedene Töne auf dem Kopf. Oben abgebrochen. Alles, was man zum Schönsein eben nicht braucht. Irgendwie komisch, dass genau ich als Schreiberling bei BrockmannundKnoedler und Organic Lifestyle® gelandet bin. Und irgendwie auch Schicksal. Denn genau ich, die Haarkatastrophe schlechthin, die nicht nur kaputte Haare hat, sondern sich auch noch jedes auf dem Markt vorhandene Silikon-Produkt in die Haare klatscht, findet nun den Weg ins Natürliche. Zurück zum Ursprung mit BrockmannundKnoedler.

 

Alles anders!

Und irgendwie ist hier im Salon so gar nichts, wie ich es sonst vom Friseur kenne. Das fängt beim wunderschönen Design und der Inneneinrichtung an und hört bei kleinen Details auf. Zum Beispiel bekommen alle Kunden einen Organic Lifestyle-Kimono angezogen, bevor sie sich auf den Platz setzen. Natürlich auch ich. Denn heute bin ich Kundin. Das fesche Mäntelchen ziehe ich mir übrigens in einer kleinen aber hübschen Kabine an. Natürlich auch durchdesignt. Habt ihr so etwas schon einmal bei einem Friseur gesehen? Ich auch nicht. Von dem Ausblick müssen wir gar nicht sprechen. Nur so viel: direkter Blick auf die Altstadt. Und die Mitarbeiter sind die Kirsche auf der Sahnetorte. Wie sie sich um mich kümmern, mir jeden Wunsch von den Lippen, ähm, Haaren ablesen. Ich glaube, das ist wirklich der erste Friseur, bei dem ich mich wirklich wohl gefühlt habe. Und das, bevor überhaupt jemand mit meinen Haaren losgelegt hat. Nun gut, jetzt müssen wir auch ehrlich sein. Häme habe ich auch über mich ergehen lassen müssen. Den einen oder anderen Witz über meine Haare habe ich mit Humor ertragen. Viel bleibt mir bei dem jetzigen Zustand auch nicht übrig.

 

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Zurück zum Ursprung

Es geht los. Zuerst werfen aber die Chefs, Petra und Thomas, einen Blick auf das Desaster. Dann darf Stylistin und Farb-Spezialistin Laura Quick ran. Es geht zum Waschbecken, wo sie mir zuerst die Haare nass macht und danach eine leichte Blondierung aufträgt. Zu dem Zeitpunkt ist mir noch nicht klar, dass ich gleich fast eine Stunde am Waschbecken verbringen darf. Und Laura weicht nicht von der Seite. Ein einfaches Einwirken gibt es hier nicht. Weiter geht es mit dem Bleaching. Immer und immer wieder massiert sie die Blondierung ein. Mal intensiver, mal weniger intensiv. Laura erklärt mir, dass sie damit einen gezielten Farbabzug machen kann und somit bestimmen kann, wo mehr Helligkeit und wo mehr Farbe hin muss. Das macht auch für einen Laien Sinn.

 

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Nächster Schritt: Zwei Mal werden meine Haare shampooniert. Nach dem zweiten Mal quietschen sie ganz schön. Das bedeutet, dass sie sauber sind. Endlich! Liegt wahrscheinlich bei meinen Haaren schon zehn Jahre zurück. Danach bekomme ich eine Protein-Kur. Eine reicht jedoch nicht aus. Es folgt eine Feuchtigkeits-Kur. Um die Haare dann wieder zu schließen, bekomme ich noch einen Conditioner aufgetragen. Zurück zum Platz.

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Zwischenstopp…

Meine Haare werden geföhnt, um den aktuellen Stand zu betrachten. Ich bin jetzt kurzzeitig kupfrig. Das ist aber nur ein Zwischenstopp auf der Reise zum natürlichen Blond. Dass diese lang wird, war mir klar. Aber so lang? Aber das hat auch seinen Grund. Laura macht mir jetzt Strähnen bzw. Paintings ins Haar. Dabei beobachte ich sie ganz genau. Ich habe ja schließlich Zeit. Viiieeel Zeit! Schon alleine die Art und Weise, wie sie die Folien schließt ist eine Technik für sich. Und jede einzelne Strähne, die sie zieht, ist hauchdünn. Hier wird nichts dem Zufall überlassen. Hier sitzt jeder Griff, jede Bewegung. Kein schnell schnell, damit wir alle früh Feierabend machen können. Ich sage euch: Wenn irgendwo Wert auf Qualität und Perfektion gelegt wird, dann in diesem Salon! In keiner einzigen Sekunde mache ich mir Sorgen, dass mir das Ergebnis nicht gefallen könnte, obwohl es eine totale Veränderung sein wird. Nach ungefähr drei Stunden ist der Vorderkopfbereich komplett mit Paintings gesetzt und auch hinten ist das Magma aufgetragen. Ich lerne, dass dieses die Haare aufhellt und einnuanciert. Es kann sowohl die Pigmente abbauen als auch einlagern. Und dann heißt es einwirken. Warten. Mit meinen 69 Folien am Vorderkopfbereich.

 

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Qualität braucht Zeit

Zurück zum Waschbecken. Wieder wird zwei Mal shampooniert. Es folgen zwei Kuren und der Conditioner. An meinem Platz wartet schon Petra mit einem Föhn auf mich. Die Chefin höchstpersönlich. Da muss ich innerlich grinsen und freue mich total, bleibe aber nach außen hin ganz cool. Typisch Journalistin eben. Je trockener die Haare werden, desto mehr kann man die Farbe erkennen, die mir mit viel Mühe gezaubert wurde. Mir gefällt, was ich sehe. Sehr sogar. Als mich Petra fragt, was ich denn morgen mache, merke ich schon, dass irgendwas im Busch ist. Sie fängt mit dem Schnitt an. Mein erster Organic HairCut. Und zum Abschluss gibt es noch eine Überraschung: Ich bin fertig…nicht! Jetzt wird mir klar, warum mich die Chefin nach meinen Samstagsplänen gefragt hat. Ich soll in Dresden bleiben – über Nacht. Und am nächsten Morgen noch mal in den Salon – zum Perfektionieren. Ich wäre mit diesem Ergebnis heute glücklich nach Hause gefahren. Wie glücklich werde ich dann morgen sein?

 

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Über Nacht in Dresden

Nun sitze ich wieder hier – mit Blick auf die Frauenkirche, die Sonne scheint mir ins Gesicht. Mittlerweile lächelt mich eine Blondine im Spiegel an. Pünktlich um zehn Uhr hat Laura schon die Folien und das Magma bereit gelegt. Day Number 2 – let’s go. Wieder setzt sie mir Strähnen. Im zweiten Schritt bearbeitet sie meine Ansätze mit Farbe. Feinschliff vom Feinsten. Dann heißt es wieder einwirken – und zurück zum Waschbecken: zwei Mal shampoonieren, zwei Mal Kur, Conditioner. Zurück zum Platz. Spannung! Denn was sich jetzt unter dem Handtuch verbirgt, ist meine neue sensationelle (Achtung Spoiler) Farbe. Mit Spannung schaue ich in den Spiegel. Petra steht schon mit dem Föhn bereit. Trocknen, fertig. Es ist geschafft. Nach sieben Stunden am ersten Tag und sechs Stunden am zweiten Tag habe ich endlich meine fertige Farbe. Hallo, neuer Mensch im Spiegel. Was es geworden ist? Ich würde es als Erdbeerblond bezeichnen. Tolle helle Strähnen, ein Touch Rosé – für mich perfekt. An meine neue Frisur werde ich mich nicht gewöhnen müssen, denn sie passt einfach. Das bin ich.

 

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Bye bye, Chemie!

Da das mein Artikel ist und es heute nur um mich und meine Haare geht, darf ich jetzt auch ganz subjektiv schreiben. Und schwärmen so viel ich will! Denn Folgendes muss ich jetzt wirklich loswerden: Meinen Haaren hätte nichts Besseres, als dieser Friseurbesuch passieren können. Danke an alle Beteiligten! Und ich hoffe, dass Petra und Thomas jetzt ein bisschen lächeln, wenn sie diesen Artikel lesen. Denn die beiden Experten haben so einige Male geschmunzelt, als ich mit dem völlig kaputten Haar vor ihnen stand. Und nun findet Fräulein Chemie-im-Haar mit ihnen endlich den Weg ins Natürliche. Und der ist noch lange nicht zu Ende. Denn jetzt steht zwar die Frisur, die Qualität aber noch lange nicht. Schließlich bin ich aufgrund meiner Haar-Experimente vorbelastet. Meine bisherigen Haar-Produkte sind schon in der Tonne gelandet. Bye bye, Chemie! In den nächsten Wochen werde ich die OLS-Produkte testen und Euch nehme ich natürlich mit auf die Reise. Die neue Mission: wieder lange Haare!

Ihr wollt wissen wie es weitergeht? Dann schaut am 19.03. und 09.04. wieder auf den Blog. Dann gibt es Hair Rehab Teil 2 und 3! Ihr seid Friseure und möchtet das Hair Rehab Seminar besuchen und lernen wie man Kunden wie mich durch diesen Prozess führt? Dann informiert Euch hier über die nächsten Termine in der BrockmannundKnoedler Academy.

 

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Echte Mamas

Echte Mamas: Wenn man Mama wird, steht das Leben plötzlich Kopf. Schon in der Schwangerschaft spielen die Hormone verrückt, die Emotionen fahren Achterbahn, der Köper macht was er will und alles ist neu, unbekannt und aufregend. Als Mama stellen sich einem so viele Fragen, auf die man keine Antworten hat, man ist unsicher, steht vor großen Entscheidungen und beschäftigt sich mit Themen, die einem vorher ganz fremd waren. Mit wem könnte man sich da besser austauschen als mit anderen Mamas, die Ähnliches erleben oder erlebt haben und einem zur Seite stehen, einem neue Perspektiven aufzeigen oder einfach nur mal sagen: „Es ist völlig in Ordnung, wie Du das machst!“ Genau das wollten Miriam Wiederer, Marion Scheithauer und Sara Urbainczyk mit ihrem Online-Magazin Echte Mamas erreichen. Die Idee dazu kam den drei Hamburgerinnen bei Spieltreffen während der gemeinsamen Elternzeit. Es war mehr eine Herzensangelegenheit als die Vision einer neuen Berufung, als sie mit einer Facebook-Seite in ein neues Unternehmen starteten. Dass sie damit einen Nerv treffen würden und die Facebook-Seite Echte Mamas heute nach einem Jahr schon 400.000 Follower stark ist, hätten sie damals nicht gedacht.

Bereits nach einem Jahr schon 400.000 Follower auf Facebook

„Wir waren überrascht wie schnell sich die Social Community gerade in unserer geschlossenen Facebook-Gruppe gebildet hat“ erzählt uns Marion. Dort können sich Mütter und werdende Mütter zu Themen wie Schwangerschaft, Erziehung oder Beziehungsfragen austauschen. Die Mamas fühlen sich so wohl und vertraut. Sie sprechen über alles miteinander. Ein paar wenige haben sogar angefangen die Gruppe eigenständig zu verwalten. „Sie haben gefragt, ob wir Hilfe brauchen und geben heute Beiträge frei und kümmern sich um Mitgliedsanfragen. Dafür sind wir ihnen unglaublich dankbar. Bald haben wir unser erstes Administratoren-Treffen. Es ist spannend zu erleben wie sich unsere Vision ganz organisch weiterentwickelt.“ Bereits 10 Mio. Beitragsinteraktionen im Monat verzeichnet das Trio von www.echtemamas.de und auch ihre Website kann sich über 600.000 Unique User freuen.

Erfolgsrezept und handwerkliches Können

Begeisterung, Freude an der Arbeit und auch das eigene Muttersein, waren wohl die ersten wichtigen Zutaten für dieses Erfolgsrezept, aber auch echtes Können, denn alle Drei sind vom Fach. Sie kommen aus der Verlagsbranche: Marion Scheithauer war Beauty-Chefin der Bauer-Zeitschrift “Maxi”, Miriam Wiederer leitete dieses Ressort beim Gruner+Jahr-Titel “Brigitte” und Sara Urbainczyk ist Business-Director der Bauer-Portale “Wunderweib.de” und “Lecker.de“. Sie ist noch in Elternzeit. Sie kennen sich aus in der Branche und jede bringt ihre Erfahrungen, Talente und Ideen mit ein. Sara ist Profi im digitalen Business und Facebook-Marketing und weiß genau, was es braucht, um organisch mehr Reichweite zu erzielen. Miriam ist das Organisationstalent, Redaktionsleiterin und für das Personal verantwortlich und Marion ist die Kreative, die Designkonzepte entwickelt und mit viel Herz eine Welt kreiert, die Mitgefühl, Vertrauen und Nähe schafft.

 

„Wir bilden das echte Leben ab. Kein Filter. Kein Drama.”

Aber auch der Content ist vielversprechend. „Wir bilden das echte Leben ab. Kein Filter. Kein Drama.”, sagt Marion. Auf Echte Mamas gibt es „keine durchgestylten Über-Mütter, die nie einen Fleck auf ihrer Designer-Bluse haben, und bei denen das Baby von Anfang an durchschläft, nie schreit und alles als erstes kann.“(www.echtemamas.de) Nein, hier erzählt das wahre Leben! Viele Mamas fühlen sich gerade in der Zeit der Schwangerschaft und im ersten Jahr nach der Geburt sozial ausgeschlossen und einfach allein. Darauf einzugehen und diese Gradwanderung zwischen Wunderschön und Wahnsinn zu begleiten gelingt Echte Mamas einfach gut und macht sie so beliebt.

 

Raum für Austausch, Diskussionen und Aufklärung.

Dabei haben die drei echten Mamas auch keine Ambitionen zu belehren oder ihre eigene subjektive Meinung an die Frau zu bringen. Was nicht bedeutet, dass sie keine haben. Aber Mamas sind verschieden und ihre Kinder sind es auch. Ob eine Mama ihr Kind täglich nach dem Mittagessen aus der Kita abholt, oder erst 16:30 Uhr, weil sie 40 Stunden arbeitet, wird hier nicht bewertet. Die eine legt ihr Kind von Anfang an ins eigene Bett und genießt den erholsamen ruhigen Schlaf, andere entscheiden sich für Kuschelzeit und intensive Nähe im Familienbett. Und so könnte man Seiten füllen. Da gibt es kein Richtig oder Falsch, dafür aber Austausch, Diskussionen, Mitgefühl, geteilte Freude und natürlich auch Aufklärung.

 

Die Geschichten der Anderen

Marion erklärt im Interview mit dem Organic Lifestyle Magazin: „Zum Beispiel beim Thema Impfen versuchen wir schon Impfgegnern die Ängste zu nehmen, die oft aus Vorurteilen entstanden und wissenschaftlich überhaupt nicht fundiert sind.“ Auch dem Thema Kinder und Karriere würden Miriam, Marion und Sara gern noch mehr Beachtung schenken. Denn auch heute ist es noch nicht selbstverständlich, dass auch bei einer erfolgreichen Frau, Kinder zum Leben dazu gehören! Doch erst einmal möchten sie den Geschichten der Mamas mehr Raum geben. Persönliche Schicksale, Fragen, Anregungen und berührende Geschichten bereichern das Online-Magazin und die sozialen Netzwerke von Echte Mamas.

Die Risiken der Online-Kommunikation

Natürlich gibt es darunter auch Themen, die das Potential haben sich negativ hochzuschaukeln. Oft sind es aber Missverständnisse aufgrund von unzureichenden Erklärungen, Interpretationsspielräumen und letztlich dem Fehlen von Mimik und Gestik, die dazu führen, dass eine Diskussion auch schnell mal abdriften kann. Wenn man im wahren Leben dem Gesprächspartner gegenüber sitzt, kann man mit etwas Sensibilität schnell erkennen, ob man den Bogen überspannt hat oder ob es noch Erklärungsbedarf gibt.

„Online fehlt das einfach“, so Marion Scheithauer: „In den meisten Fällen ist es aber keine Absicht. Das sind alle tolle Mamas.“ Aber bei einer Reichweite von 15 Mio pro Woche und 2,5 Mio Engagements lässt sich das selbst mit der Hilfe der Administratoren nicht immer verhindern oder überschauen. „Als ich es zum ersten Mal erlebt habe, bin ich mega erschrocken! Aber mit der Zeit sieht man, dass es sich auch wieder reguliert. Und User, die immer wieder negativ auffallen werden gesperrt, aber die meisten sind ganz normale Mamas wie wir und gehen sehr respektvoll miteinander um!“

Offline-Events bereichern das Online-Leben

Doch nicht nur online wollen die drei Hamburgerinnen aktiv sein. Es gibt noch viele frische Ideen. Im Frühjahr fand ihre erste „Baby-Shower-Party“ statt. „Es sollte noch viel mehr Offline-Events geben. Wir hatten so eine gute Zeit mit den Mamas. Es war traumhaft, sie so glücklich zu sehen.“, berichtet Marion. Mit Hilfe von Sponsoren wie Pampers oder Sigikid gab es für die zehn Mütter auch einen reich gedeckten Geschenktisch! Das schönste an diesem Tag, waren aber die ehrliche Freude, die Gespräche und das herzliche Miteinander! Das würden Miriam, Marion und Sara gern wiederholen, aber dafür braucht es zukünftig einen Eventmanager, der sich allein nur darum kümmert.

Und das Online-Magazin ist ja auch noch jung. Wer weiß welche Wege sich noch eröffnen!
„Wir sind ja noch in der Findungsphase. Wir lieben unsere User. Und wenn sie sich noch mehr wünschen, wir sie noch mehr unterstützen und sie noch glücklicher machen können, dann tun wir das und sind da ganz vorn mit dabei!“

(Bilder: Echte Mamas, pixabay)

Künstliche Intelligenz in unserem Alltag

„Künstliche Intelligenz“ – dabei denkt man spontan an humanoide Roboter oder Maschinen deren Aussehen und Fähigkeiten uns durch bekannte Filme wie “Matrix“, „I, Robot“ oder „ExMachina“ bereits gut bekannt sind. Auch von intelligenten Autos, die autonom fahren sollen, hat man schon gehört – jedoch scheinen diese Dinge noch fernab der Realität zu liegen und eine Verwendung im Alltag scheint kaum denkbar. Dabei vergessen wir oft, wie nah wir bereits mit künstlicher Intelligenz zusammenleben: es sind die kleinen Helferlein des Alltags – Apps und Programme unseres Smartphones oder Computers, die bereits zu unseren täglichen Begleitern geworden sind. Sie organisieren unseren Tag, überwachen unsere Ernährung und Fitness oder stellen uns auf Zuruf schnell die wichtigsten Informationen aus ihrer Websuche zusammen.

Wir surfen täglich im Netz – ohne zu hinterfragen, was da genau passiert.

Sie gehören zu unserem Alltag und die Frage, wie diese Dinge funktionieren, stellen wir uns kaum noch. Dabei sammeln diese kleinen unsichtbaren Programme und Algorithmen fleißig Daten über unser Verhalten und leiten daraus mitunter unsere Vorlieben für Informationen und Produkte ab, die es Unternehmen ermöglichen, neue Produkte daran anzupassen oder diese passenden Zielgruppen anzubieten. Einige dieser Programme sind sogar bereits fähig selbständig Probleme zu lösen und sich eigenständig weiter zu entwickeln. Das beginnt bereits bei einer vermeintlich einfachen Websuche auf Google.

Es entsteht Deine persönliche Filterbubble

Die Suchmaschine verwendet eine Vielzahl an Programmen, die im Hintergrund ablaufen und u.a. auswerten, welches Ergebnis unserer Suche am besten entsprochen hat. Sie leiten aus der Verweildauer auf der Seite ein entsprechendes Ranking für die nächste Suche ab – sie sind selbstlernend. So kann eine Seite, die zwar die notwendigen Keywords enthält, jedoch nicht den gewünschten Präferenzen der Suchenden entspricht, als weniger relevant eingestuft werden. Dass die persönlichen Präferenzen verfolgt werden, merkt man am ehesten an den Werbeanzeigen: Erst vor eine Woche habe ich nach einem neuen Wintermantel im Netz gestöbert und seit dem verfolgen mich Anzeigen mit Wintermänteln von Esprit, Zalando und anderen Portalen – ohne, dass ich je dort gewesen bin.

 

Künstliche Intelligenz: Jeder Nutzer hat seine ganz eigene Filterblase

 

Da nicht alle Sucher ausreichend umfassend Begriffe zur Präzision ihrer Suche eingeben, versuchen die Programme über andere Möglichkeiten zu einem bestmöglichen Suchergebnis zu gelangen. Zukünftig werden z.B. vermehrt Bewertungen von Kunden und Gästen in das Ranking der Seiten einfließen: Sucht man nach einem „guten Restaurant in Berlin“ können die Programme auf entsprechende Bewertungen (z.B. bei Nutzung der Suche auf Facebook) zurückgreifen. Neben den eingegeben Begriffen können dabei außerdem frühere Seitenbesuche und Suchergebnisse des Nutzers für das Suchergebnis ausschlaggebend sein. In einem vereinfachten Beispiel dargestellt: Unter dem Suchbegriff „pony“ können Informationen zum Tier oder zur Frisur auftauchen – je nachdem welche persönlichen Präferenzen die Programme „gelernt“ haben. Dieses Phänomen wird auch FilterBubble genannt, da es dem Nutzer nicht möglich ist über die Ergebnisse der eigenen Suchen hinaus zu blicken.

Fatale Auswirkungen auf die Entscheidungsfindung und kreative Prozesse

Für unseren Alltag kann das weitreichende Konsequenzen haben, die bisher noch im Verborgenen liegen: Laut dem Kommunikationswissenschaftler Wolfgang Schweiger bevorzugen Menschen überwiegend Medienangebote, die ihrer eigenen Meinung entsprechen (die sog. Echokammer-Effekt). Durch die vermehrte Nutzung von Suchmaschinen wie Google und Portalen wie Facebook und Twitter zur Information, deren Programme personalisierte Ergebnisse liefern, gehe der breite Überblick über das aktuelle Tagesgeschehen verloren und damit auch die Auseinandersetzung mit gegensätzlichen Themen (aus Psychologie Heute 08/2017). Dieses Phänomen hat nicht nur Auswirkungen auf die allgemeine Entscheidungsfindung, sondern auch auf kreative Prozesse: Durch eine vermehrte Nutzung der Suchmaschinen und Portale bewegt man sich schnell im immer gleichen Angebot von Themen und Ideen.

Gerade die Konfrontation mit Neuem und Unbekanntem kann jedoch für die Inspiration und die Entdeckung von Trends ausschlaggebend sein. Damit scheint der unbewusste Einfluss der künstlichen Intelligenz auf unseren Alltag bisher doch umfangreicher als gedacht: Wir wandeln in der Welt einer rosaroten Blubberblase, in der es nur Dinge gibt, die unserem Geschmack entsprechen, Menschen die unsere Meinung teilen und Programme, die unsere Wünsche kennen, bevor wir sie ausgesprochen haben… Das ist für meinen Geschmack ein bisschen zu viel Watte, in die wir da gepackt werden – und die verhindert wichtige Lern- und Erfahrungsprozesse.

 

Künstliche Intelligenz: Gedruckte Medien sind nach wie vor eine gute Ergänzung zur Inspiration.

 

Um die eigene Entscheidungsfreiheit weiterhin beizubehalten, kommt es auf die richtige Nutzung der Angebote an: Weiß man um die Funktionsweise der Programme, kann man unter Umständen auf Alternativen ausweichen, die andere Suchmöglichkeiten bieten. So gibt es verschiedene Meta-Suchmaschinen, welche indirekt auf verschiedene Suchmaschinen zugreifen und damit eine Personalisierung weitestgehend vermeiden können. Speziell Google bietet zudem einen Dienst an, der es ermöglicht, den personalisierten Sucher auszuschalten. Weiterhin, wird ein Suchergebnis umso treffsicherer, je mehr Zeit man in die korrekte Umschreibung des Gesuchten investiert. Die Suche kann so zu umfassenderen Ergebnissen führen, die nicht zwingend personalisiert sind.

Wichtig ist, sich den Einfluss vorhandener Angebote bewusst zu machen und entsprechend darauf zu reagieren. Im richtigen Zusammenspiel, können intelligente Programme weiterhin unseren Alltag erleichtern, ohne dass wir ein Stück von unserer Entscheidungsfreiheit unbewusst aufgeben müssen. Also schaut euch genau an, was euch vorgesetzt wird! Schaut über den Tellerrand, lest andere Meinungen, seid offen für Diskussionen und wenn gar nichts mehr hilft: Nutzt Bücher oder Zeitschriften zum suchen – die geben Zeit zum Nachdenken und man kann selbst entscheiden, was man sieht und wann man es sieht.

(Bilder: pixabay)

“Der Kunde steht absolut im Mittelpunkt”

Während einer Friseur-Laufbahn erlebt man über die Jahre sicherlich einige spannende Dinge. Aber dass er aufgrund seines haarigen Berufes mal Autogramme geben muss, hätte sich auch Robert Rettich nicht gedacht. Als er vor ca. sieben Jahren eine Bühnenshow vor mehreren tausend Leuten in Lissabon machte, wurde er von dem Temperament der portugiesischen Friseure überrascht. Als der deutsche Friseur nach der Show mit seinem Team das Exhibition-Center verließ, traf er auf die Fach-Meute, die nach der Messe auf Transfer, Bus und Bahn wartete. “Sie haben uns beglückwünscht und nach Autogrammen gefragt. Das war grotesk”, erinnert sich Rettich im “Organic Lifestyle”-Magazin zurück. “Wenn man das nicht gewohnt ist, ist man eher etwas peinlich berührt. Aber das war schon abgefahren und etwas Besonderes.” Abgesehen davon sind es für den Friseur aber besonders die kleinen Momente, die seinen Beruf ausmachen: “Zum Beispiel, wenn man Kunden für einen neuen Weg begeistern kann. Oder, wenn man die Kunden dabei unterstützt und sieht, wie sie sich verändern. Da waren über die Jahre viele schöne Momente dabei.”

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Robert Rettich stieg mit einer klassischen Ausbildung in die Friseurbranche ein. Seit 1987 ist er Friseur, feiert also im nächsten Jahr sein großes Berufsjubiläum. Nach der Ausbildung kam er zum Preisfrisieren, nahm an Meisterschaften teil, arbeitete auch in der Modewelt. Nach seiner Meisterprüfung 1994 kam er allmählich mit der Industrie in Verbindung, erweiterte seinen Fachbereich und war dann auch als Fachtrainer und Studioleiter in München tätig. 1996 wollte er, wie er selbst sagt, das nächste Level erreichen, sein “eigenes Ding machen”. Rettich eröffnete seinen eigenen Salon in Regensburg. Und mit diesem ist er seit vier Jahren Partner von Organic Lifestyle. “Nachdem ich vor ca. vier Jahren auf der Messe in Düsseldorf das Testpaket mitbekommen habe, war eigentlich schon klar, dass wir damit gehen wollen”, erzählt Rettich.

Doch Neues ist auch mit Skepsis verbunden. Der Umstieg von Chemisch auf Organisch kein leichter. “Die Reaktion der Mitarbeiter war sehr skeptisch, weil wir speziell im Pflege-Verkaufsbereich einen riesigen Preissprung gemacht haben. Die Pflegeserie durch OLS zu ergänzen war eine Steigerung um 100 Prozent – und das müssen ja die Mitarbeiter beim Kunden auch kommunizieren”, erklärt Rettich. “Sie haben sich aber darauf eingelassen. Petra Brockmann hat das Produkt bei uns selbst eingeführt, war zweimal in Regensburg. Alle Leute, die da waren, waren absolut angetan. Dann haben wir dem Ding einfach Zeit gegeben.” Und so kamen die Produkte vom Verkaufsregal auch irgendwann in die Kabine, der organische Kreislauf nahm seinen Lauf. Die ganze Firma machte die Ausbildung in “OrganicHairCutting”. Die Zusammenhänge zwischen dem Produkt und dem Haar des Kunden wurden immer klarer. Rettich: “Damit hat sich auch bei uns die Philosophie der Firma verändert. Der Kunde ist absolut in den Mittelpunkt gerückt.”

Die individuellen Bedürfnisse des Kunden – das oberste Gebot in Rettichs Unternehmen. Und das bedeutet auch, dass der Kunde die Wahl hat. Rettich: “Wir haben die anderen Dinge nicht abgestellt oder vergessen. Wir haben zwei Pflegeserien im Regal und die Kunden dürfen sich entscheiden. Wir haben verschiedene Haarschneidesysteme, mit denen wir arbeiten. Wir versuchen mit dem Kunden das Richtige und Optimale zu finden. Das ist der Kernpunkt unseres Tuns.”

 

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Foto: Robert Rettich Promo

Mit Überzeugung kommt man zum Erfolg

Sie ist die Fach-Ikone. Er ist der Mann der operativen Geschäfte. Zusammen sind sie ein erfolgreiches Team – in allen Lebenslagen seit der Schulzeit. Jana Eichler und Rex Wegner sind mit “Jana Eichler Friseure” Partner von Organic Lifestyle. Wir zeigen Euch, wo der gemeinsame Weg anfing und, wo er noch hinführt.

“Ich habe in der Vergangenheit schon gemerkt, dass ich eine kleine visionäre Ader habe”, sagt Rex im Interview mit “Organic Lifestyle”. Er selbst ist gelernter Friseur, kümmert sich aber überwiegend um den wirtschaftlichen Teil des Unternehmens. Organisation, Planung, Steuern, Geschäftsführung stehen unter anderem auf seiner Agenda. Auch der Blick auf den aktuellen Markt gehört dazu. Was sind Trends, wo liegen Tendenzen? “Wenn wir neue Dinge aufgenommen haben, sind wir damit immer recht gut gefahren.” Doch bei Organic Lifestyle® (nachfolgend OLS) stellte dies auch ein Risiko dar. Aber eins nach dem anderen…

 

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“Wir möchten Haare organisch betrachten und unseren Kunden mehr als nur Trendinterpretationen bieten. Wir wollen, dass sich unsere Kunden rundum wohlfühlen, wenn Sie unser Geschäft verlassen. Deshalb setzen wir auf einen perfekten Haarschnitt, eine individuelle Haarfarbe und innovative Styling- und Pflegeprodukte”. Jana und Rex haben sich ihrem Beruf schon immer voller Leidenschaft gewidmet. Eine hohe Qualität in der Dienstleistung ist der Anspruch. Also ließen sie einen ihrer Mitarbeiter im organischen Haarefärben weiterbilden. Rex: “Er war total begeistert. Wir haben gemerkt, welche Energie und fachliche Qualität er durch die Ausbildung im Salon umsetzt.” Und so kam das Friseur-Duo letztendlich auch auf die OLS-Produkte. “Für uns war das alles total faszinierend. Man geht ja mit OLS zurück zum Ursprung des Haares, man beachtet den Aufbau des Haares, schafft keine Illusionen, sondern echte Haarpflege. Es geht nicht um Marktzahlen, Gewinne oder Verkauf. Es geht darum, die natürliche Schönheit zu erhalten oder wiederherzustellen und die optimale Basis zu schaffen, um als Friseur mit dem Haar perfekt arbeiten zu können.”

Doch das neue Produkt war trotzdem auch mit einem hohen Risiko verbunden – eben weil hier nicht der Fokus auf dem Gewinn liegt. “Natürlich war es eine große Überlegung, ob wir das Produkt aufnehmen. Gerade für mich. Ich betrachte als Unternehmer auch immer die langfristige Liquidität unseres Salon und muss dabei oft Visionen und wirtschaftlichen Nutzen abwägen. Der Verkaufspreis ist ja anders als bei herkömmlichen Produkten”, erklärt Rex. “Ich persönlich muss sagen, dass die Begeisterung für das Produkt gesiegt hat. Als Unternehmer muss man auch risikobereit sein und Leidenschaft mitbringen. Wenn man als Unternehmer von einer Sache total überzeugt ist, dann macht man das einfach. Mit der Überzeugung kommt der Erfolg.”

Mit Überzeugung geht es bei dem Duo auch in Zukunft weiter. In den nächsten fünf Jahren soll viel in fachliche Weiterbildung der Mitarbeiter investiert und aus Jana Eichler Friseure ein OLS und Organic Lizenz-Salon werden. Aber es sind eben nur wenige Menschen, die gegen den Strom schwimmen so wie diese beiden. Rex: “Diese Denkweise, die wir und OLS leben, wird nicht der Standard werden. Es gibt so viele Menschen, die sich nicht weiterentwickeln wollen, weil es einer gewissen Anstrengung bedarf. Es ist ja auch nicht leicht, wenn man bessere Qualität abliefern will. Dazu muss man lernen, sich zu überwinden und man muss aktiv werden, an sich arbeiten. Wie viele Menschen sind wirklich so? Da sehe ich aber andererseits auch eine Chance. Wir können ein Netzwerk schaffen von tollen Friseuren, die mit höchster Qualität arbeiten. Sicher kann man damit nicht alle erreichen. Aber es wird immer auch die geben, die mehr wollen und auf die freuen wir uns, denn nur gemeinsam können wir wirklich etwas bewegen.”

 

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Haarwäsche – Schritt für Schritt

Wasser an, Haare einschäumen, Wasser drüber, fertig. So die Routine. Doch bei der Haarwäsche kann man tatsächlich so einiges falsch machen – besonders, wenn man die Organic Lifestyle-Produkte benutzt. Deswegen geben wir euch nun ein paar Tipps, wie es richtig geht. Eure Haare werden euch dankbar sein.

  1. Wassertemperatur testen! Mit zu kaltem Wasser bekommt man das Produkt nicht gut ausgespült, Rückstände bleiben im Haar. Bei zu warmen Wasser quillt das Haar auf. Dadurch würde der Effekt der Pflegeprodukte wieder verloren gehen. Die perfekte Wassertemperatur ist also die eigene Körpertemperatur. Lasst das Wasser einfach über das Handgelenk laufen. Wenn ihr die Temperatur des Wassers nicht spürt, ist es genau richtig.
  2. Es kann losgehen. Die Haare werden vorsichtig einschamponiert. Bei sehr geschädigtem und verschmutztem Haar darf es auch zweimal hintereinander sein. So bekommt man die Kopfhaut frei. Und nicht wundern, wenn es beim ersten Mal noch nicht schäumt!
  3. Nachdem das Shampoo ausgespült wurde, sollte die Kur einmassiert werden. Das Ganze könnte dann wie gespachtelt aussehen. Wenn eine Wand gut gespachtelt ist, ist sie glatt. So sollte es auch beim Haar sein. Dieses sollte nun gut zu kämmen sein. Die Einwirkzeit beträgt übrigens nicht länger als drei Minuten.
  4. Haare erneut ausspülen – aber nicht willkürlich! Das Wasser sollte von der Kopfhaut weg nach unten über die Spitzen laufen. Erst die Kopfhaut, dann die Spitzen spülen. Bei ersterem benutzt man nämlich am wenigsten Pflege. Achtung: Nicht zu viel ausspülen! Man sollte zwar fühlen, dass kein Produkt mehr im Haar ist, aber es sollte nun schön weich sein.
  5. Nun kommt der Conditioner ins Spiel, der gar nicht tief eingearbeitet werden muss. Denn er dient lediglich dazu, das Haar zu schließen. Die äußerste Schicht legt sich wieder an. Wenn die Haare anfangen zu glänzen, kann der Conditioner ausgespült werden. Warum die Haare geschlossen werden? Dass Wasser und das Shampoo sind basisch, was dazu führte, dass die Haare geöffnet wurden. So konnten die Pflegeprodukte wirklich tief in das Haar eindringen. Durch den Conditioner mit saurem pH-Wert zieht sich das Haar dann wieder zusammen, wird fester.
  6. Ausspülen, fertig!

 

Übrigens: Habt Ihr auch schon mal gehört, dass Schamponieren schädlich für die Haare ist? Alles Quatsch! Bei Haarwäschen gibt es kein richtig oder falsch – es gibt nur falsche Produkte! Ein Haar sollte wie eine Pflanze betrachtet werden. Wasser, Sauerstoff und Sonne tun dem Haar gut. Ob dieses also jeden Tag oder nur dreimal in der Woche gewaschen werden sollte, hängt allein von der Struktur des Haares ab. Wenn Ihr Euch also nicht sicher seid, fragt einfach bei Eurem Friseur des Vertrauens nach und lasst das Haar genauer unter die Lupe nehmen. Es gilt also keine allgemeine Regel. Denn das Haar ist so individuell wie der Besitzer selbst!

 

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Fotos: Privat, Fade Qu

Das ist der neue OLS-Look

Rockige Töne, Tattoos, tanzende Models – Organic Lifestyle zeigt sich im neuen Look. Weg mit den Vorurteilen, dass organisch gleich typisch Öko ist. Keine Jutebeutel, keine Filz-Latschen, stattdessen eine moderne Hülle und ein organischer Kern. Die neue OLS-Kampagne setzt den Fokus auf den Lifestyle der bewusst lebenden Menschen. Sie sind Individualisten, haben Ecken und Kanten – und eine Gemeinsamkeit: glänzendes, gesundes Haar, frei von jeglichen Silikonen, Sulfaten und Parabenen. Aber genug geschrieben, denn jetzt könnt ihr das Haar in 360°-Perspektive sehen. Schließlich sagen Bilder mehr als tausend Worte…

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