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Fotograf Volker Kreidler im Gespräch

Seine Bilder wirken still, statisch. Und trotzdem haben sie eine ungewöhnliche Wirkung auf den Betrachter. Man verharrt, ist wie in den Bann gezogen. Ich erwische mich dabei, wie ich minutenlang auf ein Bild starre. Später im Interview erzählt mit Fotograf Volker Kreidler, dass ein gutes Bild im Idealfall Emotionen bei dem Betrachter auslösen soll. Seine tun das.

Diazepam is a benzodiazepine (ben-zoe-Farbstoff-AZE-eh-peens). Es betrifft Chemikalien im Gehirn, unausgewogen, in die Menschen mit Angst. Diazepam wird zur Behandlung Angststörungen, Alkohol-Entzugserscheinungen, oder Muskelkrämpfe diazepam rezeptfrei Deutschland. Diazepam wird manchmal mit anderen Medikamenten zur Behandlung von Anfällen. Sie sollten nicht dieses Medikament, wenn Sie allergisch auf diazepam oder ähnliche Medikamente (Ativan, Klonopin, Restoril, Xanax, und andere), oder wenn Sie myasthenia gravis, schwere Lebererkrankung, Engwinkelglaukom, eine schwere Atmung problem, oder Schlaf Apnoe. Bevor Sie diazepam, informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Glaukom, asthma oder andere Atemprobleme. Source: antiangstrezeptfrei.net

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Sie kommen aus einer Fotografen-Familie. Inwiefern hat sie das geprägt und für ihre Arbeit inspiriert?

Ich bin in der vierten Generation Fotograf, meine Familie hatte, ganz klassisch, ein Fotogeschäft, Portraitstudio und Fotolabor, ich bin quasi im Fotoladen und der Dunkelkammer aufgewachsen. Als ich mich mit ca. 15 Jahren intensiver mit der Fotografie beschäftigt habe, wusste ich, daß ich das machen wollte. Nach der Lehre außerhalb des elterlichen Geschäftes und diversen Assistenzen in Werbestudios habe ich mit 1988 mein Foto- und Filmdesign Studium in Dortmund begonnen.

Was macht Ihren Beruf aus?

Ich denke schon immer in Bildern, das hat wohl mit der Fotografenhaushalt zu tun, vielleicht ist es auch ein bisschen Begabung, 90% sind aber Arbeit und ständiges Verbessern und Hinterfragen der eigenen Position.

Was macht für Sie ein gutes Bild aus?

Es gibt nur gute und schlechte Bilder. Was das ausmacht, sieht man – da braucht man kein Kunstgeschichtsstudium absolviert zu haben. Ich arbeite intuitiv, natürlich weiß ich, wie die Tageszeit, das Licht usw. sein müssen, je nachdem welche Aussage man erreichen möchte. Das „gute Bild“ lässt sich nicht verallgemeinern, im Idealfall löst es starke Emotionen beim Betrachter aus.

Warum arbeiten Sie ausschließlich mit der Großbildkamera?

Ich mag die Konzentration auf das eine Bild, normalerweise brauche pro Sujet nur eine Aufnahme zu machen. Es kann aber sein, dass ich zwei bis drei Stunden das Motiv suche, manchmal zweimal zum gleichen Ort gehe, bis ich es habe. Das Fotografieren ist dann ein rein mechanischer Prozess, der läuft automatisch ab. Das eigentliche Bild ist schon vorher im Kopf entstanden. Großformat ist immer noch das Maximale, was an Qualität erreichbar ist.

Inwiefern spielen Reisen bei Ihrer Arbeit eine große Rolle?

Reisen ist das der größte Spaß für mich, ich sitze gerade in Chisinau in der Republik Moldau, morgen fahre ich in die ukrainischen Transkarpaten und dann nach Rumänien. Die Vielfalt der Kulturen, Landschaften in Europa ist für meine Arbeit existenziell – und reisen mit meinem alten BMW auch.

Was inspiriert Sie für Ihre Arbeit?

Zuerst die Literatur, welche die Orte oder Länder beschreibt in die ich reise, dies sind Bücher zur Geschichte, den momentanen Zuständen, Romane, wissenschaftliche Abhandlungen zur Sozialtopographie und Ähnliches. Mit diesem Wissen fahre ich los und schaue, was vor Ort los ist. Der Kontakt mit den Menschen ist wichtig, wenn auch eingeschränkt, da ich die meisten der einheimischen Sprachen nicht beherrsche. Es ein bisschen so, als würde man auf einem fremden Planeten landen.

Welche Projekte stehen bei Ihnen momentan an?

Momentan arbeite ich an einem Projekt in der Republik Moldau und dem dazugehörigen, abtrünnigen gebiet Transnistrien. Ein weiteres Projekt befasst sich mit der Sperrzone von Tschernobyl, dort war ich vor über 20 Jahren zum ersten Mal, vor zwei Jahren bin ich wieder in die Zone gefahren, um ein neues Projekt zu beginnen.

Ab 30. September ist eine Auswahl an Volker Kreidlers Bildern im “Brockmann & Knoedler”-Salon in Dresden zu sehen.

 

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Bildschirmfoto 2016-08-30 um 12.46.22

 

Fotos: Volker Kreidler

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Natur ist gesund!

Ach, diese Stadtkinder! Verloren im Großstadtdschungel. Immer gestresst, die Augenlieder schwer, die Leichtigkeit verschwunden. Und dagegen helfen auch keine Kopfschmerztabletten und Energy-Drinks. Nein, das Zaubermittel gegen den Alltagsstress lässt sich nicht kaufen – aber ganz leicht finden. Draußen. In der Natur.

Michael Grothaus ist einer dieser Stadtmenschen. Der Journalist und Autor lebt in London. Dort, wo er nur selten Grün sieht und sich an die Sicht von Beton, Asphalt und Ziegelsteinen gewöhnt hat. Doch Mama Grothaus machte das, was alle Mamas tun würden. Sie plädierte an seine Abenteuerlust: “Junge, geh raus in die Natur!” Und wenn Mama was sagt, sollte man schließlich darauf hören. So machte sich der Journalist aus der Großstadt raus in unbekannte Welten. Voller Gras, Blätter und frischer Luft. Und das schlug natürlich direkt auf das Gemüt. Im positiven Sinne, versteht sich.

Der Londoner nahm sich also ab sofort vor, sich täglich eine Stunde in den weitläufigen Stadtparks aufzuhalten. Am Wochenende standen sogar auf Rad- und Wandertouren an. Es sollte eine Selbststudie sein. Keine wissenschaftliche, aber eine, die in enger Verbindung und Zusammenarbeit mit Sara L. Warber, einer Professorin für Familienmedizin an der University of Michigan, stand. In dem Projekt sollte sie die Funktion haben, die Erlebnisse von Grothaus mit Fakten aus ihren Forschungsarbeiten zu untermauern.

Schon nach wenigen Tagen merkte der Journalist eine Veränderung. Er bemerkte, wie das Verlassen der üblichen Innenräume und das Betreten der Landschaft seinen Alltagsstress wegzauberte. Wie vom Winde verweht. Er fühlte sich entspannter, die üblichen bedrückenden Gedanken, die stressige Stimme im Kopf, waren weg, als er die frische Luft atmen und die Umgebung genießen konnte. Die Natur bietet also nachweislich eine Entspannung, wie man sie mit der Mediation vergleichen kann. So erklärt die Professorin den relaxten Zustand.

In der zweiten Woche kam dann die dauerhafte Verbesserung der Laune dazu. Und dafür musste er sich nicht mal in der Natur befinden. Er konnte auch mitten in der Stadt stehen, wo weit und breit kein Grün zu sehen war. Grothaus war begeistert. Und die Wissenschaftlerin nicht überrascht. Sie erklärte, dass sich die Auswirkungen, die man erreicht, wenn man viel Zeit in der Natur verbringt, immer effektiver werden, wenn der Natur-Kontakt  regelmäßig wird. Und in der dritten Woche nahm dann auch die Kreativität zu, seine Romane erhielten neue Plot-Ideen, der Kopf wurde immer klarer. Nach einigen Wochen verbesserten sich dann auch noch die Gedächtnisleistungen, er war nicht mehr vergesslich. Für den Journalisten wurden seine Ausflüge in die Natur zum Alltag, gehörten zur Routine. Auch nach Beendigung des Projektes.

In Finnland zum Beispiel herrscht eine hohe Depressions-, Alkoholismus- sowie Selbstmordrate. Deswegen wird in diesem Land die Förderung von Naturerlebnissen sehr groß geschrieben, gehört mit zur Gesundheitspolitik. Bei einer staatlich geförderten Studie sollten tausende Teilnehmer ihre Stressniveau bewerten. Dieses sollte einmal nach einem Aufenthalt in einer städtischen und einmal nach einem Aufenthalt in einer natürlichen Umgebung beschrieben werden. Nach der Auswertung der Studie empfohlen die Mediziner eine Mindestdosis Natur – als Vorbeugung gegen Trübsinn sein. Demnach sollten die Menschen mindestens fünf Stunden im Monat in der Natur verbringen. Verteilt auf mehrere Wochen.

Keine Kosten, keine Anstrengungen, keine Qual – einfach nur ein bisschen Zeit benötigt man, um sich langfristig besser zu fühlen. Also, raus mit euch, liebe Leser. Und genießt das, was uns Mutter Erde gegeben hat. Es wird sich bestimmt auszahlen…

Foto: Lacey Raper