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B&K on the road: 5000 Kilometer in einer Woche

Es ist Sonntagabend. Zeit zum Durchatmen? Nicht ganz. Um 20.30 Uhr geht der Flieger nach München. Am Montag steht Thomas Brockmann-Knoedler dann pünktlich um 10 Uhr im Münchener Wella-Studio, um ein Seminar zu geben. Pause um 13 Uhr. Weiter geht’s. Um 18 Uhr ist der Tag zu Ende. Fast- es wird noch gequatscht, diskutiert, Resümees gezogen. Networking. Am nächsten Tag um 9 Uhr morgens geht es weiter, die Schulung endet um 17 Uhr. Schnell ins Hotel, Koffer packen, ab nach Dresden. Dort geht es am nächsten Tag rein in den Salonalltag. Schneiden, Färben. Am nächsten Tag macht er sich auf den Weg nach Berlin. Dort startet das Flugzeug nach England. Mittlerweile ist es Freitag. Um 8.30 Uhr beginnt der Workshop in London, um 16 Uhr ist Schluss. Sightseeing? Fehlanzeige. Noch drei Stunden bis der nächste Flieger geht. Am Samstag steht Thomas wieder pünktlich im Dresdner Salon, kümmert sich um seine Kunden. Um 16 Uhr heißt es schon wieder Koffer packen. Mietauto her, ab nach Österreich! Die nächsten zwei Tage verbringen Thomas und seine Crew für Seminare in Salzburg. Am Montag um 18 Uhr heißt es dann Feierabend. Zusammen mit den Assistenten und Trainern geht es zurück nach Dresden. Ab ins Bett, denn dort wartet am nächsten Tag wieder der Salonalltag…

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„Die Abgrenzung zwischen Arbeit und Privatem hatte ich mal gelebt. Aber ich habe mich irgendwann dazu entschieden, dass ich etwas in der Welt hinterlassen will“, erzählt Thomas Brockmann-Knoedler. Und das geht nun mal nur mit harter Arbeit. „Wenn man lernt, die Leute zu berühren, gibt es nicht Größeres. Ich bin glücklich, wenn ich einen tollen Arbeitstag und tolle Gespräche hatte. Wenn ich täglich das mache, was mich ausmacht, gibt es keine Grenzen.“
Also geht es regelmäßig auf Reisen. In unterschiedlichen Städten gibt Thomas mit seiner Crew verschiedene Seminare und Workshops – immer auf den jeweiligen Kunden zugeschnitten. Und dann wären da natürlich noch die Salon-Kunden in Dresden, welche sich zwischen den Terminen ihre Haare vom Chef verschönern lassen. Das Wochenende fällt da auch mal weg, Pausen gibt es wenige, und Feierabend bedeutet nicht immer gleich Feierabend. Oft wird abends noch an zukünftigen Projekten gefeilt oder es werden neue Kunden akquiriert. Ein Leben, dass viel Durchhaltevermögen voraussetzt. Vor allem, wenn man nach einem anstrengen Tag im fremden Hotelbett, weit weg von dem Gewohnten, einschläft. „Die Momente, in denen man Ruhe hat, sollte man bewusst leben“, sagt Thomas. „Natürlich wäre ich schon gerne bei meiner Tochter. Aber wenn ich wieder Zuhause bin, kann ich mich komplett fokussieren und für meine Familie da sein. Man hat ja auch das Ziel, etwas mit und für die Familie zu schaffen. Man überlegt nicht, was man weniger machen sollte, sondern wie man etwas in das Leben einbindet. Das ist ein wichtiger Punkt. Man muss lernen, dass alles Raum haben kann.“ Wenn man sich diesen aus eigener Kraft schafft…

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